flop/turn/river-spiel

    • murph369
      murph369
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 801
      hallo! ich versuche so zu spielen, wie es in der einsteiger- sektion gelehrt wird, da artikel aus höheren sektionen ja keinen großen sinn machen, wenn ich nicht mal die basics beherrsche(?) Da ich in letzter zeit recht viel verliere, hab ich mal relativ allgemeine Fragen zum spiel nach dem pre-flop: pre flop halt ich mich einfach immer an die starting hands chart(is ja fast idiotensicher, oder?) auf dem flop selber hab ich aber meist die größten probleme: -wenn ich keine made hand hab(high pair oder besser), is natürlich immer check/fold angesagt! -wenn ich mit ner made hand als erster mit betten dran bin,dann bette ich eigentlich immer,oder?( "1") -wenn vor mir schon einer gebettet hat, kann ich doch immer nach outs und odds spielen, oder?( das muss ich doch nicht nur mit draws so machen, sondern kann doch auch mal mit nem high pair, two pair, trips oder anderen verwundbaren händen meine outs zählen?????????). ("2") Durch seinen bet zeigt der gegner ja an, dass er was starkes auf der hand hält und ich dadurch oft davon ausgehen muss nicht die beste hand zu haben(folglich outs zählen um zu erfahren ob sich n call lohnt??)("3") das heißt natürlich auch, dass ich oft mit allem unter three of a kind nur calle, selten aber raise(schon aus angst vor der mit großer wahrscheinlichkeit guten hand des betters) -wenn vor mir bet und raise gespielt wurde könnte ich vermutlich auch nach outs und odds spielen, muss aber da meine hand,wenn se nicht grad monster is,eh meist folden, oder?( "4") auf dem turn is dann die sache nicht grad leichter für mich: -wenn vor mir keiner bettet, muss ich mit meiner made hand halt den ersten schritt machen und seh ja wie stark die hände der anderen sind, anhand ihres verhaltens(werd ich nur gecalled ham se halt nix so großartiges; werd ich aber geraised muss ich high pair eh wegschmeißen, two pair evtl. trips oder draws callen und nur monster wie straight, flush,... ggf. raisen), nichtwahr?( "5") -eine erneute bet zu raisen fällt mir z.t. sogar mit 2 pair oder trips schwer, weil ich mir einfach denk, dass vor allem wenn viele noch in der hand sind meistens einer was besseres hält -um eine bet zu callen kann ich doch wieder outs zählen(selbst wenn ich keinen draw hab),oder?( "6") bin ich dann mal beim river geht's eigentlich einigermaßen. -ich folde nur wenn ich durch bet und raise vor mir eindeutig sehen kann, dass ich geschlagen bin -ich calle, wenn ich die gegnerischen hände nicht so genau einschätzen kann -ich bette, wenn sonst keiner bettet -ich raise wenn ich definitiv die beste hand hab es ist natürlich klar das von meiner position am tisch ebenfalls sehr viel abhängt, aber mich interessiert ob das beschriebene verhalten so als grobe richtlinie in ordnung ist. sorry, dass das jetzt verdammt viel war, aber vielleicht nimmt sich ja mal der ein oder andere die zeit das spiel zu analysieren. Könnte mir nämlich vorstellen, dass es so manchem anfänger so geht wie mir. Die wichtigsten Fragen hab ich mit ("x") wobei x=1,2,3,4,5,6 gekennzeichnet, damit man für ne antwort nicht mehr alles wiederholen muss. werde auch in zukunft noch viel in der einsteiger sektion be- und erarbeiten (müssen) und halt mich solange an diese richtlinien, bis ich so spielen kann, wie es von den autoren wohl für einen anfänger vorgesehen war. ich danke herzlichst für das durchlesen von dem ganzen kram und bitte darum mir bescheid zu geben, wenn so lange fragen unerwünscht sind.
  • 10 Antworten
    • murph369
      murph369
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 801
      was die strangen smilies da verloren haben weis ich leider nicht, aber sorry dafür.
    • DLLNGR
      DLLNGR
      Bronze
      Dabei seit: 14.12.2006 Beiträge: 84
      Finde deinen Post etwas verwirrend. Grundsätzlich spielst du scheinbar zu vorsichtig... aber so pauschal lässt sich das nicht sagen. Am besten du postest Beispielhände im Beispielhändeforum. Trotzdem, wenn du häufig deine hohen Pairs foldest: Ich habe ~50% meiner Pairs mit denen ich zum Showdown gegangen bin gewonnen (und der Wert ist wahrscheinlich niedriger als der von vielen anderen). Denke mal das 70% der Hände mit OnePair gewonnen werden. Brauchst also nicht immer zu glauben, dass deine Gegner alle Drillinge und Strassen haben. Ne Bet bedeutet nicht immer das deine Hand schlechter ist, als die des Gegners. Mit TopPair liegst du an den meisten Flops vorne, mit Overpair eh. Damit du dein Set/ deine Trips foldest muss einiges passieren! Habe 83% meiner Tripps/Sets gewonnen! TwoPair gewinne ich in 53% der Fälle. Um sowas zu folden sollten schon vier Karten einer Farbe auf dem Board liegen, oder wenigestens 3 am Flop, bei 5 oder 6 Gegnern... Nen Draw ist übrigens jede Hand, die sich noch verbessern kann. Also auch 2 Overcards oder sowas... Abschliessend: Ist schwer ohne konkrete Beispiele auf deinen post einzugehen. Also ab ins Beispielhände-Forum. Vielleicht erstmal lesen, da siehste schon wie's läuft, danach eigene Hände posten
    • Heiliger
      Heiliger
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.619
      du mutierst zum gläsernen Spieler, falls du nur bettest, wenn du etwas getroffen hast
    • napfkuchen
      napfkuchen
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 104
      (1)ja. die mit den draws müssen folden. mit ner made hand muss man equity in den pot bekommen. (2)ja, du kannst immer nach odds&outs spielen. es gibt aber grundsätze die für anfänger einfacher sind als das. manchmal sind deine odds&outs auch einfach scheißegal ;) , wenn du nämlich equity in den pot brauchst, weil du eine starke made hand hast. set auf rainbow zB. es ist übrigens auch in dem strategieartikel beschrieben, bei welchen händen du überhaupt auf odds und outs achten musst. oft musst du das garnicht. (3)nein. er muss nichts haben. hat er preflop beispielsweise geraised, kann er auf nem board wie 64t rainbow auch mit AKs einfach nix getroffen haben und ne contibet machen. oder hat preflop geraised und will mit QQ bei nem flop von AAK nur vortäuschen, dass er getroffen hat oder oder oder. es gibt so viele faktoren, dass du dich von ner bloßen bet ohne betrachten der begleitumstände nicht stören lassen solltest. (4)das kommt wieder auf die begleitumstände an. oder was es für ein spieler is, der da raised. und wie er preflop gespielt hat. wie das board ist. etc. er kann auch "nur" nen oesd oder flushdraw haben und will equity reinbekommen. (5)du pauschalisierst viel zu sehr. wenn du ne geile made hand hast und hinter dir raised jemand, dann solltest du dir das board angucken und abschätzen, was er haben könnte. wenn du hier schon nuts hast, raist du selbstverständlich. und wenn ein 3oak nuts ist, weil das board rainbow is, keine straightgefahr besteht, etc. (6)klar kannst du immer odds&outs zählen. aber es ist halt oft arbeit, die du dir nicht machen brauchst, weil du ganz andere gründe zum folden/checken/betten/callen/raisen hast. zB HU ggn maniac. man kann das alles garnicht so pauschalisieren, wie du das gerne möchtest. du wirst über viele entscheidungen nachdenken müssen, weil ganz viele umstände eine rolle spielen. wenn das nicht der fall wäre, könnte man auch einen computer spielen lassen, der kann nämlich odds&outs am besten berechnen. die position is nich das einzige was du übersehen hast.
    • murph369
      murph369
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 801
      OK, ich muss also mehr nachdenken und nicht so viel auf algorithmisierte Spielzüge bauen. mein spiel kann ich außerdem am besten verbessern, wenn ich hände poste und dadurch nach und nach immer mehr kleine fehler ausmerze. Hab ich das soweit nun verstanden? Danke übrigens für die antworten...
    • napfkuchen
      napfkuchen
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 104
      ja, is richtig :] beim hände posten so viele informationen wie möglich dazuschreiben ;)
    • swerch
      swerch
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 1.066
      Wenn ich dein Post so lese, kann ich mir vorstellen, dass du relativ oft auf dem Turn und River geschlagen wirst. Das ging mir genauso. Du musst wirklich die Scheu davor ablegen, auch mal mit einer Hand zu raisen die schon hinten liegen könnte, d.h. wenn du eine gute Hand hälst und auf dem Board sind Draws möglich, dann bette und raise auch. Auf den unteren Limits schauen sich viele Gegner den Flop an, und halten dann z.B. einen 9high Flushdraw für eine starke Hand. Diesen Leuten musst du es so teuer wie möglich machen die nächste Karte zu sehen, sonst schlagen sie dich überproportional oft. Odds/Outs berechnen schadet nie, aber wenn du bereits eine Made Hand hast, kannst du diese ja nicht wegwerfen, nur weil jemand am Flop reindonkt. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.
    • murph369
      murph369
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 801
      v.a. an swerch: also, wenn meine bet am flop auf n raiser trifft, kann ich sogar mit tptk noch mal re-raisen!(???) kommt dann aber noch n raise(cap???) von ihm, muss ich doch wirklich davon ausgehen, geschlagen zu sein und zu folden ODER NICHT??? so wie ich dich jetzt verstanden hab, soll ich nicht so oft nach ner 3-bet folden sonder grundsätzlich raisen(bei nem passenden flop evtl. sogar cappen)???
    • OhKonner
      OhKonner
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.321
      Also, ich will auf keinen Fall soweit gehen, Online Poker mit Real Poker zu vergleichen. Das nicht, aber worauf ich hinaus will ist, dass du deine Gegner kennen MUSST um optimalen Profit zu machen, so wie im Real Poker. Da eh knapp 20% der Hände nach dem Shc spielen solltest die restlichen 80% solltest du nicht unbedingt damit vergeuden, zu chatten, oder irgendetwas anderes Pokerloses. Du hast Zeit, all deine Gegner ein bischen kennenzulernen was dir einen großen Vorteil verschafft. Immer wenn du am Flop gegen viele Gegner (2-4 sollten schon genügen) einen Bet oder sogar Raise callen musst und foldest hast du nachher oft Gelegenheit, dir den Showdown von vielleicht 2 Gegnern anzusehen. Gehe obenrechts bei PP auf den Hyperlink um auch die Hände der Gegner anzusehen, die verloren haben. Nach diesem Beobachten folgt das Kategorisieren der Gegner. Du kannst dir Playernotes machen und weißt dann öfters gegen welche Art von Gegner du spielst. Spielst du beispielsweise gegen einen Lose agressive Spieler also ein Maniac bspw. und du siehst wie er schon oft am flop sein low pocket pair overplayed hat und oft den showdown verliert, dann weißt du, dass du zum Großteil der Fälle gegen ihn vorne liegst, selbst mit einem Draw, was dich dann zum aggressiven Spiel leitet. Es ist +EV, selbst wenn du ein zwei mal gegen ihn verlierst. Ich kann dir nicht genau sagen, wo aber vielleicht weißt du ja selber wo du dir die Spielertypen genauer angucken kannst.
    • napfkuchen
      napfkuchen
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 104
      aha