Lohnen sich Tuniere?

    • Rubenbauar
      Rubenbauar
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 1.280
      Hallo, Bin gerade auf dieses Unterforum gestoßen. Da ich ziemlich gerne Tuniere spiele, stell ich mir seit einigen Tagen die Frage, ob man komplett umsteigen kann von cash games auf Tuniere. Bei mir ist es so, dass ich aufgrund einer kleinen Bankroll, die 50$ startguthaben bei Partypoker, inzwischen nur noch 35$ übrig habe. Deshalb spiele ich nur niedrigstes Limit Holdem, wo ich allerdings mehr oder weniger auf der Stelle trete. Zur Abwechslung spiele ich dann ab und zu mal ein paar Tuniere, vorwiegend Freerolls so lange es noch geht und wenns möglich ist No Limit Variante, da mir die Spielweise irgendwie besser liegt. Wie sinnvoll ist es, mit Tunieren die eigene Bankroll hoch zu treiben und auf cash games völlig zu verzichten? Das Risiko ist erstmal geringer weil man nur sein buy in verliert, allerdings gewinnt man außer auf den vordersten Plätzen natürlich nicht so viel. Hatte einige ganz gute Ergebnisse, jedoch immer nur geringen Gewinn. Das Problem ist, dass einem am Ende immer die blinds auffressen und sich recht schnell schon zu Beginn des Tuniers einige Leute mit einem großen Stack heraus kristallisieren gegen die man am Ende kaum noch ankommt. Gibts irgendwelche Artikel die man zu Tunieren lesen kann? Wie man am besten spielt, tight oder loose usw.?
  • 12 Antworten
    • DPL00
      DPL00
      Bronze
      Dabei seit: 07.08.2006 Beiträge: 393
      Wie willst du ein Turnier mit wesentlich größerer Varianz (gerade bei Freerolls) beaten, wenn du mit Fixed auf dem niedrigsten Limit nicht zurecht kommst? Ein paar Basics braucht man auch für Tourneys :) Wenn dir No-Limit mehr liegt versuch dich im Cash-Game auf 0.02/0.04, da hast du imho schwache Gegner und kommst eher zu Geld. Nicht zuletzt weil du hier zu Turnieren als Bronze nicht viel Infos finden wirst.
    • huj87
      huj87
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2006 Beiträge: 311
      Bei deiner BR kannst du selbst SNGs vergessen. MTTs erst recht. Da brauch man so viel Glück, um überhaupt einigermaßen weit zu kommen, dass bis es mal klappen würde deine BR längst aufgebraucht wäre. Spiel Cashgames und ab und zu mal ein Freeroll, um ein Gefühl für MTTs zu bekommen. Wenn du dann bei ca. 150 $ angekommen bist, solltest du dich langsam mit Turnier Theorie und Coaching beschäftigen und dann umsteigen. Versuchs einfach noch ein bisschen weiter mit FL. Ich spiele jetzt auch nur noch SNGs, MTTs und NL und kann dennoch von meinem FL Wissen profitieren. Sobald du wieder mehr hast, einfach auf SSS umsteigen. Viel Glück, du wirst es brauchen!
    • Schelm
      Schelm
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2006 Beiträge: 5.199
      Also dein Argument, dass man bei Turnieren nur sein Buy-In verleirt und somit weniger Verlust als bei Cash games macht ist nicht ganz richtig denke ich! Wenn du dich auf den kleinen Limits (ich kenne es nur von limited holdem) an den Starting Hand Chart und die Kenntnisse aus der Anfänger und Bronzesektion hälst solltest du eigentlich deutlich Gewinn machen! Ein extremer Downswing der dich auf dem niedrigesten Limit deine ganzen 50$ kostet ist wohl sehr unwahrscheinlich. Also ich kann dir nur raten lieber Cashgames zu spielen! Freerolls kann man natürlichimmer mal spielen um seine bankroll mit viel Glück etwas aufzustocken.
    • TylerDyrdon
      TylerDyrdon
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 2.106
      Hi zusammen, gibts es eigenltich keine Artikel von Ps zu Sit & Gos ??? Habe leider keine gefunden....Gibts sonst noch gute Seiten über Infos zu Sit & Gos ??? Gruss Tyler
    • FrieWe
      FrieWe
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2006 Beiträge: 36
      Original von TylerDyrdon Hi zusammen, gibts es eigenltich keine Artikel von Ps zu Sit & Gos ??? Habe leider keine gefunden....Gibts sonst noch gute Seiten über Infos zu Sit & Gos ??? Gruss Tyler
      http://www.pokerstrategy.org.uk/de/strategy/119/
    • Absalon
      Absalon
      Bronze
      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 932
      Hi, Deine Frage taucht in gewissen Abständen immer wieder in den diversen Foren auf. Der beste Artikel zu dem Thema, den ich im Netz finden konnte, ist hier. Ja, grundsätzlich kann man ganz auf SnGs umsteigen, viele machen das auch. Ich zum Beispiel bin Ende November ganz von Cashgame auf Turniere umgestiegen und habe meine BR seitdem gut verdoppelt. :D Allerdings brauchst du auch eine BR, die dich finanziert. Ich hatte als ich umstieg immerhin 600$ zusammen und die Microlimits bis hinauf auf 0.5/1$ (Limit) alle geschlagen. 35$ reichen nicht, zumal du auf Party zu Anfang mindestens die 6er, besser die 11er spielen solltest - darunter frisst dich der Rake auf. Generell verdient man mit SnGs übrigens nicht mehr, sonder eher weniger als mit Cashgames - ein Faktor, der allerdings mehr als ausgeglichen wird, wenn dir Turniere einfach mehr liegen. :D Also: Durchbeißen auf den Micros bis du mindestens 300$ zusammen hast. Dann die HOH Bücher durchackern, und dann kann's losgehen!
    • dayero
      dayero
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2005 Beiträge: 1.723
      Original von Absalon Hi, Deine Frage taucht in gewissen Abständen immer wieder in den diversen Foren auf. Der beste Artikel zu dem Thema, den ich im Netz finden konnte, ist hier.
      imho steht in dem artikel ziemlicher quatsch. die winrates für cashgames sind total überzogen und die schlussfolgerungen sind alle so pauschal oder ungenau, daß die eigentlich schon falsch sind. und so tolle tipps wie "die ersten 250 sngs single tablen" sind ja mal extra lolling.
    • nathilion
      nathilion
      Bronze
      Dabei seit: 24.10.2006 Beiträge: 39
      Dann die HOH Bücher durchackern
      was sind die HOH Bücher?
    • RobDynamo
      RobDynamo
      Bronze
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 2.125
      Das sind die Bücher von Dan Harrington (Harrington on Holdem) gibt es drei Teile von. Ein bissel was steht in dem Thread Turnier Bücher Bin gerade bei Buch 2, sehr interessant und lehreich!
    • Absalon
      Absalon
      Bronze
      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 932
      Original von dayero
      Original von Absalon Hi, Deine Frage taucht in gewissen Abständen immer wieder in den diversen Foren auf. Der beste Artikel zu dem Thema, den ich im Netz finden konnte, ist hier.
      imho steht in dem artikel ziemlicher quatsch. die winrates für cashgames sind total überzogen und die schlussfolgerungen sind alle so pauschal oder ungenau, daß die eigentlich schon falsch sind. und so tolle tipps wie "die ersten 250 sngs single tablen" sind ja mal extra lolling.
      Also ich finde die Analyse anhand der Tabellen ausgesprochen aufschlussreich, was die Zusammenhänge ITM-> ROI angeht und die Verteilung auf die Plätze 1-3. Ob du nun 250 SNGs singletablest oder nicht musst du selbst wissen. Der Ratschlag ist ungefähr genauso richtig, wie das, was hier bei PS zum Thema Multitabeln immer wieder gesagt wird: "Zum Lernen besser 1 bis maximal 2 Tische." Ist ein völlig richtiger Vorschlag, hält sich nur niemand dran (ich auch nicht ;) ). Vergrößert den Spaß aber verzögert den Lerneffekt, muss jeder selbst wissen. Ob die Winrate im Vergleich zu Cashgames überzogen ist, kann ich nicht beurteilen, der Vergleich bezieht sich ja wohl auf NL und das habe ich Cash nie gespielt.
    • Deepblue
      Deepblue
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 1.387
      Ich kann den Vorschlag, wenige Tische zu spielen, nur unterstützen. Gegner zu beobachten und sich Notizen zu machen, bringt auch schon auf 6$ und 11$ SNGs was, da man auch dort einige Spieler regelmäßig trifft.
    • dayero
      dayero
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2005 Beiträge: 1.723
      Original von Absalon Also ich finde die Analyse anhand der Tabellen ausgesprochen aufschlussreich, was die Zusammenhänge ITM-> ROI angeht und die Verteilung auf die Plätze 1-3.
      aha. du musst auf 10 sng 110% prizepool kriegen für break even. entsprechend mehr für ne ordentliche roi. die prizeverteilung ist 50/30/20 und der rest ergibt sich durch verwendung der kopfrecheneinheit ganz ohne tabelle ;)
      Ob du nun 250 SNGs singletablest oder nicht musst du selbst wissen. Der Ratschlag ist ungefähr genauso richtig, wie das, was hier bei PS zum Thema Multitabeln immer wieder gesagt wird: "Zum Lernen besser 1 bis maximal 2 Tische." Ist ein völlig richtiger Vorschlag, hält sich nur niemand dran (ich auch nicht ;) ). Vergrößert den Spaß aber verzögert den Lerneffekt, muss jeder selbst wissen.
      ein einziger tisch ist bei sng selbst für anfänger eine unterforderung. du musst bedenken, daß man einen vpip von 10% in der anfangsphase hat und selbst da oft postflop direkt check/fold spielt. 250 standard sng wären dann auch eine eingewöhnungsphase von etwa 200-300 stunden je nach blindstruktur. das find ich schon recht viel.
      Ob die Winrate im Vergleich zu Cashgames überzogen ist, kann ich nicht beurteilen, der Vergleich bezieht sich ja wohl auf NL und das habe ich Cash nie gespielt.
      der typ hat 40 blinds, also 20PTBB für einen guten spieler angenommen. ich habe auch nie nl cash gespielt, aber das scheint mir extrem viel zu sein. das wären alle 2,5 stunden ein kompletter stack im schnitt an einem tisch. würde z.b. bedeuten, daß man mit nl100 4-tabling 160$/h macht.