EU will tuning an den Kragen!!!

  • 9 Antworten
    • atuerke
      atuerke
      Bronze
      Dabei seit: 06.04.2005 Beiträge: 4.695
      Ich begrüße die geplanten Änderungen, werde mich dort also nicht beteiligen.
    • Stellar18b
      Stellar18b
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 1.225
      Sollten die neuen Gesetzte durch kommen, wird sich nicht nur einiges an unser Hobby verändern, man bedenke, das Tuning-Firmen weniger Umsätze erzielen, evtl. sogar die Tore schließen müssen, weil der Warenabsatz nicht mehr reicht. Die Folge könnten Stellenabbau und wieder mehr Arbeitslose sein.
      LOL
    • CaptainAhab
      CaptainAhab
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 1.267
      Lasst uns eine große Demo organisieren. Wir haben ja keine anderen Probleme... :D
    • dhw86
      dhw86
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2006 Beiträge: 12.263
      ka was geändert werden soll, aber ich bin dagegen :) eu soll mal aufhören sich einzumischen, dort wo der dt staat nichts kaputt macht kommt die eu und umgekehrt ;)
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Glaubst du nicht, das die EU für sich gute Gründe hat, dass diese Beschränkung durchgesetzt werden sollte? Auf der Website kann ich auf den ersten Blick überhaupt nicht sehen worum es überhaupt geht.
    • waldtraut52
      waldtraut52
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 364
      So Leute, jetzt ist es doch soweit gekommen wie es anfänglich in der Gerüchteküche gehießen hat.Die ECE (Economic Commission for Europe, bekannt an den Scheinwerfern mit dem großen "E" im Kreis) hat in diesem Jahr eine neue Regelung für Farhzeugräder verabschiedet. Dabei wurde die deutsche Richtlinie für die Prüfung von Sonderrädern als Grundlage benutzt. Nach unserer Deutschen Richtlinie werden alle Tuningräder geprüft und mit einem Teilegutachten oder eine ABE zugelassen. Eigentlich ist es eine tolle Sache, dass Tuningräder nun auch europäisch genehmigt werden können.Damit ist es künftig möglich ein ECE geprüftes Rad aus Frankreich, Spanien oder Italien legal und ohne weitere TÜV-Prüfung anzubauen... Doch die neue Regelung hat einen großen Haken: Die neue ECE Regelung gilt für Nachrüsträder in serienmäßigen Größen! Das heißt Felgendurchmesser, Maulweite, Einpresstiefe und auch die Reifengröße müssen der vorgabe des Autoherstellers entsprechen. Spurweitenvergrößeru ng mittels Tuningrad? Fehlanzeige!Breitere Reifen als der Autohersteller anbietet oder kleineres Querschnittsverhältn iss? Nicht mehr nach der ECE-Regelung! Nur noch die Autohersteller entscheiden künftig darüber, welche Radgrößen an ihren Auto´s genehmigt sein werden - jedenfalls für ECE geprüfte Nachrüsträder. Nun gibt es in Deutschland ja noch die nationale Richtlinie für Sonderräder, nach der wir unsere Tuning-Radgrößen eintragen lassen können. Doch wie lange noch? Es ist der erklärte Wille des Bundesverkehrsminist eriums, wo immer es möglich ist, nationale Richtlinien und Gesetzte durch europäische Regelwerke zu ersetzen. Wir können also nicht sicher sein, dass wir unsere deutsche Räderrichtlinie "ewig" haben werden. Da all e anderen Länder außerhalb Deutschlands nicht über eine Sonderradrichtlinie verfügen, ist es sehr wahrscheinlich, dass dort in Kürze nur noch ECE-genehmigte Räder erlaubt sein werden. Vom französichen Tunerverband Fi2A hört man die befürchtung in Frankreich werde es so kommen. der schlimmste Fall könnte also so aussehen: Die nationale Richtlinie wird zu "gunsten" der ECE-Regelung gekippt, es gibt für den Nachrüstmarktnur noch Seriengrößen.Basta! Aber auch wenn wir die nationale Möglichkeit zur Eintragung von Tuninggrößen in Deustchland behalten stellt sich folgendes problem: Die herstellung von Tuninggrößen in Deusctland word sich für viele produzenten nicht mehr lohnen, denn sie sind darauf angewiesen ihre Tuningräder in ganz Europa verkaufen zu können. Das Angebot würde drastisch schrumpfen. Die ETO (European Tuning Organization, http://www.e-t-o.org) kann dieses Scenario bestätigen und hat dazu ergänzt, dass der einzige weg etwas daran zu ändern der wär e, indem man einen Antrag zur Änderung der ECE-Regelung stellt und somit das bestehende Gesetz ändert. Dies ist möglich, kann aber nur durch eine in genf offziell Vertretene Organisation oder ein ECE-Mitgliedsland erfolgen. Die ETO hat noch keinen eigenen Sitz in Genfund kann so noch keine Vorschläge einbringen.Der Vertreter der Bundesregierung könnte einen solchen Vorschlag einreichen. Nur braucht der dazu die Zuarbeit der "Experten" der deutsche TÜV, der Industrie und diverser Verbände. Dies ist aber nicht so ohne weiteres möglich, denn: Der TÜV prüft längst auch Räder für die Autoindustrie. Somit gibt es Abhängigkeiten, die dem TÜV nicht so einfach machen, Partei für den "aftermarket" zu ergreifen. Allein eine Gruppe ist noch nicht befragt worden und das sind wir!!! Leider deutet auch nichts darauf hin, dass man uns fragen will! Das sollten wir zum Anlass nehmen, die Verantwortlichenauf unsere Bedürfnisse, unser Hobby aufmerksam zu machen. Der nächste Hammer in Gestalt einer gesetzesinitiative liegt auf dem Tisch der EU-Kommission in Brüssel. Die amtliche bezeichnung für den Entwurf lautet "Artikel 29a zur Richtlinie 70/156/EWG".Die Nummer des Artikels wird wahrscheinlich noch geändert werden aber das Anliegen bleibt folgendes: Die EG-Richtlinie 70/156 regelt die Erteilung von Betriebserlaubnissen für komplette PKW. 70/156/EWG ist eine Rahmenrichtlinie die alle EG-Einzelrichtlinien aufzählt, die ein PKW erfüllen muss, damit er in den EU-Staaten zum Verkehr zugelassen werden kann (Abgasemission, Geräusche, Lenkung, Beleuchtung...) Gänzlich neu am Artikel 29a ist, dass er künftig die Prüfung und Genehmigung von Fahrzeugteilen vorschreibt, die ein Risiko für die korrekte Funktion von Sicherheitssystemen (Crashverhalten, Funktion von ABS, ARS, ESP, Airbags)oder das Umweltverhalten (Abgasemission, Schadstoffminderungs systeme) sein können. Teile ohne diese genehmigung sollen künftig verboten werden. Dies e Teile dürfen weder beworben, noch angeboten oder gar angebaut und benutzt werden. Damit kommt die EU weite Gutachtenpflicht für technische Veränderung an Autos. Das wäre eigentlich-wie bei den Rädern- etwas Gutes, eine Art europaweit güliges Teilegutachten. So kann es kommen, muss aber nicht. das ganze Vorhaben hat derzeit mehr offene als beantwortete Fragen und der Entwurf birgt massive Ungerechtigkeit gegen die Tuningbranche. Bislang hüllt sich die EU-Kommission in Schweigen darüber, welche Umrüstteile von Artikel 29a im Einzelnen betroffen sein werden.Darüber wird derzeit hinter verschlossen Türen in der EU-Kommission beraten...Einige Tuningteile gehen bereits jetz schon aus der Begrüßung des gesetzes hervor, das im November 2005 erstmals veröffentlicht wurde. danach zielt das neue Gesetz unter anderem auf Chip-Tuning ab sowie auf Karosserieteiel, die im Aufprallbereich von Fußgängern liegen, also Frontspoiler und Motorhauben. Englischer gesetzesentwurf: http:// europa.eu.int/comm/ enterprise/ aut...aring/ index.htm Nach dem derzeitigen Willen der EU-Kommission soll es auch kein "Entfliehen" in nationale Gesetze geben. diese sollen, soweit sie im Artikel 29a genannte Bauteile betreffen, nach einer Übergangsfrist automatisch Ihre Gültigkeit verlieren. hatten wir das nicht eben bei den Rädern vermutet? Werden neue Vorschriften gemacht, dann muss das so geschehen, dass die Ziele auch für Tuner ereichbar sind! Genau hier mangelt es aber!!! Hier müssen sich die Tunerverbänd einschalten die neue ETO tut dies bereits. Wir sind gefordert für unser Hobby zu kämpfen... Es ist zu befürchten dass die ETO als Newcomer auf dem internationalen parkett noch zu schwach ist um die Interessen des Tuning wirksam durchzusetzen... Wir sind gefordert... Wir als Endverbraucher, Tuner, Teileanbieter was auch immer wir dürfen uns das nicht gefallen lassen.... Die Tuning-Branche macht jährlich Millionen von Euro Gewinn an uns und nun wollen die sowas? Ein Monopol an die Autohersteller vegeben? Die Autoindustrie ist nämlich für von ihr produzierte Nachrüstteile von der prüfpflicht ausgenommen. Wer sollte da nicht politische- mindestens aber handfeste wirtschaftliche- Motive für das gesetz vermuten? Wenn das gesetz so in Kraft treten würde dann wäre das ein Todesurteil für viele Tuningteile, da die erforderlichen prüfungen vor allem nicht mehr bezahlbar wären für die Tuningbranche, wenn man berechnet eine Frontspoilerprüfung kostet zwischen 5000 und 8000 €. Wer soll sich das leisten können? Die Autoindustrie na klar. Sie verkaufen einen Fahzeugtyp Hundertausendfach aber nicht die Tunigbranche die für 5, 20 oder vielleicht sogar 50 verschiedene Modelle Spoiler herstellt. Bestes Beispiel hierfü r sind die zurückgezogenen Teilegutachten verschiedener luftfilterhersteller unter anderem K&N! Sicher haben viele hier und auch in anderen Foren Luftfilter in ihren fahrzeugen vernaut und wissen noch garnicht dass sie illgela unterwegs sind, auch wenn deiser bereits eingeragen wurde. Es gibt keine Gutachten mehr dafür, also illegal... warum wird uns leidenschaftlichen Schraubern und Bastlern oder Verkäufern, Importeure oder Tuner auf der nase herumgetanzt?? Müssen wir uns das gefallen lassen? also ich denke wir sollten uns dagegen durchsetzen und uns alle zusammentun und unsere Meinug Kundtun! Es kann nicht sein dass und unser Heiligstes genommen wird!!! Wichtige Kontaktadressen: Der Parlamentarische Interessenverteter sitzt im Bundestag. Den Bundesabgeordneten eures Wahlkreises findet ihr unter: http:// http://www.bundestag.de/ mdb/wkmap/ index.html Die deutschen Vertreter im EU-Parlament, die für Fahrzeugvorschriften zuständig sind, findet ihr unter: http://www.mein- mdep.de , schaut dort unter "Ausschüsse" und "Verkehr und Fremdenverkehr - TRAN". Diese Parlamentarier werden über den Antrag 29a beraten. Im Bunderverkehrsminist erium ist für die Vertretung deutscher Interessenbei der ECE zuständig: Bunderministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Abteilung S33, kraftfahrzeugtechnik , Herr Hans-Dieter Hesse Robert-Schuman- Platz 1 D-53175 Bonn Den europäischen Tunerverband ETO erreicht ihr in Deutschland über: V.A.T.Z.-Verband Automobiltuning und -zubehör Frau Andrea Pinkerton Postfach 1444 64529 Mörfelden-Walldorf In der EU-Kommission ist für den Artikel 29a zuständig: Commission Européenne Enterprise and Industry Directorate-General Automotive Industry B-1049 Bruxelles Je mehr Leute ihre Meinung dort Kund tun und je mehr mein text hier in anderen Foren oder sonst wo verbreitet wird desto größer ist die chance dass wir noch etwas daran ändert können bzw. Leute darauf aufmerksam machen können was das für ein Unsinn ist, wieviel Geld dort für Vater Staat flöten geht. Bitte Leute macht mit es ist unsere letzte Chance!!! Es ist schon fünf-nach-zwölf in diesen Sachen aber bitte wir müssen kämpfen bis zum Schluss!!!!! Jetzt tun mir die Finger weh nach eineinahlb stunden mit 2 fingern diesen text schreiben aber ich will mein Hobby und meine leidenschaft wegen solchen Bürofuzzies einfach nicht aufgeben... Diese Sesselfurzer.... Wir müssen was tun... Kopiert diesen text in jedes erdenkliche Forum in dem IHR Vielleicht angemeldet seit oder kopiert ihn sonst whin an dem ihn die Leute lesen können aber Ich Bitte euch wenn ihr auch so viel Spaß am Auto habt wie sehr sehr viele hier dann macht mit.... So und nun genug... CharlieL.
      Zitiere mal aus einem anderen Forum ;)
    • ZarvonBar
      ZarvonBar
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 33.550
      Original von Simonides
      Sollten die neuen Gesetzte durch kommen, wird sich nicht nur einiges an unser Hobby verändern, man bedenke, das Tuning-Firmen weniger Umsätze erzielen, evtl. sogar die Tore schließen müssen, weil der Warenabsatz nicht mehr reicht. Die Folge könnten Stellenabbau und wieder mehr Arbeitslose sein.
      LOL
      Steht das so auf der Seite? Lächerliche Aktion.
    • JimColonia
      JimColonia
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 8.134
      denk denn hier niemand an die kinder??? X( ;(
    • ZarvonBar
      ZarvonBar
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 33.550
      Wieso, die dürfen doch noch gar kein Auto fahren?