Tableselection ohne Software: Alternative

    • jonas59075
      jonas59075
      Bronze
      Dabei seit: 08.08.2007 Beiträge: 50
      Eigentlich müßte ich wahrscheinlich aus diesem Thread mehrere machen, da darin mehrere Themen angesprochen werden. Aber irgendwie gehören sie auch zusammen. Eigentlich immer das selbe: Man muß kein super Spieler sein, sondern nur genügend schlechtere Spieler als Gegner finden umd profitable zu spielen.

      Ich beschäftige mich wie viele von Euch seit längerem mit der SSS. Glaube auch alle Grundbegriffe und Regeln soweit verstanden zu haben. Auch habe ich mich bereits in die Fortgeschrittenen Artikel eingearbeitet. Ich spiele hauptsächlich auf Titan.

      Mein Hauptproblem scheint aber die Tableselection zu sein. Findet man einen passenden Tisch, so warten schon so viele halbwegs gute Spieler in der Warteliste, dass man eigentlich den Tisch schon wieder vergessen kann, wenn man an ihm sitzt.

      Aus lauter Frust bin ich dazu übergegangen die absoluten Mircos (01/02 und 02/04) zu spielen. Bei einem Minimum-Buy-In von 1$ kann man ja sicher sein, keinen anderen SSSler zu begegnen. Ich spiele dann ein Rebuy wenn ich unter 15bb gefallen bin. Beim Ausstieg verhalte ich mich so, als wenn ich an einem 02/05 Tischen sitzen würde und steige ab 1,25$ aus. Das Ergebniss läßt sich sehen bei einer Samplesize von 50k Händen erreiche ich aufgrund der supervielen Fische ca. 5bb/100. Häufig landet man in riesigen Multiway-Pötten. Ansonsten spiele ich ziemlich 1:1 die SSS.

      Was haltet Ihr davon???

      Aus dieser Problematik abgeleitet die folgende Idee. Will nicht sagen, das ich der Erfinder davon bin. Wahrscheinlich spielt der eine oder andere von Euch auch bereits so:

      Anstatt die einen profitablen Tisch zu suchen, setzt man sich einfach an einen leeren Tisch. Die Wahrscheinlichkeit, das sich Fische an diesen leeren Tisch setzten und spielen ist doch recht hoch, da alle SSSler ja nach vollen Tischen Ausschau halten. Ist der Tisch dann ausreichend gefüllt spielt man mit. Im besten Fall doppelt man rechtzeitig auf, bevor andere SSSler auf den Tisch aufmerksam geworden sind.

      Hat von Euch schon jemand damit Erfahrungen gemacht???

      Die Erfahrung mit den Micros zeigt ja, das man nicht zwingend die Rebuy/Leave-Grenzen einhalten muß, wenn man nur genügend andere schlechte Spieler findet. Das brachte mich auf die Idee zumindest auf 05/10 mich mal mit mehr als 20bb ein- und nachzukaufen und etwas später den Tisch zu verlassen. Hintergedanke: Man verschlechter zwar seine mathematische Chancen, aber da man nicht sofort als SSS identifiziert wird, bekommt man vielleicht ehr der einen oder anderen Call, den man als "enttarnter" SSSler nicht bekommen hätte.

      Was sagt Ihr dazu. Ich habe es noch nicht probiert und wollte mal Eure Meinung hierzu hören.


      ps:
      Sollte ein Moderator finden, das ich das besser in 3 Threads aufgeteilt hätte, dann bitte eine kurze Nachricht. werde es dann splitten. ;-)
  • 1 Antwort
    • hanx216
      hanx216
      Bronze
      Dabei seit: 18.11.2008 Beiträge: 396
      Aem konne nicht ganz darauf was du willst :s_confused:

      Glaub auf den ganz niedrigen limits kannst du dich garnicht mit 20BB einkaufen also kannst du demnach auch kein SSS spielen eigentlich spielst du dann ja BSS nur halt sehr Tight.
      Ansonsten kann ich zur Tableselection nur sagen das es halt schwer ist geeignete Tische zu finden.
      Jedoch ist nicht jeder mit nem 20BB Stack auf den Micros nen Shortstack mußt du halt selbst herausfinden. Außerdem kann es auch net schlecht sein sich an so nen Tisch zu setzten wenn du z.B. Position auf den anderen / die anderen Shortstack hast kannst du jede Runde schön die Blinds klauen.
      Also kann nur meine Erfahrung sagen Tableselection ist gut jedoch muss man es auf den Micros jetzt nicht übertreiben und sind halt meistens keine Shortstacks die da mit 20BB sitzen ( Auch hilfreich ist es zu gucken ob es Deutsche sind oder nicht ).