c/r Flop? Wieviel EQ brauchen wir?

  • 3 Antworten
    • frib
      frib
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 3.268
      Grundsätzlich kommt die 66 % - Regel von der Annahme aus, dass ALLE BESSEREN HÄNDE uns 3betten, und ALLE SCHLECHTEREN CALLEN.

      In der Realität ist es allerdings nicht ganz so einfach, nur von 66% auszugehen, sondern die Grenze kann sich verschieben, abhängig davon sind viele Faktoren:
      - Villain wírd natürlich nur knapp bessere Hände, die uns aber oft schon crushed haben (z.B TPTK vs TP2ndK) nicht immer 3betten, dafür aber vielleicht auch mal schlechtere (Semibluffs)

      - Villain blufft selbst, hier macht ein Raise oft eh keinen Sinn

      - GANZ WICHTIG: Position. Es gibt halt gerade OOP oft die Situation, dass wir vielleicht die nötige EQ nicht haben, aber dann am Turn nur von besseren Händen eine Bet bekommen, aber schlechtere behindchecken. Hiermit müssen wir dann halt versuchen die Ini zu bekommen, um Gegner dazu zu bringen, auch mit schlechteren Händen zu bezahlen.


      Alles in allem ein sehr komplexes Thema, und die exakte nötige EQ lässt sich eigentlich nur bestimmen, wenn man wirklich genau weiß, wie Villain spielt


      In der von dir geposteten Hand ist genau so ein Fall, in dem das ganze recht stark von der Turnaction von Villain abhängt:
      - Wie loose wird er am Turn raisen, wenn wir cr Flop spielen (raist er nur gute Hände, haben wir natürlich nen easy c/r Flop, weil wir dann auf den Turnraise mit unseren2 Outs easy folden können)

      - Wie oft c-bettet er am Turn ui?

      Als default würde ich hier aber trotzdem erstmal c/r
    • storge
      storge
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2005 Beiträge: 22.519
      Ich checkraise den Flop auch.
    • NoSekiller
      NoSekiller
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      solche festen EQ-Grenzen machen eigentl. nur in sehr wenigen Fällen Sinn...z.B. am River.