Poker kein Glücksspiel ? Das gilt es zu beweisen

    • Infinitosz
      Infinitosz
      Global
      Dabei seit: 11.02.2009 Beiträge: 43
      Hallo liebe Community,

      Bald steht für mich eine Präsentation an, für die ich das Thema :
      "Poker ist kein Glücksspiel" gewählt habe.
      Es gilt hierbei einem SEHR skeptischen Publikum anhand von Fakten ,
      Personen und sonstigen Mitteln der Überzeugung dies zu erreichen.
      Nun zu meiner Frage:
      Würde sich jmd beispielsweise für ein Interview zur Verfügung stellen oder
      einen Graphen posten oder mir sonstwie dabei behilflich sein durch die Heranführung von Fakten ?
      Schonmal im Vorraus vielen Dank.
      Wenn wichtige Infos oder noch Fragen offen sind , einfach schreiben.


      Gruß
      Infi
  • 47 Antworten
    • sashman85
      sashman85
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2007 Beiträge: 2.198
      Würde auf jedenfall mal die Graphen von Rennwurm und Boku nutzen!
      Haben beide eine vernünftige Samplesize und auch noch schicke kurven nach oben :D
    • NoSekiller
      NoSekiller
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      Das Problem ist doch ganz einfach "Wie definiere ich Glücksspiel"...bevor du diese Frage nicht geklärt hast, kannste den Rest erst Mal hinten anschieben imo ;)
    • ribarle
      ribarle
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 1.305
      würde kerry interviewn~
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.600
      Fakten:
      -Wer den Pott bekommt kann sich erst am River entscheiden, aber auch schon direkt bevor irgendwelche Karten aufgedeckt werden!

      -Es kommt verhältnismäßig selten zum Showdown (bei Hold'em zumindest)

      -Expected Value + Samplsize im Vergleich mit Glücksspielen (zB Roulette)

      Wer's dann noch nich checkt, dem ist nicht mehr zu helfen^^
    • Infinitosz
      Infinitosz
      Global
      Dabei seit: 11.02.2009 Beiträge: 43
      hallo ,
      zunächst einmal danke für die -in kurzer zeit- zahlreichen Antworten.
      Die Definition eines " Glücksspiels" ist meines Erachtens das wo der Faktor Zufall die größte Rolle spielt , auch in diversen Lexika und in Wikipedia steht das ähnlich:
      Auszug aus Wikipedia
      "Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az-zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel)) bezeichnet, sind per rechtlicher Definition Spiele, bei denen Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen – und nicht vom Geschick oder den Entscheidungen der Spieler."

      Das werde ich wohl als Teil meiner Grundlage für die Definition nehmen.
    • 2weiX
      2weiX
      Bronze
      Dabei seit: 15.08.2006 Beiträge: 2.116
      es gibt ne richtige STUDIE zu diesem thema, speziell auf NL Texas Hold'Em.
      Dabei wurde "rausgefunden", daß

      a) nur 25% der hände am showdown entschieden werden
      b) > 25% der hände ohne flop entschieden werden
      c) in 70% der fälle nicht die beste preflop-hand den pot gewinnt

      (zahlen ausm kopf, aber so ungefähr war's).

      sufu nutzen
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    • Nitlib
      Nitlib
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 1.489
      Poker kein Glücksspiel ? Das gilt es zu beweisen
    • papito84
      papito84
      Bronze
      Dabei seit: 25.12.2005 Beiträge: 1.100
      Na super, da hast du dir aber was vorgenommen.

      Ich persönlich würde mir nicht mal mehr für Geld die Mühe machen, irgend jemand davon zu überzeugen, daß Poker eben nicht nur ein Glücksspiel ist.

      Das was du als Beweis anführen willst - egal was es auch sein möge - wird sowieso ignoriert.

      Selbst beste Freunde, die wissen, daß ich sie noch nie belogen habe, nehmen mir meine Gewinne nicht ab. Ich sehe es an ihren Blicken. Die halten mich für einen Spielsüchtigen, der sich selbst was vormacht.

      Es wird auch nix nützen, wenn du denen von Sharkscope oder Rennwurm erzählst - sie werden es nicht glauben.

      "Ach das ist doch alles Betrug, hast du überhaupt schon mal Geld ausbezahlt, ja am Anfang gewinnt man,....."


      Deswegen rede ich schon seit einiger Zeit mit absolut niemandem mehr darüber.

      Werde ich gefragt, ob ich denn noch Onlinepoker spiele, dann verneine ich und wechsele schnell das Thema.
    • NoSekiller
      NoSekiller
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      Original von Infinitosz
      hallo ,
      zunächst einmal danke für die -in kurzer zeit- zahlreichen Antworten.
      Die Definition eines " Glücksspiels" ist meines Erachtens das wo der Faktor Zufall die größte Rolle spielt , auch in diversen Lexika und in Wikipedia steht das ähnlich:
      Auszug aus Wikipedia
      "Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az-zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel)) bezeichnet, sind per rechtlicher Definition Spiele, bei denen Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen – und nicht vom Geschick oder den Entscheidungen der Spieler."

      Das werde ich wohl als Teil meiner Grundlage für die Definition nehmen.
      das ist aber auch sehr schwammig...
      a) wie "misst" man den Glücksanteil?
      b) wie groß darf der Glücksanteil denn sein?
    • 2weiX
      2weiX
      Bronze
      Dabei seit: 15.08.2006 Beiträge: 2.116
      http://www.maths.lse.ac.uk/Courses/MA301/pokermachine.html
    • Infinitosz
      Infinitosz
      Global
      Dabei seit: 11.02.2009 Beiträge: 43
      Original von 2weiX
      es gibt ne richtige STUDIE zu diesem thema, speziell auf NL Texas Hold'Em.
      Dabei wurde "rausgefunden", daß

      a) nur 25% der hände am showdown entschieden werden
      b) > 25% der hände ohne flop entschieden werden
      c) in 70% der fälle nicht die beste preflop-hand den pot gewinnt

      (zahlen ausm kopf, aber so ungefähr war's).

      sufu nutzen
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      Super , danke dir
      Die Studie hilft mir echt weiter :)
      Hatte erst nichts über die Sufu gefunden.
      Wahrscheinlich die falschen Begriffe oder so :f_confused: .



      Über die Glücksspiel Definition muss ich mir definitiv nochmal Gedanken machen , danke dir dafür NoSekiller.
      Werde mich in dem Bereich nochmal schlau machen.
    • paraB
      paraB
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2008 Beiträge: 981
      Original von Infinitosz
      hallo ,
      zunächst einmal danke für die -in kurzer zeit- zahlreichen Antworten.
      Die Definition eines " Glücksspiels" ist meines Erachtens das wo der Faktor Zufall die größte Rolle spielt , auch in diversen Lexika und in Wikipedia steht das ähnlich:
      Auszug aus Wikipedia
      "Glücksspiele, manchmal auch als Hazardspiele (von französisch hasard, dt. Zufall, abgeleitet von arabisch az-zahr, der Mehrzahl von Spielwürfel, siehe Hazard (Würfelspiel)) bezeichnet, sind per rechtlicher Definition Spiele, bei denen Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen – und nicht vom Geschick oder den Entscheidungen der Spieler."

      Das werde ich wohl als Teil meiner Grundlage für die Definition nehmen.
      Wikipedia als Grundlage einer Definition zu nehmen geht (eventuell) in der Grundschule durch. Bei allen höheren Lehrveranstaltungen wird dir dein (Uni-) Lehrer dafür keine gute Note geben, da bei Wiki jede wissenschafliche Grundlage fehlt. Da könntst du als Quelle auch die Meinung deiner Oma angeben. Nur mal so als Denkanstoss... :f_biggrin:
    • Infinitosz
      Infinitosz
      Global
      Dabei seit: 11.02.2009 Beiträge: 43
      @paraB
      Da hast du wohl recht nur bin ich noch in der "glücklichen" Lage
      Abiturient zu sein, sprich das ganze ist eine Präsentation für den eGK.
      Und ich werd keinesfalls den Fehler machen und nur Wikipedia als Grundlage nutzen, die Steilvorlage geb ich meinem Lehrer dann doch nicht.
    • karsten76
      karsten76
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2009 Beiträge: 106
      Ich würde das Thema von der Wahrscheinlichkeiten her angehen.

      Das man sich aussuchen kann, welche Hände man spielt (Außer im BB u. SB natürlich). Schon alleine durch die Auswahl der gepielten Hände geht man ja schon strategisch vor.

      Das man jemandem durch einen Raise die Odds verwehren kann.

      Ich würde die Unterschiede z.B. zwischen Roulette und Poker darlegen.
    • RaiserBlade
      RaiserBlade
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2007 Beiträge: 5.759
      sag einfach jedem er soll 25€ mitbringen und dann spielt ihr einfach bis DU alles gewonnen hast. Nimmste dir eben genug geld mit, dass du immer wieder nachkaufen kannst falls ein paar beats um die ecke kommen.
      labern kannste viel, die glauben dir erst wenn sies sehen und du plötzlich ihre ganze kohle hast.
    • aufuu
      aufuu
      Bronze
      Dabei seit: 08.06.2009 Beiträge: 1.194
      Ich würde auch Graphen die nach unten gehen. Vielleicht hilft dir DAS um die Varianz zu untermalen. Gibt btw genug fertige Argumentation hier, in anderen Foren, generell im www;)
    • DerBobs
      DerBobs
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 9.909
      ich würd einfach nen laptop mitnehmen, live vor der klasse paar hände NL1k spielen, und von den winnings lehrer + klasse auf ein bier einladen. so leicht haste noch nie ne 1 verdient und dabei noch n paar fische geködert. TAF-flyer nicht vergessen.
    • Noonien
      Noonien
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2007 Beiträge: 4.616
      Naja, Poker IST ein Glücksspiel.
      NL100 HU :
      Gegner hat 27o und geht Allin, du hast AA und callst.
      Du verlierst da Gegner Fullhouse hittet.
      Wenn dir das nun 100.000 mal in Folge passiert, so hast du 100.000 mal die richtige Entscheidung getroffen und 100.000 mal verloren weil du Pech hattest.
      Somit war Luck > Skill und das auf eine Samplesize von 100.000 Händen und somit aussagekräftig.
    • Roque1981
      Roque1981
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2008 Beiträge: 657
      da gibt es einen aufsatz im GewArch 2006 (so um Seite 500 rum) , wo zwei Juraprofs. darlegen, dass cash-game kein glücksspiel ist. tuniere und sngs sind nach deren ansicht aber glücksspiel.