CIV4 - lame ICBMs -.-

    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      oh man. Weil ich denke, dass die Interkontinentalraketen völlig rocken, hab ich 30 bei mir rumzustehen (statt kampfpanzer und marines -.-) als die Engländer mir den Krieg erklären, nur weil ich nicht bereit bin, gegen ein kleines 600 Pkt-Völkchen in den Krieg zu ziehen. Also verteil ich meine ICBMS gleichmäßig und gerecht in feinster Zylonenmanier auf alle englischen Städte. Feines Feuerwerk denk ich mir. Aber wirklich gejuckt hats die Engländer nicht. Jetzt befinden sich 20 Marine-Trupps (leicht angeschlagen durch den nuklearschlag) auf dem Weg zu meiner ersten STadt und ich weiß genau, dass ich mit den 3 Panzern und 2 Kampfhubschrabschrabs keine Chance haben werde (in den restlichen STädten siehts genauso aus... halt fast nur ICBMs gebaut in letzter Zeit. In meiner Hauptstadt stehen lustiger Weise sogar noch Bogenschützen und Axis rum).
      Ich bin total enttäuscht von den Interkontis. Wenn man 2 ICBMs auf die selbe Stelle haut, müsste man doch erwarten können, dass danach nix mehr steht außer schwächlich leuchtender Nebel. Warum fällt Infanterie nicht von den Socken? Warum haben die Städte noch über 50% Bevölkerung und vor allem über 80% der Gebäude?
      Man, was soll man da anderes machen als tilten?
      :x -.- =( *~* -___-'
  • 13 Antworten
    • Behre
      Behre
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 1.463
      hab ich keine ahnung... bei mir kam immer "die icbm ist explodiert" oder so ähnlich und ich hatte das gefühl, dass sie gar keinen schaden anrichtet... is auf jeden fall sehr lame
    • D4nD33
      D4nD33
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2005 Beiträge: 221
      meine waren viel zu weit vom Gegner entfernt, also habe ich sie spaßeshalber einfach ins Meer geworfen. Sah auch lustig aus.
    • SlannesH
      SlannesH
      Black
      Dabei seit: 23.01.2005 Beiträge: 7.738
      Ich bau so eine Kacke gar nicht, ich war zu dem zeitpunkt schon immer am Weltraumschiffbau -> gG
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      hätte ich mal auf schiff getecht...

      wie kann nen ICBM eigentlich zu weit vom Gegner entfernt sein?

      Wenn man 30 ICBMs auf seinen Gegner jagt hat es schon seinen Effekt. Dass kann man als betreffender Spieler dann nichtmehr ignorieren, weil man keine Städte mehr hat in denen mehr als 3 Einwohner leben und in allen wird trotzdem Hungersnot herrschen wegen dem Fallout außen rum.
      Nach 30 Interkontinentalraketen, verteilt auf die Fläche eines Landes, existiert in der realen Welt aber kein Leben mehr. Soll ja sogar Leute geben, die meinen, solche Mengen könnten dem Planeten als Ganzem beträchtlichen Schaden zu fügen oder gar den Todesstoß versetzen.

      Naja... auf jeden Fall fand ich das ganz schön tilt. Genauso, dass man 5 verschiedene Einheitensorten koordinieren und überhaupt erstmal in genügenden Mengen produzieren muss, eh man in der Lage ist, in späteren zeitaltern eine einzige Stadt einzunehmen, ist schon ganz schön herb.
    • D4nD33
      D4nD33
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2005 Beiträge: 221
      wie kann nen ICBM eigentlich zu weit vom Gegner entfernt sein?


      irgendwas mach ich wohl falsch.
      Hab gerad noch mal das alte spiel geladen. Die ICBM kann weit genug gelangen aber aus irgendeinem Grund kann man sie nicht auf ne Stadt werfen. Somit hat das für mich keinen Sinn. Hatte sie auch nur aus Spaß gebaut.
      +EV sind da doch 15 Panzer, die man in die gegnerische Stadt schickt.
      Ganz schlecht übrigens Lufteinheiten. Irgendwie die schlechteste Möglichkeit den Feind anzugreifen.
      Aber bei schwierigerer Stufe bin ich irgendwie am Abkacken. Hab wohl aus Versehen meine Taktik geändert.

      Edit: Oh jetzt sehe ich den Fehler.

      Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.
      Hab nur nicht gemerkt, dass ich die 2 Städte des Gegners schon eingenommen hatte. Ich Idiot. Dann kann man sie natürlich nicht wegbomben.

      Trotzdem Finger weg davon. Ist auch nicht gut für die Umwelt.
    • GaBOwneD
      GaBOwneD
      Silber
      Dabei seit: 17.03.2005 Beiträge: 426
      jo ICBMs sind imo nur ne unterstützung zu normalen einheiten, also quasi ne einwegartillerie ;) also nich so viele bauen, sondern nur als unterstützung benutzen...
    • derMarco
      derMarco
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 580
      Original von D4nD33
      wie kann nen ICBM eigentlich zu weit vom Gegner entfernt sein?

      Hab nur nicht gemerkt, dass ich die 2 Städte des Gegners schon eingenommen hatte. Ich Idiot. Dann kann man sie natürlich nicht wegbomben.


      Original von sholvarAlso verteil ich meine ICBMS gleichmäßig und gerecht in feinster Zylonenmanier auf alle englischen Städte. Feines Feuerwerk denk ich mir. Aber wirklich gejuckt hats die Engländer nicht. Jetzt befinden sich 20 Marine-Trupps (leicht angeschlagen durch den nuklearschlag) auf dem Weg zu meiner ersten STadt und ich weiß genau, dass ich mit den 3 Panzern und 2 Kampfhubschrabschrabs keine Chance haben werde (in den restlichen STädten siehts genauso aus... halt fast nur ICBMs gebaut in letzter Zeit. In meiner Hauptstadt stehen lustiger Weise sogar noch Bogenschützen und Axis rum).
      passend zum Thema ein ATOMROFL :D

      Ganz klarer strategischer Fehler. Was will man mit Atomraketen wenn man sie nicht verteidigen bzw. die angegriffenen Städte nicht einnehmen kann? Ich weiss nicht wie stark die Atomwaffen in Civ 2/3 waren aber in Alpha Centauri waren es echte Monsterwaffen (9 Felder komplett zerstört inkl. Städte + globaler Erwärmung) weswegen ich in Civ4 das Manhattan Project erst irgendwann 1920 rum angefangen habe weil es nix mehr zu tun gab. Zu der Zeit hatte ich schon Flugzeugträger, Kriegsschiffe, Panzer, Marines etc. und eine sehr große Armee die zwingend erforderlich ist, auf höheren Stufen, um sich gegen aggressive Gegner zu verteidigen bzw. einen vernichtenden Gegenschlag zu führen. Dann greifen einen die Gegner normalerweise auch nicht mehr an.

      Kleiner Tipp von mir:

      Eine effektive Strategie ist es mit den umliegenden Völkern gute Beziehungen zu führen das von denen keine Aggressionen ausgehen, dass heisst auch mal eine Technologie abzugeben wenn man gebeten wird. Ausserdem sollte man eine Religion begründen und mit Missionaren die Städte der umliegenden Völker "infizieren"; irgendwann kann man sie dann bekehren und bekommt einen starken Freundschaftsbonus.
      Wenn man auf einem großen Planeten (am besten riesig) spielt sollte man am Anfang sehr schnell expandieren. Während die ersten Siedler noch im Bau sind erkunden die Späher die nähere Umgebung für einen guten Platz, danach sollte man die Späher weit weg schicken um die möglichen Grenzen wie Gebirge, Landengen und das Meer auszukundschaften. Hat man gute Grenzgebiete entdeckt schickt man die 3. 4. & 5. Siedlereinheit zu den strategisch wichtigsten Punkten und baut dort Städte. Das Landesinnere und den Städteausbau kann man solange vernachlässigen bis man 4-6 Städte und die wichtigsten Grenzpunkte und Resourcen gesichert hat. Wenn man das schnell macht haben die besten Gegner höchstens 3 Städte zu der Zeit. Wenn jetzt ein anderes Volk auf euch trifft und fragt ob Ihr Frieden oder Krieg wollt nehmt Ihr natürlich Frieden aber die Grenzen bleiben zu. Durch die Grenzstädte sollte nun abgesichert sein das keine fremde Siedlereinheit mehr in euer Hinterland kommt und dort eine Stadt errichtet. Sobald das alles abgesichert ist kann man sich um den Städte- und Geländeausbau kümmern. Am Anfang (die ersten 2000-3000 Jahre) braucht man eigentlich keine Armee da die umliegenden Völker selber erstmal damit beschäftigt sind ihr Reich und die Armee aufzubauen.
      Wenn man diese Strategie richtig umsetzt und auch ein kleines bisschen Glück mit den Resourcen hat ist das Spiel schon fast gewonnen. Man hat zumindest sehr gute Chancen auf die Siegbedingungen: Diplomatie, Weltraumrennen und die meisten Punkte im Jahr 2050.
      Als ich das gemacht habe hatte ich ca. 1440 ohne Krieg ein Reich so groß wie 1/4 meines Kontinents, einen Krieg später (um meine Samurai zu testen ^^) war es 1/3. Zu der Zeit war ich dann schon fast unschlagbar durch meine große Armee und die Wirtschaftskraft meines Reiches. Gewonnen habe ich durch Diplomatie mit ca 70% aller Stimmen aber auch im Weltraumrennen hätte ich den Sieg sofort klarmachen können und bei den Punkten lag ich mit über 1500 vorne. Also ein Sieg auf ganzer Linie. ;)

      so long
    • error
      error
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 403
      gegen nen menschen wirst du mit dieser taktik gnadenlos untergehen.
    • Geth
      Geth
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 148
      Nach 30 Interkontinentalraketen, verteilt auf die Fläche eines Landes, existiert in der realen Welt aber kein Leben mehr. Soll ja sogar Leute geben, die meinen, solche Mengen könnten dem Planeten als Ganzem beträchtlichen Schaden zu fügen oder gar den Todesstoß versetzen.


      balance>>>>realismus :D
    • Dupdidu
      Dupdidu
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2005 Beiträge: 885
      #1 siedler bauen dauert irgendwie ewig. kann mich nicht erinnern das es bei drei auch so war. am anfang schnell expandieren war bei drei leichter

      #2 civ4 hat insgesamt nicht meine erwartungen erfüllt. werde es die nächsten tage bei ebay absetzen
    • Dupdidu
      Dupdidu
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2005 Beiträge: 885
      @sholvar. cooles bild. warst beim lifting? hab dich fast nicht wieder erkannt ;)
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      CIV basiert schon fast grundsätzlich auf anderen Sockeln als alle CIVs davor, deshalb muss man sich als alter CIV-Hase erst einmal daran gewöhnen, dass CIV jetzt etwas anders ist. Aber glaube nicht, dass CIV dadurch an Tiefe verloren hätte oder gar an spass. Ich denke, wenn du ein begeisterter CIV-Spieler bist, versuch noch ein paar Spiele. Wirst sehen, dass es ein Fehler gewesen wäre, es zu verscherbeln ;)

      @error:
      fast 90% aller Strategien und Taktiken die es gibt sind anti-AI-Strategien. Das liegt vermutlich daran, dass das Spiel recht lange dauert und deshalb nur wenige Spieler CIV-Multiplayern. Trotzdem haste natürlich recht, die Strategie ist zu extrem um damit eine Chance gegen Menschen zu haben, ganz besonders gegen Römer! Selbst wenn du am Anfang nur Armee baust und dafür alle Wälder holzt die du auf der Map findest, wirst du es trotzdem schwer haben gegen einen einzigen guten Römerspieler im Mulitplayer zu bestehen.

      @derMarco:
      Deine Taktik kingt gegen AIs nicht schlecht, aber maximal gegen Warlords. Gegen Nobles wirste damit schon Probleme kriegen. Sie ist nämlich zu extrem. Extreme Taktiken bringen es nur selten soweit, wie ausgeglichene Taktiken. Außerdem werden dir ein paar Sachen hier schnell zum Verhängnis. Die Grundidee, die KI als Gegner zu sehen, ist imo ein grober Fehler. Immerhin sind wir Menschen: flexibel, intelligent, kreativ. Wir sind der KI überlegen. Wenn wir das sind, dann sollten wir doch in der Lage sein, die KI für uns arbeiten zu lassen, oder? Das geht nicht, wenn wir die Grenzen geschlossen halten und gleichzeitig kein Militär aufbauen. Japaner, Römer, Russen. Alles KI die dich angreifen wird, wenn du keine größere Armee hast.
      außerdem macht es den Eindruck als wenn deine Städte so ziemlich weit auseinanderliegen. Viele Städte sind gut, aber tödlich, wenn sie zu weit auseinander liegen. Wenn du Städte weit weg willst, erobere welche.
      Hauptstädte von KIs nach deren erster Exe zu erobern macht sich immer gut. Dann sind sie einem danach nichtmehr so aufmüpfig und man hat ne recht gut entwickelte stadt gewonnen.






      Meine Meinung über ICBMs hat sich etwas neutralisiert... bin nichtmehr der Meinung das sie zu garnichts zu gebrauchen sind. ^^
    • derMarco
      derMarco
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 580
      Jo meine Strategie war auch nur auf AI ausgerichtet da ich so ein ewig langes Spiel gar nicht erst im Inet anfangen würde. ;)

      Ich hatte natürlich auch das Glück das neben mir keine aggressive KI war und somit konnte ich meine Armee erstmal etwas vernachlässigen während ich die Grenzen dicht gemacht habe. Später war die Gefahr eines Angriffs weg da alle Völker um mich herum meine Religion angenommen hatten und ich ihnen auch durch Diplomatie zum größten Teil meine Staatsformen "aufgedrängt" habe. Dadurch waren die wichtigsten Bündnissfaktoren alle im grünen Bereich.
      Das Problem mit den weit auseinandergezogenen Städten sehe ich da eher weniger da ich meine Städte ja an strategisch wichtigen Punkten errichtet hatte und somit nur 3-5 Städte richtig befestigt werden mussten da der "Feind" an diesen Städten vorbei musste um ins Landesinnere zu kommen. Hätte mir dann später (ab ca. 1000n.Chr.) irgend ein Volk mit großer Armee den Krieg erklärt hätte ich innerhalb kürzester Zeit ebenfalls massig Einheiten gehabt da ich ja mehr Städte mit hoher Produktion hatte. Ausserdem darf man den (viel zu starken) Verteidigungsbonuns von Einheiten in Städten nicht vergessen. Dadurch kann man auch mit relativ wenigen Einheiten eine Stadt halten wenn der Gegner nicht gerade mit vielen Katapulten bzw. Kanonen/Artillerie ankommt.