16$ 18 mann vs. 9 mann

  • 14 Antworten
    • M4ST0R
      M4ST0R
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 10.197
      Haja klar ist da ein höherer ROI drin. Einfach mal ausprobieren.

      Btw. darf im englischen nach einem y kein Vokal folgen. Das y wird zu einem i. Es heißt also easier. Auch wenn das völlig witzlos ist, da der Rest in deutscher Sprache geschrieben ist.
    • sommermeer
      sommermeer
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2006 Beiträge: 3.937
      Wenn hier ein Mod schon die Rechtschreibung bemängelt, dann bitte auch "...mit einem höheren roi zu bieten sind..."

      bieten? :D
    • qwertzui666
      qwertzui666
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 6.583
      je mehr teilnehmer umso höher der ROI in der regel. dauert aber halt auch länger
    • M4ST0R
      M4ST0R
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 10.197
      Original von qwertzui666
      je mehr teilnehmer umso höher der ROI in der regel. dauert aber halt auch länger
      Das gilt nur wenn auch proportional mehr Fische dabei sind. Ist aber so in der Regel, dass mehr Fisch, bzw. avg. player MT-SNGs spielen (man kann ja mehr gewinnen).
    • Unam
      Unam
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 8.999
      Hi,

      je mehr Spieler desto höherer Roi würde ich auch so unterschreiben (bei gleichen Voraussetzungen, dh. im Schnitt gleicher Spielerstärke) aber du darfst den ROI nicht direkt in Winnings umrechnen, denn wie schon geschrieben dauern die auch einfach länger, es kann also sein, dass du bei 4fachem ROI trotzdem weniger $/h machst als bei anderen SNGs.
    • Kapitalo
      Kapitalo
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2008 Beiträge: 2.100
      unam? wieso,? es ist doch auch mehr geld im preispool? mehr spieler_mehr zeit_mehr preispool!?
    • Unam
      Unam
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 8.999
      Weil die SNGs länger dauern, also konkret die 18 Mann dauern mehr als doppelt so lange wie die 9er, weil am Ende immer noch deepere Stacks am Tisch sind (das sind zu mindestens meine Erfahrungen auf ca. 5 SNGS^^).
    • eagle2007
      eagle2007
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 23.036
      und es müssen auch nich unbedingt proportional mehr fische drann sitzen...weil man wie unam schon gesagt hat länger braucht..und damit hat man mehr zeit seine edge auszuspielen-->höherer ROI.

      aber variance is halt auch höher
    • Njeng
      Njeng
      Bronze
      Dabei seit: 13.10.2007 Beiträge: 2.211
      größer als bei STTs wirs die varianz höchstens noch bei PLO cashgame. bei MTTs mit teilnehmerfeldern unter 100 spielern ist meistens die edge sehr groß und dämpft die varianz so etwas ab. da würde ich mir erst sorgen machen ab zB 180er turbos wegen der varianz.

      bei MTTs busted dich ein verlorener flip einfach viel seltener als im SNG, weil du viel öfter gegen shorties gambelst als gegen even stacks und generell bei richtigem spiel konsequent deinen stack ausbaust und deeper spielst. im STT, wo häufig 7 spieler jeweils 5-6 BB haben ist automatisch die edge kleiner, dein stack und deine posi diktiert viel mehr deine spielweise als irgendwas anderes. die calling ranges der gegner sind teilweise aber grauenhaft und man gerät deshalb grade an der bubble oft in miese -EV spots gegen fische. MTT ist da in den low limits irgendwie softer, weil an der bubble einfach niemand mit dem 10- oder 15-fachen starting stack denkt: "juhuu, vielleicht flipp ich ja", was bei STTs an der tagesordnung ist. ich hab heute auf cirka 40 SNGs weit über 10 3outer kassiert, teilweise so braindead (krönung waren 3* busto 3outer an der bubble und 2* 3outer in a row im HU innerhalb von 5 minuten). ich musste aufhören zu spielen, um nichts zu vertilten.

      bin mir relativ sicher, dass man für so 45er oder 90er SNGs auch mit weniger als 100 buyins auskommt (denke 75 ist okay, wenn man ne edge sieht), bei STT würde ich aufgrund jüngster, doom-geswitcher erkenntnisse dringend 50+ empfehlen.

      jetzt nicht falsch verstehen: man braucht für MTT mehr buyin als für STT, aber man bringt kohle oft viel deutlicher als favorit rein im MTT und trifft viel öfter entscheidungen, die nicht for stacks sind, was die varianz erheblich mildert. auch da flipped man natürlich mit AK gegen JJ oder QQ und auch da gibt es 3outer. oft wird aber von MTT neulingen fehlende edge mit varianz verwechselt, das kann ich aus eigener erfahrung sagen, weil ich früher viel (mehr als heute) in MTTs verdonkt hab. :f_biggrin:


      Original von eagle2007
      und es müssen auch nich unbedingt proportional mehr fische drann sitzen...weil man wie unam schon gesagt hat länger braucht..und damit hat man mehr zeit seine edge auszuspielen-->höherer ROI.

      aber variance is halt auch höher

      habe schon das gefühl, dass mit toplastigeren strukturen mehr fische spielen.
    • JustgAMblin
      JustgAMblin
      Bronze
      Dabei seit: 09.01.2007 Beiträge: 11.439
      @ Njeng:

      mehr als ich kannst gar net verdonkt haben in MTTs :f_p:

      Ich war ja früher so der Überfisch der nie loslassen konnte von seinem midpair etc.

      Ich hab mir meine Tourneylosses aber alle wiedergeholt. :s_biggrin:
    • hazzelde
      hazzelde
      Bronze
      Dabei seit: 27.04.2008 Beiträge: 1.733
      Original von Njeng
      bin mir relativ sicher, dass man für so 45er oder 90er SNGs auch mit weniger als 100 buyins auskommt (denke 75 ist okay, wenn man ne edge sieht), bei STT würde ich aufgrund jüngster, doom-geswitcher erkenntnisse dringend 50+ empfehlen.
      Basiert diese Aussage auf einer Samplesize oder auf subjektiver Einschätzung? Ich spiel die 45er Turbos auf Stars und swinge oft ~30 BI am Tag.
    • Njeng
      Njeng
      Bronze
      Dabei seit: 13.10.2007 Beiträge: 2.211
      hm ich swing nur 30 BI up, wenn ich eins gewinne. wieviele spielst du denn täglich, wenn es dir "oft" passiert, dass du 30 BI droppst?
    • pils3
      pils3
      Bronze
      Dabei seit: 10.01.2007 Beiträge: 2.010
      auch wenn ich aufgrund aggressiver moves recht varianzlastig spiele, kann ich aus eigener erfahrung nur von solchen 50 buy in STT BRM oder 75 buy in MTT BRM nur dringend abraten. es sei denn, man ist geil drauf, ständig in den limits rum zu springen (was negativ für den ROI ist, da man sich nie sofort auf ein anderes limit eingestellt hat).


      ich bin letztens in einer krassen 3-stunden-STT-session 20 buy ins gedroppt. ein paar spots waren sicherlich tilt, aber wirklich wenige.



      irgendwer hatte das argument gebracht von wegen mehr payout ITM bei MTT als reaktion auf das argument, man braucht mehr ROI wegen längerer spielzeit pro turnier.
      das ist blödsinn, weil die höheren payouts exakt an die wenigeren plätze ITM angepasst sind. ein 180er SNG gewinnt man eben seltener als ein 9er, der ROI ist an die verschiedenen payouts ja schon per definition angepasst.

      ich würde sagen, dass die MTT genau deshalb - man braucht einen deutlich höheren ROI, um gleich profitabel, wie STT zu spielen - auch so soft sind. starke spieler achten auf ihre hourly und meiden deshalb tendentiell die MTT eher. einem fisch ist die hourly egal, er sieht den prizepool und will a) spaß und b) die chance aufs "große" geld
    • TeddybaermitHolzgewehr
      TeddybaermitHolzgewehr
      Bronze
      Dabei seit: 21.08.2007 Beiträge: 2.369
      Original von Njeng
      MTT ist da in den low limits irgendwie softer, weil an der bubble einfach niemand mit dem 10- oder 15-fachen starting stack denkt: "juhuu, vielleicht flipp ich ja", was bei STTs an der tagesordnung ist.
      Und da bist du dir auch sicher?

      Was ich heut schon wieder bei MTTs gebustet bin ist nicht lustig. Werd von nem ~22 BB Stack nach nem 3BB Raise->shove gecallt mit AJs. Sowas seh ich imo in SnGs seltener, wenn man so deep ist. Natürlich ist man in SnGs eher seltener so deep, das solche Situationen oftmals nicht zu Stande kommen und die selektive Wahrnehmung dann trübt