Wie interpretier ich am besten den Aggressionsfaktor vs. AggFreq. ?

  • 5 Antworten
    • Vespar
      Vespar
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2008 Beiträge: 531
      Schau dir mal die Samplesize an.
    • Matze4x4
      Matze4x4
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2007 Beiträge: 2.486
      Original von Vespar
      Schau dir mal die Samplesize an.
      Nein das hat damit nix zu tun, das sind 2 komplett verschiedene Werte die auch jeweils anders berechnet werden und da drum gehts mir.
    • RatofDeath
      RatofDeath
      Bronze
      Dabei seit: 26.04.2007 Beiträge: 2.357
      AF = [Anzahl Bets oder Raises] : [Anzahl Calls]


      AFrequency = (times bet + times raised) / (times bet + times raised + times called + times folded)
      It's basically a percentage of how often the player chooses an aggressive action when given the opportunity. It ignores checks as it's not practical to determine if the check was a sign of weakness or strength (check-raise attempt).

      Aus 2+2:
      The agg. factor is a ratio of how often they bet/raise to how often they call. 1.5 would mean they bet/raise more than they call. 3.0+ means they hardly ever call. 0.0 means they never bet or raise, just call. 1.0 would mean they bet/raise and call the same amount.

      the frequency is indeed a percentage. 47 would indicate they take an aggressive action 47% of the time they have the opportunity.

      Erklärts ganz gut.
    • TheBrain90
      TheBrain90
      Bronze
      Dabei seit: 05.07.2008 Beiträge: 1.051
      imo kannst du den agressionfactor einfach vergessen, denn wie RatofDeath richtig geschrieben hat, wir bei dessen berechnung die aktionen check und fold einfach nicht berücksichtigt. wenn beispielsweise ein spieler zu 90% am flop foldet, 1% callt (wenn er auf nem draw ist und die richtige odds bekommt) und zu 9% bettet oder raist (wenn er die nuts hat), dann ist sein AF=9,0 und man könnte meinen, dass er superaggro ist und viele hände overplayt, was aber nicht der fall ist.
      somit reicht es imo aus sich auf die afreq. zu beschränken, die aber auch erst nach ner guten samplesize interessant wird, zumal man immer bedenken muss, dass der gegner auch einfach an die verschiedenen spielertypen adaptet und man somit eher auf reads achten sollte.
    • RatofDeath
      RatofDeath
      Bronze
      Dabei seit: 26.04.2007 Beiträge: 2.357
      Original von TheBrain90
      somit reicht es imo aus sich auf die afreq. zu beschränken, die aber auch erst nach ner guten samplesize interessant wird, zumal man immer bedenken muss, dass der gegner auch einfach an die verschiedenen spielertypen adaptet und man somit eher auf reads achten sollte.
      !!

      Das ist ganz wichtig, nur weil ein Spieler zB 20% 3bet Wert hat, heisst das nicht dass er gegen dich auch die 20% 3bettet.

      Deswegen halte ich persönlich auch nicht soviel von geminten Händen.