Frage Schuldrecht an die Rechtsexperten

    • torytrae
      torytrae
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2008 Beiträge: 15.944
      Folgendes: Ich habe 2001 in Berlin zu Miete gewohnt und 2001 die Wohnung gekündigt. Mein Vermieter (ein Mietunternehmen) hat sich um die gesamte Abwicklung gekümmert.

      Vor ca 1 Jahr tauchte plötzlich erstmalig eine Mahnung über angebliche 400 Euro Stromkosten auf von einem Inkassounternehmen im Auftrag des Stromkonuzerns. Ich rief natürlich dort an und forderte erstmal eine Rechnung - sonst könne ja jeder kommen. Darauf keine Reaktion mehr.

      Jetzt kommt plötzlich von einem Inkassounternehmen der Strom-Rechnungsanspruch gegen mich von 400 Euro + 250 Euro Mahngebühren - natürlich immer noch ohne Rechnung.

      Erstmal finde ich es merkwürdig, dass der Anspruch gegen mich gilt, da mein Vermieter das ganze abgewickelt hat (hab leider nichts schriftlich, nur mündlich).

      Zweitens keine Rechnung.

      Drittens kam die komische Forderung 7 bzw. 8 Jahre später?! Sehr strange. Soweit ich das sehe, verjähren Schuldansprüche ohnehin nach 3 Jahren.

      Also whats my line? Anwalt nehmen? Selber antworten? Auf Verjährung hinweisen?
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