[BSS & SnG Einsteiger] Hilfe!

    • WaldiChecker
      WaldiChecker
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2009 Beiträge: 1.648
      hallo leute,

      ich habe da ein problem und das nennt sich pokerstars^^

      ich habe meine komplette br am anfang diesen monats auf stars geshippt,

      und hab mit den 1er Dons/ 1,2SnG angefangen!

      aber seit 1 woche geht es nur noch abwärts hab innerhalb 1 woche 100$ verloren(auf den micro limits) :

      a) ohne zu tilten
      b) nl5 bss dazugemischt da ich davor immer bss gespielt habe
      c) suck outs kassiert


      ich schaue mir regelmässig videos an bin im handbewertungs forum unterwegs doch es hilft nix


      nun zur meiner frage?

      kann ich mit 45$ noch die 1er sng spielen?
      oder soll ich noch tiefer gehen?

      was kann ich noch tuen?
  • 3 Antworten
    • WaldiChecker
      WaldiChecker
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2009 Beiträge: 1.648
      hier meine bss stats

    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von WaldiChecker
      kann ich mit 45$ noch die 1er sng spielen?
      Aus den SnG-FAQ:

      Original von Unam
      Wie hoch ist die Varianz bei SNGs?
      15 Buy In Swings sind absolut normal, 25-30 Buy In Swings sind auch noch häufig, es gibt sogar 80-120 BI Swings (meistens aber auf den höheren Limits, weil man dort einfach einen viel kleineren Vorteil gegenüber den Gegner hat).
      Mit den Bankroll Simulator Tools kann man einige Simulationen durchführen und sich die Varianz bei SNGs verdeutlichen.

      ...

      Wie sollte denn ein Bankroll Management für Sit and Goes aussehen?
      Die erste Möglichkeit und die für die meisten Spieler zu empfehlende, ist das eher konservative BRM, man steigt zum nächsten Limit auf wenn man für dieses 100 Buy Ins hat.

      Vorteile:
      - man muss nicht bei jedem Swing sofort im Limit absteigen
      - man ist länger auf einem Limit und bekommt dort eine größere Sampelsize und erkennt so auch ob man das Limit auch wirklich schlägt
      Nachteile:
      - man lässt sich höhere Gewinne entgehen, da man lange Zeit auf einem niedrigen Limit ist, obwohl man auch ein höheres schlagen kann

      Der zweite Ansatz legt ein aggressives aber flexibles Bankroll Management zugrunde, man spielt mit 40 Buy Ins für das höhere Limit und steigt bei 40 BI für das Limit darunter wieder ab.

      Vorteile:
      - man steigt sehr schnell in den Limits auf
      - die Gewinne sind deshalb höher
      Nachteile:
      - Swings treffen einen extrem hart, weil man die Verluste dann im darunter liegenden Limit wieder erspielen muss
      - Man hat wechselt sehr oft das Limit, denn Swings von 15BI sind absolut normal und 25 BI Swings kommen regelmäßig vor
      - Man weiß erst sehr spät oder nie ob man ein Limit wirklich geschlagen hat, weil man keine richtige Sampelsize auf einem Limit bekommt
      - Die psychische Belastung ist größer, weil schnell mal die halbe BR in einem Swing weg ist

      Fazit: Jeder muss wie so oft für sich selbst entscheiden welche Form des BRM er für sich nutzen will. Die 2 hier vorgestellten häufigsten Systeme sollte jeder auf die eigenen Bedürfnisse anpassen, entscheidend dafür sind die Edge, die man auf die Gegner hat (je kleiner diese ist, desto mehr BI sollte man haben) und wie viele Tische man zeitgleich spielt (je mehr Tische man spielt, desto mehr BI sollte man haben).
      Allgemein ist es aber so, das auf den höheren Limits die meisten Spieler ein konservatives BRM mit mehr als 100BI betreiben und dies möchte ich auch jedem empfehlen.
      Ein Beispiel, wir schaffen einen ROI von 10% bei 6 Tischen zeitgleich, so kann man relativ aggressives BRM mit 55BI betreiben, bis man auf den 33er SNGs ist und dort die BR auf 120 BI für die 55er aufbauen. Das Beispiel ist kein konkreter Vorschlag, sondern nur ein Beispiel, wie man die Systeme anpassen und miteinander verbinden könnte.
      Ich würde daher davon abraten mit dieser BR SnGs zu spielen. Auch BSS ist mit dieser BR selbst auf NL2 nicht zu empfehlen.


      oder soll ich noch tiefer gehen?
      Afaik wird es schon bei den $1-SnGs schwierig, den Rake zu schlagen. Darunter wird es mit Sicherheit nicht einfacher.


      was kann ich noch tuen?
      Meine Empfehlung lautet: Stürze Dich auf die Einsteiger-Artikel zum Thema FL oder SSS und lege zunächst einmal die Basis. Wenn ich z.B. anhand Deiner Stats sehe, dass Du zwischen NL2-25 so ziemlich alles mal ausprobiert hast (SnGs hast Du dazu auch noch gespielt), zeugt das nicht davon, dass Du Dich diszipliniert mit dem Thema BRM auseinandergesetzt hast. Wenn dies auch für die Strategie an sich gilt, sind die Voraussetzungen natürlich nicht die besten :(
    • SpeckShin
      SpeckShin
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2008 Beiträge: 1.998
      sowas ähnliches hatte ich auch mal ne zeitlang.
      Ich hab es einfahc nicht geschafft die MicroStak SNGs oder MTTs vernünftig zu schlagen und natürlich alles auf suckouts und setups geschoben.

      Ich gebe michimanni auf jedenfall Recht, dass ich empfehlen wüde mi deir BR auf keinen Fall SNGs zu spielen, da der Rake auf den MikroSNGs wirklich extrem hoch ist.
      Ich würde auch eher zu der SSS, oder wenn du dich für Fixed Limit interessiert, zu Fixed LImit raten. Fixed Limit kan dir auch helfen einige BSS strategien (die du ja auf jedenfal päer spielen willst wie es aussieht) besser zu verstehen.

      Das wichtigiste ist aber wirklich, das du dich erstmal mit den Strategienartikeln auseinander setzt und so eventuelle Leaks doch findest. Zuviel Theorie ist nie schlecht, nur zu wenig.

      Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben!