Was wird aus meiner Bankroll, falls ich sterbe?

    • Stoner
      Stoner
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2007 Beiträge: 1.894
      Was passiert wenn ich plötzlich den Löffel abgebe?

      - Es ist in der Familie bekannt, dass eine nicht unwesentliche Summe auf Pokerkonten schlummert.

      - Es hat aber niemand einen Plan, wie man auscasht bzw. wie man sich überhaupt einloggt.

      - Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass bei Todesfall Pokerseiten Logindaten an Familienangehörige rausgeben. (Oder gibt es da eine rechtliche Grundlage? )

      - Ich möchte aber den Pokerseiten im Fall der Fälle nicht meine Bankroll schenken.

      Was tun ?

      Ich werde für meine Familie einen Guide erstellen, damit diese das Auscashen im Notfall auf die Reihe kriegt.

      Dieser Guide wird wohl ziemlich umfangreich ausfallen müssen, da ja viel erklärt werden muss.
      - Loginnamen+Passwörter+Keepass- oder Tokenbenutzung
      - Moneybookers+Neteller einfach erklärt
      - Screenshots: verschiedene Pokersites Auscashen Schritt für Schritt erklärt

      Wo lagere ich diesen Guide, damit er vor Missbrauch geschützt wird, aber auch im Todesfall gefunden wird?
      Wahrscheinlich das Beste eine Art Pokertestament zu machen.
      Irgend jemand sich schon mal Gedanken drüber gemacht?

      Edit:
      für die Lagerung gab es schon Super-Antworten (thx)
      Mich würde trotzdem interessieren, ob jemand schon ähnliche Überlegungen hatte.
  • 42 Antworten
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.629
      Kannst ja den Guide nem Notar geben ;P
      Bzw n Testament verfassen und das da festhalten. Ansonsten, kP wie das abläuft.
    • fetterP
      fetterP
      Bronze
      Dabei seit: 13.07.2007 Beiträge: 12
      Original von Stoner
      Wo lagere ich diesen Guide, damit er vor Missbrauch geschützt wird, aber auch im Todesfall gefunden wird?
      mit deinem testament beim notar!
    • Gartenzwerg
      Gartenzwerg
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2007 Beiträge: 1.547
      xxx edit by michimanni



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    • Stoner
      Stoner
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2007 Beiträge: 1.894
      Ich hab aber keinen Bock jedesmal zum Notar zu rennen, wenn ich mein Passwort ändere.
      Aber das ist auch nicht so wichtig.
      Wollte eigentlich wissen, ob sich andere Leute hier auch schon Gedanken drüber gemacht haben.
    • cyber1337
      cyber1337
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2007 Beiträge: 6.950
      Auch wenn meine Roll grade mal so vierstellig ist hab ich mir trotzdem schon Gedanken drüber gemacht. Aber dann mit dem Gedanken, dass ich eh Lowroller bin doch wieder verworfen. Sollte ich jemals Highroller werden, werde ich ihn wolh nicht mehr verwerfen können.
    • violin89
      violin89
      Bronze
      Dabei seit: 29.05.2007 Beiträge: 6.343
      Original von Stoner
      Ich hab aber keinen Bock jedesmal zum Notar zu rennen, wenn ich mein Passwort ändere.
      Aber das ist auch nicht so wichtig.
      Wollte eigentlich wissen, ob sich andere Leute hier auch schon Gedanken drüber gemacht haben.
      ja hab ich auch mir auch mal gemacht^^ich wollte es ner Freundin vermachen :D und jetzt bitte nicht so kommentare wie : "und die familie???"
    • MrEpisode
      MrEpisode
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2007 Beiträge: 7.677
      Hab bisher nur den Anfangspost gelesen, aber das hab ich mich letztlich auch gefragt. Fragestellung gilt natürlich auch für TAF/Promotionsgelder bei Ps.de.

      Die Idee mit der Anleitung ist natürlich ganz nett, wobei du aufpassen solltest, dass das Pokertestament nicht in falsche Hände gerät.
      Du könntest es zum Beispiel einem Notar geben, aber ich frage mich gerade, wie das mit der Versteuerung aussieht...
    • LoadME
      LoadME
      Gold
      Dabei seit: 16.05.2006 Beiträge: 776
      Lager den Guide doch in einem Bankschließfach...! Da kann eigentlich keiner reinschauen, sollte zumindest nicht und beim Notar hinterlässt du eine Info darüber ;)
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Den Spam habe ich gelöscht und mache darauf aufmerksam, dass Spam selbstverständlich auch nach den neuen Forenregeln nicht im Psychologieforum geduldet wird.

      @ Stoner: Mir gefällt die Idee von LoadME sehr gut: Pack den Guide einfach in ein Schließfach bei Deiner Hausbank. Dort ist er sicher aufgehoben und solltest Du Deine Passwörter ändern, musst Du keinen Notar in Anspruch nehmen.
    • Stoner
      Stoner
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2007 Beiträge: 1.894
      Danke michimanni für den eisernen Spambesen.
      Hast du dir schon mal um deine Bankroll Gedanken gemacht ?
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von Stoner
      Danke michimanni für den eisernen Spambesen.
      Gern geschehen.


      Hast du dir schon mal um deine Bankroll Gedanken gemacht ?
      Nicht in der Form wie Du es getan hast, wenn ich ehrlich bin. Allerdings finde ich den Gedanken absolut nachvollziehbar und würde es ggf. so machen wie LoadME. Das scheint mir die einfachste wie praktikabelste Lösung zu sein.
    • Drinker
      Drinker
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2007 Beiträge: 451
      ich denke dass du wohl auch eine vollmacht ausstellen musst für den fall, dass es nochmals einer datenverifizierung bedarf, die am besten in englisch und deutsch aufsetzen/unterschreiben.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von Drinker
      ich denke dass du wohl auch eine vollmacht ausstellen musst für den fall, dass es nochmals einer datenverifizierung bedarf, die am besten in englisch und deutsch aufsetzen/unterschreiben.
      Nö, das ist - in Bezug auf das Schließfach - im Erbfall unnötig. Die Pokerseiten würden im Zweifel ja eh nix vom Tod des Spielers mitbekommen.
    • Drinker
      Drinker
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2007 Beiträge: 451
      Original von michimanni
      Original von Drinker
      ich denke dass du wohl auch eine vollmacht ausstellen musst für den fall, dass es nochmals einer datenverifizierung bedarf, die am besten in englisch und deutsch aufsetzen/unterschreiben.
      Nö, das ist - in Bezug auf das Schließfach - im Erbfall unnötig. Die Pokerseiten würden im Zweifel ja eh nix vom Tod des Spielers mitbekommen.
      klar würden sie nichts erfahren, aber es kann ja sein dass sie bei einem vollcashout nochmal irgendwelche daten von einem haben möchten oder telefonisch was abfragen, wenn da nun ne frau dran geht merken sie ja, dass man hier nicht selbst auscasht?
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von Drinker
      Original von michimanni
      Original von Drinker
      ich denke dass du wohl auch eine vollmacht ausstellen musst für den fall, dass es nochmals einer datenverifizierung bedarf, die am besten in englisch und deutsch aufsetzen/unterschreiben.
      Nö, das ist - in Bezug auf das Schließfach - im Erbfall unnötig. Die Pokerseiten würden im Zweifel ja eh nix vom Tod des Spielers mitbekommen.
      klar würden sie nichts erfahren, aber es kann ja sein dass sie bei einem vollcashout nochmal irgendwelche daten von einem haben möchten oder telefonisch was abfragen, wenn da nun ne frau dran geht merken sie ja, dass man hier nicht selbst auscasht?
      Man kann vermutlich eine Kette von verschiedenen mehr oder weniger unwahrscheinlichen Gegebenheiten aneinanderreihen, so dass ein Pokeranbieter einen Cashout gänzlich verweigert. Im Normalfall ist es doch aber so: Man will auscashen und wenn man die Daten hat, ist es auch kein Problem.
    • Jetta
      Jetta
      Bronze
      Dabei seit: 06.11.2007 Beiträge: 669
      im Worst Case gibt es immer eine Sterbeurkunde und einen Erbschein, sowas gibts auch in internationaler Fassung, womit Angehörige sich durchaus erklären können gegenüber einer Pokersite wenn sie auscashen wollen
    • AK2404AK
      AK2404AK
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 24.06.2007 Beiträge: 21.352
      Hi Stoner,

      bei mir/uns ist es so das meine Frau auch pokert. Somit wäre es kein Problem an das Geld zu kommen sollte einer von uns beiden plötzlich versterben.

      Allerdings hat mich dein Thread nun doch etwas nachdenklich gemacht.... Danke dafür!

      Ich werde auch noch einen Guide erstellen und den bei uns im Haus im feuersicheren Tresor (den wir noch nicht haben aber schon immer einen wollten (für Urkunden, Verträge etc.)-> in ToDo-Liste aufnehemen ;) ) aufbewahren und dies dann im Testament vermerken das da noch ein wenig Geld lagert.

      Vorteil dieser Variante wäre, das man ohne Probleme (Zeit und Verfügbarkeit von Notar, Bank usw.) jederzeit seine Daten aktualisieren kann.

      Hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen, mir hat es zumindest etwas weitergebracht, Danke!

      Gruß AK

      PS: evtl. hast ja einen guten Freund der auch pokert, dieser könnte ja im Falle deines vorzeitigen ablebens deiner Familie beim auscashen helfen. Dann könnte man diesen evtl. als Ansprechpartner nennen (bzw. notieren)
    • Fantomas741
      Fantomas741
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 9.959
      Einfach Account daten wo drauf schreiben wegschließen zusammen mit Testament etc. dann können die sich das Runterbuchen ich würd dem Pokeranbieter da gar nix schreiben dann is die Kohle bestimmt sofort weg ohne hoffnung...
    • BayesLaw
      BayesLaw
      Global
      Dabei seit: 09.07.2007 Beiträge: 2.626
      Also in einem anderen Thread hat ja mal jemand explizit bei PartyPoker angefragt. Und meinten sinngemäss Sterbeurkunde und es gibt keine Probleme.

      Also würde es theoretisch reichen, wenn die Erbberechtigten wissen, wo du spielst und mit welcher Email du bei denen spielst.

      Aber ich selber finde die Lösung mit der Anleitung auch praktikabler.
      Du kannst ja auch einen USB-Stick verschlüsseln und dort jeweils die aktuellen Zugangsdaten hinterlegen. Dann musst du nicht immer zum Notar rennen um die der einzelnen Seiten zu aktualisieren. Bzw. du verschlüsselt es so, dass nur die Erbberechtigen mit ihrem Key entschlüsseln können (nur wer von denen hat einen Key).