Die "dunkle Seite des Spiels"

    • raily
      raily
      Silber
      Dabei seit: 14.12.2006 Beiträge: 936
      In letzter Zeit tauchen ziemlich oft Threads auf, die die negativen Seiten von der Pokerei zeigt. Ich meine da z.b. den hier:
      Es KANN EINFACH NICHT SEIN DASS ICH SO SCHLECHT BIN

      PS.de trägt da eine ganze Ecke Mitschuld imho. Immer grinden, grinden, grinden, das ist ja hier das Motto. Diese "dunkle Seite" des Spiels sollte mehr Beachtung von offizieller Seite erhalten. Die paar Pseudo-Psychologie Artikel reichen da nicht aus um der Verantwortung gerecht zu werden, die ps.de seinen Mitgliedern gegenüber hat. Zumal die Artikel auch so ausgelegt sind, dass man noch mehr grinden kann wenn man sein Mindset verbessert.
      Es kann ja nicht im Interesse von ps.de liegen, dass Junge Leute depressiv werden oder ihr Leben vernachlässigen.

      Wie wäre es z.B. mit einem Quiz zur Einschätzung der Spielsuchtgefährdung? Das lässt sich ja leicht mit eurem Quizmodul realisieren. Natürlich solltet ihr euch dafür eine fachliche Meinung einholen, damit der Selbsttest dann auch aussagekräftig ist.
  • 25 Antworten
    • klausschreiber
      klausschreiber
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2006 Beiträge: 5.773
      gibt doch nen Artikel zur Spielsuchteinschätzung?
    • raily
      raily
      Silber
      Dabei seit: 14.12.2006 Beiträge: 936
      Dann sollte das Thema vielleicht mal mit einer News (Link auf Artikel und Frustabbau etc) und einem Appell zur Vernunft ;) gewürdigt werden.
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.862
      Das Problem bei der Thematik ist das Leute die sowohl Experten im Poker- als auch im Psychologiebereich sind nicht gerade auf Bäumen wachsen. Das heisst Leuten die das Wissen über entsprechende Funktionsweisen im Gehirn haben fehlt fast immer völlig der Zugang wie sich das konkret bei Pokerspielren manifestiert und was deren speziellen Probleme sind. Umgekehrt haben Pokerspieler in der Regel keine tieferen psychlogischen Kenntnisse. Ich denke du soltest daher PS schon fairerweise anrechnen das sie es mit diversen Psychologie Videos zumindest versuchen dem Thema halbwegs gerecht zu werden auch wenn dies leider überhaupt nicht gelingt. Aber da würde ich mal unterstellen das kein böser Wille zugrunde liegt, sondern das man einfach entsprechende Leute nicht bekommt.
    • Nani74
      Nani74
      Black
      Dabei seit: 15.12.2005 Beiträge: 12.408
      Was soll das denn? Einerseits wird PS.de vorgeworfen dass sie zu viele TAGs akquirieren und dass man doch lieber versuchen sollte schlechte Spieler zu ködern und dann im nächsten Thread soll PS.de am liebsten die schlechten Spieler zur Suchtberatung schicken und wieder vom Pokern loseisen.

      Es gibt in jedem Business Kollateralschäden und die Leute die pokersüchtig werden sind der Schaden, der dem Nutzen des Mehrwerts, des Lebens guter Pokerspieler, entgegensteht.

      Ich halte mittlerweile nicht mehr wirklich viel von dem Laden hier, aber wenn ich sowas lese, dann muss ich mal Partei für den Hungerhaufen hier ergreifen.
    • funmaker
      funmaker
      Global
      Dabei seit: 04.01.2006 Beiträge: 7.367
      Original von Nani74
      Ich halte mittlerweile nicht mehr wirklich viel von dem Laden hier, aber wenn ich sowas lese, dann muss ich mal Partei für den Hungerhaufen hier ergreifen.
      Das zeugt doch von gewisser Größe und Weisheit, Nani. Bei dem Wort Hungerhaufen hast du mich dann sogar mal zum Lachen gebracht! :f_p:

      Was die Suchtgefahr angeht:
      Überall im Leben lauern Suchtgefahren! Zigaretten, Essen, Alkohol, Sex, Spiele ... das ist ein Teil des Lebens und jeder geht anders damit um. Aber im Gegensatz zu McDonalds, Kneipen oder der Zigarettenindustrie bekommt hier bei uns jeder vorbildliche Hilfe, wenn es schwierig wird. Die Sorgenhotline ist Anlaufpunkt und wenn man dort mal gerade reinschaut, wird man feststellen, dass sich dort auch Menschen äußern, die noch heftigere Probleme haben und Hilfe bekommen.

      Man sollte sein Leben auch nicht nur auf Pokern ausrichten, Stimmungen davon abhängig machen. Das geht nicht gut. Und wo fängt die Sucht eigentlich an? Ich selber habe gemerkt, dass es mir schwer fällt, mal eine längere Pause zu machen vom Pokern. Wenn man das seit 4 Jahren macht ist das gar nicht so einfach. Und ich denke, den meisten geht es ebenso. Aber je mehr man sein Leben mit anderen Dingen füllt, desto einfacher wird es wahrscheinlich. Und dafür muss jeder für sich selber sorgen. Das Leben bietet ja doch noch mehr als 8-10 Stunden Poker am Tag.

      Und ganz wichtig: Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich!

      Gruß
      funmaker
    • michaelg5pro
      michaelg5pro
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2006 Beiträge: 2.628
      Die "dunkle Seite des Spiels" wird hier meiner Meinung nach nun nicht unter den Teppich gekehrt, auch wenn ich zustimme, dass der Grundtenor von Pokerstrategy schon etwas zu vereinfacht das Lernen des Spiels mit positivem Erwartungswert ist. Theoretisch ist dem schließlich auch so, doch Mensch ist nun nicht Roboter.

      In der Community stehen den angesprochen Sorgen auch zahlreiche Mitglieder entgegen, welche Varianz, Tiltumgang etc. verinnerlicht haben. Diese verhalten sich auch in der Regel nicht überheblich oder belächelnd - auch eine sarkastische Frage, ob jemand schon mal etwas von Varianz gehört hätte ist angesichts der vielfältigen Behandlung des Themas auch berechtigt, wenn vielleicht nicht angemessen.

      Ansonsten leistet michimanni in den jeweiligen Foren dich sehr gute Arbeit, nicht nur, dass er eindringlich Hinweise gibt, dass man, sofern man Ambitionen hegt, zentrale Probleme in den Griff bekommen muss, auch steckt er ab, was vielleicht sonst noch hinter irgendwelchen Sorgen stecken könnte. Dieser Aufmerksamkeit und Offenheit steht auch nicht entgegen, wenn da mal Templates genutzt werden ;>

      In der Tat finde ich persönlich die Inhalte zur Psychologie bei Pokerstrategy auch nicht sonderlich ansprechend. Die Tiltartikel sind mir im Ernst zu mager und die Videos, die inhaltlich angemessen sind, erregen bei mir Trotzablehnung wegen des unnatürlichen Vortrags (diese perfekte Betonung usw.). Diese Bewertung ist rein subjektiv und es ist mein eigenes psychologisches Defizit, wenn ich etwas nicht annehmen kann, weil ich mich wegen etwas, das den Inhalt gar nicht betrifft, verschließe. Viel viel eher landet man bei mir mit dem, was es auf anderen Seite noch so gibt, Tommy Angelo, Tandler etc.

      Einen Mangel an Experten in diesen Dingen kann ich allerdings nicht ausmachen. Bei der Mehrheit an Ratschlägen handelt es sich um übliche Konzepte aus Verhaltenstherapie wie z.B. kognitive Umstrukturierung, die hierfür notwendige Schaffung von Bewusstseins und eigentlich simplen Dingen wie Artbeitsorganisation u.ä., Prioritäten u.v.a.
      Natürlich gilt es, das irgendwie auf Poker zu beziehen und subsummieren, aber - und so wird es in den meisten Inhalten auch gehandhabt - es reicht abstrakt.
    • JSFan
      JSFan
      Black
      Dabei seit: 30.01.2005 Beiträge: 1.438
      wenn Leute die Games nicht schlagen koennen, ist das doch nicht die Schuld von pokerstrategy

      guter Content ist definitiv vorhanden

      die meisten werden trotzdem keine winning player
    • raily
      raily
      Silber
      Dabei seit: 14.12.2006 Beiträge: 936
      Original von JSFan
      wenn Leute die Games nicht schlagen koennen, ist das doch nicht die Schuld von pokerstrategy

      guter Content ist definitiv vorhanden

      die meisten werden trotzdem keine winning player
      Vielleicht hast du mich missverstanden, aber mir geht es nicht darum die Leute zu Winningplayern zu machen, sondern vor der Spielsucht zu schützen.

      Die Meinung wie sie Nani74 vertritt, kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Man kann genau so argumentieren, dass Leute die spielsüchtig sind, langrifstig dem Spiel schaden. Denn solche Fälle machen in der Masse die Legalisierung und Regulierung des Pokermarktes unwahrscheinlich.
      Wenn man auf Nanis74s Ebene weiter argumentieren will, dann könnte man auch sagen, dass Spielsucht irgendwann zum Bankrott führt. Und wer Bankrott ist, kann keinen Rake mehr erzeugen.

      Um es noch mal zu sagen: Ich fände es gut, wenn das Thema Spielsucht / negative Folgen des Pokerns mal wieder in einer News aufgearbeitet wird. In dem Zusammenhang wäre auch ein Selbsttestquiz gut. Manche Leute würden dann vielleicht die Reissleine ziehen und versuchen wieder klarzukommen.
    • KittenKaboodle
      KittenKaboodle
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 3.527
      Original von Nani74
      Was soll das denn? Einerseits wird PS.de vorgeworfen dass sie zu viele TAGs akquirieren und dass man doch lieber versuchen sollte schlechte Spieler zu ködern und dann im nächsten Thread soll PS.de am liebsten die schlechten Spieler zur Suchtberatung schicken und wieder vom Pokern loseisen. [...]
      Das zeigt doch nur, dass verschiedene User unterschiedliche Meinungen haben. Manche sehen es so, andere eben anders.

      Zum Thema: Poker Strategy sollte meines Erachtens in den entsprechenden Anfängerartikeln deutlicher machen, wie groß die Varianz beim Pokern wirklich ist.
      Da steht
      1) "Du wirst immer wieder Hunderte, manchmal auch Tausende von Händen spielen, in denen du verlierst (ein Downswing)".
      Das hört sich so an, als ob ein Downswing nach einigen tausend Händen stets vorbei ist. Das muss natürlich nicht der Fall sein.
      2) "Ein Downswing ist eine Phase, in der man mehr als 100 BB verliert."
      Das ist ein Witz in meinen Augen.
      3) "Halbwegs aussagekräftig wird die Winrate aber erst ab mindestens 20 000, wenn nicht sogar 60 000 gespielten Händen!"
      Auch hier würde ich eine wesentlich höhere Handzahl ansetzen. Break Even Perioden von 150K Händen bei Winning Playern sind nicht wirklich was besonderes.

      Insgesamt scheint es mir so, als wolle man das wahre Ausmaß der Varianz verschweigen um Anfänger nicht abzuschrecken.
    • Akonuk
      Akonuk
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 1.401
      Original von Nani74
      Was soll das denn? Einerseits wird PS.de vorgeworfen dass sie zu viele TAGs akquirieren und dass man doch lieber versuchen sollte schlechte Spieler zu ködern und dann im nächsten Thread soll PS.de am liebsten die schlechten Spieler zur Suchtberatung schicken und wieder vom Pokern loseisen.

      Es gibt in jedem Business Kollateralschäden und die Leute die pokersüchtig werden sind der Schaden, der dem Nutzen des Mehrwerts, des Lebens guter Pokerspieler, entgegensteht.

      I
      #2

      Solche Sachen wie Artikel zur Spielsuchteinschätzung haben doch nur ne Alibifunktion.

      Klar produzieren solche Suchtis keinen Rake auf lange Sicht, aber das ist, wenn man sich den Laden hier mal ansieht, wie er immer schneller wächst, und wie viele Schwachmaten -denen man ob ihrer Fragen zu Sachen, die man sich ohne weiteres mit Lesen oder der SuFu selbst beantworten kann- ihre Lernunwilligkeit "ansieht, völlig ohne Belang.

      Die produzieren -insgesamt gesehen- genug Rake, dass es sich für PS.de lohnt.

      Wobei mich das Ganze inzwischen ein bisschen an ein Schneeball-System erinnern würde, wenn da nicht noch ein paar (im Vergleich zur Masse) Rake produzierende High-Roller wären.

      @Funmaker: Du hörst dich an wie ein Mod. :D
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von raily
      In letzter Zeit tauchen ziemlich oft Threads auf, die die negativen Seiten von der Pokerei zeigt. Ich meine da z.b. den hier:
      Es KANN EINFACH NICHT SEIN DASS ICH SO SCHLECHT BIN

      PS.de trägt da eine ganze Ecke Mitschuld imho. Immer grinden, grinden, grinden, das ist ja hier das Motto. Diese "dunkle Seite" des Spiels sollte mehr Beachtung von offizieller Seite erhalten. Die paar Pseudo-Psychologie Artikel reichen da nicht aus um der Verantwortung gerecht zu werden, die ps.de seinen Mitgliedern gegenüber hat. Zumal die Artikel auch so ausgelegt sind, dass man noch mehr grinden kann wenn man sein Mindset verbessert.
      Es kann ja nicht im Interesse von ps.de liegen, dass Junge Leute depressiv werden oder ihr Leben vernachlässigen.

      Wie wäre es z.B. mit einem Quiz zur Einschätzung der Spielsuchtgefährdung? Das lässt sich ja leicht mit eurem Quizmodul realisieren. Natürlich solltet ihr euch dafür eine fachliche Meinung einholen, damit der Selbsttest dann auch aussagekräftig ist.
      Viele Top-Manager nehmen Drogen um mit dem Druck klar zu kommen. Ist nun die Uni Schuld daran? Ohne diese Ausbildung wären wohl 90% der angesprochenen Personen nicht in diese Position und somit auch nicht in diese Situation gekommen.
      PS.com vermittelt lediglich den Content. Ich erinnere mich nicht, dass jemals ein offizieller gesagt hat, spiel mehr, spiel mehr, spiel 15 Stunden am Tag. Was die Com angeht....da ist PS.com nun wirklich nicht aussergewöhnlich schlimm. Im Internet wurden schon immer Leute rausgesucht welche sozial schwach waren und ausgenutzt oder fertig gemacht. Man muss einfach realisieren, dass wir in einem Zeitalter angekommen sind, wo Selbstmorde auf Grund von Facebook-Einträgen geschehen.

      Wichtig ist, dass man sich mal Hilfe sucht. Auch muss das Umfeld stimmen. Als ich noch mit meiner Ex zusammenlebte, welche zwar fleissig Lotto spielte, aber menite Poker sei zu 100% nur Glück, konnte ich nie richtig Poker spielen. Grund: Nach jeder Session die Frage "und wie liefs?". Liefs gut, wars Glück. Liefs schlecht "habs dir ja gesagt". Irgendwann willst du dir dann etwas beweisen und stellst dich abre selbst ins Abseits. Game Over.

      PS.com hier die Schuld zuzuschieben ist genau so bescheuert wie zu glauben, dass zukünftige Amokläufe durch ein Verbot von Shoterspielen verhindert werden :f_cool:
    • BackdoorBandit
      BackdoorBandit
      Global
      Dabei seit: 21.09.2007 Beiträge: 9.072
      Original von Nani74
      Was soll das denn? Einerseits wird PS.de vorgeworfen dass sie zu viele TAGs akquirieren und dass man doch lieber versuchen sollte schlechte Spieler zu ködern und dann im nächsten Thread soll PS.de am liebsten die schlechten Spieler zur Suchtberatung schicken und wieder vom Pokern loseisen.

      Es gibt in jedem Business Kollateralschäden und die Leute die pokersüchtig werden sind der Schaden, der dem Nutzen des Mehrwerts, des Lebens guter Pokerspieler, entgegensteht.

      Ich halte mittlerweile nicht mehr wirklich viel von dem Laden hier, aber wenn ich sowas lese, dann muss ich mal Partei für den Hungerhaufen hier ergreifen.
      da muss ich nani voll und ganz zustimmen.
      poker ist von vorn bis hinten dazu ausgelegt leute auszubeuten und ihr geld zu gewinnen. unmoralischer gehts nicht.
      deswegen bin ich klar gegen psychologierartikel.
    • MosnOne
      MosnOne
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2008 Beiträge: 833
      Original von KittenKaboodle
      Insgesamt scheint es mir so, als wolle man das wahre Ausmaß der Varianz verschweigen um Anfänger nicht abzuschrecken.

      jab, genau meine meinung.

      hätte ich nicht den einen bekannten der schon n paar jahre zockt und mir da n bischen die realität ins hirn geprügelt hat, wäre ich auch schon halb verzweifelt an den swings.

      auf jeden fall ist das so im moment hier, ne relativ fiese grundlage, weil das unnötigen streß bei den anfängern und semi fortgeschrittenen (wie meine wenigkeit) auslöst.

      ich fände einen artikel, der in jeder anfängersektion, von jedem spieltyp angebracht wäre, gut, der die thematik pookern als beruf bzw. als ernstzunehmende einnahmequelle inkl. wahrscheinlichem stundenlohn, der zeit die man investieren muß um da hin zu kommen etc. behandelt.

      gutes beispiel hierfür, dr. alan schoonmaker - poker psychologie der teil im anhang "kündigen sie nicht ihren job".
      hier wird knallhart klartext gesprochen, und die dunklen seiten werden einem direkt ins gesicht gedrückt. wäre ein artikel mit ähnlichem inhalt in jeder anfängersektion ohne status einsehbar, wäre das thema für ps.com aus meiner sicht durch.

      aber just my 2 cents nä..
    • ErikNick
      ErikNick
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2006 Beiträge: 5.921
      Es wurde nie ein Hehl daraus gemacht, dass die Varianz auch mal übel zuschlagen und auch sehr lästig sein kann. Allerdings scheint es eher so, dass es nur sehr wenigen in großem Ausmaß passiert. Für die ist das dann allerdings so schlimm, dass deswegen Threads (bei längerem Down auch gern mal mehrere) eröffnet werden. Die Tendenz Jubelthreads wegen des konsequenten Ausbleiben längerer Downs zu eröffnen gibt es hingegen nicht. Daraus ergibt sich ein Mißverhältnis, das zu falschen Eindrücken führt.

      Ich persönlich mache gerade einen Feldversuch: Monat 7 im Down (50K Hände) und es ist nicht lustig - aber: Alles fine ... noch kein Grund aus dem Fenster zu springen oder zu quitten ...

      Also die Pokertheorie geht von bestimmten Wahrscheinlichkeiten aus - nicht von irgendwelchen Garantien. Das Modell stimmt soweit und warum sollte man jetzt die Artikel wegen einer Handvoll Pechvögel wie mir mit abtörnenden Varianzwarnungen überfrachten - da fängt doch keiner mehr das Spielen an ... nicht sehr sinnvoll für eine Pokerschule.
      In der Fahrschule wird ja auch nicht im Eingangsbereich mit Schockbildern von Unfällen auf die Gefahren aufmerksam gemacht, das kommt erst gegen Ende der Ausbildung ...

      Gruß

      ErikNick
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.862
      wenn Leute die Games nicht schlagen koennen, ist das doch nicht die Schuld von pokerstrategy

      guter Content ist definitiv vorhanden

      die meisten werden trotzdem keine winning player


      Darum gehts doch eher nicht. Es geht doch hier um die Problematik wie man Poker spielen kann ohne sich dabei mies zu fühlen und das trifft sowohl auf winning als auch auf loosing Player zu.
    • raily
      raily
      Silber
      Dabei seit: 14.12.2006 Beiträge: 936
      Original von OrcaAoc
      wenn Leute die Games nicht schlagen koennen, ist das doch nicht die Schuld von pokerstrategy

      guter Content ist definitiv vorhanden

      die meisten werden trotzdem keine winning player


      Darum gehts doch eher nicht. Es geht doch hier um die Problematik wie man Poker spielen kann ohne sich dabei mies zu fühlen und das trifft sowohl auf winning als auch auf loosing Player zu.
      Exakt. Weiß auch gar nicht warum die Diskussion in Richtung Downswingmanagement abdriftet. Mir geht es allgemein um die Spielsucht und ihre Folgen. Auch wer Winningplayer ist, kann sein echtes Leben, seine Freunde, sein inneres Gleichgewicht vernachlässigen wenn er zu viel bzw. zu intensiv spielt.
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von raily
      Original von OrcaAoc
      wenn Leute die Games nicht schlagen koennen, ist das doch nicht die Schuld von pokerstrategy

      guter Content ist definitiv vorhanden

      die meisten werden trotzdem keine winning player


      Darum gehts doch eher nicht. Es geht doch hier um die Problematik wie man Poker spielen kann ohne sich dabei mies zu fühlen und das trifft sowohl auf winning als auch auf loosing Player zu.
      Exakt. Weiß auch gar nicht warum die Diskussion in Richtung Downswingmanagement abdriftet. Mir geht es allgemein um die Spielsucht und ihre Folgen. Auch wer Winningplayer ist, kann sein echtes Leben, seine Freunde, sein inneres Gleichgewicht vernachlässigen wenn er zu viel bzw. zu intensiv spielt.
      In dem Thread, auf welchen du verweist, sagt TE selbst, dass er sich über den Erfolg beim Pokern definiert. Nur deswegen ist er aber noch lange nicht Spielsüchtig. Es gibt viele Menschen welche sich nur über etwas definieren. Ob dies nun die Mutter ist, der Top-Manager oder der Profi-Sportler. Zieht das Kind aus, kann sich die Mutter nutzlos fühlen. Bleibt der Erfolg aus, kann der Top-Manager in Depressionen zerfallen, welche sein Privatleben zerstören. Der Profi-Sportler kann nach der aktiven Karriere in ein grosses Loch fallen.

      Die Checkliste für Spielsucht welche PS.com ja zur Verfügung stellt, hat sicher einen besseren Effekt als dein Quiz. In erster Linie geht es darum, dass derjenige den Artikel präventiv durchliest. Macht nun ein, noch nicht, Spielsüchtiger, dass Quiz hat er sicher 19 mal Nein. Verfällt er aber der Spielsucht, wird er wohl sein rationales Denken einschränken/abschalten und kaum das Quiz nochmals ausfüllen.
    • dev209
      dev209
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2006 Beiträge: 3.064
      Original von raily
      Original von OrcaAoc
      wenn Leute die Games nicht schlagen koennen, ist das doch nicht die Schuld von pokerstrategy

      guter Content ist definitiv vorhanden

      die meisten werden trotzdem keine winning player


      Darum gehts doch eher nicht. Es geht doch hier um die Problematik wie man Poker spielen kann ohne sich dabei mies zu fühlen und das trifft sowohl auf winning als auch auf loosing Player zu.
      Exakt. Weiß auch gar nicht warum die Diskussion in Richtung Downswingmanagement abdriftet. Mir geht es allgemein um die Spielsucht und ihre Folgen. Auch wer Winningplayer ist, kann sein echtes Leben, seine Freunde, sein inneres Gleichgewicht vernachlässigen wenn er zu viel bzw. zu intensiv spielt.
      ich denke sowas kann doch nur ejder für sich selbst entscheiden und es gibt hier bestimmt einige die damit nicht so ganz zufrieden sind wie sie ihr leben führen obwohl sie gut winnings machen im pokern...
      ich machs mir einfach immer dadurch bewusst... das poker das mittel zum zweck und zwar das mittel dazu, dass ich durch das geld mehr freiheiten habe, wie wenn ich jetzt en anderen "job" hätte...

      es ist nur wichtig das man diese freiheit, freizeit auch nutzt... sonst is es völlig wurst ob ich winning oder loosing player bin...

      is doch das selbe wie im studium..gibt auch leute die fürs studium leben..was haben sie davon ? oook vllt später mal viel geld... aber was will ich damit ..wenn es nicht andere dinge gibt die mich erfüllen...


      just my 2cent...
    • MosnOne
      MosnOne
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2008 Beiträge: 833
      Original von dev209

      ich denke sowas kann doch nur ejder für sich selbst entscheiden und es gibt hier bestimmt einige die damit nicht so ganz zufrieden sind wie sie ihr leben führen obwohl sie gut winnings machen im pokern...
      ich machs mir einfach immer dadurch bewusst... das poker das mittel zum zweck und zwar das mittel dazu, dass ich durch das geld mehr freiheiten habe, wie wenn ich jetzt en anderen "job" hätte...

      es ist nur wichtig das man diese freiheit, freizeit auch nutzt... sonst is es völlig wurst ob ich winning oder loosing player bin...

      is doch das selbe wie im studium..gibt auch leute die fürs studium leben..was haben sie davon ? oook vllt später mal viel geld... aber was will ich damit ..wenn es nicht andere dinge gibt die mich erfüllen...


      just my 2cent...
      ja das stimmt absolut. aber genau dieser gedankengang wird meiner meinung nach fast gar nciht vermittelt.
    • 1
    • 2