[Non-Poker] Sprache verlernen?

    • schlumpfi21
      schlumpfi21
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2009 Beiträge: 21
      Ich bitte um Entschuldigung, es könnte möglicherweise ein ungewöhnlich langer Text werden.



      Ich denke jeder kennt das Gefühl, etwas zu verlernen oder schlechter zu werden, sobald man es eine Weile nicht mehr durchgeführt hat. Sei es im Sport, wo die Kraft nachlässt, die Kondition spielt nicht mehr so mit, im Poker wird immer geprädigt, man solle sich weiterbilden (Stagnation bedeutet Rückschritt), Sprachen, die man seit der Schule nicht mehr benutzt hat gehen "verloren". Wir werden praktisch jeden Tag bei einem gewissen Thema schlechter.
      Denkt ihr, es ist auch möglich, seine Sprache zu "verlieren"?

      Ich war noch nie besonders gesprächig trotz großer Familie. In der Volksschule waren wir noch Kinder, und alles in Ordnung (mehr oder weniger). In der Hauptschule gab es die ersten Gruppenbildungen. Die Einen waren die Coolen, die alles gelassen sehen, andere konnten die Namen aller nennenswerten Fußballspieler besser im Schlaf betten als Mathematik.
      Ich wollte auch gar nichts mit ihnen zu tun haben, sie waren mir irgendwie, wie soll ich es ausdrücken?, zu kindisch. Die ersten Schritte des Einzelgängers.

      Sport hab ich zu dieser Zeit aus Prinzip nicht gemacht, war nämlich anstrengend, daher auch nie in einem Team gewesen. Dann kamen bei sehr vielen Drogen (Alkohol und Zigaretten) ins Spiel. Ich habe weder getrunken, noch geraucht, und war damit wieder ein Aussenseiter. Während die anderen weg gingen und am Wochenende feierten war ich zuhause vor dem PC.
      Ich konnte mich damit nicht anfreunden, irgendwo hin zu gehen, und dort durch Gruppenzwang abgefüllt zu werden. Auch die Geschichten, die sie danach erzählten fand ich eher lächerlich als lustig ("Am wochenende war ich so betrunken, ich kann mich an nichts erinnern. Hab sogar das und das verloren, und dort was kaputt gemacht und sowieso bin ich der Beste" - "Aber ich war so dicht, ich bin am Kreisverkehr umgefallen und hab dort geschlafen" ... ihr wisst was ich meine?). Zusätzlich hatte ich nie das Geld, um mir sowas überhaupt zu leisten. Mag vielleicht für den ein oder anderen dumm klingen, aber mir war es einfach keine 5€ wert (hab nie Taschengeld bekommen, und das war auch gut so), in eine Disco zu gehen, um dort gelangweilt herum zu stehen, und anderen Leuten beim Tanzen (oder handelt es sich doch um einen epileptischen Anfall? ?( ) zuzusehen.

      Nach der Hauptschule kam die Matura (Arbeiten wollte ich nicht, daher lieber weitere 5 Jahre [später stellte sich heraus, dass es doch 6 werden würden] in die Schule gehen).
      Ich konnte mich auch hier nicht richtig einfinden, ich war physisch anwesend, psychisch wars mir egal. Auch dort wieder die üblichen geologischen Gruppenbildungen, und ich war wieder alleine. Ich habe mir so im Laufe der nächsten 3 Jahre ein Image des gelangweilten Deppen aufgebaut. Mit der Zeit war es mir auch zu dumm, aber wer versucht hat, die Meinung über sich bei mehr als 20 Leuten auf einmal zu verändern, wird wissen, dass es sich um einen Kampf gegen Windmühlen handelt.
      Nach den ersten 3 Jahren in dieser Schule durfte ich glücklicherweise (?) eine Ehrenrunde drehen, ich hab also ein Jahr wiederholt. Ich war darüber nicht traurig, im Gegenteil: ich sah es als eine Art "Neuanfang". Niemand kennt mich, daher wäre es ein Einfaches, sich zu verändern. Ich habe mich schon verändert, nicht nur optisch. Ich war zb offener.

      Die nächsten Jahre bis zur Matura vergingen schnell. Ich hab einen guten Freund gefunden, zwei gute Freundinen online, mit denen ich über alles reden konnte. Die eine wollte allerdings mehr, als ich ihr geben wollte. Es kam wie es kommen musste: sie stellte eine Frage, die ich selbstverständlich wahrheitsgemäß beantwortete, seit dem hab ich nichts mehr von ihr gehört. Die andere fand eine Arbeit sowie einen Freund, und auch dieser Kontakt war quasi nicht mehr vorhanden. Wir schreiben zwar alle paar Monate eine Mail oder eine handvoll SMS, aber alles nur oberflächliches Wischwasch. Möglicherweise ist die Frage, wie es mir geht, auch nur eine Frage der Höflichkeit, auf die man eigentlich gar keine Antwort will (vergleichsweise mit der Frage: "Kann ich dir helfen?")
      Der Kollege ging dann studieren, ich hab auchs chon seit langem nichts mehr von ihm gehört (hab ihn einige Male angerufen bzw geSMSt, aber kam keine Atwort).

      Nach der Matura hatte ich einige Monate nichts zu tun, weil ich auf meine Pflichten beim Bundesheer warten musste, und war - wie so oft - alleine.
      Ich war auch froh als die Zeit dort um war, ebenfalls als Aussenseiter ("Der Typ is beim Bund, und trinkt keinen Alkohol? Was ist das denn für einer?").
      Eine Arbeit war schnell gefunden. Ich hatte anfangs eine Kollegin, mit der ich mich ... wir haben halt ein wenig geredet. Aber so richtig "warm" wurden wir nie miteinander. Nach etwa einem halben Jahr kam eine Zweite, mit der ich auch nicht auf einer Wellenlänge bin. Mit der ersten unterhalte ich mich mittlerweile auch nur noch selten, und wenn, dann meist über die Arbeit.

      Ich habe immer öfter gemerkt, dass ich nicht mehr im Stande bin, richtig zu kommunizieren.
      Ein Beispiel, aus der nahen Vergangenheit:
      Ich war mit einem Bekannten radfahren, er hatte noch zwei Mädchen mit. Die Strecke, die wir fuhren war nicht so lang, maximal 50 Minuten. Er unterhielt sich mit der einen, ich fuhr neben der anderen und hatte keine Ahnung worüber ich mit ihr reden solle. Nach gut 40 Minuten der Stille brachte ich dann ein "Du redest auch ned viel" heraus :rolleyes:
      Wenn mir das jemand erzähen würde (oder so eine Szene im Fernsehen sehen würde), ich denke ich würde am Boden liegen bei so einem beschissenen Kommentar, aber mir is einfach nichts eingefallen.

      Ich habe regelmäßig zwei Mädchen gesehen, die ich gern kennenlernen würde, aber ich weiß nicht wie (mittlerweile hat sich das Problem gelöst, da ich eine nicht mehr sehe, und für die andere vermutlich bald die Sommerferien anfangen). Es gibt einfach nichts, worüber ich, theoretisch, reden könnte, da ich, praktisch, noch nichts in meinem Leben gemacht/erlebt habe.


      Ich bin jetzt fast 23, Freunde sind praktisch nicht vorhanden, eine Freundin war noch nie ein Thema. Am Wochenende gehe ich nicht weg (selbst wenn ein Fest stattfindet, dass nur eine Minute zu Fuß von mir zuhause weg ist), da ich mich in diesen Menschenmassen nicht wohl fühle.
      Mit meinen Geschwistern hab ich - leider - so gut wie keinen Kontakt (obwohl im gleichen Haushalt), da unsere Interessen einfach in verschiedene Richtungen gehen. Während sie sich mit meiner Ma über irgendwelche Leute in unserer Stadt unterhalten (die mich auch noch nie interessiert haben, weder die Leute, noch die Stadt; so ganz spontan fallen mir nicht mal die Namen der Nachbarn ein), sitze ich lieber herum und mache das, was ich schon die letzten 10-15 Jahren gemacht habe: Ich denke nach.
      Wer bin ich? Was will ich? Kann man seine Sprache verlieren?
  • 19 Antworten
    • toxic
      toxic
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 1.326
      Also deine Sprache hast du noch lange nicht verloren - dafür ist der Text eindeutig zu lange. :D :D :D

      Ok, aber du scheinst halt einfach ein bischen "eingerostet" zu sein, was so das spontane Gespräch angeht. Das kann ich gut verstehen. Da tue ich mir auch immer schwer. Und mit noch unbekannten Leuten einfach so zu quatschen, das kann ich auch überhaupt nicht. Von daher kenne ich die von dir beschriebene Situation den "allein seins" sehr gut.

      Was mir immer sehr geholfen hat, war irgendwelche Kurse zu besuchen. Bei uns in Deutschland gibt es die sog. "Volkshochschule", die ein riesiges Angebot an Kursen zu allen möglichen und unmöglichen Themengebieten hat (Sprachen, Sport, Kreatives, Musik, ...). Die Kurse gehen zunächst immer über ca. ein halbes Jahr (oder auch nur ein Wochenende, je-nach-dem). Man trifft dort die unterschiedlichsten und interessantesten Menschen und hat durch den gemeinsamen Kurs eben auch Gesprächsthemen. Dies lässt sich dann eben im Laufe der Zeit vertiefen - oder eben auch nicht. Zumindest ist es ein guter Anfang nach meiner Meinung.

      Vielleicht gibt es bei euch ja auch etwas ähnliches. Oder irgendwelche organisierten "Radtouren" - gibt es hier z.B. vom ADFC. Auch so kann man ganz unverbindlich Leute treffen, die ja dann zumindest ein gleiches Interesse haben. Und in einer größeren Gruppe ist es dann auch einfacher, sich in ein Gespräch ab-und-zu mit einzuklinken als wenn man nur einen einzigen Gesprächspartner hat, wie in der von dir beschriebenen Tour.

      Naja, ich würde an deiner Stelle schon versuchen, mehr unter Leute zu kommen mit denen du ein Interesse bzw. Hobby gemeinsam hast. Mit der Zeit wirst du dir dann sicherlich auch bei spontanen Aktionen - wie dem Besuch irgendeines Festes - leichter tun.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Ich habe Deinen Text mittlerweile 3x gelesen und mir auch die Zeit gegönnt, mal eine Stunde darüber nachzudenken. Leider ist mir bis jetzt nicht ganz klar, was Deine Intention damit ist.

      1. Du machst einen sehr traurigen Eindruck auf mich - ohne dabei aber Zuspruch zu wollen oder zu erwarten.

      2. Die Fragen "Wer bin ich? Was will ich?" geben Deinem Text doch einen sehr philosophischen Anstrich - Du postest aber in der Sorgenhotline.

      3. Du garnierst Deinen Beitrag mit der Frage, ob man seine Sprache verlieren kann, die sich mir überhaupt nicht stellt, wenn ich lese, wie Du Dich artikulieren kannst.

      Ich interpretiere daher und vermute, dass Du das Gefühl der Einsamkeit leid bist und frage gleichzeitig, ob ich da auf dem richtigen Dampfer bin. Wenn ich völlig daneben liegen sollte, erspare ich Dir und mir mehr Text, der Dir eh nicht helfen würde.
    • boogiebone
      boogiebone
      Bronze
      Dabei seit: 11.08.2006 Beiträge: 633
      .. Der letze Satz "Ich denke nach" erinnert mich sehr stark an mich vor 10 Jahren..

      Bevor ich weiter aushole, würde mich folgendes interessieren:

      Denkst Du über Sachen nach die dich selbst betreffen, wie:
      -> warum bekomme ich keine Freundin, was mache ich falsch?
      -> Mögen mich andere Menschen überhaupt?
      -> Was für einen Eindruck hinterlasse ich bei Menschen?
      -> Denkst Du nach einem Gespräch mit Menschen über alles kritisch nach, was Du gesagt hast.. So in der Form, was könnte der den jetzt von mir halten? Hab ich irgendwas falsches gesagt, was mich irgendwie belasten könnte?

      Oder hast Du einfach nur die Lust verloren mit Mensch zu kommunizieren, dich auszutauschen? Denke ich jetzt in dem Fall nicht, da Du ja von Gesprächen mit Freunden erzählt hast, die Dir scheinbar auch gut getan haben..
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.600
      Ich war mal genauso. Das größte Problem war Mädls überhaupt erstmal anzusprechen. Worüber, das war dann erstmal Plan B (das schweigende nebeneinander hergehen/fahren kenn ich nur zu gut!).
      Ich denke es liegt auch am Selbstvertrauen. Man braucht aber irgendwas worüber man sich definieren kann...für mich waren es ein paar meiner zahlreichen Hobbies, von denen ich oftmals auch gelesen hab (Ja, ich bin ein I-Net Kiddy^^) das ich es gut könne. Man darf das im Übrigen auch gerne glauben.
      Jedenfalls fand ich die Situation kacke. Hat man aber etwas was einen begeistert, so ists kein Problem darüber zu sprechen und wenn man erstmal loslegen kann hört man so schnell auch nicht auf^^
      Meine Line war mir Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen aufzubauen (war früher Mobbingopfer):

      1. Mir selbst am meisten wert sein, auch mal Egoistisch sein, gleichzeitig aber andere akzeptieren und respektieren. Und diplomatische Ehrlichkeit lernen.

      2. Wahllos Leute kennenlernen. Ich war auch unzähligen Online-Communities. Aber zu warten bis man 'entdeckt' wird bringts nicht. Also hab ich dutzende von Mädls mit Banalitäten angeschrieben, die auf nix spezielles abgezielt waren außer auf ein wenig schreiben, quatschen und so. Ein paar gibts dann immer mit denen man ins Gespräch kommt. Und so kann man nach und nach Leute (bes. Mädls) kennenlernen und irgendwann mal was unternehmen. Da man sich online dann schon ein wenig kennt ist das mit den Themen finden auch kein Problem.
      Gegen männliche Kumpels finden spricht nix dagegen, ich für meinen Teil schaffe das aber leichter mit welchen aus meinem Interessensgebiet, wenns bsp ums Skateboarden, dem Zeichnen, Musik oder eben Pokern geht :)

      3. Vor allem war ich stolz drauf 'anders' zu sein, grade weil ich selbst nie geraucht hab, Drogen hasse und Alk mir gestohlen bleiben kann.
      Wo du sicherlich nich drumherum kommst ist dir ein soziales Netzwerk aufzubauen. Jemand mit dem immer was geht, wenn ein anderer grad keine Zeit hat. So sucht man sich seine "Kragenweite" aus und fühlt sich wohl (also man rutscht nicht gleich in Dinge die man garnich mag, bezüglich deiner Meinung zu den Fußballspielernamen-Auswendigkennern :D )

      Alles weitere ergibt sich von ganz allein, auch das mit den Mädls. Das wichtigste ist auch etwas auszustrahlen, das schafft man nur wenn man vollkommen hinter sich und dem was man tut steht.

      GIbt sicherlich noch andere Lines, aber mit der hab ich seit nem Jahr ne tolle Freundin, ne wachsende BR ( :f_cool: ) und nie Langeweile oder niemanden zum Quatschen :P
    • klopa
      klopa
      Bronze
      Dabei seit: 03.11.2006 Beiträge: 1.916
      Moin, bin leicht angetrunken, denke aber dass meine tipps trotzdem nützlich sein können für dich:

      1.
      Ich bin jetzt fast 23, Freunde sind praktisch nicht vorhanden, eine Freundin war noch nie ein Thema. Am Wochenende gehe ich nicht weg (selbst wenn ein Fest stattfindet, dass nur eine Minute zu Fuß von mir zuhause weg ist), da ich mich in diesen Menschenmassen nicht wohl fühle.


      Änder das! Du musst jetzt nicht von heute auf morgen anfangen auf irgendwelche Partys zu gehen aber du solltest mal soziale Kontakte knüpfen. Fang mit irgendeinem Sport an, welcher dich schon immer interessiert hat und tret in einen Verein ein auch mit 23 Jahren ist es nicht zu spät, du musst ja nicht unbedingt Weltmeister werden. Ist eine der besten und einfachsten Möglichkeiten Leute kennenzulernen. Bleib nicht andauernd zuhause denn wenn du weiterhin nur zuhause bist, dann ändert sich gar nichts in deinem Leben.
      Sobald du einige Leute kennst, fühlst du dich in den Menschenmassen nicht mehr unwohl wenn diese Menschen auch da sind und du nicht mehr alleine bist.

      2. Scheiß erstmal auf den Gedanken so schnell wie möglich eine Freundinn zu finden, denn so wirds bestimmt nie was. Arbeite erstmal an dir selbst, baue Selbstvertrauen auf schaff dir ein Interessantes Leben dann kommt die Frau fürs Leben von ganz allein.

      3.
      in eine Disco zu gehen, um dort gelangweilt herum zu stehen, und anderen Leuten beim Tanzen (oder handelt es sich doch um einen epileptischen Anfall? verwirrt ) zuzusehen.


      Dazu sei gesagt dass du mit 5€ auch als antialki in einer disco nicht weit kommst. Außerdem mach halt einen Tanzkurs (hip hopper tanzen gut imo obwohl die musik nicht jedermanns sache ist) und stell die epileptiker in den schatten. Eine Disco ist ein Ort zum Spaß haben und mit mädels zu tanzen und nicht zum Rumstehen und andern zuguggn.

      4. Dein Sprachproblem ist nichts ausergewöhnliches, dieses haben viele "nerds" wie du und ich.. Es kommt einfach durch fehlende übung weil man zuviel seiner Zeit vor dem Rechner oder sonstwo investiert hat wo keine anderen Menschen da sind..

      5. Sei EGOIST denn die welt in der du lebst gehört dir! denk nicht dran was die anderen von dir denken! Sei du selbst allerdings beleidige nicht deine Mitmenschen sondern respektiere sie! Mach dich nicht kaputt von einigen Fehlern die du in der Kommunikation mit Mitmenschen machst, diese bleiben meist nur dir über einen längeren Zeitraum in Erinnerung.

      6. Wenn du weder Alkohol konsumierst noch rauchst noch sonst irgendwelche Drogen nimmst macht es dich nicht zum ausenseiter benutz das bitte nicht als ausrede! Die meisten Menschen akzeptieren dich so wie du bist solange du Ihnen nicht auf die Eier gehst wie schädlich das Zeug doch ist und dass es dumm wäre es zu konsumieren.. Ich hab nen Kumpel, der überhaupt keine Drogen nimmt und ist trotzdem die Partykanone nr1 überall. Jeder in seinem bekannten/freundeskreis hats akzeptiert, dass er nicht trinkt oder raucht und viele bewunderern ihn dafür dass er ohne den scheiß gut stimmung machen kann!


      cliffnotes:
      - sei du selbst
      - scheiß drauf was andere von dir denken
      - knüpfe Kontakte
      - Leb dein Leben und sei nicht nur am PC..
      - HAB SPAß!
    • schlumpfi21
      schlumpfi21
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2009 Beiträge: 21
      Hallo!

      Vielen Dank für eure Beiträge. Ich werde sie ein wenig kommentieren:

      toxic
      Es ist ein Einfaches, einen Text über ein Thema zu verfassen, worüber man sich bereits ausführliche Gedanken gemacht hat. Die geschriebene Sprache lässt sich anders darstellen.
      Ob ich für den Eingangspost eine Woche geschrieben habe, oder nur 5 Minuten, spielt für den Leser keine Rolle. Warte ich aber in einem Gespräch nach jedem Satz eine Minute bis ich weiter spreche, so wird das schnell langweilig. Für alle Beteiligten.

      Wegen der Kurse werde ich mich auf jeden Fall schlau machen. Vlt finde ich auch eine Beschäftigung, die ich als "Hobby" bezeichnen kann. Meine momentanen Aktivitäten würde ich nicht in diese Kategorie einordnen.


      michimanni
      Drei Mal gelesen, eine Stunde nachgedacht, vielen Dank für deine Zeit.
      1. Ich bin nicht wirklich traurig. Dieses Wort hat einen negativen Beigeschmack. Ich würde es anders ausdrücken, auch wenn mir gerade kein passendes Wort einfällt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass andere Leute (Familie, oder Arbeitskollegen) das so sehen, da ich von Natur aus eher positiv gelaunt bin. Selbst wenn ich schlecht gelaunt bin überspiele ich das, weil ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe. Sie sollen sich lieber um wichtige Probleme kümmern.
      2. Ich kann nicht abstreiten, dass ich viel über alles mögliche nachdenke. Das beinhaltet unter anderem auch den (Un)Sinn des Lebens.
      3. Wie bereits oben erwähnt, ist für mich die gesprochene Sprache (oder auch Small Talk) schwerer umzusetzen, als die Gedanken schriftlich auf Papier zu bringen.

      Um auch noch deine letzte Frage zu beantworten: Damit hast du auf jeden Fall auch Recht. Wer wünscht sich nicht jemanden zum "Anlehnen"; jemanden, der für einen da ist; jemanden, der einem wichtig ist, und gleichzeitig auch zeigt, dass man für ihn wichtig ist?

      boogiebone
      Ich denke über alles mögliche nach. Die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Sachen, die in der Natur des Menschen liegen. Dinge, die sich ändern lassen (oder auch nicht).

      -> warum bekomme ich keine Freundin, was mache ich falsch?
      Ich sehe das anders. Ich bekomme nicht keine Freundin, ich bin nicht fähig, mir eine zu nehmen. Vermutlich zu wählerisch (abgesehen davon, dass ich keine fremde Person ansprechen kann). Vermutlich auch, um nicht verletzt zu werden. Wenn man sowas nie erlebt hat, fällt es schwer, sich zu öffnen.
      Um es kurz zu machen: Anders ausgedrückt, aber ja, auch darüber denke ich nach.
      Ist es falsch? Wäre es auch falsch, an sie zu denken, wenn ich mit einer zusammen wäre? Liebt man sie, auch wenn man nicht mehr an sie denkt? Oder ist es ein Zeichen dafür Schluss zu machen, eben weil man nicht mehr an sie denken kann?
      Interessant.

      -> Mögen mich andere Menschen überhaupt?
      -> Was für einen Eindruck hinterlasse ich bei Menschen?
      -> Denkst Du nach einem Gespräch mit Menschen über alles kritisch nach, was Du gesagt hast..
      "Die meisten Menschen denken darüber nach, was die anderen Menschen über sie denken." Sean Connery
      Es ist nicht schwer zu erraten, dass ich auch dazu gehöre. Wenn man so viel Zeit hat wird über Gott und die Welt philosophiert.


      Romeryo
      Mag vielleicht komisch sein das zu lesen, aber ich habe durchaus Selbstvertrauen.
      Ich war auch auf einiges Communities angemeldet, aber eher als, ratet mal, stiller Teilnehmer. "Wieso sollte ich sie anschreiben? Was unterscheidet die TolleBiene75 vom Sweet_Bunny? Worüber soll ich mit ihr schreiben? Zeitverschwendung" waren ungefähr meine Gedanken.


      klopa
      Ich werd mich umschauen was diverse Kurse angeht. Tanzen wäre eine Möglichkeit, dann wäre ich der Einäugige unter den Blinden.

      Sobald du einige Leute kennst, fühlst du dich in den Menschenmassen nicht mehr unwohl wenn diese Menschen auch da sind und du nicht mehr alleine bist.
      Interessanter Punkt, da könnte was dran sein.

      Dein Sprachproblem ist nichts ausergewöhnliches, dieses haben viele "nerds" wie du und ich.. Es kommt einfach durch fehlende übung weil man zuviel seiner Zeit vor dem Rechner oder sonstwo investiert hat
      Wohl wahr.



      Ich habe es ein wenig unglücklich formuliert. Ich falle am Abend nicht weinend ins Bett und heule das Kissen voll, weil ich keine Freundin habe. "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden", wie so schön gesagt wurde.

      Ich habe mir vor einiger Zeit auch schon überlegt auszuziehen, um dem Alltag zu entfliehen. Da ich das aber weder finanziel noch beruflich unter einen Hut bekomme ist dieses Problem für die nächsten Monate wieder auf Eis gelegt.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von schlumpfi21
      michimanni
      Drei Mal gelesen, eine Stunde nachgedacht, vielen Dank für deine Zeit.
      1. Ich bin nicht wirklich traurig. Dieses Wort hat einen negativen Beigeschmack. Ich würde es anders ausdrücken, auch wenn mir gerade kein passendes Wort einfällt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass andere Leute (Familie, oder Arbeitskollegen) das so sehen, da ich von Natur aus eher positiv gelaunt bin. Selbst wenn ich schlecht gelaunt bin überspiele ich das, weil ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe. Sie sollen sich lieber um wichtige Probleme kümmern.
      2. Ich kann nicht abstreiten, dass ich viel über alles mögliche nachdenke. Das beinhaltet unter anderem auch den (Un)Sinn des Lebens.
      3. Wie bereits oben erwähnt, ist für mich die gesprochene Sprache (oder auch Small Talk) schwerer umzusetzen, als die Gedanken schriftlich auf Papier zu bringen.

      Um auch noch deine letzte Frage zu beantworten: Damit hast du auf jeden Fall auch Recht. Wer wünscht sich nicht jemanden zum "Anlehnen"; jemanden, der für einen da ist; jemanden, der einem wichtig ist, und gleichzeitig auch zeigt, dass man für ihn wichtig ist?
      Trau Dich ruhig mal etwas. Stell Dich auf eine Karaoke-Bühne und schmetter ne Arie. Spring mit nem Bungeeseil in die Tiefe. Quatsch ein Mädel im Supermarkt an, wenn sie Dir gefällt . Es ist gar nicht so wichtig, ob Du von der Bühne gelacht oder gebuht wirst, Dir vor Angst fast in die Hose machst während des Sprungs und Dir einen derben Korb einfängst. Vielleicht kommt es sogar ganz anders! Viel wichtiger ist aber, dass Du Dich getraut hast und das macht manche Erfahrung erst so richtig erlebenswert. Und keine Bange: Kaum ein "da har er sich aber zum Affen gemacht" ist so interessant, dass man noch tagelang mit dem Finger auf Dich zeigt. Die positiven Erfahrungen werden die negativen sehr wahrscheinlich deutlich überwiegen.

      Btw. finde ich den Vorschlag von klopa sehr gut: Tanzen ist da aus diversen Gründen eine gute Idee, aber Du wirst dann schon von allein merken, warum das so ist :)
    • Soap91
      Soap91
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2009 Beiträge: 583
      Vergiss eins bei der ganzen sache nicht.
      Bleib du selber Im Kern veränderst du dich nicht.Du schraubst nur an bisschen an dir rum xD ...
      Außerdem fällt es Pokerspielen glaub ich schwer ne Frau anzusprechen,den die Chance beträgt nur 50% ja oder nein udn das ist anschiened zu wenig.
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.331
      Geh zum Psychologen... ernsthaft

      Auch wenn du Dich vielleicht davor schämst oder Überwindungsängste hast Dich jemanden anzuvertrauen...

      Für den Psychologen bist du auch garnicht so außergewöhnlich, weil er es sogar häufig mit Autisten (es klingt ein wenig danach aber mir steht eine Diagnose natürlich nicht zu) oder ähnlich erkrankten Personen zu tun hat.

      In jedem Fall wird er Dir die richtigen Maßnahmen darlegen.

      Die Beiträge im Forum sind sicher nett gemeint, aber ich befürchte, dass man auch auf die möglichen Reaktionen seiner Umwelt richtig vorbereitet sein muss.

      Es hilft nichts, wenn er im Supermarkt eine Frau anspricht, die ihm nem Korb gibt und er daraufhin in ein noch größeres Loch fällt, es hilft auch nichts, sich vorher Gedanken darüber zu machen was passieren könnte und wie man reagieren soll... zuviele Gedanken führen zu Angst und Verkrampftheit und dann isser wieder im Teufelskreis, dann isses wieder zum Scheitern verurteilt.

      Also entweder erst mit dem Hausarzt drüber reden oder direkt zum Psychologen... kommt drauf an wie gut er Dich oder du Ihn kennst
    • t0mmy84
      t0mmy84
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2007 Beiträge: 120
      hmm also ich wuerde dir auf jeden fall raten von zuhause wegzuziehen - alleine auf eigenen beinen wuerde dir richtig gut tun. Such dir nen mitbewohner/mitbewohnerin oder gar ne WG.

      Wenn du das Matura hast,(was soweit ich weis dem dt. abi gleich ist) dann gehe studieren und studiere was, was dir spass macht bzw. dich interessierst und du wirst leute kennenlernen die dir aehnlich sind.

      Durch eine neue umgebung im Studium sowie ein neues umfeld wirst du an Kontakten und damit freunden nicht vorbeikommen! Ich habe im Studium schon so manche "nerds" aufgehen gesehen die sich aber sowas von 180 grad gedreht haben das man sie nicht wieder erkennt. Vielleicht wirst du angst haben, aber wer den schritt nicht gewagt weis nicht wie es denn gewaesen waere.

      Wenn du weiterhin nur zuhause rumhockst und das Leben an dir vorbeigeht wirst du mit 30, 40 Jahren nicht mehr klar kommen.
    • beg0r
      beg0r
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2006 Beiträge: 2.948
      http://www.youtube.com/watch?v=9OgeC-Q7HB8


      dein problem in sozialen kommunikationen ist, dass du glaubst es sei nötig dich vor anderen zu qualifizieren oder zu beeindrucken. z.b. schreibst du es sei langweilig für andere, wenn stille ist. das stimmt aber schon gar nicht. genieß die ruhe einfach, den schönen tag, die fahrradfahrt, die präsenz von menschen, fühl dich einfach gut. und dann bekommt "stille" einen ganz neuen charakter und du wirst sehen, dass die worte dann auch anfangen wie von alleine aus dir herauszukommen, wenn du es erlaubst. momentan wehrst du dich dagegen und fliehst in deine gedanken. aber auch stille fühlt sich wirklich gut an, wenn du es zulässt. dann fühlt sich das auch für mitmenschen gut an.

      also denk nich drüber nach was du sagen willst und sei im "jetzt", nich in deinen gedanken.



      "cool" sein kommt von innen. cool bist du, wenn du einfach frei du selbst bist und dich gut fühlst. das was du bist, wird nicht über äußere umstände bestimmt. weder dein aussehen, noch dein hobby, noch dein geld machen dich "cool" oder beliebt bei frauen. es is genau anders rum. dein gutes gefühl und das daraus resultierende selbstbewusstsein lassen deine äußeren umstände IMMER cool erscheinen, egal welche das sind. die coolen leute auf der hauptschule waren cool, weil sie sich eben keine negativen gedanken gemacht haben und sich selbst erlaubt haben sich gut zu fühlen. und das kann jeder.

      man kann lernen sich aus sich selbst heraus gut zu fühlen. dann muss man nicht mehr in der disco gelangweilt rumstehen und andere menschen beobachten, sondern fühlt sich einfach gut, tanzt wenn man tanzen will, greift sich ne vorbeilaufende frau wenn man greifen will, trinkt ein bier wenn man ein bier trinken will.



      leider kann ich dir nich erklären wie das geht... du musst rausgehen und lernen. über eine schlimme angewohnheit von dir muss ich dich aber noch aufklären! und das is wirklich GROß! du schaust ständig was bei anderen menschen passiert und was sie machen, anstatt einfach dein eigenes JETZT zu leben. du vergleichst und bewertest äußere dinge und umstände ständig. du machst dich z.b. über leute die in der disco spaß haben lustig bzw interpretierst die gesamte situation mit einem ganz bestimmten emotionalen muster, das in deinem rationalen selbst verankert ist. dein rationales selbst hat auf grund von erfahrungen und vergleichen entschlossen, dass du so discokrams und auf der tanzfläche abspacken einfach "dumm" findest. in wirklichkeit ist so eine disco-situation emotional völlig neutral. du musst dich dort nicht eingeengt und fehlamplatz fühlen. es ist nur ein raum mit vielen menschen, die feiern. wenn du das alles ohne emotionale muster akzeptieren kannst, lernst du automatisch dich in dieser situation selbst zu öffnen und spaß zu haben.

      noch ein gutes beispiel um "emotionale muster" zu erklären ist z.b. eine "klassenraumsituation". man fühlt sich in einer klasse, in der schule, mit einer authorität namens lehrer. in wirklichkeit stimmt das alles nicht, sondern sind nur rationale muster deines egos. und wenn du aufhörst dich mit deinem ego zu identifizieren, dann lernst du wahre liebe kennen!


      dir MUSS es völlig egal sein, was andere machen und was andere von dir halten. genau so wie dir auch äußere umstände völlig egal sein sollten, wenn z.b. der bus zu spät kommt. fühl dich einfach gut und genieß das jetzt.
    • Snapshot
      Snapshot
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2006 Beiträge: 8.228
      ganz ehrlich...such dir professionelle Hilfe...PSychotherapeute bzw. Psychologe...kien Mensch ist von Natur aus Einzelgänger...gibt immer Gründe dafür dass sich jemand zurück zieht...
    • PsyMaster
      PsyMaster
      Bronze
      Dabei seit: 28.02.2006 Beiträge: 2.219
      Original von michimanni
      3. Du garnierst Deinen Beitrag mit der Frage, ob man seine Sprache verlieren kann, die sich mir überhaupt nicht stellt, wenn ich lese, wie Du Dich artikulieren kannst.
      es geht hier offensichtlich nicht um die sprachkompetenz an sich, sondern das lebendige aktive sprechen als solches - das interpersonelle kommunizieren, welches nötig ist um soziale bande überhaupt erst knüpfen und diese dann auch gebührend pflegen zu können.

      ich bin selbst einzelgänger gewesen, wie du dich beschreibst, habe mich aber geändert, da sich mein menschenbild - zwar nicht ultimativ und allgemein, sondern eher punktuell - schon ein wenig gewandelt hat.

      nicht jeder will einem ans leder, auch wenn viele das leder treten, wenn sie´s vorm fuß haben. es gibt ausnahmen, diese muss man nur finden.

      ich habe sehr lange an mir arbeiten müssen um mich der gesellschaft wieder ein wenig anzunähern. die sozialen pflichen als vater haben ihr übriges dazu beigetragen, mich nicht vollständig der gesellschaft zu entziehen - verdient hätte sie es, keine frage.

      will sagen, dass ich deine innere haltung verstehen kann.

      tip: such prof. hilfe, sprich:psychologe.

      allein führt das nur zu tiefen depris, die schwerwiegende folgen - burnout und sonst. langjährige beeinträchtigungen gesundheitlicher art ...

      hauptsächlich solltest du selbstvertrauen aufbauen.

      sport ist immer ne möglichkeit, sich selbst zu finden (gewissermaßen), als mann mit biss kann man sich da messen und auch die ein oder andere bestätigung finden- ich zb. trainier auf triathlon, will irgendwann in 2-3 jahren mal n ironman bestreiten - das mach ich aber nur für mich .... ich beweis mir, dass ich was durchziehen kann, was ich in meinem bish. leben nicht gerade geschafft habe, obwohl der kämpfer in mir schlummert(e), stets.

      kann aber nat. auch sein, dass der fall bei dir anders liegt ...

      edit:

      nachdem ich mir mal anderen beiträge im fred durchgelesen habe, muss ich sagen, dass der ein oder andere aspekt meines beitrags nicht ganz passen, da du nicht der depri-anti-gesellschafts-typ an sich bist, sondern lediglich zurückhaltend und isoliert bist.

      gewissermassen treffen die genannten aspekte - selbstvertrauen als beispiel - dann ggf. teilweise zu.

      wie schon von jmd. anders hier beschrieben, ist das problem mit den mitmenschen eher eines der inneren einstellung. das wiederrum hat viel mit selbstvertrauen zu tun und die sache mit dem vielen nachdenken über das, was andere von einem denken tut auch ihr übriges.

      du musst auf jeden fall eine lmaa-einstellung ggü. dem, was andere - meist sinds gar die böcke, die dir gärtnern beibringen wollen - von dir denken zulegen (das wurde auch schon erwähnt).

      sport ist der beste tip von allen ... gründe sind genannt.
      psychologe ist immer gut, ich geh nicht, weil ich "zu wenig zeit hab" und zu enttäuscht wäre, gelangte ich an einen, der "nur mit wasser kocht", es gibt nämlich auch viele schlechte psychos und es ist immer schade, wenn man dann die falsche einstellung zur sache bekommt, weil der psy sch.. ist und man sich fragt, warum man überhaupt seine zeit damit verschwendet.

      abschließend möchte ich noch sagen, dass eine gewisse distanz zu mitmenschen und eine depressive grundeinstellung nicht unbedingt gegen einen sprechen, da die masse im grunde genommen erschreckend dumm und oberflächlich ist - ich weiss klingt sehr arrogant, aber es ist meiner meinung nach keine große kunst darüber zu stehen, da muss man nur denken zulassen - die augen offen halten und kritisch ohne blenden zu sehen.

      meiner meinung nach muss jeder halbwegs realistisch denkende mensch automatisch ne depri haben und was an der klatsche, weil die realität, sofern man sich ihr stellt, einfach zu scheisse ist.

      und zum thema frauen:

      ich sprech selbst auch nie eine an - außer normal-talk und irgendwie kamen die sogar auch auf mich zu, was ich mir nie erklähren konnte - hab dann immer gefragt, was die ausgerechnet von nem vogel wie mir wollen ........

      dummerweise kleben sie dann allerdings zu sehr an deinem bein, warum auch immer ...

      also: wenn selbst ich welche abbekommen habe, dann muss das jedem mann auf erden auch möglich sein ^^

      wenn du was oberflächliches willst: geh trainieren im studiooo und mit den ärmchen wächst auch das interesse oberflächlicher tussen - insb. hausfrauen im mittleren alter ^^ - durchaus brauchbare qualle.... ;)

      wenn du was auf höherem geistigen niveau suchst: geh studieren.

      frauen wollen vollgequatscht werden, sie wollen lachen.

      übungsprogramm:

      jim carey filme und ähnliches zeug reinziehen ....
      die art zum spass nachmachen ... solange, bis es zu deiner art geworden ist,
      wenn du sachlich diskutierst - nie ohne sarkastische kommentare und faxen in gestik, mimik und wort - so dass die weiber nie genau wissen, ob du das ernst meinst oder sie auf die schippe nimmst ....

      sprüche, wie "Nein danke, ich muss noch fahren" auf alles, was anfällt bringen.

      trainier philosophieren über alles mögliche. such dir n wissenschaftl. kumpel, mit dem du nächtelang über astrophysik, philosophie, mathematik, religion contra wissenschaft und dergleichen diskutierst ...

      arbeite im wachdienst, wo du viele verschiedene kollegen hast, mit denen du zusammenarbeitest und viele langweilige nachtschichten hast .... dabei lernt man wie n wasserfall mit jedem zu quaken ... kann man ausgiebig bei tussen üben, bis die einen in gewisserweise interessant finden ....

      frauen sind von intelligenten männern mit witz beeindruckt - so n ding aus der steinzeit ....

      lern nein zu sagen, sei konsequent und bleib dir und deiner meinung selbst dann treu , wenn andere schon knien würden. schraub das maß der selbstverläugnung am arbeitsplatz runter - verhältnismässigkeit der mittel (!).

      werd innerlich stark, das ist der schlüssel.

      yeah, und nun: flamet mich ruhig ...
    • castaway
      castaway
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2006 Beiträge: 25.945
      Original von schlumpfi21


      Ich bin jetzt fast 23, Freunde sind praktisch nicht vorhanden, eine Freundin war noch nie ein Thema. Am Wochenende gehe ich nicht weg (selbst wenn ein Fest stattfindet, dass nur eine Minute zu Fuß von mir zuhause weg ist), da ich mich in diesen Menschenmassen nicht wohl fühle.
      Mit meinen Geschwistern hab ich - leider - so gut wie keinen Kontakt (obwohl im gleichen Haushalt), da unsere Interessen einfach in verschiedene Richtungen gehen. Während sie sich mit meiner Ma über irgendwelche Leute in unserer Stadt unterhalten (die mich auch noch nie interessiert haben, weder die Leute, noch die Stadt; so ganz spontan fallen mir nicht mal die Namen der Nachbarn ein), sitze ich lieber herum und mache das, was ich schon die letzten 10-15 Jahren gemacht habe: Ich denke nach.
      Wer bin ich? Was will ich? Kann man seine Sprache verlieren?
      Was heißt denn "Freunde praktisch nicht vorhanden"?
      wirklcih gar keine oder nur welche mit denen du kaum was machst?

      Deinem Beitrag nach zu urteilen würd's dir glaub ich echt helfen einfahc mal über deinen Schatten zu springen und am We mal rauszugehen.
      Auch wenn du dich vllt erstmal unwohl fühlst in ner Menschenmenge.

      Wenn du dich weiterhin nur zurückziehst und zu hause bleibst wird dein Problem nur noch schlimmer
    • michaelg5pro
      michaelg5pro
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2006 Beiträge: 2.628
      Professionelle Hilfe sehe ich noch nicht indiziert, kann aber nicht schaden und wäre unter einem Gesichtspunkt durchaus geboten, weil da in dem Bereich einfach zu viel verschleppt wird.

      Das hier schaut ganz nett aus, um von null auf mit Aufbau von Kontakten zu beginnen.
    • Jh2911
      Jh2911
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2007 Beiträge: 563
      Du solltest umbedingt für ein Jahr ins Ausland, dort kennt dich niemand, keiner kennt deine "früheren" Probleme. Du kannst in Jugendherbergen verkehren und wirst zwangsläufig jemand kennenlernen, wenn du nur bereit bist dich mal auf ein bisschen weggehen einzulassen, willst ja schließlich was sehen und da andere dass in fremden Städten auch wollen wird man nich nur in discos rumstehen. Verdien dir bisschen kohle (Poker, Nebenjob) und gesteh dir ein dass es Geld kostet was zu erleben, zumindest in den meisten Fällen und man sollte bereit sein in sein Leben zu investieren, wenn es doch daraus besteht, etwas zu erleben!
    • Jh2911
      Jh2911
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2007 Beiträge: 563
      Original von PsyMaster
      Original von michimanni
      3. Du garnierst Deinen Beitrag mit der Frage, ob man seine Sprache verlieren kann, die sich mir überhaupt nicht stellt, wenn ich lese, wie Du Dich artikulieren kannst.
      es geht hier offensichtlich nicht um die sprachkompetenz an sich, sondern das lebendige aktive sprechen als solches - das interpersonelle kommunizieren, welches nötig ist um soziale bande überhaupt erst knüpfen und diese dann auch gebührend pflegen zu können.

      ich bin selbst einzelgänger gewesen, wie du dich beschreibst, habe mich aber geändert, da sich mein menschenbild - zwar nicht ultimativ und allgemein, sondern eher punktuell - schon ein wenig gewandelt hat.

      nicht jeder will einem ans leder, auch wenn viele das leder treten, wenn sie´s vorm fuß haben. es gibt ausnahmen, diese muss man nur finden.

      ich habe sehr lange an mir arbeiten müssen um mich der gesellschaft wieder ein wenig anzunähern. die sozialen pflichen als vater haben ihr übriges dazu beigetragen, mich nicht vollständig der gesellschaft zu entziehen - verdient hätte sie es, keine frage.

      will sagen, dass ich deine innere haltung verstehen kann.

      tip: such prof. hilfe, sprich:psychologe.

      allein führt das nur zu tiefen depris, die schwerwiegende folgen - burnout und sonst. langjährige beeinträchtigungen gesundheitlicher art ...

      hauptsächlich solltest du selbstvertrauen aufbauen.

      sport ist immer ne möglichkeit, sich selbst zu finden (gewissermaßen), als mann mit biss kann man sich da messen und auch die ein oder andere bestätigung finden- ich zb. trainier auf triathlon, will irgendwann in 2-3 jahren mal n ironman bestreiten - das mach ich aber nur für mich .... ich beweis mir, dass ich was durchziehen kann, was ich in meinem bish. leben nicht gerade geschafft habe, obwohl der kämpfer in mir schlummert(e), stets.

      kann aber nat. auch sein, dass der fall bei dir anders liegt ...

      edit:

      nachdem ich mir mal anderen beiträge im fred durchgelesen habe, muss ich sagen, dass der ein oder andere aspekt meines beitrags nicht ganz passen, da du nicht der depri-anti-gesellschafts-typ an sich bist, sondern lediglich zurückhaltend und isoliert bist.

      gewissermassen treffen die genannten aspekte - selbstvertrauen als beispiel - dann ggf. teilweise zu.

      wie schon von jmd. anders hier beschrieben, ist das problem mit den mitmenschen eher eines der inneren einstellung. das wiederrum hat viel mit selbstvertrauen zu tun und die sache mit dem vielen nachdenken über das, was andere von einem denken tut auch ihr übriges.

      du musst auf jeden fall eine lmaa-einstellung ggü. dem, was andere - meist sinds gar die böcke, die dir gärtnern beibringen wollen - von dir denken zulegen (das wurde auch schon erwähnt).

      sport ist der beste tip von allen ... gründe sind genannt.
      psychologe ist immer gut, ich geh nicht, weil ich "zu wenig zeit hab" und zu enttäuscht wäre, gelangte ich an einen, der "nur mit wasser kocht", es gibt nämlich auch viele schlechte psychos und es ist immer schade, wenn man dann die falsche einstellung zur sache bekommt, weil der psy sch.. ist und man sich fragt, warum man überhaupt seine zeit damit verschwendet.

      abschließend möchte ich noch sagen, dass eine gewisse distanz zu mitmenschen und eine depressive grundeinstellung nicht unbedingt gegen einen sprechen, da die masse im grunde genommen erschreckend dumm und oberflächlich ist - ich weiss klingt sehr arrogant, aber es ist meiner meinung nach keine große kunst darüber zu stehen, da muss man nur denken zulassen - die augen offen halten und kritisch ohne blenden zu sehen.

      meiner meinung nach muss jeder halbwegs realistisch denkende mensch automatisch ne depri haben und was an der klatsche, weil die realität, sofern man sich ihr stellt, einfach zu scheisse ist.

      und zum thema frauen:

      ich sprech selbst auch nie eine an - außer normal-talk und irgendwie kamen die sogar auch auf mich zu, was ich mir nie erklähren konnte - hab dann immer gefragt, was die ausgerechnet von nem vogel wie mir wollen ........

      dummerweise kleben sie dann allerdings zu sehr an deinem bein, warum auch immer ...

      also: wenn selbst ich welche abbekommen habe, dann muss das jedem mann auf erden auch möglich sein ^^

      wenn du was oberflächliches willst: geh trainieren im studiooo und mit den ärmchen wächst auch das interesse oberflächlicher tussen - insb. hausfrauen im mittleren alter ^^ - durchaus brauchbare qualle.... ;)

      wenn du was auf höherem geistigen niveau suchst: geh studieren.

      frauen wollen vollgequatscht werden, sie wollen lachen.

      übungsprogramm:

      jim carey filme und ähnliches zeug reinziehen ....
      die art zum spass nachmachen ... solange, bis es zu deiner art geworden ist,
      wenn du sachlich diskutierst - nie ohne sarkastische kommentare und faxen in gestik, mimik und wort - so dass die weiber nie genau wissen, ob du das ernst meinst oder sie auf die schippe nimmst ....

      sprüche, wie "Nein danke, ich muss noch fahren" auf alles, was anfällt bringen.

      trainier philosophieren über alles mögliche. such dir n wissenschaftl. kumpel, mit dem du nächtelang über astrophysik, philosophie, mathematik, religion contra wissenschaft und dergleichen diskutierst ...

      arbeite im wachdienst, wo du viele verschiedene kollegen hast, mit denen du zusammenarbeitest und viele langweilige nachtschichten hast .... dabei lernt man wie n wasserfall mit jedem zu quaken ... kann man ausgiebig bei tussen üben, bis die einen in gewisserweise interessant finden ....

      frauen sind von intelligenten männern mit witz beeindruckt - so n ding aus der steinzeit ....

      lern nein zu sagen, sei konsequent und bleib dir und deiner meinung selbst dann treu , wenn andere schon knien würden. schraub das maß der selbstverläugnung am arbeitsplatz runter - verhältnismässigkeit der mittel (!).

      werd innerlich stark, das ist der schlüssel.

      yeah, und nun: flamet mich ruhig ...
      find deine Ansätze gut, was mir aber auffällt, ist dass du zu viel aus deiner eigenen Erfahrung auf den betroffenen induzierst, ihm wird es vielleicht mal leicht fallen zu quatschen aber mit nem Wachmann stundenlang über titten und ärsche zu labern entspricht einfach nicht seiner natur und wird es wohl nie tun.
    • funmaker
      funmaker
      Global
      Dabei seit: 04.01.2006 Beiträge: 7.367
      Hallo schlumpfi12! :f_p:

      Wenn hier der thread nochmal hochkommt, möchte ich auch noch ein paar Weisheiten loswerden, auch weil ich mich darin selber wieder erkenne, nur ich bin halt eine ganze Ecke älter als du.

      Die Menschen sind halt, entweder von Natur aus oder aber vor allem durch ihre Kindheit unterschiedlich geprägt. Eine Spezies sind halt "die Grübler" (womit auch oft eine gewisse traurige Grundstimmung einhergeht), die genau auf diese Probleme mit ihrer Umwelt stoßen, wie du sie beschreibst. Da man sehr viel Zeit mit Nachdenken verbringt (was ja eigentlich eine gute Sache ist) über alles, was man sich so vorstellen kann, die Mehrheit der Menschen aber heute gar keine Zeit mehr hat, sich mit anderen Dingen, als Familie, Beziehung und/oder Job zu beschäftigen oder dies für überflüssig hält, kommt es zu einem großen Problem: Die Menschen können gar nicht mit dir kommunizieren, weil für sie ganz andere Dinge wichtig sind als für dich, weil ihr in völlig unterschiedlichen (Gefühls)Welten lebt.

      Wenn man sich als Grübler z.B. Gedanken über die Menschheit und unsere Gesellschaft macht und zu dem Schluß kommt, wie immer oberflächlicher die Beziehungen untereinander werden, wie Menschen anderen nacheifern, anstatt sich auf sich selber zu konzentrieren, wie Menschen andere nicht sehen, weil sie mit geschlossenen Augen durch die Welt laufen, wie ungerecht viele Dinge sind, an denen man einfach nichts ändern kann etc., dann erlebst du diese Welt ganz anders als jemand, dem das scheiß egal ist, der Mädels flachlegen will, sich möglichst täglich, oder doch zumindest am WE so die Kante gibt und es als Ritual ansieht, kotzen zu dürfen. Oder anders als jemand, der in seiner Arbeit aufgeht oder jemand der die Frau seines Lebens gefunden hat oder dies zumindest glaubt.

      Und damit will ich überhaupt nichts bewerten. Es gibt Dinge, die sind einfach in uns, man muss nur lernen, damit umzugehen. Und warum solltest DU dir gerade einen Psychologen suchen, wie hier angemerkt wurde? Ist es nicht die Welt um dich herum, die verrückt ist? Muß man dich wieder auf Kurs bringen? Ich glaube es nicht. Im Gegenteil! Du hast dich dem Gruppenzwang einfach nicht unterworfen und trotzdem hattest du genug Begegnungen mit Menschen. Du bist, denke ich, auch eher jemand, der am besten nur mit einem anderen Menschen klar kommt. Weil man in "Einzelgesprächen" den Menschen am nahesten kommen kann, man erfährt, wer da wirklich vor einem steht. Kommt ein dritter Mensch hinzu, kann sich die Sache schon wieder vollkommen ändern. Wenn es so ist, kann ich das gut verstehen.

      Natürlich haben es andere einfacher! Die, die locker flockig in die Kneipe gehen können; Mädels ansprechen können, auf Leute zugehen und einfach "locker" drauf sind. Es sei ihnen gegönnt, wenn das Leben leicht ist für sie. Aber es ist nun mal nicht jeder so und auch Grübler oder wie ich sie lieber nenne, "Philosophen" haben ihre Daseinsberechtigung. Man kann nicht das verleugnen, was tief in einem ist. Damit würdest du nicht nur andere, sondern vor allem dich selbst belügen!

      Also, was tun? Ich denke (und dafür habe ich auch seeeehr lange gebraucht), dass man sich klar machen muss, was man will und vor allem, was man nicht will! Du bist, so wie ich es verstanden habe, an niemanden gebunden und damit also relativ frei. Studium steht doch an oder? Überlege dir, wo du gerne hin möchtest, wo ist es schön, wo glaubst du, passt du rein? In welche Stadt, welches Studium, welches Land vielleicht sogar! Wenn die Umgebung stimmt, du dich wohlfühlst, kommt der Rest schon von alleine! Ich habe erst jetzt nach 40 Jahren festgestellt, wo ich gerne mal langfristig hinmöchte. Über den Weg über Dänemark dann später nach Bergen in Norwegen. Warum? Es regnet dort an 2 von 3 Tagen!! :f_p: ... und schön kühl ist es dort im Sommer. So... und nicht das jetzt einer auf die Idee kommt, mich zum Psychiater zu schicken... das ist erstmal eine Vorstellung, die Planung muss auch jetzt folgen, das ist schon etwas aufwändiger.

      Dir wünsche ich alles Gute und vlt. konnte ich dir etwas Mut machen, dich als das anzunehmen, was du bist. Ein wertvoller Mensch, der das sein darf, was er ist! Und denke auch immer daran, das sich alles ständig ändert. Du hast es ja selber erlebt; man lernt Menschen kennen und verliert viele davon wieder im Laufe der Zeit. Das ist einfach das Leben und gehört dazu. Je älter man wird, desto gelassener wirst du mit Verlusten umgehen können, auch wenn es immer ein wenig weh tut. Geh du weiter DEINEN Weg. Und es wird Menschen geben, die werden in dir genau den Menschen sehen, den sie gesucht haben. Als Freund, Bekannter was auch immer. Nur nicht aufgeben!

      Gruß
      funmaker (wenn ich dann in Bergen bin, ändere ich das in "rainmaker"! :f_biggrin:
    • schlumpfi21
      schlumpfi21
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2009 Beiträge: 21
      Huch, diesen Thread gibt es auch noch!

      Crovax
      Ich denke nicht, dass ich es nötig habe, zu einem Psychologen zu gehen.
      es hilft auch nichts, sich vorher Gedanken darüber zu machen was passieren könnte und wie man reagieren soll... zuviele Gedanken führen zu Angst und Verkrampftheit und dann isser wieder im Teufelskreis, dann isses wieder zum Scheitern verurteilt.
      Da muss ich dir allerdings recht geben. Umso mehr man an ein mögliches Scheitern denkt, umso mehr Unsicherheit strahlt man aus. Im Umkehrschluss müsste es aber auch möglich sein, sich positive Gedanken zu machen?!


      t0mmy84
      Wie weiter oben bereits geschrieben habe ich bereits mit dem Gedanken gespielt wegzuziehen und/oder zu studieren. Momentan ist das allerdings weder finanzierbar noch durchführbar aufgrund des derzeitigen Arbeitsplatzes.


      beg0r
      über eine schlimme angewohnheit von dir muss ich dich aber noch aufklären! und das is wirklich GROß! du schaust ständig was bei anderen menschen passiert und was sie machen, anstatt einfach dein eigenes JETZT zu leben. du vergleichst und bewertest äußere dinge und umstände ständig. du machst dich z.b. über leute die in der disco spaß haben lustig
      Vielen Dank für diesen Ansatz. Aus diesem Gesichtspunkt hab ich es noch nicht betrachtet.


      PsyMaster
      Wie du selbst in deinem Edit festgehalten hast bin ich nicht depressiv. Noch nicht. So eine "Rutscht mir doch alle den Buckel runter und bremst mit der Zunge"-Phase kommt erst wieder irgendwann im Winter. Da allerdings auch nicht, weil alle ach so böse zu mir sind, sondern weil der Winter stinkt. Zusätzlich kommen dann noch diese Feiern á la Weihnachten, wo es nur noch um möglichst große Geschenke geht, und der mMn ursprüngliche Sinn - familiäres Zusammensitzen, gemeinsam Essen - in den Hintergrund gestellt wird. Wie dem auch sei, ich drifte vom eigentlichen Thema ab.

      es geht hier offensichtlich nicht um die sprachkompetenz an sich, sondern das lebendige aktive sprechen als solches - das interpersonelle kommunizieren, welches nötig ist um soziale bande überhaupt erst knüpfen und diese dann auch gebührend pflegen zu können.
      100%. Es fällt mir sehr schwer, überhaupt eine Konversation zu beginnen. Das Beispiel von vor 2 Monaten beim Radfahren zeigt das ganz gut. "Wie soll ich beginnen, damit es nicht zu plump ist? Was soll ich fragen? Was könnte ich erzählen?", womit wir wieder bei dem oben gequoteten Absatz von Crovax wären, nämlich zu viele Gedanken machen. Abschalten und drauf los reden kann ich aber ned. Das fängt schon beim Abschalten an. Es geht nicht. Und beim Sprechen ist der zweite Punkt, da mir nach einem "Hallo" (Alternativ: "Hey" oder "Guten Morgen" :s_ugly: ) nichts mehr einfällt.

      meiner meinung nach muss jeder halbwegs realistisch denkende mensch automatisch ne depri haben und was an der klatsche, weil die realität, sofern man sich ihr stellt, einfach zu scheisse ist.
      Nur so gequotet, weils mir gefällt =)

      An Sarkasmus, Ironie (und dem Rest, der noch dazu gehört) mangelt es mir nicht.


      castaway
      Was heißt denn "Freunde praktisch nicht vorhanden"?
      wirklcih gar keine oder nur welche mit denen du kaum was machst?
      Wie soll ich sagen? Es gibt in meiner Umgebung sehr, sehr, sehr wenige Menschen, mit denen ich hin und wieder etwas unternehme. Genau genommen fällt mir da nur eine Person ein, die am Wochenende auch lieber feiern geht (sofern er ned arbeiten muss).

      Ich hab das mit dem "Feiern" am Wochenende noch nie verstanden. Was "feiert" man? Dass die Woche vorbei ist? Und das feiert man jedes Wochenende? Das würde ja bedeuten, dass das Leben eigentlich nicht so schön ist, wenn man jede Woche, die vorbei ist, feiern will (erlaube ich mir hier gerade ein Urteil über das Leben anderer? :f_confused: tu ich natürlich nicht, habe nur gerade ein deja-vú)

      Zurück im Text.


      michaelg5pro
      Also der Link ist ... sehr viel zu lesen. Ich werde gleich damit anfangen ihn zu studieren.


      Jh2911
      Wie oben erwähnt ist es leider noch nicht möglich, ins Ausland zu gehen. Um mit Poker Geld zu verdienen bin ich viel zu schlecht, und somit finanziel von meiner Arbeit "abhängig".
      Ich denke ich brauch da einige Rücklagen, um dort eine Arbeit zu finden, die ich ausführen kann (fehlende Fremdsprachenkenntnisse, und keine Lust auf AUT/DE), und dazu Spass macht.
      Klingt wie eine billige Ausrede, hm?


      Funmaker
      Du bist, denke ich, auch eher jemand, der am besten nur mit einem anderen Menschen klar kommt. Weil man in "Einzelgesprächen" den Menschen am nahesten kommen kann, man erfährt, wer da wirklich vor einem steht. Kommt ein dritter Mensch hinzu, kann sich die Sache schon wieder vollkommen ändern.
      Ich fühle mich bei wenig Leuten wohler, als mit einer ganzen Horde, ja. Wobei ich mit meiner Kollegin nicht zurecht komme. Sobald sie den Mund aufmacht könnt ich ... ist eine andere Geschichte.
      Die Menschen können gar nicht mit dir kommunizieren, weil für sie ganz andere Dinge wichtig sind als für dich, weil ihr in völlig unterschiedlichen (Gefühls)Welten lebt.
      Vermutlich auch, weil sie wissen, was ihnen wichtig ist, und ich noch keinen Plan vom Rest meines Lebens habe.
      Ich weiß nur, dass ich es mir langfristig nicht vorstellen kann, hier zu bleiben. Ich brauche Sonnenschein und warme Temperaturen, am Besten 24/7. Dafür muss ich raus aus Österreich, und irgendwo neu starten.
      Aber wo fängt man an, wenn man sonst keinen Plan hat? Einfach heute in den Flieger nach xxx steigen, und hoffen, dass ich dort irgendwo eine Wohnung finde, und noch wichtiger: eine Arbeit? Wie soll ich mich verständigen? Wie gehts weiter wenns schief geht?

      Du bist, so wie ich es verstanden habe, an niemanden gebunden und damit also relativ frei. Studium steht doch an oder? Überlege dir, wo du gerne hin möchtest, wo ist es schön, wo glaubst du, passt du rein?
      Ausser meiner Arbeit bin ich an nichts gebunden (Familie natürlich).
      Studium is unsicher. Einerseits wäre ich schon daran interessiert etwas zu studieren, andererseits fehlen mir dafür spezielle Interessen.


      Ich habe erst jetzt nach 40 Jahren festgestellt, wo ich gerne mal langfristig hinmöchte.
      Besser spät als nie :)



      Ich habe dafür länger gebraucht als Anfangs gedacht. Vlt hätte ich daher schon vorher schreiben sollen was ich loswerden wollte, jetzt habe ich es nämlich vergessen. :s_frown: :f_biggrin:

      Ich finde es auch interessant, wievielen es - nach eigener Aussage - genauso bzw ähnlich ging. Damit hätte ich ehrlich nicht gerechnet.