Verhältnis Theorie - Praxis

    • Niederlage
      Niederlage
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2008 Beiträge: 828
      Hallo!

      Ich wollte fragen wie bei euch das Verhältnis zwischen der Theorie (Videos schauen, Strategieartikel lesen, etc.) und der Praxis (Poker spielen) aussieht.

      Was wäre ein gutes Verhältnis (auch in Bezug auf Handanalyse, ...)?

      Danke für die Antworten.
  • 3 Antworten
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.002
      Falschen forum oder? :D

      Also ich meine mich zu erinnern, dass irgendwo stand man sollte 2 von 3 stunden spielen und den rest mit videos gucken, handbewertungsforum etc. verbringen...bei mir ist das denke ich etwas weniger, vllt 30min bei 3 stunden.

      Aber das ist ja auch bei jedem unterscheidlich, der eine liest zB schneller, der andere muss alles öfter lesen als der andere um es zu verstehen...kann man so pauschal denke ich garnicht sagen..
    • Chesspower
      Chesspower
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2006 Beiträge: 92
      Eine Zeitangabe kann man schlecht machen.

      Ich markiere z.b. einige schwierige Hände beim spielen.(HM)
      Die spätere Analyse einer Hand nimmt Zeit in Anspruch die ich aber nicht
      genau festlege.

      Wenn es sehr schlecht läuft, machen manche eine Spiel-Pause und
      verwenden mehr Zeit für die Theorie.

      Man kann sich auch Ziele setzen:
      z.b. Outs und Odds (nicht nur lesen, auch verstehen. ;) )

      Es gibt vielfältige Arten Pokerwissen zu sammeln.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich habe lange gespielt ohne Theorie zu machen, dann hatte ich eine Phase in der habe ich nur Theorie gemacht und im Moment habe ich ne gesunde Mischung.

      Das Ding in Poker ist ganz einfach, dass Poker ein Wettbewerb ist.

      1. Du konkurrierst mit anderen aufstrebenden Spielern -> das Primärziel sollte sein hier mindestens break even zu spielen, wenn nicht sogar eine Edge gegen die anderen aufstrebenden Spieler zu zocken. In der Entwicklungsphase ist das nicht ganz so wichtig, da es genug Fisch gibt.

      2. Du versuchst gegen den Fisch zu gewinnen -> das ist das Hauptziel. Den Fisch zu möglichst vielen Fehlern zu zwingen bzw. zu erkennen wann und wo der Fisch einen Fehler macht. Dazu ist es wichtig das sogenannte "ABC-Poker" zu lernen. Du darfst nicht darunter verstehen, dass du einen Katalog mit Anweisungen erhälst in dem für jede Situation drin steht wie du sie lösen kannst, sondern das du eine konzeptionelle Grundstruktur erlernst mit denen du gegen Fische eine gute Gewinnstrategie entwickeln kannst. Das nimmt natürlich Zeit und Energie in Anspruch. Bei manchen gehts sehr schnell, bei manchen dauert es sehr lang.

      Wichtig ist vor allem das du immer den Wettbewerbsgedanken über den Geldgedanken in Poker stellst. Denn nur dann wirst du wahrscheinlich auch die nötige Motivation um gut zu werden.