Das Spiel gegen Aggro-3-Better

    • frib
      frib
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 3.268
      Hi

      also, mein größtes Problem im HU sind bisher Leute, die sehr aggressiv gegen mich 3betten (ich rede hier von 40%+), und ich würde gerne mal mit euch diskutieren, wie man hier am besten adapten sollte. Zur Vereinfachung denke ich kann man mal sagen, dass Villain dann auch sehr viel den Turn cbettet und ab und zu mal auf ekligen Boards A high oder Bottompair auch cc spielen kann.

      Meine bishere Line war eigentlich, die absoluten Trashhände aus der Openraisingrange zu nehmen (so dass ich vll von 90% auf 82-84% komme) und dann postflop nicht "nur" fit or fold zu spielen, sondern halt auch relativ aggressiv zu semibluffen und ab und zu auf guten Baords auch mal nen pure Bluff. Und auf guten Boards natürlich loose mit A high zum SD.
      Trotzdem hab ich irgendwie das Gefühl, dass ich a) mit meinen Downcalls zuviel in Madehands donate und b) insgesamt noch dadurch einiges verliere, dass er mich mit 3Bet pre und c-bet Flop natürlich oft aus Pots drängt, in denen ich ihn normalerweise mit meiner c-Bet rausgedrückt hätte


      Wie adaptet ihr hier? Ich hab auch schonmal limpen gelesen, was natürlich die Pötte etwas kleiner macht, in denen er 3bettet, bleibt die Frage, welche Range limpen? Limp/3betten mit den Monstern, und limpen mit eher spekulativen Händen?
  • 3 Antworten
    • schiep
      schiep
      Black
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 13.601
      Wichtig ist halt, dass man gegenballern kann (es sei denn, der Gegner callt halt alles runter wie Q high + etc, dann bestraft er sich aber eh selbst). Manche haben den approach, eher am Flop dann zu raisen, weil man weniger investieren muss, andere delayen eher zum Turn. Gegen Leute, die eher folden koennen und nicht total immun sind gegen Flopraises, wuerd ich persoenlich halt viel mit Flopraises spielen und auch duenner raisen aus Balancing und gegen sd gebundene oder Gegner, die viel am Turn checken, eher auf den Turn delayen.
    • LordHelmchen
      LordHelmchen
      Black
      Dabei seit: 08.09.2006 Beiträge: 765
      Das Wichtigste is imo, dass du nur sehr selten am Flop foldest. Meistens hast du durch den aufgeblähten Pot und irgendwelche Backdoors + Livecards genug Outs um dir den Turn anzugucken und dort kannste dann entscheiden, ob du nen guten Spot für ein Bluffraise hast. Da Villain durch seine große Range oft mit Trash dasteht, muss er dann oft bf spieln.
      Auf ganz trockenen Boards, wo du zu selten die Outs hast, kannst du auch gut die Flopraises anwenden, aber das is sehr Gegnerspezifisch und imo wirklich nur auf trockenen Boards sinnvoll, sonst hast du damit meist zu wenig FE.

      Dein Problem a) is denk ich nur subjektiv. Oder Villain hittet einfach immer, aber dann bist du eh machtlos^^
    • balrog25
      balrog25
      Silber
      Dabei seit: 03.11.2006 Beiträge: 656
      gibt noch einige sachen, die oft gut funktionieren, haengt sehr vom gegner ab:

      - es gibt nicht wenige aggro3bettor, die gut in 3betted-pots spielen, aber sehr schlecht in capped pots. von daher kann es gg diese leute viel sinn machen, extrem light preflop zu cappen (bis zu 50% der eigenen opening range, also so 40-45% aller starthaende)
      - wenn man kein fan von cappen ist, gibt es grundsaetzlich 2 sachen, die man beachten muss
      --> spiele extrem showdown-bound (inkl. peely am F)
      --> raise sehr aggro sowohl for value, als auch mit semibluffs (gutterballs auch) und hin und wieder auch purebluffs

      - welche raise line man spielt (call F, raise T oder raise F, bet T) haengt auch wieder davon ab, wie die Gegner weiterspielen. Manche der aggrohonks spewen extrem viel gg raise flop und b/3betten K7o unimproved

      - wie gesagt, ich rede hier auch ueber die leute, die preflop noerdlich von 35% 3betten.