Reading von Hand ranges

    • X3nic
      X3nic
      Bronze
      Dabei seit: 07.03.2008 Beiträge: 554
      Ich spiele momentan SH .25/.5 und versuche bei jeder Hand die ich spiele die Handrange oder am besten exakt die Hand zu raten, die der andere spielt.

      Und das Ergebnis ist, ich bin am verzweifeln... Leider sieht man ja nicht alle Hände, aber von dem was ich so sehe liege ich in 50% der Fälle daneben. Es ist schlichtweg unglaublich, was für lines da mit was für Händen gespielt werden.

      So Problem erkannt :f_biggrin: Und nun erhoffe ich mir Hilfe von euch!

      Also gegen "normale" Spieler spiele ich die standard Lines und meine Hände bewerte ich nach den Vorschlägen aus den Strategie Artikeln.

      Bei den Rocks bin ich prinzipiell agressiver, bewerte den Wert meiner Hand aber eher passiver.

      Und nun zu meinem Problem: Dem loosen Spieler, der 23 genauso spielt wie AA. Prinzipiell steigert ja eine weite Range des Gegners meine Equity. Aber wie bewerte ich nun meine Hand? Mache ich prinzipiell ab A high nen Calldown, weil ich bei seiner range damit sogar noch die benötigte Equity habe? Fange ich an ab TP zu raisen bis zum CAP, weil ich prinzipiell damit schon vor Value Betten kann? Und noch so ein Problem ist, dass gerade an solchen Tischen ständig Multiway Pötte entstehen und da weiß ich meist überhaupt nicht mehr, was meine Hand noch Wert ist :(

      Hoffe ich konnte mein Problem klar darstellen und sicher spreche ich kein neues Thema an. Habe über die sufu aber nichts gefunden und bin somit auch dankbar für den Verweis auf bestehende Diskussionen.
  • 5 Antworten
    • WinniePuuh
      WinniePuuh
      Bronze
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 627
      finde das auch recht schwierig... hatte vor kurzem auch mal den gedanken, dass es eigentlich mal super wäre darüber ein video anzubieten. Sinnigerweise in Kombination mit dem Equilator... oder gibts sowas schon?
    • vandaalen
      vandaalen
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2008 Beiträge: 5.348
      Also ich spiele auch die Micros und ich muss sagen, daß ich mir da mehr oder weniger für diese Limits abgemschminkt habe.

      Preflop gebe ich Unknown, und das sind die meisten für mich, die selbe Range wie mir, ausser ich treffe da auf so Slowplay-Hechte, dann korigiere ich das ein wenig.

      Nach dem Flop bin ich mittlerweile relativ gut darin meine Hand einzuordnen, bzw. die des Gegeners, so daß ich ihn z.B. auf einen Draw setzen kann und weiss, ob ich z.B. nochmal seconbarrel, oder andere Moves mache, die sich lohnen können. Seitdem macht mir Poker übrigens fast doopelt soviel Spaß. Es spielt für mich oft schon keine Rolle mehr, ob ich die einzelne Hand gewinne, oder nicht, denn ich freue mich schon drüber, wenn ich recht hatte.

      Allerdings finde ich es bei FL, ich spiele überwiegend NL, um einiges schwerer. Und bekanntlich ist da ja ein Fold manchmal teurer als ein Call... ;) Da wird wirklich noch um einiges haarsträubender gespielt als bei NL, auch wenn man's kaum für möglich hält.

      Ich weiss gar nicht inwieweit das da überhaupt noch möglich ist. Wahrscheinlich kann man da nur ABC-Poker auf EV spielen und sich auf die höheren Limits grinden, wo's dann - hoffentlich - besser wird.

      IMHO findet man da aber in den Videos in der Strategiesection schon einiges dazu. Gerade die Sessionreviews sind da zienlich informativ.

      Ich habe grad Sklanskys Theorie of Poker hinter mir, wo er sich zum Großteil auf FL-Spiele bezieht. Im Moment lese ich noch Harrington on Holdem und auch das hat mir schon einiges an Ideen und Ansätzen gezeigt, die ich, zum Teil erfolgreich, in mein Spiel einbauen konnte.

      Aber über mehr Videos freue ich mich natürlich umso mehr :D .
    • GinTonic999
      GinTonic999
      Bronze
      Dabei seit: 08.12.2007 Beiträge: 505
      Also es faellt mir auch schwer gegen absolute Maniacs zu adapten.
      Zu aggressives spielen mit marginalen Haenden erhoeht lediglich die Varianz. Haeufig ist man in einer wa/wb Situation.

      HU call ich also viel runter, 3handed versuche ich natuerlich den Maniac zu isolieren.


      Zu den Handranges: Es ist wirklich schlimm, wenn man sieht, mit was die Leute so spielen. Da kann man oft aus der Preflop action recht wenig Information bekommen. Ich achte da vermehrt auf die Flop und Turn action, um ihre Handstaerke beurteilen zu koennen.
      Auch wenn man nicht in die Hand verwickelt ist, auf die Gegner achten und sich die Haende (und wie sie die Hande zum) am Showdown anschauen.

      Ein Video zu dem Thema waere natuerlich toll.

      Gin
    • torytrae
      torytrae
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2008 Beiträge: 15.944
      Wir setzen V nicht auf eine Hand. Das machen nur die Kommentatoren bei HSP oder Fische.

      Bist du Kommentator bei HSP?
    • MorchManN
      MorchManN
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2005 Beiträge: 2.012
      Das Ding ist, dass es auf den MicroLimits eigtl noch nicht so viel Sinn macht, denn die Gegner sind einfach zu schlecht. Es ist am besten Straight-Forward die Standardlines zu spielen.

      Ich möchte aber auch gerne mal wissen, wie man sowas üben kann. Also die Handranges der Gegner abzuschätzen. Ich spiele im Moment nur 1 Tisch und versuche so viele Reads wie möglich zu bekommen um dann möglichst perfekt gegen die Gegner zu spielen!
      Dennoch schalte ich manchmal ab und fange an Default zu spielen ohne groß aufs Board zu achten... Da verliert man so manchmal die ein oder andre BB :(

      Also wie trainiert man am besten die HandRange der Gegner abzuschätzen???