Pokervortrag

    • Benni969614
      Benni969614
      Bronze
      Dabei seit: 03.11.2008 Beiträge: 242
      Hi Leute


      Ich muss nächste Woche einen 10 minütigen Poker Vortrag halten. Ich würde mich freuen, wenn jemand paar schöne Quellen hat, oder wenn jemand schon einen fertigen Vortrag hat, hätte ich auch nichts dagegen :D



      Danke im Vorraus

      Benni
  • 17 Antworten
    • chiller666
      chiller666
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2007 Beiträge: 292
      http://de.wikipedia.org/wiki/Poker

      ausdrucken, vorlesen, fertsch
    • Heinbloed83
      Heinbloed83
      Bronze
      Dabei seit: 23.11.2006 Beiträge: 787
      pokerstrategy soll toll sein, steht auch ein bisschen was über dieses poker...
    • NiceToMeetYou
      NiceToMeetYou
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2007 Beiträge: 5.833
      lvl?

      Guck mal hier
    • warpeace
      warpeace
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2009 Beiträge: 38
      schau dir doch einfach die zusammenfassungen der strategien an da sollten die allgemeinen sachen wohl ausreichen da du einen silberrang hast sollte das ja kein problem sein
      aber musst du dir wirklich gedanken machen 10 min über poker ist doch echt nicht schwer das kann man doch ausm ärmel schaukeln
      oder ist das für was echt wichtiges (dann müsste der vortrag schon länger sein)

      ich will hier nicht deine hausaufgaben machen aber in der strategiesektion findest du wohl alles was du brauchst und wenn dir noch 2 min fehlen sieh dir die news an das sollte wohl reichen
      peace

      ok nicetomeetyou hats auf den punkt gebracht
    • TaZz
      TaZz
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2006 Beiträge: 10.665
      wieso geht ihr alle davon aus, dass er einen 10minütigen strategie-vortrag halten soll?
    • warpeace
      warpeace
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2009 Beiträge: 38
      was will man den sonst sagen
      willst du erzählen was man auf den karten erkennt
    • schoeller18
      schoeller18
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2008 Beiträge: 1.085
      Geschichte
      Pokerarten
      WSOP + höhere Preisgelder + immer mehr Spieler
      Poker in Deutschland
    • turbo
      turbo
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2005 Beiträge: 1.662
      Hier ist Dein Vortrag:

      Ein Spiel erobert die Welt
      Warum so viele Menschen pokern
      Seit wenigen Jahren findet ein Kartenspiel immer mehr Anhänger: Weltweit pokern Hunderttausende im Internet, die Preisgelder gehen bei Turnieren in die Millionenhöhe. Warum wollen so viele Menschen sich gegenseitig das Geld abzuknöpfen? WELT ONLINE weiß die Antwort.

      Barack Obama ist ein erfahrener Spieler. Der Kandidat der Demokraten riskiert wenig und verzieht keine Miene. Das Gerede der Mitspieler, das ganze Sozialklimbim interessiert ihn nicht, er konzentriert sich allein auf das Spiel.
      Damit hat er das Zeug zum Präsidenten. George W. Bush war als Student ein begeisterter und geschickter Spieler. Richard Nixon finanzierte seinen ersten Wahlkampf mit Pokergeldern, die er bei der Marine im Südpazifik seinen Kameraden abnahm. Und Harry Truman, der über sich sagte, nichts mehr als seine Arbeit zu lieben, freute sich „wie ein kleiner Junge“, so schrieb er seiner Frau Bess, auf die Pokerrunden mit seinen Freunden. Die fanden dann über das Wochenende auf der Präsidentenyacht Williamsburg statt.
      Pokern ist ein uramerikanisches Spiel, auch wenn es seine Wurzeln, je nach Lesart, in Frankreich oder Deutschland hat. Jahrzehntelang spielten es die Amerikaner am Küchentisch um Centbeträge, heute ist eine größere Bühne hinzugekommen. Pokern ist ein TV-Sport geworden. Die Spieler sind in den USA Berühmtheiten wie Football-Stars und Schauspieler. Den Regeln der Unterhaltungsindustrie folgend, setzen sich Footballer, Schauspieler und Pokerspieler gemeinsam an den Spieltisch, wodurch alle noch berühmter werden.
      Poker ist ein weltumspannendes Spiel
      2008 ist Pokern ist aber auch weltumspannendes Spiel. Wer Globalisierung mit Amerikanisierung gleichsetzen möchte, kann die Ausbreitung des Spiels als schönen Beweis anführen. Zu jeder Stunde nehmen sich hunderttausende Spieler im Internet das Geld gegenseitig ab; die Mischung der Nationalitäten an den virtuellen Tischen erinnert an die UN-Vollversammlung. Nur die Afrikaner fehlen.
      Dass Pokern boomt, hat jeder mitbekommen, der in den vergangenen zwei Jahren den Fernseher eingeschaltet hat oder im Internet war. Hunderttausende schauen sich Sendungen an, bei denen Männer, die oft aussehen als würden sie gerade aus der Woolworth-Umkleidekabine kommen, schlecht gelaunt charme- und mienenfrei Karten betrachten (da ist also noch reichlich Verbesserungspotenzial). Unzählige Websites beschäftigen sich mit der richtigen Strategie, den besten Tricks und Anekdoten und betreiben vor allem Diskussionsforen.
      Wer wann warum welches Blatt gespielt hat (und warum er oder sie im Zweifel ein vollkommener Schwachkopf ist), beschäftigt Pokerspieler in den Foren über Monate. Bei Amazon gehören Pokerchips zu den Bestsellern, in Kaufhäusern haben sie eine eigene Verkaufsfläche, bei einer Veranstaltung des Onlinepokeranbieters Full Tilt Poker im Herbst kamen in sechs Städten 18.000 Teilnehmer zusammen. Selbst in der aktuellen Micky-Maus-Ausgabe findet sich ein Donald-Pokerspiel samt Chips und zweiseitiger Spielanleitung. Bei Google erzielt „Poker“ mehr Treffer als „Porno“ und „Wetter” zusammen.
      Poker füllt die Lücke zwischen Skat und Scrabble
      Aber – warum nur? Was macht die Faszination dieses Spiels aus? Warum verschwenden Millionen Menschen ihre Zeit online und offline damit, anderen Menschen das Geld abzuknöpfen? Ist das Zeichen einer Spaßgesellschaft, die immer nur spielen will? Oder bedeutet es den Durchmarsch der Winner-takes-it-all- Mentalität, der offen legt, wie habgierig und gnadenlos darwinistisch unsere kapitalistische Gesellschaft doch ist? Nun einmal halblang. Weniger akademisch sich dem Faszinosum Poker genähert, war schon länger offensichtlich, dass es eine Angebotslücke zwischen Skat dreschen in der Gaststätte „Zur dicken Moni“ und Familienspielen wie Siedler und Scrabble gibt. Poker füllt diese Lücke.
      Die Regeln versteht jeder nach fünf Minuten, sein Spiel zu lernen und zu verbessern, kann eine Lebensaufgabe sein. Denn seine beliebteste Variante, das Texas Hold’em, ist das nahezu perfekte Spiel in seiner Mischung aus bekannten und unbekannten Informationen. Das Ganze ist für den Novizen etwas unübersichtlich, weil es 2598960 Möglichkeiten von Pokerblättern mit fünf Karten gibt. Je nachdem, wie viele Spieler noch hinter einem setzen können, kann exakt das gleiche Blatt komplett unterschiedlich gespielt werden.
      Zudem muss der Spieler ein Gefühl entwickeln, ob er mit mehr aggressiven oder eher konservativen – die also auf ein Monsterblatt wartenden – Kontrahenten zusammensitzt. Auch das Guthaben an Chips oder Dollar beeinflusst die Strategie. Man kann daraus eine Wissenschaft machen. Die Flut an Fachliteratur signalisiert, dass man sich auf einem guten Weg befindet.
      Glück wird überschätzt, im richtigen Leben wie im Pokern
      Pokern ist ein soziales, mathematisches und psychologisches Spiel. Es ähnelt dem richtigen Leben, nur, dass hier die Regeln über Sieg und Niederlage deutlich klarer sind. Und ja, Glück gehört dazu. Auf youtube.com hat ein Spieler mit dem Alias TurtleKnife (eingeben: sad sorry sick poker) ein deprimierendes zehnminütiges Video zusammengestellt, in dem er zeigt, wie er auf die denkbar absurdeste Weise mit großartigen Blättern online verloren hat. Jeder, der schon einmal gespielt hat, kennt diese Bad Beats, also wenn man mit einem Blatt, dass statistisch deutlich besser ist, gegen ein schlechteres verliert. Schau hin und weine. Auch Meisterspieler Phil Gordon, eigentlich ein ausgeglichener Zeitgenosse, erzählte, dass er aus Wut über Bad Beats drei Computer gehimmelt hat. Ein Laptop landete im Pool.
      Statistik spendet allenfalls Trost: Nach je 221 Spielen sind demnach zwei Asse fällig und trotzdem verliert man, selbst vernünftig gespielt, rund jedes fünfte Mal damit. Das ist nicht einfach wegzustecken. Menschen, davon weiß jeder Psychologe zu berichten, leiden an einer Niederlage doppelt stark wie sich über einen Sieg freuen können. Der Punkt ist nur: Glück wird überschätzt, im richtigen Leben wie im Pokern. Zufall ist es nicht, dass einige Spieler über Jahre an der Spitze stehen (und dass Angela Merkel die Regierung führt und nicht, sagen wir, Ronald Pofalla). Das Geschick besteht im Setzen und Erahnen der Stärke des Gegners. „Im Poker wie im Leben geht es darum richtige Entscheidungen zu treffen. Da sollte man nicht auf Glück setzen“, sagt Profispieler Howard Lederer.
      In Deutschland ist Pokern um Geld außerhalb des Casinos eigentlich verboten, weil die Politik der Auffassung ist, dass Pokern Glücksspiel sei. Das ist natürlich absurd; ein x-beliebiger Politiker könnte sich ja mit einem x-beliebiger Profispieler hinsetzen und wüsste danach, dass Pokern doch was anderes ist als einen Lottoschein auszufüllen.
      Die lange Liste der Verlierer
      Unzweifelhaft ist: Obwohl es sie mathematisch – jedes Spiel ist ein statistisch unabhängiges Ereignis – natürlich nicht geben kann, ist kein Spieler vor Glücks- oder Pechsträhnen gefeit. Es gibt Zeiten, in denen man glaubt, Opfer dummer Scherze einer übersinnlichen Schicksalsmacht zu sein, wenn man keine spielbare Hand bekommt und wenn doch, dann trotzdem fürchterlich verliert. Und es gibt Zeiten, in denen man sich einfach vor guten Karten und irrwitzigen Einsätzen der Kontrahenten nicht retten kann. Poker hat seinen eigenen Rhythmus.
      Die alles entscheidende Frage ist jedoch, ob ein Spieler tatsächlich nur unter Pechsträhnen leidet oder ob es vielleicht doch an der einen oder anderen entscheidende Stelle fehlt. Auf der Internetseite bigstack.com sind die Gewinner und Verlierer von Online-Spielern zu finden. Der Spieler „Loieten“ ist ein krasses Beispiel: Seit September 2006 ist er oder sie dabei und hat seitdem 75.000 Dollar verloren. Die Statistiken der Spieler mit hohen Verlusten haben dabei oft den gleichen Verlauf. Sie gewinnen in den ersten Wochen und holen sich danach Monat für Monat blutige Nasen.
      Obwohl keiner in ihrer Haut stecken möchte, haben Verlierer doch interessantere Biografien als Gewinner. Der berühmteste Literat ist Fjodor M. Dostojewski, der aus seinen Niederlagen am Roulettetisch in Wiesbaden den Roman „Der Spieler“ machte. Seine Frau Anna schrieb in ihrem Tagebuch auf, wie ihr Mann nach hohen Verlusten zurückkam und um ihren buchstäblich letzten Taler bat. „Ich flehte ihn an, das Geld nicht anzurühren, da das Schicksal offensichtlich nicht wollte, dass wir gewinnen. Er gab mir Recht, nahm aber das Geld und verlor.“ Edgar Allen Poe war auch nicht viel besser. Der Schriftsteller musste aufgrund hoher Wettschulden die Universität verlassen. Er war starker Alkoholiker, der auch während des Spiels ordentlich trank (und verlor). Es wundert nicht, dass seine Geschichten voll von Schicksalsschlägen und Demütigung sind.
      Geld ist im Grunde ein Hilfsmittel
      Geld verlieren kann man heute immer noch locker: Mit Aktien, Immobiliengeschäften, der geldgierigen Gattin oder dem Heiratsschwindler. Gemein ist diesen Pleiten dem Pokern, dass sie ihren Ursprung in falschen Entscheidungen haben. Wer verliert, der hat sich geirrt. Pets.com war keine gute Aktie, der Neubau in Halberstadt eine Bruchbude, Caroline ein Biest. Pokern ist eine konzentrierte Form des Lebens; in der man online – im realen Casino hat man mehr Zeit – minütlich vor einer neuen, schweren Entscheidung steht.
      Das klingt freudloser als es in Wahrheit ist. Das Spiel mag durch das Internet anonymer geworden sein, seinen Charakter hat es nicht verloren. Bewahrt ist die Idee des unerbittlichen Kampfes, des großen Duells. Pokern ist ein sozial komptibler Fight-Club für den modernen Angestellten, dem im realen Leben wenig Möglichkeit bleibt, zu zeigen, wie tough er in Wahrheit ist. Am Pokertisch kann er täuschen, tricksen, unbarmherzig attackieren. Er will den Skalp seines Gegners, und sein Geld nimmt er gleich mit. Denn um Geld muss Pokern gespielt werden; es ist der einzige ernst zunehmende Wert. Wenn man verliert, muss es wehtun. Die Faszination der Pokers besteht „letztendlich darin, anderen Leuten das Geld wegzunehmen“, sagt Katja Tahler, die erste deutsche Turniersiegerin bei der World Series of Poker.

      Was allerdings nur die halbe, unsubtile Wahrheit ist. Geld ist im Grunde mehr ein Hilfsmittel, um die Verhandlungen zwischen Spielern zu konkretisieren und ihnen ein Fundament zu geben. Wenn jemand meint, bessere Karten zu haben, da muss er oder sie halt mitgehen oder erhöhen. So sehr gerade Anfänger das Glück überbewerten mögen, so sehr ist die Glückssehnsucht für die gesamte Branche nicht hoch genug einzuschätzen.

      Ohne die Suche nach dem großen Glück und ohne das Internet hätte Pokern nicht den rasanten Aufschwung erlebt. Jeder ordentliche Spieler kann einen guten Tag haben und mit bescheidenem Einsatz um einige 100.000 Dollar reicher sein, wenn er ein Turnier gewinnt. Global findet hier jeden Tag die Zockervariante von „Wer wird Millionär?“ statt.
      Schüchternheit bringt am Pokertisch nichts
      Was für kurzzeitige Berühmtheiten getreu dem Motto „every dog has his day“ gilt, stimmt am Pokertisch erst Recht. Einschneidend war der Sieg von Chris Moneymaker – so heißt er wirklich –, der als Online-Qualifikant 2003 von der WSOP, der alljährlich stattfinden Pokerweltmeisterschaft, 2,5 Millionen Dollar ins heimische Australien mitnahm. Dieser Sieg war ein Kick für hunderttausende von Spielern weltweit; alle bestimmt von dem Gedanken „Hey, was der kann, kann ich schon lange.“
      Gegen Roger Federer im Tennis zu bestehen, ist aussichtslos; gegen Tiger Woods anzutreten, kann für den durchschnittlichen Golfer nur in einem Desaster enden. In jeder Einzelsportart kann der Profi noch so einen miserablen Tag erwischen, gegen einen ambitionierten Amateur wird er stets gewinnen. Pokern ist anders: Es ist tatsächlich der einzelne Wettbewerb in dem in einer Mixtur aus Können und Glück auch jeder fortgeschrittene Laie gegen einen Profi sehr viel Geld gewinnen kann.
      Um so weit zu kommen, benötigt es aber doch eine gewisse Persönlichkeit. „Ob es uns gefällt oder nicht: Der Charakter eines Spieler wird am Pokertisch vollkommen entblößt“, schreibt der britische Schriftsteller Anthony Holden in seinem Buch „Poker – Mein Jahr als Zocker“. „Solange der Spieler nicht in der Lage und bereit ist, sich so zu sehen, wie andere ihn sehen, mit allen Fehlern und Schwächen, wird er im Spiel wie im Leben immer Verlierer sein.“
      Da ist was Wahres dran: Wer mit zwei Assen keinen findet, der dagegen setzt, war wahrscheinlich zuvor zu vorsichtig. Wer häufig gegen starke Blätter verliert, wohl zu aggressiv. Schüchternheit bringt am Pokertisch wie im Leben nichts, genau so wenig, wie sich ständig wie ein Heiratsschwindler aufzuführen.
      Eine Umverteilung von den Dummen zu den Schlauen
      Die Psychologie des Spiels geht in zwei Richtungen: Sein eigenes Ego im Zaum zu halten und einzuschätzen, was der andere im Schilde hat. Die Linie zwischen heldenhafter Standhaftigkeit und sturer Trotteligkeit verläuft dabei ziemlich wackelig. Mal muss man was riskieren, mal ist einfach klüger, sich geschlagen zu geben. Das Ganze ähnelt zuweilen einer sich abzeichnenden Wirtshausschlägerei, bei der man ja auch gelegentlich zur Jacke greifen und durch den Hintereingang verschwinden sollte. Aber eben nicht immer. „Um zu gewinnen, musst Du bereit sein zu sterben“, ist einer der martialischen Tipps, um ein Turnier zu gewinnen.
      Etwas brutal formuliert ist Pokern heute mehr denn je eine Umverteilung von den Dummen zu den Schlauen. Gewinner müssen die Empathie besitzen, sich in einen anderen Spieler hineinzuversetzen; sich fragen, warum er jetzt erhöht hat und warum er diese Summe gewählt hat. Harvard-Professor Charles Nesson wirbt für eine breitere Akzeptanz des Pokerns , denn dieses Spiel lehrt, die Dinge aus der Warte des Anderen zu sehen. Er sieht in Pokern eine soziale Fertigkeit; daher fordert er auch, dass das Spiel im Unterricht den Kindern beigebracht wird.
      Vor allem aber ist das Spiel mathematischer geworden. Online hilft es weniger, sich ein Psychogramm eines einzelnen Spielers zu erstellen, wenn man im rasanten Turnierverlauf eine halbe Stunde wieder an einen neuen Tisch gesetzt wird. Wer statistisch gut kalkulieren kann, ist eindeutig im Vorteil. Die Spieler, die einst aus der Miene des Kontrahenten ergründen konnten, ob er jetzt blufft oder nicht, gehen im Internet verständlicherweise unter.
      Pokern simuliert das Leben
      Die Karrieren der sehr guten Pokerspieler ähneln sich heute verblüffend. Nahezu alle haben Informatik, Mathematik oder Statistik studiert. Chris Ferguson, Sieger der Poker-Weltmeisterschaft 2000, ist Doktor der Informatik und hat an der Software einer der größten Online-Anbieter, Full Tilt Poker, mitgeschrieben. Dort treffen sich Abend für Abend 50.000 Spieler oder mehr; der Erfolg ist sicherlich auch der Software zu verdanken, die optisch und vom gesamten Auftritt wohl die weltbeste ist. Barry Greenstein, der sich mit Pokern rund fünf Millionen Dollar erspielt hat, ist Computerwissenschaftler und hatte in den achtziger Jahren in dem Softwarekonzern Symnatec gearbeitet. Robert Varkonyi ist Computerwissenschaftler und Ingenieur und gewann die WSOP 2002.
      Eine Mathefreak muss man trotzdem nicht sein, um erfolgreich zu sein: Doyle Brunson, Jahrgang 1933, ist der erfolgreichste Pokerspieler der Welt. Mit seinen Büchern hat die Legende vielen Spielern das erste Mal eine Idee gegeben, warum sich aggressives Spiel lohnt. Während früher gern lang und oft gewartet wurde, bevor substanziell gesetzt wurde, zeigte er die Vorteile einer kontrollierten Attacke auf.
      Allerdings ist Brunson einer der letzten Alten, die sich im Zeitalter der Internet-Kids halten können. Durch das schnelle Spiel im Netz, auch gleichzeitig an mehren Tischen, lernen sie heute so rasch Lektionen, für die frühere Generationen Jahrzehnte brauchten. Annette Obrestad ist so ein Fall. Die 19-jährige Norwegerin gewann eine Million Pfund bei der europäischen Variante der World Series of Poker und ist einer der erfolgreichsten Online-Spieler 2007.

      Es mag für Nicht-Spieler unverständlich oder einfach nur pathologisch sein, wenn Profispieler wie Howard Lederer glauben, Pokern stehe „stellvertretend für das ganze Leben, es simuliert das Leben“. Doch vielen geht es wie Keith, Überlebender des 11. Septembers in dem Roman „Falling Man“ von Don DeLillo, der nach Las Vegas zieht und sich der Routine und dem Zeitplan der Turniere ergibt. „Er war nie in einem größeren Ausmaß ganz er selbst als in diesen Räumen, mit einem Croupier, der einen freien Platz am Tisch Nummer 17 ausrief.“
    • turbo
      turbo
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2005 Beiträge: 1.662
      Danke lieber turbo.
      Oh bitte, gern geschehen.
    • Keiji
      Keiji
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2007 Beiträge: 2.372
      sind aber mehr als 10 minuten
    • majorsnake
      majorsnake
      Bronze
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 3.836
      Hab n Vortrag über Poker gehalten, darüber, dass es kein Glücksspiel ist und das anhand einer Hand erklärt.

      Danach waren 10 Minuten um ;)
    • aaa11111
      aaa11111
      Global
      Dabei seit: 02.01.2009 Beiträge: 2.103
      Original von NiceToMeetYou
      lvl?

      Guck mal hier
      :heart:
    • BladeRunn3r
      BladeRunn3r
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2008 Beiträge: 61
      erzähl irgendwas bzg. wie toll onlinepoker ist... dass jeder ganz einfach beim onlinepokern gewinnen kann...blababla..


      ganz wichtig erkläre ihnen wie man sich bei fulltilt anmeldet,
      Geld einzahlt...
      und sich an die NL10-6max setzt
    • aaa11111
      aaa11111
      Global
      Dabei seit: 02.01.2009 Beiträge: 2.103
      Original von BladeRunn3r
      erzähl irgendwas bzg. wie toll onlinepoker ist... dass jeder ganz einfach beim onlinepokern gewinnen kann...blababla..


      ganz wichtig erkläre ihnen wie man sich bei fulltilt anmeldet,
      Geld einzahlt...
      und sich an die NL10-6max setzt
      nein, erklär ihnen wie man sich an die nl200 SH tische auf stars hockt :P
    • schwek
      schwek
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2009 Beiträge: 8.559
      sag ihnen wie leicht man beim roulette seine verluste ausgleichen kann (so ganz am ende der rede)
    • HammerJOE
      HammerJOE
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2007 Beiträge: 2.289
      für 49 gibts mein fertigen,

      .pptx - 27 folien "Poker - Spiel der Wahrscheinlichkeiten"


      Über ein Alltagsbeispiel zum Poker
      Vorwort
      Spielablauf
      Handstärke
      Wahrscheinlichkeiten
      Varianz
      Fazit


      mit animiertem spielablauf :D geht vermutlich eher richtung 15min
    • Benni969614
      Benni969614
      Bronze
      Dabei seit: 03.11.2008 Beiträge: 242
      @HammerJoe: Ich könnte 25 Dollar anbieten, melde dich bei mir, wenn du Interesse hast.