Glücksspielverbot !?

    • onux
      onux
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2009 Beiträge: 32
      Hallo Leute,

      ein Kollege hat mir folgendes geschickt, beachtet bitte besonders den letzten Teil (fett) über die Spieler mit PC-Standort Deutschland...

      Was sagen unsere Prof's, Jurastudenten und sonstige dazu? Müssen wir jetzt bibbern? Zählt nun das Online-Pokern bei mir zu Hause (Privaträume) zum öffentlichen Glücksspiel? Ich denke ja eigentlich nicht das direkt Panik angesagt ist, aber...

      ___________________________________________________
      Online-Anbieter umgeht offenbar Verbote

      Von Kerstin Dämon

      Ab dem 16. November darf die deutsche Homepage des Sportwetten-Veranstalters Bwin nicht mehr erreichbar sein. Das Unternehmen umgeht das Verbot jedoch offenbar - und den Behörden sind die Hände gebunden.

      Seit Montag (16.11.09) darf die Internetseite des Sportwetten- und Pokeranbieters Bwin aus Deutschland nicht mehr erreichbar sein. Das entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am 2. November 2009. Das Angebot des Unternehmens verstößt gegen den Glücksspielstaatsvertrag - deshalb hat das OVG Bwin verboten.

      Genau zwei Wochen hatte Bwin nach der Urteilsverkündung Zeit, die deutsche Homepage abzuschalten. Wer sie aber jetzt ansurft, landet automatisch auf einer deutschsprachigen com-Adresse: Der Betreiber hat nach dem Urteil seine Inhaberschaft an den Mutterkonzern, die Bwin Limited in Gibraltar, abgegeben. Das macht es den Behörden fast unmöglich, das OVG-Urteil durchzusetzen.



      * [WDR: ] Link: http://www.wdr.de/themen/politik/deutschland/lottogesetz/071227.jhtml?rubrikenstyle=politik
      Der neue Glücksspielstaatsvertrag (27.12.07)


      Urteil kaum durchzusetzen

      Prinzipiell müsste Bwin ein Zwangsgeld zahlen, wenn die Homepage ab dem 16. November immer noch erreichbar ist, wie Richter Ulrich Lau vom OVG sagt. Bis zu 100.000 Euro kämen eigentlich auf das Unternehmen zu. "Aber gegen Anbieter aus dem Ausland haben wir keine Handhabe."

      "Bwin ist damit nicht aus dem Schneider", sagt dagegen Margret von Schmeling von der Bezirksregierung Düsseldorf. Ihr Dezernat verfolgt Unternehmen wie Bwin seit langem. Halte sich ein Anbieter nicht an das Urteil, werde das Zwangsgeld vollstreckt. "Das Problem ist nur, wie man das durchsetzt", räumt von Schmeling ein. Bei deutschen Unternehmen sei das leicht: "Wenn die nicht zahlen, sagen wir: Dann pfände ich bei dir."
      Deshalb seien die deutschen Glücksspielseiten fast vollständig aus dem Internet verschwunden oder bieten keine Spiele mit Geldgewinnen mehr an.
      Sitzt der Anbieter aber im Ausland, sei das nicht so einfach. Bwin hat laut "Heise Online" sogar gesagt, dass es keine Konsequenzen für die Bwin Limited in Gibraltar befürchte. Von Schmeling will trotzdem versuchen, das Zwangsgeld zu vollstrecken.

      Der deutsche Betreiber der de-Adresse hat sich eigenen Aussagen zufolge aus dem Glücksspielgeschäft zurückgezogen und die deutsche Bwin-Homepage der Bwin Limited in Gibraltar übertragen. Das bestätigt auch deren Pressesprecher und äußert sich gegenüber WDR.de nicht zu weiteren Details.


      Erstes bundesweit gültiges Urteil

      Bereits seit drei Jahren gibt es immer wieder Gerangel um Verbote des Glücksspielunternehmens. Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen haben bereits versucht, Bwin regional zu verbieten. Auch in Nordrhein-Westfalen ist das Thema nicht neu: Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte dem Veranstalter aus Gibraltar dessen Online-Glücksspiele für NRW schon im Herbst 2008 untersagt. "Bwin hätte über Handyortung oder via Geolokalisierung dafür sorgen müssen, dass nur noch Spieler, die sich nicht in NRW aufhalten, die Homepage erreichen können", erklärt Ulrich Lau, Richter am OVG. Wenn das nicht möglich sei, müsse das Verbot eben deutschlandweit gelten.

      Mehr als 30 ähnliche Verfahren laufen derzeit beim OVG. "Praktisch gegen alle Deutschen, die in dem Segment tätig sind", wie Lau sagt. Im Dezernat für Ordnungsrechtliche Angelegenheiten der Bezirksregierung Düsseldorf ist die Liste noch weit länger. Sobald Margret von Schmeling und ihre Kollegen aber bei einem der Betreiber anklopfen, wandern die Seiten häufig - wie bei Bwin - schnell ins Ausland ab.

      Online-Glücksspiel kann auch für User teuer werden

      Probleme bekommen können aber auch die User, die im Internet an illegalen Glückspielen teilnehmen: Wer um Geld spielt, macht sich in Deutschland strafbar. Es spielt keine Rolle, dass das Pokerspiel oder die Sportwette auf einem ausländischen Server stattfindet - was zählt, ist der Standort des Spieler-PCs. Bislang sind die Gerichte zwar kaum gegen Spieler vorgegangen. Wenn sie es aber tun, kann es für den Einzelnen teuer werden.

      Mehr zum Thema



      * [WDR: ] Link: http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2009/11/02/verbot_von_online-gluecksspiel_rechtens.jhtml?rubrikenstyle=politik
      Verbot von Online-Glücksspiel rechtens

      * [WDR: ] Link: http://www.wdr.de/themen/politik/deutschland/lottogesetz/071025.jhtml?rubrikenstyle=politik
      Streit um neues Glücksspielgesetz

      Stand: 16.11.2009, 02:00 Uhr


      Adresse:
      http://www.wdr.de/themen/politik/deutschland/lottogesetz/091116.jhtml

      (C) WDR 2009
  • 26 Antworten
    • PowerGamer
      PowerGamer
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 5.692
      Was heißt denn "kann teuer werden"?

      Die werden für nen kleinen Internet-Nerd wohl kaum 10.000€ Strafe verhängen ... und selbst wenn ... ship it!



      Ansonsten: #242545245
      ... is doch bekannt alles ...
    • IncredibleLarge
      IncredibleLarge
      Bronze
      Dabei seit: 23.12.2008 Beiträge: 362
      Wird Zeit das in Deutschland Poker als "Strategiespiel" anerkannt wird!
    • IZDLJosti
      IZDLJosti
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2006 Beiträge: 260
      Ach diese böse böse Globalisierung... solange über Grenzen hinweg produziert wird, möchte ich auch über Grenzen hinweg Dienstleistungen in Anspruch nehmen.
    • IZDLJosti
      IZDLJosti
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2006 Beiträge: 260
      Original von IncredibleLarge
      Wird Zeit das in Deutschland Poker als "Strategiespiel" anerkannt wird!
      Wäre eine Möglichkeit. Würde allerdings auch adäquat besteuert werden.

      Wäre zwar nen herber Einbruch, so ungerecht fänd ich es aber gar nicht mal.
    • DropkickMurphys
      DropkickMurphys
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2008 Beiträge: 1.448
      Original von IncredibleLarge
      Wird Zeit das in Deutschland Poker als "Strategiespiel" anerkannt wird!
      Bloß nicht, dann bekommen wir en eigenen Server+ Extra Rake. Wär dann wohl unspielbar...
    • onux
      onux
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2009 Beiträge: 32
      "Ansonsten: #242545245
      ... is doch bekannt alles ... "

      ist das ein anderer Thread? Wie kann ich den denn finden? Über die suche finde ich nur deinen Eintrag hier...
    • Staarrrr
      Staarrrr
      Bronze
      Dabei seit: 08.07.2007 Beiträge: 3.123
      Hat ein Gericht in Karlsruhe nicht letztmal Texas Holdem als Strategiespiel anerkannt?
    • onux
      onux
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2009 Beiträge: 32
      Das wäre ja geil dazu die passende Urteilsnummer zu bekommen...

      Andererseits würde es mich schon wundern, wenn das wahr wäre. Nicht das ich nicht davon überzeugt bin, das Poker ein Strategiespiel ist, sondern weil ich von unserer Rechtssprechung teilweise etwas entäuscht bin.
    • Razorlight87
      Razorlight87
      Black
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 7.902
      Gericht erkennt: Poker ist ein GeschicklichkeitsspielRss
      Nach allen Verboten und Hiobsbotschaften gibt es nun endlich mal etwas Positives aus der deutschen Juristerei zu melden: In der aktuellen Ausgabe 02/2009 des Juristenmagazins „Medien & Recht“ beschreiben RA Dr. Wulf Hambach, Dr. Michael Hettich und Dipl.-Jur. Univ. Tobias Kruis LL.M. die Ergebnisse und Konsequenzen eines Feldversuchs, der ein für alle mal klären sollte, ob Texas Holdem ein Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel sei.

      Die Ergebnisse bieten für uns Pokerkenner natürlich wenig Neues – ganz im Gegensatz zu den Gerichten. Denn natürlich kam bei dem Feldversuch heraus, dass Poker wenig mit Glück zu tun hat. Das Landesgericht Karlsruhe reagierte in Folge dessen auch sofort und erkannte Poker als Geschicklichkeitsspiel an.

      Der Versuch wurde durchgeführt, um die Aktualität zu wahren, wurde Poker doch 1906 in Deutschland als Glücksspiel definiert. Damals spielte man aber ausschließlich Draw Poker, und nicht wie heute hauptsächlich Texas Holdem, welches wesentlich prominentere Strategiekomponenten enthält.

      Unter der Aufsicht der TÜV Rheinland Secure IT wurde dann besagter Versuch durchgeführt. Das Ziel war es, das Geschick beim Pokerspiel zu beweisen. Es wurde No Limit und Limit Holdem mit je sechs Spielern am Tisch und einem Startstack von 2.000 Chips für jeden Spieler gespielt. Die Buy-Ins lagen zwischen 20 und 40 Chips. Die Deep Stack Tische waren mit 200er Buy-Ins belegt. Die erste Auszahlung kam nach 300 Händen und nach jedem Re-Buy wurde eine Stunde Pause gemacht. Ein völlig normales Texas Holdem Turnier also.

      Damit der Geschicklichkeitsfaktor von Holdem durch die Studie herausgearbeitet werden konnte, traten Profi Spieler gegen absolute Anfänger an. Dadurch sollte sich zeigen, dass Übung in Regeln, Strategie und im Bluffen den Profis einen Vorteil im Spiel geben sollte, der es den Anfängern nicht ermöglicht, durch pures Glück zu gewinnen.

      Das Ergebnis war erwartungsgemäß eindeutig: Spieler, die über entsprechende Kenntnisse verfügten, schnitten signifikant besser ab, als Anfänger. Damit haben die Juristen es geschafft, nach vielen Jahren zu beweisen, was der Rest der Welt schon lange wusste: Texas Holdem Poker ist kein Glücksspiel. Damit reiht sich Texas Holdem in die Riege der Mischformen aus Geschicklichkeits- und Glücksspiel, wie zum Beispiel Skat, ein, die in Deutschland als legal gelten und nicht dem deutschen Glücksspielvertrag unterliegen.

      Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Entscheidung des Landesgerichts Karlsruhe kein Einzelfall bleibt, sondern sich die Entscheidung schnell in der deutschen Juristenlandschaft verbreiten wird. Der deutsche Poker hat endlich Freunde in den Reihen der Juristen gefunden. Hoffen wir das Beste.


      Das ganze war im September 09
      Von dem "Feldversuch" kann man jetzt halten, was man will, aber das Gericht schien ja überzeugt zu sein.
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.395
      Original von onux
      Wer um Geld spielt, macht sich in Deutschland strafbar.
      ist das nicht verfassungswiedrig? ich kann doch mit meinem Geld anfangen was ich will. Als nächstes verbieten sie noch Urlaub im Ausland weil Geld außer landes gebracht wird.....die globaliesierung scheint wohl anders rum zu laufen als wie gedacht, jetzt halten wir unser geld bei uns zu hause fest und passen auf, dass der böse mann aus dem ausland es nicht bekommt.....es ist ein reinster Witz^^

      wird zeit das die Pokerspieler sich gehör verschaffen
    • sRz999
      sRz999
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2008 Beiträge: 1.439
      dafür gibt es ja moneybookers und netteller^^
    • RicFlair
      RicFlair
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 2.865
      Original von Razorlight87
      Gericht erkennt: Poker ist ein GeschicklichkeitsspielRss
      Nach allen Verboten und Hiobsbotschaften gibt es nun endlich mal etwas Positives aus der deutschen Juristerei zu melden: In der aktuellen Ausgabe 02/2009 des Juristenmagazins „Medien & Recht“ beschreiben RA Dr. Wulf Hambach, Dr. Michael Hettich und Dipl.-Jur. Univ. Tobias Kruis LL.M. die Ergebnisse und Konsequenzen eines Feldversuchs, der ein für alle mal klären sollte, ob Texas Holdem ein Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel sei.

      Die Ergebnisse bieten für uns Pokerkenner natürlich wenig Neues – ganz im Gegensatz zu den Gerichten. Denn natürlich kam bei dem Feldversuch heraus, dass Poker wenig mit Glück zu tun hat. Das Landesgericht Karlsruhe reagierte in Folge dessen auch sofort und erkannte Poker als Geschicklichkeitsspiel an.

      Der Versuch wurde durchgeführt, um die Aktualität zu wahren, wurde Poker doch 1906 in Deutschland als Glücksspiel definiert. Damals spielte man aber ausschließlich Draw Poker, und nicht wie heute hauptsächlich Texas Holdem, welches wesentlich prominentere Strategiekomponenten enthält.

      Unter der Aufsicht der TÜV Rheinland Secure IT wurde dann besagter Versuch durchgeführt. Das Ziel war es, das Geschick beim Pokerspiel zu beweisen. Es wurde No Limit und Limit Holdem mit je sechs Spielern am Tisch und einem Startstack von 2.000 Chips für jeden Spieler gespielt. Die Buy-Ins lagen zwischen 20 und 40 Chips. Die Deep Stack Tische waren mit 200er Buy-Ins belegt. Die erste Auszahlung kam nach 300 Händen und nach jedem Re-Buy wurde eine Stunde Pause gemacht. Ein völlig normales Texas Holdem Turnier also.

      Damit der Geschicklichkeitsfaktor von Holdem durch die Studie herausgearbeitet werden konnte, traten Profi Spieler gegen absolute Anfänger an. Dadurch sollte sich zeigen, dass Übung in Regeln, Strategie und im Bluffen den Profis einen Vorteil im Spiel geben sollte, der es den Anfängern nicht ermöglicht, durch pures Glück zu gewinnen.

      Das Ergebnis war erwartungsgemäß eindeutig: Spieler, die über entsprechende Kenntnisse verfügten, schnitten signifikant besser ab, als Anfänger. Damit haben die Juristen es geschafft, nach vielen Jahren zu beweisen, was der Rest der Welt schon lange wusste: Texas Holdem Poker ist kein Glücksspiel. Damit reiht sich Texas Holdem in die Riege der Mischformen aus Geschicklichkeits- und Glücksspiel, wie zum Beispiel Skat, ein, die in Deutschland als legal gelten und nicht dem deutschen Glücksspielvertrag unterliegen.

      Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Entscheidung des Landesgerichts Karlsruhe kein Einzelfall bleibt, sondern sich die Entscheidung schnell in der deutschen Juristenlandschaft verbreiten wird. Der deutsche Poker hat endlich Freunde in den Reihen der Juristen gefunden. Hoffen wir das Beste.


      Das ganze war im September 09
      Von dem "Feldversuch" kann man jetzt halten, was man will, aber das Gericht schien ja überzeugt zu sein.
      link zu den ganzen bitte?
    • Ohjay
      Ohjay
      Bronze
      Dabei seit: 09.09.2007 Beiträge: 5.797
      Original von Cuoco199
      Original von onux
      Wer um Geld spielt, macht sich in Deutschland strafbar.
      ist das nicht verfassungswiedrig? ich kann doch mit meinem Geld anfangen was ich will.
      lol geiles Argument, dann kannste von Deinem Geld auch Auftragskiller anheuern oder was?

      Ich bin prinzipiell natürlich Deiner Meinung, aber man sollte schon stichhaltige Argumente verwenden ;)
    • larqez
      larqez
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2008 Beiträge: 986
      Wir sollten froh sein, dass die Plattformen so gut verdienen und niemals die Adressen der Spieler rausrücken werden. :)
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.395
      Original von Ohjay
      Original von Cuoco199
      Original von onux
      Wer um Geld spielt, macht sich in Deutschland strafbar.
      ist das nicht verfassungswiedrig? ich kann doch mit meinem Geld anfangen was ich will.
      lol geiles Argument, dann kannste von Deinem Geld auch Auftragskiller anheuern oder was?

      Ich bin prinzipiell natürlich Deiner Meinung, aber man sollte schon stichhaltige Argumente verwenden ;)

      das selbe solltest du vielleicht auch machen^^

      edith: poker ist immernoch ein Spaßspiel. abgesehen davon, dass man damit geld verdiehen kann und es ein strategiespiel ist, macht man das vorallem wegen dem spaß. Und im gegensatz zum auftragsmord tut man damit keinem weh.....die einzige rechtfertigung das zu verbieten ist das Außerlandesschaffen von geld....ich denk aber nicht, dass das durch die verfassung gestützt wird. Wie gesgat ich bin der meinung, dass ich mein geld zu meinem vergnügen so ausgeben kann wie ich will.....und ein verbot dessen verfassungswiedrig ist.
    • PowerGamer
      PowerGamer
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 5.692
      schwarzarbeit is ja auch verboten und jeder machts

      einfach weiter pokern ...
    • wahnfried
      wahnfried
      Gold
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 651
      Landgericht Karlsruhe, Entscheidung vom 9. Januar 2009,
      Aktenzeichen: Ns 97 Js 14968/07, 18 AK 127/08

      ist im Netz zu finden. Obs bereits rechtskräftig ist, weiß ich nicht.

      Bezieht sich wohl in erster Linie auf Turnierpoker (MTT + SNG?), wo eine vorzeitige Möglichkeit des Abbruchs unter Mitnahme von gewinnen nicht besteht.
    • RicFlair
      RicFlair
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 2.865
      Original von Cuoco199
      Original von Ohjay
      Original von Cuoco199
      Original von onux
      Wer um Geld spielt, macht sich in Deutschland strafbar.
      ist das nicht verfassungswiedrig? ich kann doch mit meinem Geld anfangen was ich will.
      lol geiles Argument, dann kannste von Deinem Geld auch Auftragskiller anheuern oder was?

      Ich bin prinzipiell natürlich Deiner Meinung, aber man sollte schon stichhaltige Argumente verwenden ;)

      das selbe solltest du vielleicht auch machen^^

      edith: poker ist immernoch ein Spaßspiel. abgesehen davon, dass man damit geld verdiehen kann und es ein strategiespiel ist, macht man das vorallem wegen dem spaß. Und im gegensatz zum auftragsmord tut man damit keinem weh.....die einzige rechtfertigung das zu verbieten ist das Außerlandesschaffen von geld....ich denk aber nicht, dass das durch die verfassung gestützt wird. Wie gesgat ich bin der meinung, dass ich mein geld zu meinem vergnügen so ausgeben kann wie ich will.....und ein verbot dessen verfassungswiedrig ist.
      dann überleg mal wieso der staat drogen verbietet...
      theoretisch würdest du ja auch keinen stören wenn du in deinem kleinen kämmerlein dich mit allem möglichen scheiß zuhaust.

      der staat denkt halt manche vor manchen sachen schützen zu müssen weil nicht jeder geistig in der lage ist den ernst oder die spätfolgen von etas abzuschätzen. außerdem rufen einige sachen kriminalität hervor

      aber irgendwie geht das am thema vorbei^^
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.395
      Original von RicFlair
      Original von Cuoco199
      Original von Ohjay
      Original von Cuoco199
      Original von onux
      Wer um Geld spielt, macht sich in Deutschland strafbar.
      ist das nicht verfassungswiedrig? ich kann doch mit meinem Geld anfangen was ich will.
      lol geiles Argument, dann kannste von Deinem Geld auch Auftragskiller anheuern oder was?

      Ich bin prinzipiell natürlich Deiner Meinung, aber man sollte schon stichhaltige Argumente verwenden ;)

      das selbe solltest du vielleicht auch machen^^

      edith: poker ist immernoch ein Spaßspiel. abgesehen davon, dass man damit geld verdiehen kann und es ein strategiespiel ist, macht man das vorallem wegen dem spaß. Und im gegensatz zum auftragsmord tut man damit keinem weh.....die einzige rechtfertigung das zu verbieten ist das Außerlandesschaffen von geld....ich denk aber nicht, dass das durch die verfassung gestützt wird. Wie gesgat ich bin der meinung, dass ich mein geld zu meinem vergnügen so ausgeben kann wie ich will.....und ein verbot dessen verfassungswiedrig ist.
      dann überleg mal wieso der staat drogen verbietet...
      theoretisch würdest du ja auch keinen stören wenn du in deinem kleinen kämmerlein dich mit allem möglichen scheiß zuhaust.

      der staat denkt halt manche vor manchen sachen schützen zu müssen weil nicht jeder geistig in der lage ist den ernst oder die spätfolgen von etas abzuschätzen. außerdem rufen einige sachen kriminalität hervor

      aber irgendwie geht das am thema vorbei^^
      das tun deine argumente auch. Pokerspielen gefährdet nicht deine gesundheit, außerdem sind wir uns sicher einig, dass man nicht alles verbieten kann was einem schaden könnte weil man damit die freiheit der meisten extrem einschränken würde. Poker bedeutet für mich immernoch Spaß und ich habe doch das recht mein geld zu meinem spaß so auszugeben wie ich möchte. Aber ich habs nun zum dritten mal erklärt, wer mich immernoch nicht versteht oder denkt der staat, hat eine rechtfertigung spiele um geld als ganzen grundsätzlich zu verbieten der möge das weitrehin tun.

      e: warum werden dann alkohol, zigaretten prostitution etc nicht auch verboten, alle drei sachen haben extremes suchtpotetial und können z.T. auch gesundheitsgefährdend sein. Dem staat geht es allein darum, dass sie selbst dran verdiehen wollen....und für mich ist das keine rechtfertigung, dass ich nirgendswo um geld spielen kann außer wenn der staat dran verdiehnt.
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