3betting: weak is strong?

    • NoSekiller
      NoSekiller
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      Generell sind ja Hände die oft die Nuts treffen besser, als Hände die das nicht so oft tun...Gleichzeitig sind diese "starken" Hände meißt aber auch multiway-Hände (eben weil sie die Nuts treffen können). Demnach möchte ich sie eigentl. eher nicht 3betten.
      Hände wie T986 o.Ä. sind multiway gar nicht mal so toll (Domination) können HU aber sehr stark floppen (vorallem wenn sie noch suited sind). Demnach wäre es nur logisch diese "HU-Hände" eher zu 3betten als die "MW-Hände", aber irgendwie kommen mir die immer zu schwach vor und ich will (gerade IP) mir lieber den Flop angucken...

      Meine (etwas wirren, sorry) Gedanken in kurz:
      HU-Hände preflop recht loose 3betten, ja oder nein?
  • 5 Antworten
    • Gh0s7rid3r
      Gh0s7rid3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 2.996
      Ich habe das gleiche Problem.
      Ich löse das so: Wenn schlechte Spieler in den Blinds sitzen, dann Flatcalle ich ziemlich viel. Sitzen gute Spieler in den Blinds, dann möchte ich diese nicht im Pot haben --> 3bet. Ich 3bette im Moment nur für Isolation eines Spielers.
    • ToniMontana60a
      ToniMontana60a
      Bronze
      Dabei seit: 18.09.2009 Beiträge: 767
      Original von Gh0s7rid3r
      Ich habe das gleiche Problem.
      Ich löse das so: Wenn schlechte Spieler in den Blinds sitzen, dann Flatcalle ich ziemlich viel. Sitzen gute Spieler in den Blinds, dann möchte ich diese nicht im Pot haben --> 3bet. Ich 3bette im Moment nur für Isolation eines Spielers.
      #2
    • PokerMarcel87
      PokerMarcel87
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2006 Beiträge: 10.068
      Stark vereinfacht sind deine Gedanken schon richtig.
      Also HU hände eher 3betten als wirklich starke MW hände.
      Zu denen zählen btw auch schwache AA.
      Daher kann es auch möglich sein das deine 3betting range größer ist als deine cc range.
      Aber nur 4 isolation 3betten ist so isoliert betrachtet auch nicht das wirklich wahre. Eher 4 value.
      Theory vid zu dem thema ist übrigens in arbeit ;)
    • Speedy84
      Speedy84
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 2.974
      Aus meinen Anfänger-Thread:

      Original von suitedeule
      (disclaimer: das ist jetzt alles auf plo200/400 bezogen, auf niedrigeren stakes musst du natuelrich auch adjustedn)

      IP:
      kommt total auf villain an...
      wenn villain ne nit ist (100BB stacks) 3bette ich meist gute (ss+) aces + gute rundowns (ds) mit denen ich ne 4bet callen kann. da kommts nautelrich auch auf die pos an, nen 16/14er der aus UTG raised sollte man net mit AKJ8ss 4 value 3betten... (4 value definiert als, wir floppen besser als seine 3bet calling range)

      wenn villain ne loose range hat (iso raise, looser tag) kann man sicherlich so einiges ip 3betten. broadway haende, sachen wie AQJx, (die man dann aufne 4bet folden kann) aber auch 67T8ds, JT56ds, JT78ss oder so. wenn man so eine loose range 3bettet, sollte man natuerlich auch jede menge aces in seiner range haben, um preflop oefters mal shippen zu koennen und gerade postflop lighter broke gehen zu koennen. (wenn wir ne loose 3betting range haben, fangen villains meistens an pair+ 4 stacks zu c/rsen, da haben aces dann gleich ne ganz andere playability postflop)

      interessant ist halt auch das 3betten aus dem CO, um sich den button zu sicher, je nach villain und button kann man hier auch recht loose werden.

      cold callen ip:
      wenn ich vs einen villain spiele, bei dem ich zwischen 3bet udn cold call auswaehlen kann (tag, fisch, halt keine nit oder maniac, der immer 4bettet) entscheide ich zwischen cold call und 3bet danach, wie die playabilty meiner hand postflop ist.
      mag meine hand einen multiway pot? (AsJsT7, KK45ss, AA72rb) dann eher cold call.
      oder moechte meine hand heads up kommen (5689ss, 4456ss) und kann ich mit meiner hand vs den villain mit TP 4 stacks spielen? (KJQ9ss, AKQJ, AA**ss, KK**ss), dann halt eher 3bet, um zu isolieren und, was imo enorm wichtig ist einen stack to pot ratio zu schaffen, der fuer unsere hand optimal ist.
      mit 5689ss werden wir nicht viele flops gut genug hitten, um in einem multiway flop a) broke zu gehen oder b) viel action auszuhalten (ps cbet, call, wir halten bottom 2 oder pair +OESD oder pair + gutshot + backdoor FD)
      solche haende spielen sich dann besser im rrpot, in dem wir zudem noch einige flop mit einer cbet mitnehmen koennen.
      genauso eine hand wie KQJ9ss, bei der wir halt einfach mit anyTP (das ja meist gutshot oder backdoor irgendwas hat) reinstellen koennen und wir selbst gegen eine c/rsing range gut dastehen

      anders halt vs ne nit: vs die cold calle (oder folde) ich dann lieber den button, um dann zu schaun, ob ich postflop was machen kann. auch wenn die nit ne starke open raising range hat, muss die erstmal mit dem flop connecten und wir koennen gut floaten oder vs einen check dann den pot ip einsammeln (wenn natuerlich die blinds immer einsteigen, folde ich marginale haende, weil das nur heads up oder 3way klappt)

      vs den maniac kann man schon looser cold callen, weil er viele haende ueberspielt udn wir lighter stacken koennen

      3betting oop:
      wuerde ich sehr sehr tight halten. gute aces gute koordinierte rundowns. hier auch nach der 3bet oefters mal c/rses einbaun, auf boards die du oft c/fdest

      Gruß,
      Stefan.
    • NoSekiller
      NoSekiller
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      danke für die Antworten =)


      @Marcel: das mit den schwachen AA ist interessant...habe die bisher immer als MW-Hand gespielt...würdest du die aus MP2 und MP3 dann auch PS openraisen oder findest du da trotzdem einen Minraise gut?