eine Zukunft als Pokerprofi möglich??

    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      Hallo, es geht wie schon in vielen Theards zuvor um das Thema Pokerprofi. Seit fast einem Jahr bin ich nun begeisterter Pokerspieler. Momentan bin ich noch Schüler und mache gerade mein Fachabi als Informations- und Telekommunikationstechniker. Was ich danach mache weiss ich noch nicht genau allerdings würde ich gerne professionell Poker spielen. Allerdings werde ich diesen Schritt nicht eher machen bevor ich nicht die Limits nl400 und höher nachhaltig über 200k-300k Hände mit einer guten Winrate schlage. Momentan stehe ich noch bei nl200 und habe daher noch einiges vor mir. ;) Trotzdem wollte ich mich schon mal hier informieren bei Leuten die evt. auch schon eigene Erfahrungen was das angeht gesammelt haben. Momentan sieht es ja leider so aus als ob Onlinepoker in Deutschland balt verboten seien wird. Allerdings bin ich auch bereit falls dies passieren sollte in ein anderes Land umzuziehen. Ich denke als sehr guter Spieler sollte man Online die nächsten Jahre noch durchaus einiges an Geld machen können. Aber was in 10-20 Jahren seien wird weiss heute natürlich noch keiner... Allerdings gibt es ja auch noch die Möglichkeit Live zu Pokern. Es gibt ja auch viele Pokerprofis die ausschließlich vom Live Poker leben. So sollte man als guter Pokerspieler doch durchaus auch vom Poker leben können ohne online zu spielen... Ich habe mir auch schon das Buch "Professional Poker" von Mark Blade geholt wo auch viel zu dem Thema Pokerprofi drinnen steht allerdings würde mich auch mal gerne die Meinung von Spielern höhren die evt. sogar schon vom Poker leben oder dies auch vorhaben. Naja schreibt einfach mal was ihr davon haltet und was ihr meint wie die Zukunft als Pokerprofi aussieht. mfG ps: ach was ich auch noch fragen wollte... kennt jemand hier ein Land in der nähe von Deutschland in dem Onlinepoker atm erlaubt ist und man Pokergewinnen als Profi nicht oder kaum versteuern muss??
  • 133 Antworten
    • streictt
      streictt
      Global
      Dabei seit: 04.04.2006 Beiträge: 951
      Original von 3jersey3 ps: ach was ich auch noch fragen wollte... kennt jemand hier ein Land in der nähe von Deutschland in dem Onlinepoker atm erlaubt ist und man Pokergewinnen als Profi nicht oder kaum versteuern muss??
      Bin weder Profi, noch Steuerexperte, aber evtl. käme hier die Schweiz in Frage.
      • Dort wird Pokern als Geschicktlichkeitsspiel eingestuft und ist somit legal. Deshalb gibt es viele Kartenclubs (mit Lizenz), die aufgrund der niedrigeren Steuern (kein Glücksspiel) auch relativ neidrige Limits anbieten können.
      • Und das wird auch so bleiben - freiheitlich liberale Politik seit Wilhelm Tell ;) und unabhängig von EU-Rechtsprechung. =)
      • In Sachen Einkommenssteuer ist die Schweiz eine Semi-Steueroase. ;)
      • Deutschsprachig mit hohem Lebensstandard.
      • Aber auch teuer.
      Informier Dich - und viel Erfolg. Ach ja: Mach aber auf jeden Fall erst Dein Fach-Abi, damit Du wenigstens eine Tür noch offen hast. Edit: Nach dem Post unter mir vermute ich, ich habe hier evtl. (was die Akzeptanz von Poker angeht) Öschireich und die Schweiz verwechselt ?( ?( ?( *hust* - also informier Dich gut. ;)
    • HillBilly
      HillBilly
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2005 Beiträge: 6.340
      Österreich ist es erlaubt,aber ich weiss nich wieviel man versteuern muss. Ich werde aufjdedenfall auch mein Leben lang Pokern um ein sehr gut bezahltes Hobby zu haben,aber PokerPro wäre dann doch etwas zu eintönig. Wenn ich jetzt noch z.B. 5 Jahre erst vom Pokern leben würde wäre es kein Problem,denn das würde ich sicher durchhalten und es würde mir auch Spass m,achen.Aber für den Rest seines Lebens zu Pokern wäre eher nicht mein Fall.Außer ich spiele so hoch dass ich nur paar mal im Monat Pokern muss um meinen Lebensunterhalt zu sichern.
    • tthmb
      tthmb
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2005 Beiträge: 583
      mach auf jeden Fall Ausbildung/Studium. Es mag zwar jetzt ganz schön sein und sicher machst Du auch ordentlich Geld, aber Du solltest wenigstens die Möglichkeit haben, normal zu arbeiten. Denn in ein paar Jahren sieht die Welt anders aus, da willst Du nicht mehr zu Hause wohnen oder inner WG, hast halt ganz andere Bedürfnisse als jetzt, von wochenlangen downs ganz zu schweigen. Und stell Dir mal vor, Du willst für irgendwas nen Kredit aufnehmen ... Man sieht immer nur die Superstars, nicht aber die vielen, die broke gegangen sind, psychisch, Alkoholiker, finanziell. Also, wenn Du mich fragst, mach ein Studium. Da kannste nebenbei genug Pokern und siehst wies läuft. Wenn Du dann das level bspw. von Morgoth erreichst, dann kannst Du es wie er machen und nach dem Abschluß immer noch Profi werden. Ich arbeite als Anwalt und habe da einen Stundensatz, da mußt Du schon sehr gut beim Pokern sein, jeden Tag garantiert 8 Stunden, und keine downs ... Schöne Grüße
    • Penishaubize
      Penishaubize
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 4.858
      Original von tthmb Ich arbeite als Anwalt und habe da einen Stundensatz, da mußt Du schon sehr gut beim Pokern sein, jeden Tag garantiert 8 Stunden, und keine downs ...
      Sagen wir du bist 20/40 FL Spieler und schaffst mit 4 tabling 4BB/hr. Dann spielst du 4 Stunden am Tag und kommst auf rund 20k$ Nettogehalt im Monat. Ich hab natürlich keine Ahnung wieviel man als Anwalt so verdient, aber mit 20000$ / Monat könnte ich durchaus leben.
    • csommerfeld
      csommerfeld
      Bronze
      Dabei seit: 10.06.2006 Beiträge: 522
      Die Risiken des Zusammenbrechens der Branche, die Ungewissheit des kurzfristigen Gewinns, die ungeklärte Rechtslage was Versteuerung etc. angeht, die Legalität des Online-Pokerns insgesamt sind aber alles Faktoren, die diesen Job sehr gefährlich machen. Unter gegebenen Voraussetzungen ( wie zum Beispiel ein abgeschlossenes Studium und Geld als Rücklage) kann man es definitiv versuchen, aber so rosig wie es hier einige malen ist es definitiv nicht. Ich würde mich für den Anwaltsjob entscheiden, aber nun gut es kann sich auch noch vieles verändern.
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Ich denke in jedem Job gibt es "Downs" sei es durch Entlassung, Ärger mit den Kollegen oder vielleicht ein verlorener Fall als Anwalt. Natürlich hat man in den meisten Jobs über einen gewissen Zeitraum gesehen ein festes Einkommen aber die Gewinnraten die man als guter Pokerpro erreichen kann hat man wohl in 98% aller Jobs nicht gegeben. Ich würde aber auch ein Studium oder einen Job anfangen und nebenher pokern bis ich wirklich sicher wäre longterm winning player auf einem annehmbaren Limit zu sein. P.S. Onlinepoker ist in Amerika ja nun auch verboten, trotzdem spielen die meisten Amerikaner noch...
    • SlannesH
      SlannesH
      Black
      Dabei seit: 23.01.2005 Beiträge: 7.738
      Ich würd dir empfehlen nen Studium anzufangen und währendessen zu Pokern. Mit ner guten Winrate auf NL400 solltest du mit gut 40h/Monat deinen Lebensunterhalt longterm sichern können, da man ja Swings hat sollte man rl dementsprechend große Rücklage haben (steht aber auch in dem "professional Poker" drin glaub). Durch das Studium bist du dann auch für die Zukunft abgesichert, falls der Pokerboom irgendwann ganz zum erliegen kommt oder du wegen anderen Gründen nichtmehr Pokern kannst/willst whatever. Wo man dann aber am besten studiert, ob im Ausland, in seiner Heimatstadt oder in einer anderen deutschen Stadt, die ein Casino beherbergt, ist noch so die große Frage vor der ich auch stehe.... aber da wird sich schon was finden :) MfG
    • FMAeneas
      FMAeneas
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2006 Beiträge: 1.077
      [quote]Original von streictt
      Original von 3jersey3 ps: ach was ich auch noch fragen wollte... kennt jemand hier ein Land in der nähe von Deutschland in dem Onlinepoker atm erlaubt ist und man Pokergewinnen als Profi nicht oder kaum versteuern muss??
      Bin weder Profi, noch Steuerexperte, aber evtl. käme hier die Schweiz in Frage. [list] [*]Dort wird Pokern als Geschicktlichkeitsspiel eingestuft und ist somit legal. Deshalb gibt es viele Kartenclubs (mit Lizenz), die aufgrund der niedrigeren Steuern (kein Glücksspiel) auch relativ neidrige Limits anbieten können. [/quote]Woher hast du solche Infos? Was für Kartenclubs meinst du? Biste aus der Schweiz?
    • oliver111
      oliver111
      Bronze
      Dabei seit: 18.04.2006 Beiträge: 162
      er sagte doch das es nicht schweiz ist sondern östereich wenn ich es richtig gelesen habe
    • FMAeneas
      FMAeneas
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2006 Beiträge: 1.077
      ok dann vergiss die Schweiz, hier lauft nix! Ausser dass die Spielbankenkommission und Polizei gelegentlich wieder zugreift. playmoney Homegames über alles ;-)
    • Hanspanzer
      Hanspanzer
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2006 Beiträge: 889
      wenn man sich überlegt wieviele vom pokern schon seit langer zeit leben und die spielerzahlen von 1995 und 2006 vergleicht...dann würde ich poker noch mind. 5-10 jahre geben, die gesichert sind wenn man bereit ist umzuziehen falls es in deutschland verboten wird. aber mal ehrlich...deutschland verbietet das pokern!? i don't give a fuck^^ das inet hat keiner unter kontrolle!
    • EddyScharf
      EddyScharf
      Global
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 1.425
      Original von 3jersey3 Hallo, es geht wie schon in vielen Theards zuvor um das Thema Pokerprofi. Seit fast einem Jahr bin ich nun begeisterter Pokerspieler. Momentan bin ich noch Schüler und mache gerade mein Fachabi als Informations- und Telekommunikationstechniker. Was ich danach mache weiss ich noch nicht genau allerdings würde ich gerne professionell Poker spielen. Allerdings werde ich diesen Schritt nicht eher machen bevor ich nicht die Limits nl400 und höher nachhaltig über 200k-300k Hände mit einer guten Winrate schlage. Momentan stehe ich noch bei nl200 und habe daher noch einiges vor mir. ;) Trotzdem wollte ich mich schon mal hier informieren bei Leuten die evt. auch schon eigene Erfahrungen was das angeht gesammelt haben. Momentan sieht es ja leider so aus als ob Onlinepoker in Deutschland balt verboten seien wird. Allerdings bin ich auch bereit falls dies passieren sollte in ein anderes Land umzuziehen. Ich denke als sehr guter Spieler sollte man Online die nächsten Jahre noch durchaus einiges an Geld machen können. Aber was in 10-20 Jahren seien wird weiss heute natürlich noch keiner... Allerdings gibt es ja auch noch die Möglichkeit Live zu Pokern. Es gibt ja auch viele Pokerprofis die ausschließlich vom Live Poker leben. So sollte man als guter Pokerspieler doch durchaus auch vom Poker leben können ohne online zu spielen... Ich habe mir auch schon das Buch "Professional Poker" von Mark Blade geholt wo auch viel zu dem Thema Pokerprofi drinnen steht allerdings würde mich auch mal gerne die Meinung von Spielern höhren die evt. sogar schon vom Poker leben oder dies auch vorhaben. Naja schreibt einfach mal was ihr davon haltet und was ihr meint wie die Zukunft als Pokerprofi aussieht. mfG ps: ach was ich auch noch fragen wollte... kennt jemand hier ein Land in der nähe von Deutschland in dem Onlinepoker atm erlaubt ist und man Pokergewinnen als Profi nicht oder kaum versteuern muss??
      Von mir vielleicht ein paar Tips. Ich muß mich schon sehr wundern wie unbekümmert einige teilweise in den Medien mit dem Thema Online Poker umgehen. ich kann nur darauf schließen das sie noch keine Berührung mit dem Finanzamt hatten. Zum Thema Profi: Ich sitze neben Erik Seidl (big big winner) im Bellagio und er fragt mich warum ich noch meinem Beruf (Flugkapitän) nachgehe. Ich antworte das ich erstens gerne fliege, und das ich nicht weiß wie es ist wenn man gewinnen muß. er meinte nur:"Das wissen viele nicht". Von den 10-20% die beim Poker gewinnen ( will mich da nicht festlegen weil es auch keine Rolle spielt ) sind über die Hälfte menschliche Verlierer. Das ist meine Erfahrung aus ca 15 Jahre Profi Poker. Manche führen ein recht jämmerliches Leben. Lass dich nicht blenden. Poker ist geil, aber eben nicht alles. Und wenn du eine Familie hast, dann finden die es nicht toll wenn du jede Nacht dir um die Ohren schlägst nur weil um diese Zeit ein gute Partie läuft. Im Übrigen ist im Bellagio oder Wynn schön zu sehen, der Unterschied zwischen einem 1-2$ und einem 500-1000$ Spieler ist oft nur die Farbe der Chips. Beide verbringen ihr halbes Leben am Pokertisch und fressen die Pizza aus der Pappschachtel, mann könnte eine Hand verpassen. Mein Rat, mach dien Ausbildung fertig, spiele Poker. Es gibt schon zu viel Profis die ihre Miete nicht zahlen können. Ach ja, vor 2 Wochen rief mich der Kölner Express an und wollte ein Interview mit mir machen zum Thema : "Zocken statt Jobben". Er nannte mir einige Beispiele von Profis???? die siet einem Jahr spielen und ihren Job aufgegeben haben. Meine Meinung? Das sind keine Profis sondern Arbeitslose.
    • metaphysiker
      metaphysiker
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 867
      Finde es sehr angenhem mal eine "unverträumte" Meinung von jemandem zu hören der schon länger dabei ist und der keinen Träumen mehr nachjagt sondern klip und klar sagt wie es auch laufen kann und das ein Leben als Pokerprofi nur für die allerwenigsten so rosig aussieht wie man es aus den medien kennt. Allerdings: Es gibt auch nur wenige Fußballer deren Leben aussieht wie das eines Ballack oder anderen Stars, und manche schaffen es eben doch, aber man sollte nicht seine gesamte Zukunft darauf aufbauen.
    • EddyScharf
      EddyScharf
      Global
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 1.425
      sehr richtig, aber mit einem kleinen Unterschied, selbst das Leben dieser Pokerstars (nicht alle ) ist zum Teil alles andere als rosig, einige haben Schulden ohne Ende.
    • Hanspanzer
      Hanspanzer
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2006 Beiträge: 889
      Original von EddyScharf sehr richtig, aber mit einem kleinen Unterschied, selbst das Leben dieser Pokerstars (nicht alle ) ist zum Teil alles andere als rosig, einige haben Schulden ohne Ende.
      wieso schulden? loosing player? falsches BRM?^^ ich finde es auch absolut richtig, dass man einen "gescheiten" beruf anstrebt um ein egsichertes einkommen zu haben und dann vll versucht sich durch pokern kleinere träume zu erfüllen oder auf die rente zu sparen.
    • HillBilly
      HillBilly
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2005 Beiträge: 6.340
      Finde es sehr angenhem mal eine "unverträumte" Meinung von jemandem zu hören ...
      Ich würde mal gerne wissen welche der oben genannten Meinungen "verträumt" waren? Ich finde da ist der Slogan von ps.de "verträumter" :"Wir machen sie zum Poker Profi" Edit: Wenn ich mal Highroller werden wollte,würde ich mir so ein BRM zulegen dass ich nie Boke gehen würde und immer 1-2 Mio auf der hohen Kante damit ich dann immernoch Geld zum Leben hab.
    • metaphysiker
      metaphysiker
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 867
      Denke das der negriff Pokerprofi hier in dieser Community genrell sehr verträumt behandelt wird. @Eddy: Sag ma, hast du dich eigentlich wirklich über Pokerstrategy bei Party angemeldet, hast das Quiz bestanden und spielst auch schön dein 1PP alle 4 Wochen oder haste ne Sonderregelung erhalten und bist einfach so Dauerbronzemember? ;)
    • Hanspanzer
      Hanspanzer
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2006 Beiträge: 889
      Original von HillBilly Edit: Wenn ich mal Highroller werden wollte,würde ich mir so ein BRM zulegen dass ich nie Boke gehen würde und immer 1-2 Mio auf der hohen Kante damit ich dann immernoch Geld zum Leben hab.
      der war gut :D
    • zacman
      zacman
      Global
      Dabei seit: 15.05.2005 Beiträge: 816
      Original von EddyScharf Das ist meine Erfahrung aus ca 15 Jahre Profi Poker. Manche führen ein recht jämmerliches Leben. Lass dich nicht blenden. Poker ist geil, aber eben nicht alles. Und wenn du eine Familie hast, dann finden die es nicht toll wenn du jede Nacht dir um die Ohren schlägst nur weil um diese Zeit ein gute Partie läuft. Im Übrigen ist im Bellagio oder Wynn schön zu sehen, der Unterschied zwischen einem 1-2$ und einem 500-1000$ Spieler ist oft nur die Farbe der Chips. Beide verbringen ihr halbes Leben am Pokertisch und fressen die Pizza aus der Pappschachtel, mann könnte eine Hand verpassen.
      Zustimmung. Und was hier noch hinzukommt: Die "neuen Profis" spielen ja praktisch ausschliesslich Online Poker. Das heisst im Schnitt mehrere Stunden pro Tag stupides Klicken mit der Maus. Und ich denke es ist da ein riesen Unterschied, ob man das aus Spass macht oder weil man muss. Ich würde sowas wahrscheinlich nicht mal ein Jahr aushalten. Dazu kommt dann noch, dass die meisten vollkommen unterschätzen, was es heisst selbständig zu sein. Da wird schnell vorgerechnet, dass man bei 20/40 ja 160$/h machen kann, aber es wird vollkommen vergessen, dass man davon nicht nur Miete und Essen sondern auch noch all seine Versicherungen, etc. bezahlen muss. Was macht man, wenn man krank ist. Was wenn man (unverschuldet) einen Unfall hat und mal eben 2 Monate ausfällt. Gibt es überhaupt Kranken- bzw. Unfallversicherungen, die bei Selbständigen auch Poker-Profi gelten lässt, so dass man wenigstens Kranken-Tagegeld bzw. Krankenhaustagegeld bekommt?