Losings chasen, scared money, zu ergebnisorientiert

    • saftspritze
      saftspritze
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2007 Beiträge: 247
      Hallo,

      zu mir kurz:

      Ich bin 20, werd bald 21 und hab vor 2 Jahren relativ erfolgreich ne lange Zeit Poker gespielt. Habs damals sogar bis auf NL 200 geschafft. Hab da aber dann gut aufs Maul bekommen und meine "verbliebenen" 3000€ ausgecasht und aufgehört zu pokern.
      Seitdem hab ich nie mehr richtig online gezockt. Nur homegames und ab und an maln nen Turnier für nen Freund fertiggespielt.

      Jetzt hab ich vor 4 Wochen mit 430$ auf 'Stars wieder angefangen zu zocken. Spiel da NL 10 SH, meist 9-12 Tabling. Hab damit eigentlich auch keine Probleme. Wenn ich wach und konzentriert bin, schlage ich das Limit mit guten Stats. Eigentlich kein Problem... (is ja auch kein Wunder bei den Fischen)

      Nur irgendwann bin ich dann wieder so bei 650$, fange an NL 25 zu spielen und nach nem BadBeat gehts los. Ich schau dauernd auf meinen Kontostand, will den Lose nur noch reinkriegen, spiele dann meist bis spät nachts und werd sehr unkonzentriert, lass mich leicht ablenken (schau fernsehen dabei, surfe usw.). Das hat meist zur Folge, dass ich noch mehr verliere ^^. Meist so bis auf 380$.

      Auf jeden Fall will ich das ändern.
      Was könnt ihr mir für Tipps da geben ?

      Ich hab mir vorgenommen, dass ich:

      - unter der Woche nur noch bis halb zehn abends spiele (danach bin ich einfach müde und unkonzentriert) ---> vorwiegends mittags zocken
      - nur noch 2h lange Sessions spiele.
      - nur NL 10 spiele bis 900$ BR (dieses Ziel find ich eigentlich am härtesten. doch ich bin mir ziemlich sicher, dass mir ein gutes BRM auf jedem Limit deutlich helfen würde. Mein Poker wird einfach viel schlechter, wenn ich auf "scared money" sitz)

      Es regt mich nebenbei auch immer tierisch auf, wenn ich daran denke, wie viel BRM ich schon wieder habem könnte, wenn ich doch einfach ma 40 k Hände auf NL 10 zocken würde.
  • 1 Antwort
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hallo saftspritze,

      ich erlaube mir, hier mal etwas zu quoten:

      Original von zweiblum88
      gegen scared money hilft am besten eine dicke Bankroll, nur weil irgendwo steht, man kann mit x Stacks aufsteigen und soll mit y Stacks absteigen heißt das noch lange nicht dass es gut für dich ist.
      Original von michimanni
      Zwei Dinge finde ich wichtig bei Deinem Problem:

      1. Befolge den Rat von zweiblum88 und habe eine so dicke BR, dass Dir Verlust nicht weh tut. Allein dieses simple Prinzip hat einige durchschnittliche Spieler zu guten Spielern gemacht, da sie sich einfach besser auf das Spiel konzentrieren konnten - und nicht mehr auf den Cashier...

      2. Abstrahiere das Geld. Mache Dir klar, dass Du mit BB am Tisch sitzt und nicht mit $. Kleiner Trick dazu: Stell Dir vor, Du würdest Monopoly spielen und bedenke, dass Du Monopoly nur mit einer Spielfigur spielen kannst. Keine Spielfigur, kein Monopoly. Beim Poker ist das ähnlich: Keine BB, kein Poker.
      Quelle: wie komm ich weg vom result-orientierten denken und scared money?

      Ich könnte mir vorstellen, dass Dir bereits diese simple Vorgehensweise sehr hilft. Hier im Subforum gibt es zu diesem Thema auch noch weitere Threads, vielleicht schaust Du mal in den einen oder anderen hinein.

      Viel Erfolg wünsche ich Dir :)