Natur oder Mensch?

  • Umfrage
    • Was ist euch wichtiger?

      • 190
        Menschen zu helfen
        52%
      • 174
        Der Natur zu helfen
        48%
      Insgesamt: 364 Stimmen
    • pils3
      pils3
      Bronze
      Dabei seit: 10.01.2007 Beiträge: 2.010
      was ist euch wichtiger:
      der natur zu helfen oder menschen zu helfen?
      bekämpfung von armut oder umweltschutz?


      Angenommen, ihr hättet die wahl:
      würdet ihr eher ein afrikanisches dorf vor dem verhungern retten oder eine tierart vor dem aussterben?


      ich bitte die mods darum, eine umfrage anzufügen.


      eine diskussion wäre schön.
  • 118 Antworten
    • Kapitalo
      Kapitalo
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2008 Beiträge: 2.100
      *
    • pils3
      pils3
      Bronze
      Dabei seit: 10.01.2007 Beiträge: 2.010
      ich mache das thema auf, weil ich fürchte, dass meine meinung nicht die populärere ist.
      aber ich denke auch, dass viele diese beiden optionen nicht im sinne von alternativen wahrnehmen. beides ist erstrebenswert, keine frage, aber man kann sich leider nicht um alles kümmern und wenn man sich mit dem einen beschäftigt, gehen ressourcen für das andere verloren.



      bei mir steht ganz klar die natur im vordergrund.

      die menschen haben eine besondere stellung inne. es liegt in unserer macht, mit der welt nach belieben umzugehen, was wir wollen, nehmen wir uns.
      aus dieser macht entsteht meiner meinung nach verantwortung und es ist für mich inakzeptabel, die natur für ein bischen egoistischen luxus zu zerstören.

      den regenwald abzuholzen, um hier schöne möbel zu haben, ist ein verbrechen, das nur deshalb ungestraft bleibt, weil die natur keinen anwalt hat und wir menschen zu dumm sind, über uns selbst objektiv zu richten.


      aus dieser überzeugung ergebt sich für mich der entschluß, dass schutz der natur gegenüber hilfe für menschen, die es nicht so gut haben wie ich, vorrang hat.
      auch wenn das andere durchaus wichtig und erstrebenswert ist.




      edit: das ist zumindest nicht der grund für die posts kapitalo :)
    • SeneX
      SeneX
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2005 Beiträge: 1.020
      mir ist beides ziemlich wurst,da ich ein egoistischer arsch bin.

      Hab jahrelang für greenpeace,global2000 , amnesty und sos kinderdörfer gespendet. ~75€/jeweils/jahr- Hab das dann aber nicht weitergeführt,als ich neues Konto erhalten habe.

      Ich hab 0 Bezug zu irgendwelchen afrikanischen Bergvölkchen und es is mir,auch wenns brutal klingt,egal wie die leben,da ich nie mit jemandem von dort in berührung komme.
      Genauso gehts mir mit irgendwelchen Walen,mir egal,von denen hab ich eh nix.

      Ich spendeTE,damit ich mich mit meiner Einstellung nicht ganz so schlecht fühle,damit kann ich einfach n reines gewissen haben und die Sache verdrängen

      @topic: wenn dann beides.hilfst du nur den menschen geht die natur zugrunde,rettest du dir natur bleibt weniger geld für die hungernden.Wichtiger ist wohl das Wohl der Menschen . Es ist aber beides wohl eng miteinander verknüpft.Wo das Land so verschmutzt ist,dass man nix anbaun kann,sind die Menschen zwangsweise arm.
    • BigAndy
      BigAndy
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 22.040
      Original von Mace5678
      Angenommen, ihr hättet die wahl:
      würdet ihr eher ein afrikanisches dorf vor dem verhungern retten oder eine tierart vor dem aussterben?
      Ganz klar : Tierart retten

      wenn sie ausgestorben ist, dann ist sie für immer weg.

      wenn ein paar Menschen sterben, gibt es noch Milliarden andere.
    • Bloodyluck
      Bloodyluck
      Bronze
      Dabei seit: 30.11.2007 Beiträge: 3.831
      pro Tiere!
    • maechtigerHarry
      maechtigerHarry
      Bronze
      Dabei seit: 02.07.2007 Beiträge: 5.596
      Ganz klar Menschen retten.
      Ich futter fast jeden Tag Fleisch aber ich hab noch nie Mensch probiert.

      Menschen haben in unsere Gesellschaft allgemein und auch für mich persönlich eine Stellung die WEIT über jedem Tier liegt. Ausnahmen sind vllt liebgewonnen Haustiere.
      Ob das richtig ist mag jeder für sich selbst entscheiden, verständlich ist es auf jedenfall.

      wenn sie ausgestorben ist, dann ist sie für immer weg. wenn ein paar Menschen sterben, gibt es noch Milliarden andere.


      Diese speziellen Menschen sind auch für immer weg und Tiere gibts auch noch Milliarden andere.
      Wenn eine Froschart ausstirbt gibts trotzdem noch massenweise Frösche und wenn eine Menschendorf ausstirbt gibts noch massenweise Menschen. Diese ganz spezielle Eigenart geht aber in beiden Fällen verloren und da ist mit der Mensch doch bei weitem wichtiger.
    • RaiserBlade
      RaiserBlade
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2007 Beiträge: 5.759
      Natur! Gehts der Natur gut, ist das ne gute Basis. Ist die Natur kaputt, hats der Mensch nicht schön.
    • kaubi
      kaubi
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2007 Beiträge: 1.692
      Da Tiere kein Bewusstsein von sich selbst haben, Menschen aber schon, muss man immer zu erst dem Menschen helfen.
      Da der Mensch als Einziger vermag die Umwelt bewusst zu formen (also auch noch positiv zu beeinflussen oder seine Fehler zu korrigieren) steht der Mensch an erster Stelle.
    • Elazul
      Elazul
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2007 Beiträge: 2.068
      Menschen helfen finde ich erstmal einen Tacken wichtiger. Das heißt aber nicht, dass man den Rest vernachlässigen darf. Bei den Menschen ist das Ganze ja "nur" ein Problem der Nahrungsmittelveredelung und der Essensverteilung, das könnte man eigentlich eher in den Griff kriegen.
      Bei der Natur mache ich mir da so langsam Gedanken, deswegen bin ich froh über jeden, der in erster Linie an die Natur denkt, damit nicht nachher alle Menschen satt und gesund sind und sich bestimmte Tier- und Pflanzenarten nur noch im Zoo angucken können.
    • ForTheLove
      ForTheLove
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2007 Beiträge: 8.063


      Psst hier wohl sehr gut.
      +Menschen wegen what kaubi said.
    • Elazul
      Elazul
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2007 Beiträge: 2.068
      Original von kaubi
      Da Tiere kein Bewusstsein von sich selbst haben, Menschen aber schon, muss man immer zu erst dem Menschen helfen.
      Ist mittlerweile nachgewiesen, dass manche Tiere sich selbst im Spiegel erkennen. Für mich persönlich reicht das als "(Selbst)bewusstsein" durchaus aus.
      Bei Interesse: http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegeltest
    • Jiub
      Jiub
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2008 Beiträge: 2.259
      Original von kaubi
      Da Tiere kein Bewusstsein von sich selbst haben
      fail

      Vielleicht mal recherchieren, zb hier:
      http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/cstuecke/39774/index.html

      edit:
      pro tierart

      Auf lange Sicht wird man auch mehr Menschen retten als ein Dorf wenn man sich für ein gesundes Ökosystem einsetzt.
    • torytrae
      torytrae
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2008 Beiträge: 15.944
      Beat: Pro Tierart
      Brag: Menschen gibts eh genug
      Variance: Wenn wir pro aussterbende Tierart je ein afrikanisches Dorf vernichten, dann wirds bals ziemlich leer in Afrika.
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      Ich würde vorschlagen, man lässt beide gegeneinander kämpfen und wer gewinnt, darf überleben.
    • xsabotagex
      xsabotagex
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2006 Beiträge: 68
      Wo ist denn Umweltschutz und dem helfen von Menschen ein Widerspruch aufgrund von Ressourcen? Nimm Beispielsweise mal die Fleischindustrie. Was da an Methan produziert wird und was für große Flächen durch diese Industrie zerstört werden ist schon enorm. Man hält heute schliesslich nicht umsonst den Methanausstoss von Nutztieren für die Fleischindustrie für einen der Hauptklimakiller. Gleichzeitig gehen riesige Mengen Lebenmittel, Trinkwasser und Anbaufläche verloren, die für pflanzliche Lebenmittel genutzt werden können. Es ist ein riesen Platz notwendig für die Nutztierhaltung. Es werden unmengen an Ressourcen verschwendet und dabei raus kommen ein paar wenige Kilogramm mit Hormomen angereichertes Fleisch. So braucht man für 1kg Rindfleisch zum Beispiel ca. 16kg Getreide. Wieviel trinkwasser für 1kg fleisch aufgewendet werden muss hab ich gerade nicht parat, ist aber ebenfalls enorm und übersteigt das was notwendig ist um 1kg getreide zu produzieren um unmengen. Also, Umweltschutz und gleichzeitig den Menschen was gutes tun funktioniert.
    • Kommutierung
      Kommutierung
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2007 Beiträge: 9.744
      bevor ich ein afrikanisches dorf rette, rette ich lieber ne vom aussterben bedrohte tierart.
    • kaubi
      kaubi
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2007 Beiträge: 1.692
      na gut, vielleicht haben einige Arten eine gewisse Form von Bewusstsein. Tiere sind aber generell nicht intelligent (heisst sie können keine zivilisierten Kulturen ausprägen, nur wenige sind minimal lernfähig), erfassen also wenig von ihrer Umwelt, und von daher ist der Mensch eben die "Krone der Schöpfung".
    • torytrae
      torytrae
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2008 Beiträge: 15.944
      Original von kaubi
      na gut, vielleicht haben einige Arten eine gewisse Form von Bewusstsein. Tiere sind aber generell nicht intelligent (heisst sie können keine zivilisierten Kulturen ausprägen, nur wenige sind minimal lernfähig), erfassen also wenig von ihrer Umwelt, und von daher ist der Mensch eben die "Krone der Schöpfung".
      [ ] hat verstanden, was Intelligenz ist
    • kaubi
      kaubi
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2007 Beiträge: 1.692
      Original von torytrae
      Original von kaubi
      na gut, vielleicht haben einige Arten eine gewisse Form von Bewusstsein. Tiere sind aber generell nicht intelligent (heisst sie können keine zivilisierten Kulturen ausprägen, nur wenige sind minimal lernfähig), erfassen also wenig von ihrer Umwelt, und von daher ist der Mensch eben die "Krone der Schöpfung".
      [ ] hat verstanden, was Intelligenz ist
      na für mich is das die Fähigkeit abstrakt zu denken