Steuerprofi gesucht

  • 13 Antworten
    • zorroxzunder
      zorroxzunder
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 374
      lol, nee
    • brontonase
      brontonase
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 16.958
      Original von zorroxzunder
      lol, nee
      lolol
      aus welchem grund sollte ein student ein auto von der steuer absetzen können, das kann man ja nichtmal als normaler arbeitnehmer
    • AussieMatt
      AussieMatt
      Bronze
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 378
      Die Frage ist, wieso zahlst du als Student sowieso steuern ??Verdienst wirklich neben dem Studium mehr als 8000 EUR (mit kreativer Buchführen >10k?)
    • engineer
      engineer
      Black
      Dabei seit: 15.08.2006 Beiträge: 362
      Matheprofi gesucht: Ist 1+1=5?
    • ew55
      ew55
      Global
      Dabei seit: 03.02.2007 Beiträge: 1.829
      Original von engineer
      Matheprofi gesucht: Ist 1+1=5?
      ernsthafte antworten du vollaff


      naja ich mein man kann ja auch zugtickets als werbekosten absetzen? deswegen bin ich auf die idee gekommen, aber hier bekommt man wohl keine ernsthaften antworten, schade.
    • Furo
      Furo
      Silber
      Dabei seit: 06.04.2007 Beiträge: 11.046
      Du kannst als Student auch keine Zugtickets als Werbekosten absetzen...
    • STARTKAPITALIST
      STARTKAPITALIST
      Global
      Dabei seit: 08.02.2009 Beiträge: 212
      Aber Crackwh0res kann man doch wohl noch absetzen?!
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.019
      @ ew55
      Im Prinzip ja, aber:
      Die Uni wird so behandelt, als sei sie deine regelmäßige Arbeitsstätte. D.h. du kannst Fahrtkosten zur Uni nur in der Höhe absetzen, die du auch ohne Auto bekommst (0,30 € pro Entfernungskilometer; ohne Auto=Entfernungspauschale).

      Solltest du außerdem andere Fahrten für dein Studium machen (Exkursionen, Fahrten zu Bibliotheken, Lerngruppen) dann kannst du für diese Fahrten entweder die anteiligen Kosten oder eine Pauschale von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer absetzen.

      @alle
      Laut Gesetzeswortlaut kann man die Kosten für ein Erststudium nur als Sonderausgaben absetzen. Das ist nur dann sinnvoll, wenn man Einkünfte hat, welche so hoch sind, dass man sonst Steuern zahlen müsste.

      In bestimmten Fällen hat man aber die Möglichkeit, seine Kosten für das Studium als Werbungskosten abzuziehen. Unstrittig (d.h. auch von der Finanzverwaltung anerkannt) sind die Fälle des Zweitstudiums. Nach ganz aktueller BFH-Rechtsprechung (VI R 14/07 vom 18. Juni 2009 veröffentlicht auf der BFH-Homepage am 16.09.2009) gilt dies aber auch für Kosten eines Studiums nach einer anderen Ausbildung.

      Was ist der Trick an der Sache?
      A studiert 5 Jahre und hat in dieser Zeit kein steuerpflichtiges Einkommen, da sie BAFöG bekommt, einen 400 € Job hat und ab und zu Geld von ihrer Großmutter bekommt. Das Studium geht vom 01.07.01 bis zum 30.06.06. Vom 01.01. bis zum 30.06.01 war sie arbeitslos. Ab dem 01.07.06 verdienst sie monatlich 7.000 € und zahlt dafür monatl. 2.000 € Lohnsteuer. Für das 2. Halbjahr 06 betragen ihre Werbungskosten 2.000 €.
      Ihre steuerlich anzuerkennenden Kosten für das Studium betrugen jährlich 6.000 € (Fahrtkosten, Studiengebühren, Fachliteratur, evtl. Kosten für Zweitwohnsitz)
      Ihre Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit betragen:
      01 ./. 3.000 €
      02 ./. 6.000 €
      03 ./. 6.000 €
      04 ./. 6.000 €
      05 ./. 6.000 €
      06 Studium ./. 3.000
      Bruttoarbeitslohn 42.000
      Werbungskosten 2.Hj. ./. 2.000
      Summe der Einkünfte 37.000
      Verlustvortrag ./. 27.000
      Vorsorgeaufwendungen (SV) ./. 3.000
      zu versteuerndes Einkommen 7.000
      Einkommensteuer 0
      anzurechnende Lohnsteuer 12.000
      Steuererstattung 12.000

      Das ist mehr als ein BuyIn beim MainEvent der WSOP.

      Soviel zum Thema "Als Student zahle ich keine Steuern, dann können mir die abzugsfähigen Kosten auch egal sein.
      (alle zahlen nur als Beispiel, es geht hier ja nur mal um die prinzipiellen Auswirkungen)
    • ew55
      ew55
      Global
      Dabei seit: 03.02.2007 Beiträge: 1.829
      vielen dank :) das nenne ich mal eine informative und ausführliche antwort!
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.019
      Original von ew55
      vielen dank :) das nenne ich mal eine informative und ausführliche antwort!
      o.k. ich hatte Langeweile, aber das nächste mal schreib ich ne rechnung :s_cool:
    • STARTKAPITALIST
      STARTKAPITALIST
      Global
      Dabei seit: 08.02.2009 Beiträge: 212
      Original von Egozocker
      @ ew55
      Im Prinzip ja, aber:
      Die Uni wird so behandelt, als sei sie deine regelmäßige Arbeitsstätte. D.h. du kannst Fahrtkosten zur Uni nur in der Höhe absetzen, die du auch ohne Auto bekommst (0,30 € pro Entfernungskilometer; ohne Auto=Entfernungspauschale).

      Solltest du außerdem andere Fahrten für dein Studium machen (Exkursionen, Fahrten zu Bibliotheken, Lerngruppen) dann kannst du für diese Fahrten entweder die anteiligen Kosten oder eine Pauschale von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer absetzen.

      @alle
      Laut Gesetzeswortlaut kann man die Kosten für ein Erststudium nur als Sonderausgaben absetzen. Das ist nur dann sinnvoll, wenn man Einkünfte hat, welche so hoch sind, dass man sonst Steuern zahlen müsste.

      In bestimmten Fällen hat man aber die Möglichkeit, seine Kosten für das Studium als Werbungskosten abzuziehen. Unstrittig (d.h. auch von der Finanzverwaltung anerkannt) sind die Fälle des Zweitstudiums. Nach ganz aktueller BFH-Rechtsprechung (VI R 14/07 vom 18. Juni 2009 veröffentlicht auf der BFH-Homepage am 16.09.2009) gilt dies aber auch für Kosten eines Studiums nach einer anderen Ausbildung.

      Was ist der Trick an der Sache?
      A studiert 5 Jahre und hat in dieser Zeit kein steuerpflichtiges Einkommen, da sie BAFöG bekommt, einen 400 € Job hat und ab und zu Geld von ihrer Großmutter bekommt. Das Studium geht vom 01.07.01 bis zum 30.06.06. Vom 01.01. bis zum 30.06.01 war sie arbeitslos. Ab dem 01.07.06 verdienst sie monatlich 7.000 € und zahlt dafür monatl. 2.000 € Lohnsteuer. Für das 2. Halbjahr 06 betragen ihre Werbungskosten 2.000 €.
      Ihre steuerlich anzuerkennenden Kosten für das Studium betrugen jährlich 6.000 € (Fahrtkosten, Studiengebühren, Fachliteratur, evtl. Kosten für Zweitwohnsitz)
      Ihre Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit betragen:
      01 ./. 3.000 €
      02 ./. 6.000 €
      03 ./. 6.000 €
      04 ./. 6.000 €
      05 ./. 6.000 €
      06 Studium ./. 3.000
      Bruttoarbeitslohn 42.000
      Werbungskosten 2.Hj. ./. 2.000
      Summe der Einkünfte 37.000
      Verlustvortrag ./. 27.000
      Vorsorgeaufwendungen (SV) ./. 3.000
      zu versteuerndes Einkommen 7.000
      Einkommensteuer 0
      anzurechnende Lohnsteuer 12.000
      Steuererstattung 12.000

      Das ist mehr als ein BuyIn beim MainEvent der WSOP.

      Soviel zum Thema "Als Student zahle ich keine Steuern, dann können mir die abzugsfähigen Kosten auch egal sein.
      (alle zahlen nur als Beispiel, es geht hier ja nur mal um die prinzipiellen Auswirkungen)
      Irgendwie...ja, irgendwie hast du den Thread zunichte gemacht
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.019
      Original von STARTKAPITALIST

      Irgendwie...ja, irgendwie hast du den Thread zunichte gemacht
      Wenn du flamen willst, dann geh doch ins BBV (und bei 2+2 brauchst du dafür nicht mal einen Status ;) )
    • fischief
      fischief
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 4.801
      richtiges forum, wie immer! bei Steuerfragen. Sind fast alles dipl. Finanzwirte hier bis auf ein paar Ausnahmen.