Pot Odds Paradoxon?

    • AssImAermel
      AssImAermel
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 436
      Der Titel klingt vielleicht etwas reißerisch, aber auf die schnelle fiel mir kein besserer ein. Ich erläutere mein "Problem" mal anhand einer Beispielhand.

      PLO200, 6 Spieler

      UTG $184
      Hero $200

      UTG hat A :heart: A :spade: K :heart: K :diamond:
      Hero ist BU mit 9 :spade: T :spade: Q :club: K :club:

      UTG erhöht auf $7, einer callt, Hero pottet auf $24, UTG callt, der Rest passt

      Es sind $58 im Pott, der Flop kommt A :club: T :club: 9 :heart:

      UTG checkt, Hero setzt $58, UTG geht allin mit $160


      Jetzt müsste Hero $102 in einen Pott von $276 nachbezahlen. Dafür bräuchte Hero gerade mal 27% Equity (das habe ich hoffentlich richtig ausgerechnet). Der er hier 36.7% Equity hat, wäre der Call profitabel und Hero hätte richtig gespielt.

      Im Endeffekt bezahlt Hero aber $160 auf dem Flop als klarer Außenseiter. Die $24 vor dem Flop wurden ebenfalls als 36.1% Außenseiter investiert. Heros Anteil am Pott beträgt demzufolge $138 ($58*0.361+$320*0.367). Er hat aber $184 investiert, verliert also langfristig 46 Sklansky Bucks.

      Hero hat also korrekt gespielt und verliert trotzdem?! Das macht mich halt stutzig. Vielleicht habe ich auch einfach nur zu wenig Ahnung von Poker und jemand mit mehr Ahnung kann hierzu etwas beitragen.
  • 3 Antworten
    • danschler
      danschler
      Bronze
      Dabei seit: 23.08.2008 Beiträge: 174
      der spieler bräuchte doch 36,956521739130434782608695652174% equity um genau zu sein
    • The4thPhase
      The4thPhase
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 1.732
      Ist doch recht simpel. Wenn Hero weiß, was UTG hat, hat er eben nicht richtig gespielt. Wenn er es nicht weiß, hat er $58 gegen UTGs gesammte Range investiert. Vorausgesetzt, dass eine potsize contibet gegen UTGs Range ist in der Tat das richtige play, hat Hero halt immer seinen Informationen entsprechend gehandelt.
    • brotsalat1234
      brotsalat1234
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2007 Beiträge: 5.359
      Du kannst nicht eine Entscheidung Preflop mit den Informationen die du am Showdown hast bewerten. Jede Entscheidung musst du gegen die vermutliche Range des Gegners nach deinen aktuellen Informationen bewerten.

      Da man außerdem, grade in Omaha, gegen Ranges spielt bringt es nicht wirklich viel die Equity gegen eine einzelne Hand zu bewerten sondern immer gegen die komplette Range. Abgesehen davon gibt es vor allem Preflop mehr Aspekte als nur Equity, z.B. Position, Stacksize, Anzahl der Gegner usw.