Gründungszuschuss bei eigener Kündigung?

    • Werzi2001
      Werzi2001
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 130
      Hi,

      ich habe vor Freiberufler zu werden und möchte dafür den Gründungszuschuss der Arbeitsagentur nutzen. Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Zuschuss bei eigener Kündigung (kann mich leider nicht einfach kündigen lassen sondern muss selbst kündigen).

      Kriege ich den Zuschuss trotzdem? Kann ich einfach zur Arbeitsagentur gehen und sagen, dass ich gekündigt habe mit der Intention Freiberufler zu werden und den Zuschuss zu erhalten oder bekomme ich dann garnichts?

      Danke für eure Hilfe!

      MfG
  • 3 Antworten
    • sunrise99
      sunrise99
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2008 Beiträge: 144
      Hallo,

      Der Gründungszuschuss

      Der Gründungszuschuss wird geleistet, wenn der Arbeitnehmer bis zur Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit Anspruch auf Entgeltersatzleistungen nach dem SGB III hat oder in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme nach dem SGB III beschäftigt war.

      Bei Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit müssen Gründerinnen und Gründer noch über einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 90 Tagen verfügen. Außerdem müssen sie die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbstständigen Tätigkeit darlegen. Bei begründeten Zweifeln an diesen Kenntnissen und Fähigkeiten kann die Agentur für Arbeit die Teilnahme an Maßnahmen zur Eignungsfeststellung oder zur Vorbereitung von Existenzgründungen verlangen. .....

      Nachzulesen hier:
      http://www.arbeitsagentur.de/nn_26400/Navigation/zentral/Buerger/Hilfen/Existenzgruendung/Existenzgruendung-Nav.html

      Ich denke mal, wenn du selber kündigst, wirst du mit einer Sperrzeit belegt. d.h. du hättest erst nach x Wochen Anspruch auf ALGI. Ruf doch einfach bei der Arbeitsagentur an.

      Viel Erfolg
    • pokeyjazz
      pokeyjazz
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 284
      Du kannst den beantragen sobald du einen Tag Anspruch auf ALG I hast.
      Was bei eigener Kündigung 3 Monate danach sind.

      Ich hab den damals übrigens auch beantragt. Lass dir nen Tip von mir geben: Fang am besten gleich damit an alle Unterlagen (Business-plan, Bescheinigung über Fähigkeiten etc) zusammenzutragen, das dauert nämlich alles ewig.

      Wenn du mir mal deine Email schickst kann ich dir ne super Excel-Vorlage für die Finanzplanung für den Businessplan schicken. Ich glaub das hat mir 1 Monat Zeit gespart :)
    • Werzi2001
      Werzi2001
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 130
      @pokeyjazz:
      Die Unterlagen hab ich schon... trotzdem danke für dein Angebot :)

      @sunrise99:
      Das hab ich auch schon gelesen... meine aber auch gehört zu haben, dass man trotz der Sperrzeit den Zuschuss bereits beantragen kann (und somit schon als Freiberufler arbeiten kann)... nur ausgezahlt wird er dann mit 3 Monaten Verzögerung (wegen eigener Kündigung).

      Ich würde ja gerne direkt bei der Agentur nachfragen... allerdings mache ich mir eben Sorgen, dass sie mir den Zuschuss verweigern wenn ich ihnen sage, dass ich nur gekündigt habe um Freiberufler zu werden. Der Zuschuss ist ja eigentlich nur für Arbeitslose... somit befürchte ich eben, dass sie nicht zahlen wollen, wenn ich diesen Zustand explizit über meine Kündigung herbeiführe. Dieses Risiko würde ich gerne vorher ausschließen.