Chemie - Fällungsreaktion [1. Hypothese]

    • gonnabmd
      gonnabmd
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2009 Beiträge: 21
      Hatte heute im Chemiepraktikum eine Aufgabe, in der es um die Ausfällung von schwerlöslichem Salz (PbI2) in Wasser geht.

      Da kam bei mir die Frage auf, weshalb es ein Maximum für die Löslichkeit gibt, bzw. ob es dafür eine anschauliche Erklärung gibt?

      Es ist natürlich klar, dass irgendwann einfach keine/nicht genug viele H2O-Moleküle da sind, um all die Ionen zu "hydratieren (?)". Dies war bisher auch immer meine Erklärung für dieses Phänomen.

      Scheinbar ist die Löslichkeit jedoch kein Problem der Anzahl verfügbarer H2O-Moleküle, denn sonst müsste sich doch jedes Ion gleich gut lösen?!

      Da kommt mir jetzt zwar grad ein Einwand gegen letztere Aussage in den Sinn: Könnte es sein, dass sich Salze aus grossen Ionen rein wegen der Grösse der Hydrathülle (-> mehr H2O-Moleküle/Ion) weniger gut lösen können?

      Und wie ist es dann, wenn man auch noch andere Ionen in die Lösung gibt; nach meiner These müssten diese die Ausfällung sehr stark begünstigen! Ist das der Fall?
  • 2 Antworten
    • Delilah
      Delilah
      Bronze
      Dabei seit: 27.09.2007 Beiträge: 303
      die frage ist nicht wirklich einfach zu beantworten glaube ich.

      Auf jedenfall spielt die größe wenn überhaupt nur eine kleine rolle für den löseprozeß, da einzelen Ionen (Kationen, Anionen) immer in wasser löslich sind, und die eigentlich auch ungegrenzt (bis keine Wassermoleküle zum solvatiseren mehr) da es aber nie nur "reine" anionen oder kationen gibt, sondern immer das gegenion in ieiner form vorhanden ist, spielt halt das Löslichkeitsprodukt der Salze (kation+anion zusammen) eine rolle.

      Wieso dann bei manchen das Löslichkeitsprodukt größer oder kleiner ist, kann ich mir nur mit Bindungstärken oder der fähigkeit des sLösungsmittelmoleküls die bindung zu brechen erklären. dabei ist zu beachetn das es sich um ein gleichgewicht handelt´, welches natürlich durch die zugabe anderer Ionen (salze) beinflußt wird. sprich die Löslichkeit von zum beispiel Silberchlorid in Wasser weitere Ionen zugibt, dürfte die Löslichkeit von silberchlorid noch weiter sinken(siehe Ionenstärke, welcher die aktivitätskoefizienten der Ionen beinflußt und diese das Löslichkeitsprodukt ausmachen)

      naja, wirlkich logich klingt das glaube nicht.
    • OnkelHotte
      OnkelHotte
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 18.432
      Original von Delilah
      die frage ist nicht wirklich einfach zu beantworten glaube ich.

      Auf jedenfall spielt die größe wenn überhaupt nur eine kleine rolle für den löseprozeß, da einzelen Ionen (Kationen, Anionen) immer in wasser löslich sind, und die eigentlich auch ungegrenzt (bis keine Wassermoleküle zum solvatiseren mehr) da es aber nie nur "reine" anionen oder kationen gibt, sondern immer das gegenion in ieiner form vorhanden ist, spielt halt das Löslichkeitsprodukt der Salze (kation+anion zusammen) eine rolle.

      Wieso dann bei manchen das Löslichkeitsprodukt größer oder kleiner ist, kann ich mir nur mit Bindungstärken oder der fähigkeit des sLösungsmittelmoleküls die bindung zu brechen erklären. dabei ist zu beachetn das es sich um ein gleichgewicht handelt´, welches natürlich durch die zugabe anderer Ionen (salze) beinflußt wird. sprich die Löslichkeit von zum beispiel Silberchlorid in Wasser weitere Ionen zugibt, dürfte die Löslichkeit von silberchlorid noch weiter sinken(siehe Ionenstärke, welcher die aktivitätskoefizienten der Ionen beinflußt und diese das Löslichkeitsprodukt ausmachen)

      naja, wirlkich logich klingt das glaube nicht.
      Würde ich aber so rautieren, bin auch nur Biologe und kein Chemiker, aber was sonst außer die Stärke der ionischen Bindung + die Affinität zur Hydratation sollte das Löslichkeitsprodukt erklären?