Tetra Pak - umweltfreundlich???

    • hidigartmann
      hidigartmann
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2007 Beiträge: 5.723
      grad kam in der fernsehwerbung nen spot in dem gesagt wurde, Tetra Paks wären umweltfreunlich weil sie aus holz und damit nachwachsenden rohstoffen beständen.

      ich kauf seit schon 2 jahren möglichst keine mehr weil ich immer dachte die wären besonders schädlich. ich mein die sind ja plastikbeschichtet usw.

      weiß da wer mehr zu? wikipedia hilft da nicht so eindeutig.
  • 23 Antworten
    • Diveflo
      Diveflo
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2007 Beiträge: 477
      Umweltfreundlich würde ich bezweifeln, aber für dich is es gesünder.
    • hidigartmann
      hidigartmann
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2007 Beiträge: 5.723
      meinste glasflaschen sind schlecht für mich???
    • Diveflo
      Diveflo
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2007 Beiträge: 477
      Naja zumindest schlechter als Tetrapaks ^^
      Die lassen kein Sonnenlicht an den Saft - Vitamine bleiben da länger erhalten als in Glasflaschen.
    • hidigartmann
      hidigartmann
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2007 Beiträge: 5.723
      vitamine hat man in der westlichen welt soweit ich weiß eh eindeutig genug.
      ich ess ja auch obst und so. mir gehts auch eher um die umweltverträglichkeit.
      finde auch im kleinen kann man was für unsere erde tun.

      €: außerdem ärger ich mich über die werbung weil ich mir das nicht vorstellen kann.
    • Pris0n
      Pris0n
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2007 Beiträge: 8.603

      Das Duale System der Abfallentsorgung sieht vor, dass Verbundverpackungen, und somit auch die Tetra-Pak-Verpackungen, wiederverwertet werden. Aufgrund der Schwierigkeit der Wiederverwertung[3] wird jedoch teils auch dazu aufgerufen, beim Einkauf Verbundverpackungen zu meiden.[4]

      Seit dem Jahr 2008 ist nach Herstellerangaben eine Wiederverwertung der Tetra-Pak-Verbundverpackung durch eine neue Plasmatrenntechnik möglich. Bei dieser neuen Technik, die zunächst nur in einem Werk in Brasilien angewendet wird, wird nach einer Zerlegung des Tetra Pak in kleine Schnipsel zuerst die Pappe mit Hilfe von Wasser von der Alumniumfolie und Kunststoffhülle getrennt. Die auf der Aluminiumfolie fest haftende Kunststoffhülle wird anschließend mithilfe eines grellen Plasmastrahls, der aber die Schnipsel der Verbundverpackung nicht berührt, getrennt. Mit dieser Technik ist es möglich das Aluminium vom Kunststoff zu trennen, ohne dabei den Kunststoff zu verbrennen. Dies führt dazu, dass eine Tetra-Pak-Verbundverpackung laut Hersteller zu 99 % wieder in ihre 3 Bestandteile Papier, Kunststoff und Aluminium getrennt werden kann.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Tetra_Pak
      http://www.tetrapak-umwelt.de/
    • hidigartmann
      hidigartmann
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2007 Beiträge: 5.723
      Original von Pris0n
      [ Bei dieser neuen Technik, die zunächst nur in einem Werk in Brasilien angewendet wird,
      find ich jetzt nicht so aufschlussreich. und das von der tetra pak HP ist quasi das gleiche, was die in der werbung sagen. objektivität ist da wohl nicht gegeben.
    • Miggl
      Miggl
      Global
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 6.207
      Umwelt freundlich ist es, wenn du deine Getränke in Mehrwegflaschen kaufst und die Flaschen anschließend zurück bringst und damit mein ihc nicht die scheiss Plastikdinger.

      Kernkraftwerke sind auch sehr umweltfreundlich, aber das ist ein anderes Thema.
    • hidigartmann
      hidigartmann
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2007 Beiträge: 5.723
      informier dich mal über den uranabbau in australien. mit umweltfreundlichkeit hat das nichts zu tun.

      -> naturstrom nutzen. (wollt ich bald eh mal nen aufruf hier starten ;) )
    • Pokerboydd
      Pokerboydd
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2007 Beiträge: 1.813
      Ich kann mir auch nicht vorstellen, das diese neue Trennmethode sehr Umweltfreundlich ist, as nutzt ne Wiederverwertung von 99% wenn ich dazu massig Energie brauche?

      Imho sind Glasflaschen, obwohl schwer, doch noch das umweltfreundlichste (nach Leitungswasser).
    • Miggl
      Miggl
      Global
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 6.207
      Original von hidigartmann
      informier dich mal über den uranabbau in australien. mit umweltfreundlichkeit hat das nichts zu tun.

      -> naturstrom nutzen. (wollt ich bald eh mal nen aufruf hier starten ;) )
      Das weiss ich, hätte das in Anführunsgzeichen setzen sollen zudem kommt es immer darauf an, wer die Anlage betreibt :)
      Okostrom naja...Guck mal was die Chinesen mit ihrem 3-Schluchten-Damm gemacht haben.

      Naja und Solarzellen überzeugen mich auch nicht, die einzige Lösung sind thermische Solarkraftwerke, die natürich bei uns kaum praktikabel sind mit der Ausnahme von Solarturmkraftwerken.
    • Pokersaft
      Pokersaft
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 02.03.2006 Beiträge: 25.201
      flaschen sind ziemlich umweltUNfreundlich, das sie einfach beim Transport zu schwer sind (einer von mehreren Gründen)
    • christian88
      christian88
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2006 Beiträge: 1.508
      Oh man wie ich immer diese Ökodiskussionen liebe. Wann verstehen es die Menschen endlich, dass man der Erde nicht mehr helfen kann, falls es den sogenannten "Supergau" geben wird, den ja angeblich soviele Wissenschaftler vorhersagen. Den ganzen Quatsch der Ökopallette (wie Ökostrom,,Ökoautos, etc.) ist doch nur ne Masche der Industrie den Verbraucher mit ruhigen Gewissen die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Und das lustige daran ist, dass diese auch noch mehr Geld für diesen Zweck auf den Tisch legen.
    • hidigartmann
      hidigartmann
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2007 Beiträge: 5.723
      omg alles was du schreibst ist ein einziger fail.
      ökostrom zb ist mittlerweile in den meisten regionen günstiger als atomstrom.
      es geht nicht darum die welte zu retten. ich möcht nur guten gewissens meinen fruchtsaft trinken. für mich ist es kein problem zb. keine tetra paks zu nehmen und wenn ich mich dabei besser fühle sehe ich nicht was dagegen sprechen sollte.
      die einstellung, dass eh alles gelaufen ist und es sich deshalb nicht lohnt, man also nicht drüber nachdenken muss wie man sich benimmt ist unglaublich schwach.
      das problem sind genau die leute die so denken.
      ich denke du machst es dir ein bisschen leicht.
    • christian88
      christian88
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2006 Beiträge: 1.508
      Ökostrom billig? Höchstens durch staatliche Subventionen. Ich persönlich seh die Welt ja gar nicht bedroht, aber wenn man den ganzen Quatsch glauben mag, dann ist es eh hoffnungslos.
    • g1zmmm
      g1zmmm
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2007 Beiträge: 993
      Da ich den Mist studiere würde ich sagen Ökostrom ist teuer und kann erstmal nicht die herkömmlichen Energiequellen ersetzen, außer man pflastert die Sahara mit Solarzellen und Windrädern zu.... sehr sinnvoll....

      Tetrapacks sind deswegen umweltfreundlich, weil sie in ihrer 99% Wiederverwertung weniger Energie verbrauchen als alle anderen Verpackungen in denen Flüssigkeiten aufbewahrt werden. Aber im Endeffekt ist es wahrscheinlich egal, weil diese Unterschiede zwischen den Energieverbräuchen zu vernachlässigen sind, solange nicht an anderen Stellen an Energie gespart wird und Ökostrom falsch subventioniert wird.

      Edit: Und man sollte mal überlegen, warum die Grünen ihr Konzept der Atomenergieabschaffung nicht überlegt haben und dann Atomstrom aus Frankreich oder Unmengen an Gas aus Russland kaufen wollen.... müssen...
    • SEdoubleP
      SEdoubleP
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2006 Beiträge: 6.676
      @ miggl:
      Solarthermie-kw einzige loesung? neben solarthermie-kw sind auch kleinanlagen eine sehr gute alternative (stichwort energieautonomie, anlagen fuer den hauseigenen gebrauch). biomasse macht in D 69% der EE aus und kann 2030 ueber 15% des primaerenergieanteils bereitstellen (heute 5,3%). damit mein ich nicht ausbau von biosprit, sondern waerme- und strombereitstellung. geothermie und solarzellen haben grosses entwicklungspotenzial, noch ohne rolle. windkraftanlagen amortisieren sich nach einigen monaten, strom aus EE 44% durch wk.
      ach ja 1,7%. das ist der anteil deiner favorisierten solarthermie an den EE.
      will dich gar nicht angreifen, aber hast u dich schon ml mit dem thema befasst? leider haben das die wenigsten und die sind dann auch noch die, die am lautesten daherreden, sei es im tv oder abends beim bier in der kneipe.

      @christian88:
      hidigartmann hat ja schon geantwortet. nur kurz dazu: allg strommix kostet in der herstellung etwa 4(?) cent pro kwh, windstrom kommt schon auf bis zu 6cent. oekostrom wird immer billiger und fossiler teurer.
      zu den subventionen: was gibt es da eigentlich nicht zu verstehen, dass dies immer aufkommt? subventionen sind noetig, um das handeln der unternehemn und verbraucher in die richtige richtung zu lenken. ohne diese wuerde niemand in EE investieren, der strom waere zwar jetzt billiger (wobei grad mal 1,3% des strompreises fuer eeg und kwkg draufgehen, das macht niemanden arm), aber wenn oel, kohle etc in der zukunft ausgehen schimpfen alle, dass die politik versagt hat, weil es ja ihre aufgabe gewesen waere die EE zu foerdern. ich zahl lieber jetzt subventionen, als spaeter viel teureren strom aus immer knapper werdenden fossilen energietraegern zu zahlen oder ungleich hoehere folgekosten fuer umweltschaeden zahlen zu muessen
      nebenbei: kernenergie ist auch keine loesung, knapp ueber 11% anteil an der primaerenergie in D und die endlagerproblematik allein ist schon ein ko-kriterium. sofortige abschaltung ist aber ebenso bescheuert, liest man ja auch immer oefter irgendwelche umfrageergebnisse

      @g1zmmm:
      du studiesrt den mist, aber kommst mit dem standardbeispiel sahara? das energiepotential in der sahara ist auch nur doppelt so hoch wie in mitteleuropa. dann kommen uebertragungsverluste und -kosten dazu, der umstand, dass solarzellen ihren optimalen betriebspunkt nicht bei 40/50 grad c erreichen und kosten fuer einen beduinen, der den sand von den solaranlagen wischt. das geplante projekt, dass momentan durch die medien geistert, sollte man auch mit einer gewissen distanz betrachten. hab mich damit noch nicht ausfuehrlich auseinandergestzt, da pruefungsstress, aber soweit ich weiss, kann man mit investitionen in gleicher hoehe in europa mehr ereichen. will auch dir nichts unterstellen, sind nur ein paar gednaken die grad rauswollten :f_biggrin:



      zum thema tetrapack kann ich leider auch nichts sagen, aber hab mich das auch schoen des oefteren gefragt. hoffe, es kommt noch was :f_biggrin:
    • g1zmmm
      g1zmmm
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2007 Beiträge: 993
      Original von SEdoubleP

      @g1zmmm:
      du studiesrt den mist, aber kommst mit dem standardbeispiel sahara? das energiepotential in der sahara ist auch nur doppelt so hoch wie in mitteleuropa. dann kommen uebertragungsverluste und -kosten dazu, der umstand, dass solarzellen ihren optimalen betriebspunkt nicht bei 40/50 grad c erreichen und kosten fuer einen beduinen, der den sand von den solaranlagen wischt. das geplante projekt, dass momentan durch die medien geistert, sollte man auch mit einer gewissen distanz betrachten. hab mich damit noch nicht ausfuehrlich auseinandergestzt, da pruefungsstress, aber soweit ich weiss, kann man mit investitionen in gleicher hoehe in europa mehr ereichen. will auch dir nichts unterstellen, sind nur ein paar gednaken die grad rauswollten :f_biggrin:



      zum thema tetrapack kann ich leider auch nichts sagen, aber hab mich das auch schoen des oefteren gefragt. hoffe, es kommt noch was :f_biggrin:

      ...außer man pflastert die Sahara mit Solarzellen und Windrädern zu.... sehr sinnvoll....

      Ich wollte damit jetzt nicht das Standardbeispiel bringen, was überall rumgeht und verwirklicht werden soll, sondern das Beispiel bringen, was selbst von meinen !Kommilitonen! immer wieder gebracht wird, obwohls totaler Humbug ist. Was ich eigentlich damit sagen wollte ist, dass gerade durch die Medien immer ein solches Thema so aufgebauscht wird, obwohl es im Endeffekt, wenn man weiterüberlegt doch der Natur mehr schadet, als dass es ihr was bringt, denn selbst in der Sahara gibt es sehr viele Lebensformen die dadurch wahrscheinlich verschwinden würden und, wie du schon gesagt hast, es nicht mal feststeht, ob es sich überhaupt lohnt so ein Projekt zu verwirklichen.

      Also wie gesagt, das Beispiel hab ich jetzt nur genommen, weils die meisten kennen und die meisten die es kennen und gut finden überhaupt keine Ahnung davon haben, was es bedeuten würde, wenn so etwas umgesetzt werden würde.
    • SEdoubleP
      SEdoubleP
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2006 Beiträge: 6.676
      Original von g1zmmm

      ...außer man pflastert die Sahara mit Solarzellen und Windrädern zu.... sehr sinnvoll....
      Sorry, hab die Ironie ueberlesen, obwohl der Zaunpfahl schon sehr sehr gross war


      Original von g1zmmmAlso wie gesagt, das Beispiel hab ich jetzt nur genommen, weils die meisten kennen und die meisten die es kennen und gut finden überhaupt keine Ahnung davon haben, was es bedeuten würde, wenn so etwas umgesetzt werden würde.
      Dann sind wir ja auf der selben Seite. UWS spielt da auch eine grosse Rolle, wie du richtig sagst. Und Unabhaengigkeit. Was Russland mit Gas kann, geht auch mit Stromleitungen. Aber ist ja bloss Afrika, was wollen die schon machen, dann lassen wir halt mal wieder unsere machtpolitischen Musklen spielen. Werden bestimmt lustig, die Tage/Wochen im Dunkeln, wenn irgendeine dahergelaufene Terrorgruppe, die Leitungen hochgehen laesst. (hoffe, die ironisch gemeinte Uebertreibung ist zu erahnen :f_biggrin: )


      Bin mir aber noch nicht sicher, ob du pro oder contra EE bist, also ob die Ironie in deinem ersten Post sich bloss auf die Sahara oder auf den ganzen Satz richtete.
    • g1zmmm
      g1zmmm
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2007 Beiträge: 993
      Man kann ja schlecht contra zu EE stehen. :) Das Problem ist nur, dass es total schwachsinnig versucht wird das alles zu realisieren. Sprich.... erstmal überall Windräder hinbauen wollen, aber dafür dann jede Menge Wald abholzen. Sehen natürlich super aus so riesige Windparks [/ironie] ;) Man müsste halt eben mal konkrete Lösungen anbringen, welche die Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigen und keine armen Leute dadurch auch noch ausgebeutet werden. Ein Beispiel wäre Subventionierung von Solarzellen auf Dächern von Privathaushalten, oder auf Firmendächer, anstatt sone sinnfreie Umweltabwrackdrecksprämie.

      Dass Ökostrom momentan noch keine wirkliche Alternative ist gegenüber des herkömmlichen Stroms ist nunmal so, solange es wie gesagt keine anständigen Lösungen gibt.
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