Tilt // negative Einstellung

    • element358
      element358
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2008 Beiträge: 826
      Hy!

      Ich spiele jetzt seit knappe 7 Tage NL25! Habe das Limit mit ca. 8BB/100 fast geschlagen.

      Jetzt das Problem, dass immer wieder auftritt, (vielleicht kennt das ja noch wer :D ):

      Sobald ich merke es läuft gut stellen sich meine gedanken um und es kommt zum tilt... Gegner treffen wunderkarten, rivern mich weg, AA u. KK ist sinnlos zu spielen... AK, AQ, AQ, KQ treffen das board sogut wie nie, PP treffen nie sets und wenn dann verliere ich set over set... usw.

      meine negative einstellung kann man auch kurz erklären:
      bspw. AK allin am flop mit A high board, gegner callt mit AQ... am turn denk ich mir: "mit meinem glück, kommt jetzt sicher eine Q", und batsch... die Q liegt und mein Eigentum wandert schnurstracks hinüber!

      oder weiters auch gutes beispiel:
      maniac mit 78o gegen QQ auf flop allin, maniac callt mit backdoorflushdraw (am flop denk ich mir schon... "wetten jetzt kommt 2x herz" batsch, batsch und 2 herzen liegen!!!

      Es passiert dann nicht sofort der vollkommene tilt. Es braucht schon ein paar beats, dass ich aus der ruhe komme! bei den ersten 3-4/stunde denk ich mir: kann passieren aber dann gehts bergab:

      Ich werde einfach viel looser und bspw. pushe ich dann mit 33, AJ, aus late position gegen eine bet von einen short- bis midstack... weiters unnötige 2nd und 3rd barrels die auf dem limit nicht notwendig sind... bsp mit AK auf einem Q high board (ich geb ihnen keinen credit)... die gegner treffen irgendwas und callen down! Persönlich fange ich am flop an zu floaten... uws.

      anfangs bin ich jeden tag bis zu 8 stacks hinauf, jetzt durch mein unnötiges spiel bin ich immer noch ~ 1 stack/tag rauf, aber möchte gar nicht nl50 anfangen wenn ich keine disziplin dazu habe!

      Ich brauch irgendetwas, damit ich von den negativen gedanken wegkomme... aber nicht so etwas wie... Hande posten, ein Paar Tage pausieren... ich bin gewillt zu pokern und will mich verbessern... da bringt eine pause nichts, wenn ich wieder nach einer zeit in mein altes verhaltensmuster hineinfalle!

      Hat irgendwer Tipps oder wie kriegt ihr euch selbst in den Griff bei so etwas?
      irgendwelche gedankengänge oder ähnliches! es muss ja möglich sein den Tilt total abzustellen!
  • 7 Antworten
    • element358
      element358
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2008 Beiträge: 826
      keiner eine hilfe????
    • Goliath1000
      Goliath1000
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2006 Beiträge: 3.618
      warum hörst du nicht einfach auf für die session oder den tag, wenn du merkst, dass sich deine "gedanken umstellen"?
    • fischief
      fischief
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 4.801
      Original von element358
      Hy!

      Ich spiele jetzt seit knappe 7 Tage NL25! Habe das Limit mit ca. 8BB/100 fast geschlagen.

      Jetzt das Problem, dass immer wieder auftritt, (vielleicht kennt das ja noch wer :D ):

      Sobald ich merke es läuft gut stellen sich meine gedanken um und es kommt zum tilt... Gegner treffen wunderkarten, rivern mich weg, AA u. KK ist sinnlos zu spielen... AK, AQ, AQ, KQ treffen das board sogut wie nie, PP treffen nie sets und wenn dann verliere ich set over set... usw.

      meine negative einstellung kann man auch kurz erklären:
      bspw. AK allin am flop mit A high board, gegner callt mit AQ... am turn denk ich mir: "mit meinem glück, kommt jetzt sicher eine Q", und batsch... die Q liegt und mein Eigentum wandert schnurstracks hinüber!

      oder weiters auch gutes beispiel:
      maniac mit 78o gegen QQ auf flop allin, maniac callt mit backdoorflushdraw (am flop denk ich mir schon... "wetten jetzt kommt 2x herz" batsch, batsch und 2 herzen liegen!!!

      Es passiert dann nicht sofort der vollkommene tilt. Es braucht schon ein paar beats, dass ich aus der ruhe komme! bei den ersten 3-4/stunde denk ich mir: kann passieren aber dann gehts bergab:

      Ich werde einfach viel looser und bspw. pushe ich dann mit 33, AJ, aus late position gegen eine bet von einen short- bis midstack... weiters unnötige 2nd und 3rd barrels die auf dem limit nicht notwendig sind... bsp mit AK auf einem Q high board (ich geb ihnen keinen credit)... die gegner treffen irgendwas und callen down! Persönlich fange ich am flop an zu floaten... uws.

      anfangs bin ich jeden tag bis zu 8 stacks hinauf, jetzt durch mein unnötiges spiel bin ich immer noch ~ 1 stack/tag rauf, aber möchte gar nicht nl50 anfangen wenn ich keine disziplin dazu habe!

      Ich brauch irgendetwas, damit ich von den negativen gedanken wegkomme... aber nicht so etwas wie... Hande posten, ein Paar Tage pausieren... ich bin gewillt zu pokern und will mich verbessern... da bringt eine pause nichts, wenn ich wieder nach einer zeit in mein altes verhaltensmuster hineinfalle!

      Hat irgendwer Tipps oder wie kriegt ihr euch selbst in den Griff bei so etwas?
      irgendwelche gedankengänge oder ähnliches! es muss ja möglich sein den Tilt total abzustellen!

      gehts? hatse 50000 Hände gespielt in den 7 Tagen ? GRATZ
    • SeneX
      SeneX
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2005 Beiträge: 1.020
      hmmm , ich bin früher öfter getiltet als jetzt.Ich denke man muss das alles hunderte , tausende Male durchgemacht haben und einfach abhärten.Es gibt alles.
      Da gibts auch Leute die wie krass rumballern sobald ihr beide 200bb+ deep seid und wenn man dann ewig auf seinen spot wartet,TT auf nem T85 board reinstellt,von Pocket 6s gecalled wird und es geht Turn 4 , river 7 dann tilte ich aber auch langsam rum.

      Grade wenns um effektive Stacks von 200bb+ hat,also um einen 400bb+ pot spielt und dann ge 1-3 outert wird könnt ich so kotzen.Mein Tilt zeigt sich dann in erster Linie darin,dass ich extrem tight/weak werde und dann halt auch "kreative postflop plays" auspacke

      Tilt lässt mich vieles sehr automatisch machen,ich vermute mal,das kommt,weil man versucht sich gefühlsmäßig von dem verlorenen Geld abzuschotten,was ja auch richtig ist,aber umso mehr man über eine Entscheidung nachdenkt,bzw umso intensiver,umso wichtiger ist einem der Erfolg.Je weniger man nachdenkt,desto weniger fühlt man sich mit dem verlorenen Geld verbunden.
      Ich hoffe ihr versteht was ich sagen will.

      Ich hatte auf NL30 auch einen extremen Down,wo ich halt echt jedesmal wenn jemand preflop 3bettet gg Aces gerannt bin oder gesuckoutet wurde.
      Monsterdraws (flop oesd+flushdraw+overs event.) kommen nie an,man wird beim bluffen von händen erwischt ,wo man sich fragt ob er seine 100bb mit pocket 33s auf nem T985Q auf allen 3 streets auch verballert wenn ich mal was habe...
      Das führt dann iwann dazu,dass man die Pokersoftware mit keinem guten Gefühl mehr öffnet und "weiß" dass es wieder eine loosing session wird.

      Da finde ich es extrem wichtig bzw. klappt es bei mir hervorragend,auf anderen,kleinen Limits zu donken.Man hat keinen Erfolgsdruck (selbstauferlegt) , man gewinnt FAST immer,was toll fürs selbstvertraun ist,und man pokert zwar,aber eben was anderes,was ein bisschen mehr motivation bringt.

      Ganz wichtig ist es auch die Selbstzweifel auszulöschen,rede mit Freunden,Kollegen,hier über die Hände auch wenn du nicht glaubst,dass du sie falsch gespielt hast.Es hilft ungemein einach nur zu wissen,dass ein anderer Winningplayer dir zustimmt,dass das Varianz ist und die halt auch mal derbe reinhaut.Und event. finden sich ja doch Leaks.

      Man muss einfach wirklich lernen sich selbst kritisch zu sehen und sich ehrlich hinterfragen.Und eine 70/30 chance preflop ist eben auch nur 70/30 und 89s gewinnt gegen AK wirklich so oft,das nexte Mal habt ihr Pocket TT oder sowas und er ist gefi***
    • element358
      element358
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2008 Beiträge: 826
      Original von fischief
      gehts? hatse 50000 Hände gespielt in den 7 Tagen ? GRATZ
      etwas weniger aber kommt hin :D
    • element358
      element358
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2008 Beiträge: 826
      Original von SeneX
      hmmm , ich bin früher öfter getiltet als jetzt.Ich denke man muss das alles hunderte , tausende Male durchgemacht haben und einfach abhärten.Es gibt alles.
      Da gibts auch Leute die wie krass rumballern sobald ihr beide 200bb+ deep seid und wenn man dann ewig auf seinen spot wartet,TT auf nem T85 board reinstellt,von Pocket 6s gecalled wird und es geht Turn 4 , river 7 dann tilte ich aber auch langsam rum.

      Grade wenns um effektive Stacks von 200bb+ hat,also um einen 400bb+ pot spielt und dann ge 1-3 outert wird könnt ich so kotzen.Mein Tilt zeigt sich dann in erster Linie darin,dass ich extrem tight/weak werde und dann halt auch "kreative postflop plays" auspacke

      Tilt lässt mich vieles sehr automatisch machen,ich vermute mal,das kommt,weil man versucht sich gefühlsmäßig von dem verlorenen Geld abzuschotten,was ja auch richtig ist,aber umso mehr man über eine Entscheidung nachdenkt,bzw umso intensiver,umso wichtiger ist einem der Erfolg.Je weniger man nachdenkt,desto weniger fühlt man sich mit dem verlorenen Geld verbunden.
      Ich hoffe ihr versteht was ich sagen will.

      Ich hatte auf NL30 auch einen extremen Down,wo ich halt echt jedesmal wenn jemand preflop 3bettet gg Aces gerannt bin oder gesuckoutet wurde.
      Monsterdraws (flop oesd+flushdraw+overs event.) kommen nie an,man wird beim bluffen von händen erwischt ,wo man sich fragt ob er seine 100bb mit pocket 33s auf nem T985Q auf allen 3 streets auch verballert wenn ich mal was habe...
      Das führt dann iwann dazu,dass man die Pokersoftware mit keinem guten Gefühl mehr öffnet und "weiß" dass es wieder eine loosing session wird.

      Da finde ich es extrem wichtig bzw. klappt es bei mir hervorragend,auf anderen,kleinen Limits zu donken.Man hat keinen Erfolgsdruck (selbstauferlegt) , man gewinnt FAST immer,was toll fürs selbstvertraun ist,und man pokert zwar,aber eben was anderes,was ein bisschen mehr motivation bringt.

      Ganz wichtig ist es auch die Selbstzweifel auszulöschen,rede mit Freunden,Kollegen,hier über die Hände auch wenn du nicht glaubst,dass du sie falsch gespielt hast.Es hilft ungemein einach nur zu wissen,dass ein anderer Winningplayer dir zustimmt,dass das Varianz ist und die halt auch mal derbe reinhaut.Und event. finden sich ja doch Leaks.

      Man muss einfach wirklich lernen sich selbst kritisch zu sehen und sich ehrlich hinterfragen.Und eine 70/30 chance preflop ist eben auch nur 70/30 und 89s gewinnt gegen AK wirklich so oft,das nexte Mal habt ihr Pocket TT oder sowas und er ist gefi***
      thx das hilft schon wenig!!! es ist ja nicht sooo extrem schlimm bei mir, dass ich loosing sessions einfahre! hatte im oktober noch keine, aber durch mein jetztiges tiltlastiges spiel leiden schon ein paar stacks dran, die ich mehr haben könnte, und das tut weh!

      Aber ich verstehe voll was du meinst! ich fühl mich dem geld auch sehr verbunden und es tut einfach weh wenn einfach der stack rüberwandert, obwohl du favorit bis zum river bist! bei mir ist es dann genau umgekehrt und ich habe das gefühl ich muss alles so schnell wie möglich wieder reinbringen!

      ... das gefühl will ich los werden, mir selbst fällt auf, wenn ich eine monstersession habe mit >8 up, dann sind mir 2-3 stacks egal! aber gleich am anfang einer session sind schon 1-2 stack fatal! :s_cry:
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.395
      wie schon gesgat wurde, aufhören in sessions zu denken und der rest ist wohl übungssache. hab das gleiche problem. Mache fehler obwohl mir bewusst ist, dass es welche sind. Mit der Zeit und umso häufiger einem das auffällt, umso leichter wirde es denk ich sich zu kontrollieren.