PLo Bücher - was ist davon zu halten?

  • 7 Antworten
    • febsan
      febsan
      Black
      Dabei seit: 20.09.2007 Beiträge: 1.115
      ja
    • Redman2606
      Redman2606
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 3.636
      Welches ist die sinnvollste Reihenfolge der Hwang Bücher?

      Pot-Limit Omaha Poker: The Big Play Strategy

      ist lt Amazon als erstes erschienen

      Advanced Pot-Limit Omaha: Volume I: Small Ball and Short-Handed Play: 1

      nennt sich Vol1 ...??
    • theholyotter
      theholyotter
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2006 Beiträge: 1.880
      Original von Redman2606

      Pot-Limit Omaha Poker: The Big Play Strategy

      hab bisher nur das gelesen, erklärt Grundlagen, Spielstil : Rock

      aus den Buchtiteln schließend das hier zuerst!
    • Dollarpeter
      Dollarpeter
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2009 Beiträge: 643
      Also hwangs kann ich sehr empfehlen, das 2te leider nicht gelesen hoffe jemand schreit hierfuer auch eine empfehlung oder nicht empfehlung
    • Inkognito
      Inkognito
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 1.344
      ich poste mal nen ziemlich passenden Comment über Hwang Advanced


      fand nen großen teil des buches sehr schwach ehrlich gesagt...

      der aufbau des buches ist totaler quark. warum springt er sofort mit floating in postflop sachen rein, wo doch eine erlaeuterung, welche preflop haende er dafuer nimmt sinnvoll waere. (kommt dann auf seite 216 mit "small ball approach" rofl)

      seine float indikatoren (cbet unter potsize, kleine bets) sind total laecherlich und sowas von exploitable.

      auch sein grundtheorem (es ist besser passiv zu spielen, da jede hand erstmal den flop hitten muss) ist quark. gerade dh sind cbets ja so profitabel und gerade, weil viele leute loose ip peelen sind 2nd/3rd barrels so gut.

      adaptende spieler, die a) barreln udn b) auch boards c/fden, c/rsen, die oft gepeeled werden spielen so recht profitabel gegen seinen stil.

      generell ist der sehr loose in position floaten stil eh nur gegen eine sehr begrenzte anzahl von gegnern wirklich gut.

      nur tags/nits lassen sich entsprechend floaten, der rest barrelt einen einfach super haeufig oder foldet einfach nicht so leicht. gegen die ist das natuerlich ne nette geschichte udn gehoert definitiv in den game plan.


      gut fand ich hingegen seine ausfuehrungen zu small ball generell (ist ja nicht so, dass das schlecht waere, im gegenteil) und zu stack to pot ratios. (bei den stack to pot ratios habe ich allerdings vermisst, wie man preflop aktiv dafuer sorgen kann, dass ein fuer unser holding guter ratio zu stande kommt)


      absoluter schwachsinn hingegen sind die _massen_ an beispiel haenden....

      da sind soooo viele einfach von grund auf misplayte hände bei mit teilweise grauenvollen erlaeuterungen ("called because i felt like it", "im going to fold it this time"... aussage = 0???)
      wo er in buch 1 auf solides preflop play wert gelegt hat, wirft er hier jetzt alles ueber board und spielt totalen crap. klar, er posted die haende, wo es dann postflop geklappt hat, aber resultat orientiertes denken ist so ziemlich das größte leak in poker (und vor allen dingen in omaha....)

      wenn er wenigstens ausfuehrlich auf die sachen eingegangen waere, ok, aber mit dem "yoah hab mich so danach gefuehlt" wird mir nicht weiter geholfen. genauso wenig mit haenden wo er nen schlechten preflop call macht (was er dann zugibt) und die hand gewinnt.... wayne? ich will keine schlechten preflop plays machen, also ist die hand fuer mich da beendet...

      er hätte definitv mehr die theorie ausarbeiten sollen, weniger FPS beispiel haende und mehr auf wege gegen adaptende gegner.

      (btw lol ist auch sein vergleich zu NL, wo man ja cbetten wuerde, weil man ja AA reppen koennte oder so aehnlich (habe jetzt das genaue zitat nicht im kopf)
      man cbettet um seine range balanced zu halten, und indem man das tut haben cbets auch wieder fold equity/value bets werden ausbezahlt (und gleiches gilt auch fuer omaha)

      generell hinkt er imo einfach der zeit ein bischen hinterher, weil ca jeder mittlerweile weiss, wie man vs floats spielt. klar, es ist schwer und unangenehm gegen so jemanden oop zu spielen, aber dh adapten man ja im vorraus und spielt a) preflop oop tight und b) barrelt light oop (oder c/rsed flops/turns)
      jemand der jedes mal bettet, wenn ich zu ihm checke ist wieder sehr sehr einfach zu spielen
      aber das Buch hat auch seine guten Seiten...für Anfänger schon recht gut, aber für "Advenced" Player findet sich nix wirklich neues...
    • deschik85
      deschik85
      Bronze
      Dabei seit: 13.06.2007 Beiträge: 2.291
      Das erste Buch "the big play" ist sehr gut für Einsteiger geeignet. Also es zu lesen, schadet auf keinen Fall.

      Beim 2.ten Buch "Small Ball and Short Handed Vol.1" sind auch gute Kapitel dabei, SPR Teil ect.

      Den Floatingteil im 1. Kapitel fand ich nicht so toll, hätte man eher zum Ende des Buches hin bringen sollen. Ansonsten kann ich auch hier nur sagen, wenn du Geld übrig hast, ist der Kauf nicht verkehrt.
    • B0OKA
      B0OKA
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2007 Beiträge: 122
      Also für komplette einsteiger ist der erste Hwang definitv empfehlenswert, und zwar hauptsächlich wegen dem preflopplay.
      Auch wenn es vieeel zu tight für sh ist, gibt es doch mal nen guten überblick welche hände spielbar sind, looser wird man mit der zeit sowieso.
      Außerdem isses schön billig und der teil über Omaha8 ist auch ganz interressant, falls einem langweilig sein sollte ;) .

      Den 2. Hwang fand ich teilweise gut(SPR gut erklärt), teilweise eher mäßig wenn es z.B. ums floaten geht( meiner meinung nach kommen gute spots dafür viel seltener vor als er es suggeriert) und seine gedanken zur initiative find ich größtenteils nur schwachsinnig.
      Außerdem find ich die Handbeispiele ziemlich sinnfrei, da es viele ähnliche Situationen gibt und seine Plays imho viel zu häufig funktionieren.
      Deswegen für anfänger nicht sofort empfehlenswert, denn die werden, wenn sie sich an seinen Spielstiel genau halten, wahrscheinlich viel Geld postflop verlieren.