Forex-Handel - Wer kennt sich aus?

    • Elodai
      Elodai
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2008 Beiträge: 563
      Hi

      Da ich einen Teil meines Geldes bzw. auch kleine Anteile meines Pokergeldes in den Devisenmarkt anlegen möchte, suche ich jemanden, der sich in diesem Gebiet recht gut auskennt.
      Klar kann ich auch einfach meine Bank anrufen; aber da ich nur all zu gut weiss, wie sich die Personen dort immer nur das beste für sich selber raussuchen, versuch ich es lieber auf diese Art.


      Also wer richtig Ahnung im Forex- Handel hat, kann mich gerne mal im ICQ adden:
      325-763-549




      Thx
      Flo
  • 15 Antworten
    • PhAAnTi
      PhAAnTi
      Bronze
      Dabei seit: 17.04.2009 Beiträge: 973
      Frag am besten die hier

      oder

      den hier

      zweiteres rat ich dir aber umgehend davon ab :f_biggrin: :f_biggrin:
    • BayesLaw
      BayesLaw
      Global
      Dabei seit: 09.07.2007 Beiträge: 2.626
      Original von FHochstatter
      Klar kann ich auch einfach meine Bank anrufen; aber da ich nur all zu gut weiss, wie sich die Personen dort immer nur das beste für sich selber raussuchen, versuch ich es lieber auf diese Art.
      Wieso bist du dann noch bei der Bank? Heute ist man ja so schnell zu einer guten Bank gewechselt.
    • Elodai
      Elodai
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2008 Beiträge: 563
      Original von BayesLaw
      Original von FHochstatter
      Klar kann ich auch einfach meine Bank anrufen; aber da ich nur all zu gut weiss, wie sich die Personen dort immer nur das beste für sich selber raussuchen, versuch ich es lieber auf diese Art.
      Wieso bist du dann noch bei der Bank? Heute ist man ja so schnell zu einer guten Bank gewechselt.
      Weil ich bei der Bank atm noch mehere xx.xxxk's fest angelegt hab :f_eek:
      Hab mir PhAAnTis Links mal durchgeschaut, der erste ist echt zu gebrauchen, thx dafür; aber wäre mir natürlich viel lieber, wenn sich einer wirklich damit auskennt und auch gute Anfängertipps zur Verfügung hat.


      Flo
    • callmenit1
      callmenit1
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2008 Beiträge: 129
      Im FX-Markt anlegen ist eine spezielle Sache.

      Es gibt per se keine "Rendite" wie Dividenden im eigentlichen Sinne. Was gemacht wird, ist entweder:

      1. Eine reine Spekulation auf die Entwicklung der jeweiligen Währungpaare (d.h. man schätzt die Entwicklung des Euros ggü. dem USD als besser ein und kauft bei 1.40 um bei 1.60 wieder zu verkaufen)

      2. Irgendwelche Carry-Trades (war im GBP/Yen sehr beliebt), indem ich eine niedrig verzinste Währung ggü. einer hochverzinsten verkaufe aka "Sell YEN, Buy GBP". Dabei mache ich so lange Gewinn, wie der Yen ggü. dem Pfund nicht stärker steigt als der Zinsspread.


      FX-Handel über deine Bank würde ich sein lassen. Als kleiner Privatmann zahlst du dort garantiert ordentlich Gebühren, zudem werden sie den Spread auch gerne mal auf 2-3 Pips mehr ausweiten.

      Wenn du unbedingt damit Kohle verbrennen willst, eröffne nen Account bei Interactive Brokers oder reinen FX-Bokern wie CMS Forex oder Oanda.
    • Chaos-I
      Chaos-I
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 805
      Original von FHochstatter
      .....................................
      aber wäre mir natürlich viel lieber, wenn sich einer wirklich damit auskennt und auch gute Anfängertipps zur Verfügung hat.


      Flo
      Das widerspricht sich.
      Forex Handel ist die "Königsklasse" des Tradens. Währungsschwankungen unterliegen zu vielen Faktoren, als dass man da mit einfachen technischen Mitteln etwas "vorraussagen" könnte.

      Bevor man in den Forex Handel einsteigt, sollte man erstmal sicher und nachhaltig mit normalen Derivaten Gewinne machen.
    • kronenbourg
      kronenbourg
      Black
      Dabei seit: 30.01.2006 Beiträge: 6.554
      Ich hoffe, Dir ist bewußt, daß beim Forex-Handel der Broker deine Gegenpartei ist. Alleine schon deshalb würde ich es nicht machen.
    • callmenit1
      callmenit1
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2008 Beiträge: 129
      Nix für ungut, aber die beiden letzten Aussagen sind Unfug.


      Es gibt keine Königsklasse und es ist relativ egal, ob ich Altmetall, Orangensaft, Schweinehälften oder Zinsen handele. Der Ruf hat halt nur mit der Leverage und der Tatsache, dass es lange institutionellen Händler vorbehalten war, zu tun.

      Und wer nachhalting im Derivategeschäft Kohle verdient, der macht das nicht von zu Hause aus, sondern greift nen 6-stelliges Jahreseinkommen bei der Bank ab.



      Und der Broker ist schon mal gar nicht die Gegenpartei. Deswegen heisst er ja Broker...

      Man muss unterscheiden zwischen dem "richtigen" Devisenhandel (Interbankenhandel), der wie folgt abläuft:

      Anruf bei Citibank(ok, mittlerweile per Standleitung und PC)

      -"Grüzi Sam Miller, hier ist der Werner von der UBS und ich hätt gern 300m USD von Euch"

      Deine Orders sind zu klein und werden über Broker erst gesammelt, dabei verdient der Broker am Spread.
    • kronenbourg
      kronenbourg
      Black
      Dabei seit: 30.01.2006 Beiträge: 6.554
      Original von callmenit1
      Nix für ungut, aber die beiden letzten Aussagen sind Unfug.

      Und der Broker ist schon mal gar nicht die Gegenpartei. Deswegen heisst er ja Broker...
      Falsch! Der Forex-Händler tritt sehr wohl als Gegenpartei auf. Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß das ein Anlegerauktionsmarkt ist?!

      Kannst ja mal nachlesen, was ein erfolgreicher Daytrader von Forex hält
    • Psylopath
      Psylopath
      Bronze
      Dabei seit: 11.05.2007 Beiträge: 134
      @ FHochstatter

      Bevor du in Devisen investierst, solltest du dir selbst über ein paar Dinge im klaren sein.


      + Was ist dein Ziel:

      sprich, welche Rendite möchtest du generieren, und wieviel Risiko bist du bereit in Kauf zu nehmen.


      + Wie sieht dein Anlagehorizont aus

      wie lange willst du dein Geld "gebunden" haben, bzw in welcher Zeitspanne möchtest du deine Ziele erreiche.


      + Hör nicht darauf was dir jemand empfiehlt

      Sich von nem Bankberater (Vermögensberater, anderwertigen "so called" Experten was empfehlen lassen ist meiner Erfahrung nach absoluter Schwachsinn.
      Einfache Begründung: Wäre er so erfolgreich in diesem Gebiet, würde er nicht einen Job brauchen, dessen Aufgabe es ist "Produkte" an so kleinen Fischen wie uns zu empfehlen. Er würde satt dessen entweder für sich selbst handeln (so wie der Großteil der erfolgreichen Trader), oder Fremdkapital für eine prozentuelle Beteilung an der Gesamtsumme verwalten.

      + Du wirst longterm am Devisenmarkt den finanziellen Tod sterben, wenn du dich nicht selbst intensiv damit beschäftigst.

      Traden ist vom Mindset und den Anforderungen ähnlich wie pokern, nur in meinen Augen noch eine Stufe komplexer.

      Du brauchst ein System, nach dem du handelst.
      Du benötigst ein deinem Kapital und Investitionszielen entsprechendes Risikomanagement (Bankrollmanagement)
      Und vor allem, du mußt das nötige Mindset dafür haben.

      Devisenhandel ist imo nichts für Anleger, die ihr Geld langfristig und sicher gebunkert haben wollen, und vielleicht einmal in der Woche den Status checken.
      Willst du damit wirklich Erfolg haben, mußt du dich zuerst intensiv mit der Materie beschäftigen, wirst sicherlich einiges an Lehrgeld zahlen und solltest eigentlich täglich den Markt beobachten und analysieren.

      Ich hoffe, ich hab dir damit nicht zu sehr den Wind aus den Segeln genommen, ich spreche nur aus Erfahrung, da ich mich selbst schon seit längerem mit (inter-)Daytrading, und somit FXs, Futeres via CFDs beschäftige.
    • Chaos-I
      Chaos-I
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 805
      Original von callmenit1
      .........................
      Es gibt keine Königsklasse und es ist relativ egal, ob ich Altmetall, Orangensaft, Schweinehälften oder Zinsen handele. Der Ruf hat halt nur mit der Leverage und der Tatsache, dass es lange institutionellen Händler vorbehalten war, zu tun.

      Und wer nachhalting im Derivategeschäft Kohle verdient, der macht das nicht von zu Hause aus, sondern greift nen 6-stelliges Jahreseinkommen bei der Bank ab.



      Und der Broker ist schon mal gar nicht die Gegenpartei. Deswegen heisst er ja Broker...
      ...................
      Ob man es nun Königsklasse nennt oder nicht, dafür ist eines sicher dass man sehr leicht seine BR vernichten kann. Zwar kann man nicht Haus und Hof verzocken wie beim Future Handel.

      Der Broker oder Anbieter oder wie man die auch immer nennen möchte wo man live traden kann , sind der Gegenspieler, nicht selten gibts sogar einen Deposit Bonus... :)

      Wenn man nachhaltig beim Derivate Handel gewinne macht, bekommt ein 6 stelliges Gehalt ? Cool vielleicht sollte ich mich mal bewerben. Die Zeiten in denen ich aktives Daytrading gemacht habe sind zwar schon etwas her, aber es ist schon was bei rüber gekommen, nen Tipp wer mich nehmen könnte ?
      Gibt auch genug Daytrader die von zu Hause aus Ihren Lebensunterhalt bestreiten.

      Der Vegleich von Orangensaft zu Zinsen ist schon merkwürdig.
      Zinsen usw handel ich nicht direkt sondern über andere Zertifikate.
      Orangensaft weizen und das andere Zeug wird wie die Futures in Kontrakten gehandelt, da kann man auch mal schwer nachzahlen.

      Währungen kann ich auch über Optionen handeln, das wäre ein wenig "sicherer" wie direkt Devisen mit Hebel zu handeln.
    • callmenit1
      callmenit1
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2008 Beiträge: 129
      Also bitte, ein Post auf 2+2 als Referenz anzugeben...

      "the broker takes the other side of your trades....
      It is the equivalent of playing poker against someone who always see's your hand."
      lol, selten nen größeren Mist gehört

      Der Broker fungiert bei kleinen Orders als Marketmaker und verdient am Spread.
      Bei allem anderen würde er sonst unter Umständen gewaltige Outright Positionen haben. Und die sind z.b. von der FSA untersagt.

      Ich weiß ja nicht, welche Pommesbuden von Forex-Brokern gemeint sind...



      Mein Beispiel mit den anderen Dingen bezog sich generell auf alle gehebelten Produkte, sprich Trades auf Margin. Und da ist es egal, wie das Underlying heißt.


      @chaos-I

      Joah, wer konstant Gewinne einfährt, hat auch einen erfolgsabhängigen Bonus.
      Die Stellen im Eigenhandel der Banken sind aber ordentlich rasiert worden. Gute Vorraussetzung ist:

      -Sehr guter Abschluss BWL/Naturwissenschaften
      -Auslandsstudium+Master an einer Business School
      -Programmierkenntnisse wie C++ u. Matlab
      -Affinität zur Finanzmathematik
      -Bereitschaft, von 07.00-22.30h zu arbeiten


      "Gibt auch genug Daytrader die von zu Hause aus Ihren Lebensunterhalt bestreiten."


      Ich kenne persönlich genau einen. 20-30 Andere(Ex-Händler, Bekannte von Finanzmessen) sind in den letzten Jahren langsam pleite gegangen...

      Um eine Familie ernähren zu können, brauche ich als Trader ein Konto von etwa 300-500K. ich bezweifle, das sie die meisten haben...
    • kronenbourg
      kronenbourg
      Black
      Dabei seit: 30.01.2006 Beiträge: 6.554
      Original von callmenit1
      Der Broker fungiert bei kleinen Orders als Marketmaker und verdient am Spread.
      Bei allem anderen würde er sonst unter Umständen gewaltige Outright Positionen haben. Und die sind z.b. von der FSA untersagt.

      Einfach falsch. Was macht er denn bitte bei Orders, die nicht klein sind?
    • BayesLaw
      BayesLaw
      Global
      Dabei seit: 09.07.2007 Beiträge: 2.626
      Original von FHochstatter
      Weil ich bei der Bank atm noch mehere xx.xxxk's fest angelegt hab :f_eek:
      Hab mir PhAAnTis Links mal durchgeschaut, der erste ist echt zu gebrauchen, thx dafür; aber wäre mir natürlich viel lieber, wenn sich einer wirklich damit auskennt und auch gute Anfängertipps zur Verfügung hat.
      Flo
      Die Bank wird noch so froh sein wenn sie die 50mio los werden. Haben zzt. eh zuviel Geld. Aber ja, eine Bank zu finden, die noch soviel Geld annimmt ist schwierig zu finden.
    • Elodai
      Elodai
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2008 Beiträge: 563
      Danke für die vielen Antworten erstmal.

      Willst du damit wirklich Erfolg haben, mußt du dich zuerst intensiv mit der Materie beschäftigen, wirst sicherlich einiges an Lehrgeld zahlen und solltest eigentlich täglich den Markt beobachten und analysieren.
      Hab mich jetzt schon bisschen eingelesen; werde noch weiter den von Post2 gesendeten Link/Forum auseinander nehmen.

      Zudem habe ich mir aus Bib ein paar Bücher geholt, die einem "nicht BWL-ler" bisschen auf die Sprünge helfen; hab auch bissle Literatur über Devisenmarkt gefunden, mal sehn ob was sinnvolles drinsteht.
      Wenn ich die ganze Therorie mehr oder weniger kapiert habe; werde ich mein "Glück" erstmal bei einer Simulation versuchen (hoffe gibt sowas im Netz) , also noch nicht mit echtem Geld.


      Ob man es nun Königsklasse nennt oder nicht, dafür ist eines sicher dass man sehr leicht seine BR vernichten kann.
      Das mag stimmen, aber (wenn ich es nicht falsch verstehe) kann man doch (je nach dem bei welchem Broker) auch minimale Einsätze tätigen?!
      Mir geht es nicht darum so schnell so viel Geld wie möglich zu verdienen; sondern langfristig einfach ein "winning-händler" zu werden (auch wenns Anfangs nur ein paar cent wären, würde ich mehr als zufrieden sein) =)

      Im Punkto Strategie - Graphenanalyse pp muss ich mir die passenden Bücher über FX besorgen, mb kennt jmd. welche.



      Gruss Flo
    • Psylopath
      Psylopath
      Bronze
      Dabei seit: 11.05.2007 Beiträge: 134
      Sehr empfehlen kann ich dir:

      "Trade your Way to financial Freedom" von Van K. Tharp

      Dieses Buch gibt dir einen Eindruck, was von Nöten ist um erfolgreich zu traden.

      Weiters hat mir sehr gut gefallen:

      "Market Wizards" von Schwager

      Davon gibts auch einen zweiten Teil: "The new Market Wizards"

      Diese beiden Bücher bestehen rein aus Interviews mit Toptradern.

      Vom selben Herren gibt es dann noch

      "Schwager on Futures: Technical Analysis" und
      "Schwager on Futures: Fundamental Analysis"

      Diese beiden Bücher habe ich noch nicht gelesen, sie sollen aber ebenfalls ganz gut sein und stehen auf meiner Todo Liste

      Ein durchaus umstrittener, aber zweifelsohne erfolgreicher Trader und Author wäre dann noch Larry Williams:

      Ich hab von ihm "Die Erfolgsgeheimnisse des Kurzfristtradings" und "Aktien und Rohstoffe erfolgreich handeln" gelesen, wobei gerade sein Konzept zur Auswertung von COT Reports aus dem zweiten Buch ein Thema ist, was ich gerne in meinen Analysen verwende.

      Larry Williams ist allerdings auch ein Marketing Profi, der imo in seinen Büchern gerne zu optimistische Erwartungshaltungen hervorbeschwört -> durchaus interessante Konzepte, die man allerdings auch kritisch hinterfragen und durchdenken muß.


      Ich hoffe die Empfehlungen helfen dir ein wenig weiter.

      Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, daß du noch zu wenig Ahnung vom Traden hast, um dich bereits auf einen Markt (in deinem Fall Devisen) zu versteifen.

      Versuche besser zuerst eine möglichst breite Know-How Basis aufzubauen, um dann eine fundiertere Entscheidung bzgl des optimalen Investitionswegs für dich treffen zu können.


      LG Psylo

      PS: Achja, und bzgl deinen Hoffnungen in die Chartanalyse:

      Dies ist ein Thema, daß sehr kontroverse Meinungen bei den Tradern hervorruft.
      Du mußt dir aber überlegen, inwiefern du wirklich glaubst, daß Kursbewegungen aus der Vergangenheit den Markt in der Zukunft beeinflussen.

      In meinen Augen ist Chartanalyse nur ein kleiner Faktor, um Einstiegsignale (oder Exits) anzuzeigen. Du solltest dein Augenmerk viel mehr auf die Faktoren legen, die den Kurs in der Gegenwart und in der Zukunft bewegen.