NL5 Probleme

    • F1shersFr1tZ
      F1shersFr1tZ
      Bronze
      Dabei seit: 16.09.2008 Beiträge: 35
      Hallo!

      Also, ich hab da mal ne Frage.

      Ich hab mit meinen 50$ Startkapital auf Full Tilt angefangen. Nachdem ich dort ein paar herbe Verluste hin nehmen musste, bin ich auf NL5 abgestiegen, da ich mir gesagt habe, dass es sich nicht lohnt mit einer Bankroll die gerade so für NL10 reicht noch weitere Verluste hinzunehmen. Ich hab jetzt so etwas über 10k Hände gespielt und die Varianz ist schon recht groß. Mal gewinne ich 5-6 Stack an einem Tag, mal verlier ich sie wieder. Meistens passiert mir das, wenn ich ein Reraise PF calle bzw. all-in stelle. Dann lauf ich mit meinen JJ oder QQ oder mit AK meistens gegen QQ+. Deshalb frag ich mich, ob es auf NL5 trotzdem schon sinnvoll ist, sich an die Ranges der Gegner anzupassen. Also schon mal eine Einschätung ob der Gegner eine callingstation ist oder ein rock, etc. Obwohl ich zwar schon oft gehört, dass man bis ca. NL25 eigentlich straight-forward spielen kann/sollte. Aber wie gesagt, mir kommt es so vor, als ob das mit dem Reraise bei manchen Gegnern keine so gute Idee ist. Oder glaubt ihr, dass ich da bis jetzt bloß Pech hatte und oft gegen das obere ende der Ranges meiner Gegner gelaufen bin?

      Ich hoffe ihr könnt mir was dazu sagen.

      Danke schon mal im Voraus ;)
  • 2 Antworten
    • Midas
      Midas
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2005 Beiträge: 934
      ''Wenn'' Du einen aussagekräftigen Read/Stats zu einem Gegner hast, und ''wenn'' Du weisst, wie Du Deine Range hierauf anpassen musst, dann ist es natürlich unabhängig vom Limit besser, die Anpassung vorzunehmen, als sie zu unterlassen.

      Für denjenigen, der mit der SSS nicht vertraut ist, ist dergleichen aber wegen des Spielniveaus bis NL25 in der Regel nicht nötig, so dass er hier erst noch nötige Erfahrungen sammeln kann.

      Am besten wäre es wohl, wenn Du einige der Hände, in denen Du verloren hast und Anpassungen hättest vornehmen wollen, im Beispielhandforum posten wolltest.
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 3.540
      Ja, Anpassungen sind nicht notwendig, wenn du das aber schon kannst, ist es natürlich besser du machst das. Würd aber erstmal keine Stats verwenden. Versuch die Gegner so einzuschätzen und mach ordentlich viel Notes. Das hilft dir mehr als denkst. Die Stats kannst du dir dann später noch holen, da würd ich dir den HoldemManager empfehlen, oder PokerTracker. Mir persönlich gefällt aber HM etwas besser. Das ist aber am Anfang noch nicht so wichtig.

      Es kann natürlich auch sein, dass das einfach Pech war. 10k Hände sind eben nicht wirklich viel. Damit sich Glück und Pech ausgleicht, muss man schon deutlich mehr Hände spielen. Das passiert jedem. Ich hab auch öfters mal ne Session, wo ich so um die 10k oder 20k Hände spiele und beinahe jedes Allin verliere, egal ob ich AA, KK oder sonst was hab. Du musst wissen, dass du mit AA zwar min. in 8 von 10 Fällen gewinnst, es kann aber schon vorkommen, dass du gleich zu Anfang 2 mal in Folge damit verlierst, dito für KK usw. Das ist dann halt Pech.

      Aber wichtig für dich ist, dass du bei Problemen oder Fragen gleich hier postest; und nicht aufs Handbewertungsforum vergessen. Vielleicht haben sich ja auch ein paar Fehler eingeschlichen. Das geht recht schnell.

      Ansonsten bleib einfach am Ball und spiel das SHC herunter. Damit wirst du über kurz oder lang deinen Profit machen. Mit dem SHC solltest du NL25 schon noch schlagen können. Also poste im Forum, lerne die Artikel, schau Videos usw. Und tilte nicht! Dann wirds schon wieder aufwärts gehen. Da muss jeder durch. Ich hab auch ewig gebraucht, bis mal auf 100$ war.