Interpretation: foldto3bet in Verbindung mit Position

    • toatreffnix
      toatreffnix
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 657
      Moin!
      Ich fühle mich schon seit längerer Zeit unwohl in Sachen 3bets, weil ich den Wert nicht wirklich über die 5% kriege, egal ob 3- oder 9-tabling sessions, und wollte in dem Zusammenhang mal einen Teilaspekt herausgreifen:

      Wenn ihr z.B. einen 22/20 Spieler mit 60% fold to 3bet seht (oder allgemein einen reg), der rechts von euch sitzt, wie seht ihr dann seinen realen fold to 3bet Wert, wenn
      a) Er am BU stealt und ihr restealt aus dem BB (Sagen wir ihr spielt 7% 3bet aus dem BB und insgesamt etwa 19/17)?
      b) Er aus MP/CO raised und ihr reraised am BU (Blinds seien unknown)?

      Mir geht es nicht um ein "Was ist sinnvoll für ihn zu callen", sondern um ein "Wieviel callt er wirklich?". Pockets packe ich z.B. in so ziemlich jede 3bet-callingrange, auch wenn es oft keinen Sinn macht - gecallt werden sie trotzdem dauernd. Vielleicht helfen mir eure Meinungen bei der Rangeeinschätzung.

      Ich frage deshalb, weil ich das subjektive Empfinden habe, dass die Leute am BU viel viel mehr callen (trotz der schwächeren range) und ich oft daran zweifel, dass eine bluff3bet profitabel ist bzw. habe dann Probleme die range soweit einzugrenzen, dass ich meine value-3betting range möglichst optimal erweitern kann (Stichwort "AJ/KQ easy 3bet oder sogar AT/KJ?").
      Entsprechend hoch fallen dann gegen solche Leute meine foldtosteal Werte aus und daran möchte ich was ändern. Dabei meine ich mit "solche Leute" nicht nur Tags wie im Beispiel oben sondern vor allem solche, die noch 'ne Ecke weniger auf 3bets folden und auch extrem wenig auf contis bzw. Leute, auf die man gar keine postflop reads hat.


      P.S.: Ich spiele Nl50sh, ab und an nl100sh, auf party.
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