wo ist die grenze zwischen sucht und hobby

    • Sumpfbeeba
      Sumpfbeeba
      Bronze
      Dabei seit: 09.12.2006 Beiträge: 85
      ich hab mir mal irgendwo nen artikel zu dem thema durchgelesen, wo erklärt wurde, dass ein spielsüchtiger immer den drang hat das verlorene so schnell wie möglich wieder reinzuholen und eine gewinnphase voller euphorie so lange ausschöpft bis sie sich ins gegenteil umkehrt. ich hab an mir festgestellt, dass das bei mir vor ein paar monaten ähnlich war. mittlerweile ist das nich mehr so, seit dem läufts auch wesentlich besser, weil man sich einfach bewusst machen muss, dass das geld schon irgendwann zu einem zurückkommt. ich frag mich auch ob ein spielsüchtiger überhaupt in der lage wäre gewinne einzufahren ? mich würde mal interessieren wieviel ihr so pro tag spielt ? ich glaub bei mir sinds 2 h und 1/2 h lesen zum thema (hab aber auch viel zeit wegen studium :D ) und würdet ihr einfach von einem auf den nächsten tag aufhören können ?
  • 10 Antworten
    • WorldSeriesOfPokerPlayer
      WorldSeriesOfPokerPlayer
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 307
      Ich spiele, solange ich Lust habe. Aufhören könnte ich nicht weil ich es Liebe leichtes Geld zu machen. Mann macht schließlich schon auf NL25 soviel wie eine Kassiererin.
    • liverdracon
      liverdracon
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 7.792
      ich hatte auch geglaubt, dass ich süchtig bin. Dann habe ich mir gesagt, dass ich einfach mal ne Wochen nicht zocke, um zu sehen, wie sehr ich damit zurecht komme. Fand es nicht so schwierig. Denke aber nicht, dass es unbedingt der Drang des Geldes ist, der süchtig macht. Es gibt auch Leute, die 10 Stunden täglich Online-Rollenspiele zocken.
    • kriegskeks
      kriegskeks
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 17.571
      Ach ich spiel auch recht viel, aber in den letzten 3 Tagen hab ich absolut keinen Gedanken an Pokern verschwendet. Sogar heute, will eigentlich spielen, aber im Moment ist meine Lust schon wieder arg geschwunden. Ich denke man sollte sich da nicht so arge Sorgen machen, oft wird ja beim Thema Sucht auch ganz gern übertrieben. Solange man sein soziales Leben nicht vernachlässigt und keine Schulden macht, ist imo alles ok.
    • weedi
      weedi
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2006 Beiträge: 1.794
      Original von kriegskeks Solange man sein soziales Leben nicht vernachlässigt und keine Schulden macht, ist imo alles ok.
      jjo seh ich auch so... beruf/schule/studium sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen
    • Knight20
      Knight20
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 1.051
      im gegensatz zu vielen anderen kann ich erst abends nach feierabend spielen. ich spiele fast jeden tag. ob das schon sucht ist? wenn ich verlier hab ich aber die schnautze voll und kein bedürfnis das irgendwie schnell wiederzu gewinnen
    • Phalanx
      Phalanx
      Bronze
      Dabei seit: 14.06.2006 Beiträge: 3.737
      Original von Sumpfbeeba wo ist die grenze zwischen sucht und hobby
      bei 5,73 :P
    • josch2001
      josch2001
      Black
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 16.988
      Für mich zeichnet sich Sucht hauptsächlich dadurch aus, daß man etwas macht und dies einem Schaden zufügt, z.B. Alkohol, Rauchen, zocken und verlieren und man damit nicht aufhören kann. Wenn man also Winning Player ist würde ich das nicht als Sucht sondern eher als Leidenschaft bezeichnen. Es sei denn man betreibt es so arg, daß man Familie, Freunde usw. vernachlässigt. Das kann ich mir aber fast nicht vorstellen, da man ja irgendwann soviel Geld verdienen würde, daß man z.B. mit der Arbeit aufhören könnte und somit auch wieder genügend Freizeit hat. Mehr als 8 St. am Tag wird ja wohl kaum jemand spielen
    • DonSalva
      DonSalva
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 11.700
      Original von josch2001 Für mich zeichnet sich Sucht hauptsächlich dadurch aus, daß man etwas macht und dies einem Schaden zufügt, z.B. Alkohol, Rauchen, zocken und verlieren und man damit nicht aufhören kann.
      vielleicht sollte sich jemand erstmal die mühe machen und nach der definition von sucht suchen. kann mir vorstellen, dass hier bisher dran vorbeigeredet wurde.
    • Vyntar
      Vyntar
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 87
      -
    • bob666
      bob666
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 1.232
      • Einengung des Verhaltensraums: über längere Zeitspannen wird der größte Teil des Tageszeitbudgets zur Internetnutzung verausgabt (hierzu zählen auch verhaltensverwandte Aktivitäten wie beispielsweise Optimierungsarbeiten am PC) • Kontrollverlust: die Person hat die Kontrolle bezüglich des Beginns und der Beendigung ihrer Internetnutzung weitgehend verloren (Versuche, das Nutzungsausmaß zu reduzieren oder die Nutzung zu unterbrechen, bleiben erfolglos oder werden erst gar nicht unternommen (obwohl das Bewusstsein für dadurch verursachte persönliche oder soziale Probleme vorhanden ist) • Toleranzentwicklung: im Verlauf wird zunehmend mehr Zeit für internetbezogene Aktivitäten verausgabt, d.h. die "Dosis“ wird im Sinne von Kriterium 1 gesteigert (dynamisches Verlaufsmerkmal) • Entzugserscheinungen: bei zeitweiliger, längerer Unterbrechung der Internetnutzung treten psychische Beeinträchtigungen auf (Nervosität, Gereiztheit, Aggressivität) und ein psychisches Verlangen zur Wiederaufnahme der Internetaktivitäten, • Negative soziale und personale Konsequenzen: wegen der Internetaktivitäten stellen sich insbesondere in den Bereichen "soziale Beziehungen“ (z.B. Ärger mit Freunden) sowie "Arbeit und Leistung“ negative Konsequenzen ein. blubb