Warum Poker Kein Glücksspiel Ist...

    • domske
      domske
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2009 Beiträge: 9
      genau dazu will ich eure meinung wissen. habe schon ein paar ansätze aber ich hoffe ihr könnt mir noch einige aspekte nennen. muss einen 2000 wörter advocacy essay an der uni schreiben und hoffe, dass ihr mir dabei etwas helfen könnt. falls ihr irgendetwas wissenschaftlich bestätigtes habt, wär es cool wenn ihr mir einen link bzw. quelle dazu schicken würdet, ansonsten bin ich auch schon nur über eure persönliche meinung dankbar.

      thx und lg :f_cool:
  • 16 Antworten
    • RantanplanBK
      RantanplanBK
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2006 Beiträge: 3.185
      Equity.
    • NiceToMeetYou
      NiceToMeetYou
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2007 Beiträge: 5.833
      Weil...
    • lego
      lego
      Bronze
      Dabei seit: 08.03.2005 Beiträge: 5.823
      kommt auf die definition von glücksspiel an
    • NoSekiller
      NoSekiller
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 7.727
      Original von lego
      kommt auf die definition von glücksspiel an
      this...und da das jeder anders definiert drehen sich diese immer und immer wieder aufkommenden Threads zu dem Thema auch immer im Kreis...
    • NiceToMeetYou
      NiceToMeetYou
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2007 Beiträge: 5.833
      Stimmt. Ich würde es eher umformulieren in "Warum Poker kein reines Glücksspiel ist" und dann Erwartungswert, Pott Odds usw. erklären. Evtl. auch auf Stats eingehen, wenn du dafür noch Platz hast.
    • Pokermage2008
      Pokermage2008
      Bronze
      Dabei seit: 04.10.2008 Beiträge: 6.784
      wenn keine genauere definition vorliegt, kann man poker genauso als glücksspiel bezeichnen!

      Es müssen nämlich bestimmte voraussetzungen gegeben sein, damit beim Pokern die Glücksvariable minimiert, bzw ausgeschaltet wird!
    • ZackiX
      ZackiX
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 1.545
      Poker ist für den durchschnittlichen Spieler ganz klar ein Glücksspiel, schon allein deswegen weil der durchschnittliche Spieler nie die Zahl an Händen spielt um die Varianz auszugleichen!

      Jetzt kann man natürlich argumentieren, das sich die Glückskomponente nahezu auschalten lässt, was natürlich richtig ist, trotzdem bleibt es für die meisten Spieler ein Glückspiel, da kein durschnittsspieler mehr als 10000 Hände im Jahr spielt!

      Gruß

      ZackiX
    • Benzodiazepin
      Benzodiazepin
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.07.2009 Beiträge: 3.456
      ich würde erstmal den begriff ev mathematisch definieren und ein verständliches beispiel (zb warum roulett -ev ist) dazu bringen. dann würde ich die begriffe equity und odds/out erklären und an hand von 2 beispielrechnungen zeigen, warum eine equityedge in einem positiven ev resultiert und warum calls nach o/o +ev sind.
      jetzt erst würde ich auf das thema glück zu sprechen kommen und es als statistische varianz definieren. ich würde anhand von graphen die abhängigkeit der varianz von der samplesize aufzeigen und daraus folgern, das poker nur kurzfristig glücksabhängig ist und es die eigenen entscheidungen sind, die langfristig den ev und damit die winrate beinflussen.
    • Spearmi
      Spearmi
      Global
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 11.188
      Original von Benzodiazepin
      ich würde erstmal den begriff ev mathematisch definieren und ein verständliches beispiel (zb warum roulett -ev ist) dazu bringen. dann würde ich die begriffe equity und odds/out erklären und an hand von 2 beispielrechnungen zeigen, warum eine equityedge in einem positiven ev resultiert und warum calls nach o/o +ev sind.
      jetzt erst würde ich auf das thema glück zu sprechen kommen und es als statistische varianz definieren. ich würde anhand von graphen die abhängigkeit der varianz von der samplesize aufzeigen und daraus folgern, das poker nur kurzfristig glücksabhängig ist und es die eigenen entscheidungen sind, die langfristig den ev und damit die winrate beinflussen.
      this!
      Meiner Meinung nach die expert-line.
    • VeganProgRock
      VeganProgRock
      Black
      Dabei seit: 01.07.2009 Beiträge: 484
      Benzodiazepin liefert dir schon einen guten Leitfaden für deinen Aufsatz. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Argumentationslinien, um den Einfluss des Skills (Im Verhältnis zum Glück bzw. Zufall) auf die Bankroll eines Pokerspielers darzulegen. Neben einem statistischen Ansatz kann man auch rein über die Eigenschaften des Spiels argumentieren. Ein Gedankenexperiment hierzu wäre: Was passiert, wenn sich an einem Pokertisch ein Spieler befindet, der seine Aktionen (Check / Bet bzw. Fold / Call / Raise -> auch die Einsatzhöhen) rein zufällig auswähllt? Wie sieht es mit seinen Gewinnchancen aus? Können die übrigen Spieler hieraus Vorteile ziehen?
    • Mornorak
      Mornorak
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2008 Beiträge: 368
      Hi,

      ich würde anders an die Sache herangehen.

      Grundannahme : Poker ist Glücksspiel

      Begründung : Der Fall der Karten läßt sich nicht beeinflussen ; jeder Spieler bekommt statistisch gesehen die gleiche Anzahl guter und schlechter Kartenkombinationen.
      Spielen zwei Spieler mit Random-Hands über eine sehr große Anzahl von Händen gegeneinander und gehen jeweils Preflop Allin und der Mitspieler callt jedes Allin, so wird es statistisch gesehen zu keinem Vorteil für einen der Spieler kommen.

      Jetzt der Dreh :
      Annahme : Für versierte Spieler ist Poker kein Glücksspiel

      Unter der Annahme, dass ein Spieler eine Range von z.B. 77+ spielt und ein anderer Spieler jede Random-Hand Preflop Allin stellt, der Spieler mit der 77+ Range aber nur diese Range Allin stellt bzw. callt , so kann man mit dem Equilator über eine sehr hohe Anzahl von Händen diese Ranges gegeneinander laufen lassen. Daraus folgt ein Ergebnis.

      Jetzt berechnet man noch die Wahrscheinlichkeit, dass man die Range 77+ als Karten bekommt..

      Jetzt ist noch relevant mit welcher Anzahl BB gespielt wird.

      Daraus läßt sich dann mathematisch ableiten welchen Erfolg die beiden Ranges gegeneinander haben.


      Im Prinzip kann man dies mit den gängigen Spielertypen und damit verbundenen Statistiken tun.

      Und dabei müßte rauskommen, dass Poker profitable und weniger profitable Ranges bietet und somit je nach Spielertyp kein Glucksspiel ist.

      Bis hierhin habe ich noch nicht von Spielverständnis, Postflop-Spiel,Odds und Outs, Betsequenzen,usw. gesprochen.

      Ich würde jetzt als abschließendes Beispiel nur noch eine Situation mit Odds und Outs in verschiedenen Varianten darstellen, um zu beweisen, dass der versierte Spieler mehr Gewinn macht als ein nicht versierter Spieler.

      Fast alle Berechnungen sollten anhand des Equilators nochvollziehbar gemacht werden können.
    • MrMarv89
      MrMarv89
      Bronze
      Dabei seit: 03.01.2009 Beiträge: 2.657
      doofes referat---> do not teach a fish :D
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.288
      ...und als sahnehäubchen noch darauf hinweisen, dass es tatsächlich eine Pokerelite gibt die sich dauerhaft an der weltspitze halten. Auch wenn man sagt, dass (fast) jeder Pokerspieler in seinem Leben mal broke war.
    • klebstoffnov
      klebstoffnov
      Black
      Dabei seit: 30.03.2008 Beiträge: 2.269
      würde den Aufsatz gerne lesen wenn du soweit bist ;)
    • Gatsby
      Gatsby
      Black
      Dabei seit: 25.07.2006 Beiträge: 1.148
      Original von NoSekiller
      Original von lego
      kommt auf die definition von glücksspiel an
      this...und da das jeder anders definiert drehen sich diese immer und immer wieder aufkommenden Threads zu dem Thema auch immer im Kreis...
      und ob das jeder anders definiert oder nicht, spielt auch gar keine geige, da sowieso nur die definition des staates was zu melden hat. der ist allerdings kein fanatiker der wahrheit und des arguments, so dass er auf schlüssige ausführungen von euch warten würde :P
    • maechtigerHarry
      maechtigerHarry
      Bronze
      Dabei seit: 02.07.2007 Beiträge: 5.596
      Original von Spearmi
      Original von Benzodiazepin
      ich würde erstmal den begriff ev mathematisch definieren und ein verständliches beispiel (zb warum roulett -ev ist) dazu bringen. dann würde ich die begriffe equity und odds/out erklären und an hand von 2 beispielrechnungen zeigen, warum eine equityedge in einem positiven ev resultiert und warum calls nach o/o +ev sind.
      jetzt erst würde ich auf das thema glück zu sprechen kommen und es als statistische varianz definieren. ich würde anhand von graphen die abhängigkeit der varianz von der samplesize aufzeigen und daraus folgern, das poker nur kurzfristig glücksabhängig ist und es die eigenen entscheidungen sind, die langfristig den ev und damit die winrate beinflussen.
      this!
      Meiner Meinung nach die expert-line.
      #2