auscashen und finanzamt

  • 54 Antworten
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      wieso sollte das das FInanzamt interessieren ? Poker ist nicht legal, damit ist auch deren Ertrag nicht steuerpflichtig. und das finanzamt will nur steuern. aufpassen musst du nur bei richtig grossen summen, weil dann der zoll nachfragt wegen geldwäsche ab welchem betrag ... ka
    • OurSilence
      OurSilence
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 1.673
      Pokern fällt unter keine der Einkunftsarten nach § 2 Abs. 1 EStG und ist damit für den Fiskus nicht steuerbar. Geldwäsche musst Du dir glaube ich keine Sorgen machen. :P
    • fry3
      fry3
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 3.021
      Sollten es regelmäßige Einkünfte werden, wird es steuerpflichtig. Dazu gab es auch schon häufiger Threads.
    • OurSilence
      OurSilence
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      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 1.673
      Original von fry3 Sollten es regelmäßige Einkünfte werden, wird es steuerpflichtig. Dazu gab es auch schon häufiger Threads.
      Und was soll da die Gesetzesgrundlage sein? Würde nur § 22 EStG "Sonstige Einkünfte" sein, da fallen sie aber raus, da sie ausserhalb eines Verpflichtungsverhältnisses gezahlt werden. Meiner Meinung nach zur Zeit definitiv nicht steuerbar! Ausserdem wie wäre es dann mit der steuerlichen Verlustberücksichtigung?
    • StarsAbove
      StarsAbove
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 1.770
      hab nen steuerberater gefragt und es muss definitiv NICHT versteuert werden, egal wieviel und wie regelmäßig man kohle macht. allerdings kann das finanzamt fordern, dass man einen nachweis erbringt das man das geld erspielt hat...dann muss man sich halt an pp oder den jeweiligen anbieter wenden. was wohl versteuert werden müsste sind bonis ab einer bestimmten summe im jahr, die ich aber nicht weiß^^.
    • PokerSpass
      PokerSpass
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      Dabei seit: 05.02.2006 Beiträge: 1.390
      Bin auch der Meinung das Pokern NICHT steuerbar ist. Auch ganz bewusst von Finanz so gewählt, weil sonst müssten sie ja auch Pokerverluste anerkennen und diese dann mit anderen Einkunftsarten verrechnen. Komme aber aus Österreich - die Steuergesetze sind aber fast gleich.
    • QuapeS
      QuapeS
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2005 Beiträge: 367
      Original von larseda wieso sollte das das FInanzamt interessieren ? Poker ist nicht legal, damit ist auch deren Ertrag nicht steuerpflichtig. und das finanzamt will nur steuern. aufpassen musst du nur bei richtig grossen summen, weil dann der zoll nachfragt wegen geldwäsche ab welchem betrag ... ka
      falsch. die (il)legalität von einkünften ist irrelevant für ihre steuerbarkeit. ein dealer muss auch ESt zahlen
    • LeFish
      LeFish
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2006 Beiträge: 635
      Mein Vater ist "Chef" eines Finanzamtes (natürlich kennt er sich nicht 100% bei Versteuerung von Glücksspielgewinnen aus) er meint aber das es steuerfrei ist. Bei kleineren Summen bis 5 stellig ist das eh kein Problem. Das ist jetzt kein Persilschein aber so kennt er es... Edit: Er meint man könnte dem Finanzamt sogar sagen das das Geld vom Pokern stammt. Der Polizei erteilen die von selber keine Auskunft. Wenn man wegen der eventuellen Illegalität Angst hat..
    • osirisdd
      osirisdd
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 1.135
      Original von QuapeS falsch. die (il)legalität von einkünften ist irrelevant für ihre steuerbarkeit. ein dealer muss auch ESt zahlen
      sehr praxisrelevante antwort =)
    • Koen
      Koen
      Bronze
      Dabei seit: 13.07.2006 Beiträge: 464
      der steuerberater meines vaters sagt, dass man keine steuern zahlen muss, weil pokern gesetzklich ein gluecksspiel ist. Wenn man im casino geld gewinnt muss man ja auch keine steuern zahlen, wenn das wohl der fall waere koennte man verluste demnach von dem steuerpflichtigen betrag abziehen und ich glaube nicht dass der staat damit anfangen will :)
    • aragon20
      aragon20
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2006 Beiträge: 1.020
      langsam wirds langweilig 5 Millionen mal dieselbe frage zu beantworten. Die Gewinne sind NICHT steuerpflichtig. Die Kapitalerträge(z.B. Zinsen) , die aus den Pokergewinnen entstehen, sind, wie alle anderen Kapitalerträge auch, steuerpflichtig, wenn sie den steuerfreibetrag überschreiten Macht doch einfach mal nen sticky daraus
    • BennyTK
      BennyTK
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 1.644
      also ich fand den thread hier noch mal ganz gut...slannes meinte doch mal dass sein steuerberater ihm zum versteuern geraten hatte, wenn ich mich recht erinner...naja jetzt kann ich wieder ruhigen gewissens schlafen! sticky find ich auch ne gute idee!
    • domano
      domano
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 6.867
      naja wenn dann sticky mit nem statement eines ps.de verantwortlichen, und benny... slaan hat die versteuer idee schnell verworfen.
    • Thomas6409
      Thomas6409
      Black
      Dabei seit: 12.07.2006 Beiträge: 5.978
      Ich fürchte, ihr macht es euch alle ein bißchen zu einfach. Ich verweise einfach mal auf § 15, 2 EStG: "Eine selbständige nachhaltige Betätigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, ist Gewerbebetrieb, wenn die Betätigung weder als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft noch als Ausübung eines freien Berufs noch als eine andere selbständige Arbeit anzusehen ist." Hier liegt auch der Unterschied zum steuerfreien Lottogewinn, da dieser nicht nachhaltig ist.
    • BennyTK
      BennyTK
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 1.644
      wo siehst du hier die beteiligung am wirtschaftlichen verkehr?? ich finde dieses zitieren von irgendwelchen gesetzen bringt uns auch nicht weiter - das ist meiner meinung nach immer auslegungssache. viel wichtiger ist mir die meinung von steuerberatern oder wie oben einem finanzamtmitarbeiter...
    • Thomas6409
      Thomas6409
      Black
      Dabei seit: 12.07.2006 Beiträge: 5.978
      Original von BennyTK ich finde dieses zitieren von irgendwelchen gesetzen bringt uns auch nicht weiter - das ist meiner meinung nach immer auslegungssache. viel wichtiger ist mir die meinung von steuerberatern oder wie oben einem finanzamtmitarbeiter...
      Original von BennyTK wo siehst du hier die beteiligung am wirtschaftlichen verkehr??
      Du spielst bei partypoker, das ist im Zweifelsfall schon genügend Beteiligung. Schließlich stehst du in einem Vertragsverhältnis mit einem Unternehmen, um überhaupt spielen zu können.
      Original von BennyTK ich finde dieses zitieren von irgendwelchen gesetzen bringt uns auch nicht weiter - das ist meiner meinung nach immer auslegungssache. viel wichtiger ist mir die meinung von steuerberatern oder wie oben einem finanzamtmitarbeiter...
      Ich stimme dir voll zu, dass das Auslegungssache ist. Ich würde auch nicht behaupten, dass Pokereinnahmen auf jeden Fall steuerpflichtig sind. Mir gefallen nur diese vielen Beiträge in diesem Thread nicht, die das so darstellen, als wäre es auf keinen Fall steuerbar und als würde das im Gesetz stehen. Dort steht nämlich ziemlich genau, dass es steuerbar und auch steuerpflichtig ist. Macht ein Arbeitnehmer über einen Zeitraum von einem Jahr Verluste mit Poker und will diese von seinen Einkünften abziehen, kann das vom Finanzamt easy abgelehnt werden, da es dann wohl an der nachhaltigen Gewinnerzielungsabsicht mangelt. Bei unsereins ist die aber wohl gegeben. Imho kann man die Frage nach der Steuerpflicht nicht beantworten. Ich denke, dass dies eine Grauzone ist, in der es noch keine Rechtssprechung gibt. Fragst du 5 Steuerberater, wirst du wohl mindestens 6 verschiedene Meinungen hören.
    • BennyTK
      BennyTK
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 1.644
      letztendlich kann man im schlimmsten fall nur hoffen an jemanden wie LeFishs Vater zu geraten :) irgendjemand hatte doch nach dem freibetrag gefragt, bei dem noch nicht überprüft wird. also Überweisungen ab 12.500 € vom Ausland ins Inland werden zumindest bei der Sparkasse gemeldet (weiß ich von jemandem, der da arbeitet)...jetzt wär natürlich die frage wie das ist, wenn ich innerhalb von einer woche fünf mal jeweils 10.000 € auf mein konto packe..
    • xanic
      xanic
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 1.439
      Eventuell liegt das auch einfach am finanzamt. Mein Studium (FH-Wismar - Fernuni) kann ich auch nur wahrscheinlich absetzen, da ein paar Finanzämter das gar nicht akzeptieren (so die aussage der Uni) mfg markus @benny: wenns dir zu riskant ist, kannst du auch mal 10k auf mein Konto überweisen :D
    • BennyTK
      BennyTK
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 1.644
      ich glaub dir reichen auch 1000 oder? ;)