Mieser Turnierverlauf trotzdem Headsup

    • Groundcontrol
      Groundcontrol
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 19
      Spiele seit kurzem SnG (1 Table) bei PP (3$ und 6$) Mein Turnierverlauf sieht immer gleich aus. Zu beginn spiele ich eher Loose da ich mir die flops günstig ansehen kann und öfters was treffe. Dabei nehme ich meistens den grössten Teil der Spieler vom Tisch. Bin des öfterern haushoher Chipleader und versuche Druck auszuüben, dabei verteile ich meistens meinen Stack gleichmässig an die anderen. Über kurz oder lang bin ich dann der Small Stack und gezwungen etwas tighter zu spielen. Mein Stack erholt sich dann relativ schnell wieder und ende dann im Headsup. Das Headsup (meist sehr loose gespielt) verliere ich nach etlichem hin und her der chips fast immer. Meist verliere ich ein Allin des Gegners wenn ich selbst Hände wie AA, KK, AK, AQ halte. Was muss ich tun damit ich im Headsup erfolgreicher bin? Ich kann im Headsup ja nicht immer warten bis das ich eine monsterhand habe (da fressen mich sonst die Blinds auf). Und selbst wenn, dann hat das der Gegner sehr schnell kapiert. Wer kann mir helfen?
  • 12 Antworten
    • alterego
      alterego
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.149
      lies mal den sng artikel im strategieteil... deine strategie ist ziemlich fischig. am anfang sollte man sehr tight spielen, gegen ende dann eher loose. durch sinnloses "druck ausüben" deinen stack zu verspielen ist auch eher suboptimal - schliesslich sind die smallstacks gezwungen druck auszuüben, weil sie sonst ausblinden... mit einem großen stack hingegen musst du dir erstmal keine sorgen machen und kannst auf gute karten und gelegenheiten warten um moves zu machen.
    • Groundcontrol
      Groundcontrol
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 19
      Ich bin die ganze am suchen der strategieteils! Finde Ihn aber nicht. Es sollda einen SnG Guide von Miami geben den ich auch nicht finde. Die Suche spuckt nichts aus. Im Strategieteil unter Bronze NL finde ich auch nichts zu SnG.
    • dayero
      dayero
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2005 Beiträge: 1.723
      das liegt daran, daß die meisten (alle?) sng artikel silber sind, inkl. dem von miami.
    • Groundcontrol
      Groundcontrol
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 19
      Schade, dass man als bronze member autmatisch bei den SnG ein fisch bleibt! X( Kann mir zumindest jemand tipps für HeadsUp geben? Wie spielt Ihr zum Beispiel ein medium oder bottom pair das Ihr am Flop getroffen habt? Eher slow oder aggressive? Für aggressive spricht, das ich den pot wahrscheinlich bekomme aber nicht alle chips des gegners. Bei slower spielweise gebe zu günstige karten her.
    • Dustwalker
      Dustwalker
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 5.541
      du solltest auch keine 3er und 6er spielen da das rake dort zu hoch ist. von icm scheinst du auch noch nicht gehört zu haben - auch hier hast du nacholbedarf. mein tipp: spiel dich mit fl oder nl auf minimum $300 hoch und starte dann nach ausfürhrlichen studium der materie nochmal mit sng´s
    • Groundcontrol
      Groundcontrol
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 19
      für was steht icm?? :D wiso ist dort das rake zu hoch? Wie hoch ist es dort und wo anders? auf 300$, da bin ich ja noch ein jahr damit beschäftigt!! :D
    • Salokin
      Salokin
      Black
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 1.002
      Das das Rake zu hoch ist heißt nicht zwangsläufig, dass du die kleineren SnGs nicht spielen kannst (wenn du denn zumindest die dafür benötigte BR hast, minimum etwa 100$ für die 3$SNGs). Wenn's dir mehr Spaß macht als cashgames ist das dann ok, auch wenn letztere wohl lukrativer wären. Ganz grob zur Strategie: Early (20/40 bzw 30/60 Blinds) grundsätzlich tight laut Artikel, aber wenn die Tische bei den 3$SnGs schön passiv sind, kannst du aussichtsreiche Hände Preflop sicher trotzdem limpen, darfs dann nur Postflop nichts mehr in marginale Hände investieren. Blinds 50/100 ist dann ein Mittelding, da hat man zumindest für suited connectors gefühlsmäßig nicht mehr die Implied Odds, sich Flops anzuschauen (auch weil man öfter noch Preflop rausgeraist wird), wenn nicht gerade sehr viele Limper dabei sind. Also da dann wirklich tight. Wenn die Blinds dann so ca. das Niveau 100/200 erreichen beginnt die Zeit, wo es wichtig ist die Blinds zu stehlen. Hier kommt das ICM (independent Chip model) ins Spiel. Für genaueres empfehle ich die Suchfunktion, aber es läuft darauf hinaus, dass es in SnGs ab der Bubble einfach nicht mehr richtig ist, nur auf Chipvalue zu spielen. Extremes Beispiel: 4 Spieler: Blinds 300/600 A 1,500 Chips foldet. B 10,000 Chips C 3,800 Chips D 4,700 Chips Hier kann B fast alle Hände Pushen (also all in gehen), weil sowohl C als auch D die meisten Hände die sie im Cashgame callen würden folden müssen. Denn wenn sie callen riskieren sie an der Bubble auszuscheiden, warten sie hingegen bis A ausscheidet sind ihnen 20% des Preispools (fast) sicher. Also ein all in gegen den Big Stack ist, wenn sie nur 60-40 Favorit sind, sicher NICHT für sie erstrebenswert. Zu deiner Frage im Heads-Up. Je größer die Blinds desto aggressiver. Hat einer der Spieler nur noch 7 BB oder weniger bist du mit dem SAGE-System auf der sicheren Seite nichts falsch zu machen (Suchfunktion), unter 10BB immer noch Push or fold. Bei noch tieferen Stacks bekommst du dann hin und wieder mal eine Flop zu sehen. ;)
    • Groundcontrol
      Groundcontrol
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 19
      Vielen dank Salokin! Hilft mir echt weiter! Jetzt weiss zumindest nach was ich suchen muss!!
    • doubleJay
      doubleJay
      Black
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 6.232
      Für SnG Strategie: Milleniumpost: Hilfreiche SNG Links + 2+2 Board (Da gibts hundert Milliarden stickied topics mit hilfreichen Postings)
    • Andragon
      Andragon
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 902
      Original von alterego lies mal den sng artikel im strategieteil... deine strategie ist ziemlich fischig. am anfang sollte man sehr tight spielen, gegen ende dann eher loose. durch sinnloses "druck ausüben" deinen stack zu verspielen ist auch eher suboptimal - schliesslich sind die smallstacks gezwungen druck auszuüben, weil sie sonst ausblinden... mit einem großen stack hingegen musst du dir erstmal keine sorgen machen und kannst auf gute karten und gelegenheiten warten um moves zu machen.
      Also ich kann dir hier nicht ganz recht geben. Es ist durchaus eine gute Strategie einige spekulative billige Flops zu sehen um am Anfang einen Stack zu bekommen. Wenn man gute postflop skills hat, ist das durchaus ein Weg. Gus Hanson, Phil Ivey oder Daniel Negreanu spielen genau so. Der Fehler besteht, wie du dann richtig bemerkst, dann darin diesen Stack durch sinnloses gepushe wieder zu verlieren. Stay small und spiele genauso weiter bzw. werde sehr viel tighter.
    • FastFourier
      FastFourier
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2005 Beiträge: 804
      Die Geschichte mit dem ganzen auf und ab und Flops treffen mit spekulativen Händen... das klingt nicht nach einem Turbo-SNG. In Tournaments kann man so spielen, aber in einem SNG halte ich es für suboptimal zu viel zu gamblen. Ich denke auch, dass es nicht viel Sinn macht in den mittleren Levels als Chipleader Druck zu machen. Da lehne ich mich zurück und spiele natürlich starke Hände und limpe vielleicht mal in später Position wenn die Odds gut sind. Agressiv werde ich erst dann, wenn die Blinds mir langsam wieder gefährlich werden und die Bubble näherrückt.
    • Thurisaz
      Thurisaz
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 16.587
      Ich halte auch die viel-limpen Strategie in SnGs für nicht optimal. Früher habe ich genau so gespielt, weil man halt billig an Flops kommt und evtl. ein Monster treffen könnte. Aber seit ich am Anfang tighter spiele (thx @HoH), sind meine Erfolge auch deutlich höher. Die Logik ist einfach die, dass man durch das ständige Limpen eben nicht nur immer an die Flops kommt, sondern auch oft schmeißen muss, falls hinter einem geraised wird. Oder man läuft der Gefahr, viel mehr zu verlieren, wenn man den Flop nur halb getroffen hat. Und schließlich könnte der lang ersehnte Verdoppler, wenn man nach 20min sein hohes Paar auf die Hand bekommt, viel geringer ausfallen, als wenn man zu Beginn einfach weniger Geld verschwendet hätte. Die Kerle die zu Beginn gleich verdoppeln weil sie ein All In mit A7 gegen K9 gewinnen, haben ihren Stack meist auch ziemlich schnell wieder verzockt. Thurisaz