Wer hat hier angefangen und lebt nun vom Poker?

    • MrChipmunk
      MrChipmunk
      Bronze
      Dabei seit: 16.06.2007 Beiträge: 21
      Hallo,

      mich interessiert, ob es hier Leute gibt, die mit Hilfe von Pokerstrategy angefangen haben, Poker zu lernen und mittlerweile nun so weit sind, dass sie davon leben können und Poker "hauptberuflich" spielen.

      Falls es hier solche Leute gibt:

      Wie lange habt ihr gebraucht, um soweit zu kommen?

      Wenn es eine Sache gibt, die ihr einem Anfänger auf dem Weg geben könntet, der das auch erreichen möchte, was wäre das?

      Ich habe neulich gelesen, dass das statistische Durchschnittseinkommen in Deutschland ca. 2.250,00 Euro brutto pro Monat beträgt. Ab welchen Limits kann man so ein Einkommen pro Monat im Durchschnitt (Downswings, Varianz etc. mit eingerechnet) erreichen, wenn man Poker in Vollzeit (40 Std. / Woche) betreibt?

      Vielen Dank!

      Grüße

      Olli
  • 64 Antworten
    • NNNexX
      NNNexX
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2007 Beiträge: 1.413
      eine "mittlere Varianz" gibt es nicht...
    • JojoDeluxe
      JojoDeluxe
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 3.638
      Wenn du es wirklich 40h/woche spielst dann wird vielleicht schon nl100 reichen, aber ich denke nl200 oder besser noch nl400 sollte es schon sein, damit man halt auch noch rücklagen bilden kann für schlechte monate.

      es gibt hier auch leute die sagen, sie können das mit nl25 machen, aber von sowas würde ich abraten.

      edit: was du als anfänger wissen solltest: mach dir keine illusionen, spiele poker nur aus einem grund: weil es dir spass macht und es dich interessiert. sei geduldig und beschäftige mich mit der theorie und setz dir immer wieder kleine ziele. die erfolgreichen leute sind so gut geworden, weil sie einfach spass hatten und dadurch viel gelernt haben und die zeit gern investiert haben. wenn du mit einer "ich muss"-einstellung an die sache gehst ist dein scheitern vorprogrammiert.
    • JSFan
      JSFan
      Black
      Dabei seit: 30.01.2005 Beiträge: 1.438
      Durchschnittseinkommen kann man mit NL 50 schaffen

      wenn man die Spielstaerke hat kann man aber auch hoeher spielen und mehr gewinnen
    • WorDn
      WorDn
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2008 Beiträge: 467
      dito @jojodeluxe
      ich denke kein profi hat sich gesagt dass er das hauptberuflich machen will bevor er nich schon unzählige hände, down- und upswings hinter sich hatte. fang einfach klein an, informiere dich, spiel vor allem diszipliniert und es könnte auch sein, dass du merkst, dass es gar nichts für dich ist. ich will dir das jetzt nicht schlechtreden aber du wärst nicht der einzige, dem es so gehen würde.
    • Redman2606
      Redman2606
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 3.636
      Habs mal hierher verschoben. Ist im Erfolge Forum nicht so gut aufgehoben ;)
    • riesling
      riesling
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2007 Beiträge: 1.573
      Ein Freund von mir ist Pokerprofi. Hat hier 2005 angefangen und es innerhalb von 2 Jahren bis auf NLH 1k geschafft (Viele fette Upswings inkl.).
      Danach gings erstmal wieder rapide runter.
      Sein Durchbruch kam dann mit MTT und etlichen fetten cashes.
      Jetzt wagte er den Sprung zum Profi und seitdem geht wieder nix mehr.

      Sag mal so, innerhalb von 1Mio. Hände kann nach beiden Seiten viel passieren.
      Meiner Meinung nach brauchst aber schon sehr viel Glück um überhaupt auf die lukrativen Limits Bankrolltechnisch zu kommen.
      Gut, auch dort gibt es fette Fische, die von allen guten Spielern gejagt werden und vielleicht haben auch einige wenige noch wirklich eine Edge.
      Aber wenn du nicht die psychischen Vorraussetzungen hast, nützt dir die vermutlich auch nix.
      Poker wird dann schnell zur Belastung.
    • Laccyby
      Laccyby
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2008 Beiträge: 3.197
      Original von riesling

      Meiner Meinung nach brauchst aber schon sehr viel Glück um überhaupt auf die lukrativen Limits Bankrolltechnisch zu kommen.
      was hat das mit glück zu tun?
    • Kiirby
      Kiirby
      Bronze
      Dabei seit: 16.04.2009 Beiträge: 1.184
      Glück oder Zeit wohl eher.

      Mit Glück meint er wohl dass man es schnell dorthin schafft.
      Und iwann merkste dann eh den Skillunterschied wenn deine Glückssträhne Abreißt. Musst schon massig Zeit investieren bevor du soweit bist, dass du NL1k+ gut schlagen kannst.
    • Natze
      Natze
      Bronze
      Dabei seit: 21.08.2006 Beiträge: 1.005
      Ich bewundere Leute, die es schaffen 40h die Woche zu pokern. Entweder man gibt die ganze Zeit sein bestes und hat spätestens nach einem Jahr den Burn-Out, oder man grindet stumpf vor sich hin und endet als Maschine vor einer Maschine.

      Ich würde jedem empfehlen, erst Vollzeit Pokerpro zu werden, sobald er nicht mehr als 2h pro Tag investieren muss, um sein Leben zu dadurch finanzieren (ohne die Wochenenden). Das bedeutet mehr Varianz, was dazu führt, dass man mehr Rücklagen braucht. Ich hab mich erst dafür entschieden, als ich nach 1.5 Jahren $100k zusammen hatte. Dann braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen und kann das Leben leben, wovon man als Lowroller träumt. Ohne den Druck, den viele NL200 Pros haben.

      Sonst kann ich JojoDeluxe zustimmen. Setz dir kleine, realistische Ziele, und plane dabei die Varianz mit ein.

      http://pokervariancesimulator.fr/

      Diese Seite kann dabei ganz interessant sein.
    • hartiedd
      hartiedd
      Black
      Dabei seit: 08.02.2007 Beiträge: 4.798
      Original von Natze
      Ich bewundere Leute, die es schaffen 40h die Woche zu pokern. Entweder man gibt die ganze Zeit sein bestes und hat spätestens nach einem Jahr den Burn-Out, oder man grindet stumpf vor sich hin und endet als Maschine vor einer Maschine.

      Ich würde jedem empfehlen, erst Vollzeit Pokerpro zu werden, sobald er nicht mehr als 2h pro Tag investieren muss, um sein Leben zu dadurch finanzieren (ohne die Wochenenden). Das bedeutet mehr Varianz, was dazu führt, dass man mehr Rücklagen braucht. Ich hab mich erst dafür entschieden, als ich nach 1.5 Jahren $100k zusammen hatte. Dann braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen und kann das Leben leben, wovon man als Lowroller träumt. Ohne den Druck, den viele NL200 Pros haben.

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      Klar das so was blödes von nen High Roller kommen muß ,es gibt genügend gute Grinder die mit 300 Stacks + und mehr auf den Midstakes 10k + im Monat machen und ja die sind fleißig und spielen 8h am Tag was völlig i.O ist

      ich habe RL ( nicht mehr und nicht weniger als früher) und auch genügend Rücklagen , es sollte doch jeder selber wissen was er aus seinen Leben macht.

      Kannst mir gerne ja mal nen Job Zeigen mit 2h Aufwand pro Tag und Wochenende frei.

      Hast Du schon mal in den Leben 40h die Woche gearbeitet ? Ich lange genug und 40h haben die Woche da nicht immer ausgereicht .
    • ThatstheTonyG
      ThatstheTonyG
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 4.206
      Arbeiten ist meistens nicht so stumpf wie Pokern....Das meinte er vermutlich auch damit dass er es sich nciht vorstellen kann.
    • IDreamofVicky
      IDreamofVicky
      Global
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 929
      Spiel zwar nur NL 200 [sh] (jeden Tag ~2.5 Std), aber im wenn ich wollte könnte ich mittlerweile dank ganz guter Roll + solider Winnings sicherlich davon leben.

      Bei mir wird's aber immer ein Hobby respektive guter Nebenverdienst bleiben.

      Könnte mir nicht vorstellen nur noch zu Pokern und sonst keine Beschäftigung mehr zu haben. Ausserdem sind mir im Leben einige Dinge wichtiger als Geld...

      Bis ich meine ersten 10K$ zusammen hatte hat ~1.5 Jahre gedauert^^
    • BigJanne
      BigJanne
      Bronze
      Dabei seit: 13.04.2006 Beiträge: 1.447
      ich lebe seit ca. 3 jahren quasi vom pokern.
      mache aber auch grade ne pilotenausbildung, weil ich mich NIEMALS nur aufs pokern verlassen würde, auch wenn ich jetzt mehr verdiene als ein pilot^^

      habe sehr lange NL200 gespielt, dann ne 4 monatige pause und dann wieder von NL50 auf NL400 hochgespielt.

      ich würde jedem abraten fulltime pro zu werden und nichts anderes zu lernen, der nicht NL1k CRUSHT (!!!) und schon nen dickes polster für schlechte zeiten erspielt hat.

      nebenbei zocken reicht doch vollkommen...

      lg, jan

      p.s.: habe den thread nicht gelesen, nur die überschrift und wollte mal meinen senf dazugeben.
    • riesling
      riesling
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2007 Beiträge: 1.573
      Original von hartiedd
      Original von Natze
      Ich bewundere Leute, die es schaffen 40h die Woche zu pokern. Entweder man gibt die ganze Zeit sein bestes und hat spätestens nach einem Jahr den Burn-Out, oder man grindet stumpf vor sich hin und endet als Maschine vor einer Maschine.

      Ich würde jedem empfehlen, erst Vollzeit Pokerpro zu werden, sobald er nicht mehr als 2h pro Tag investieren muss, um sein Leben zu dadurch finanzieren (ohne die Wochenenden). Das bedeutet mehr Varianz, was dazu führt, dass man mehr Rücklagen braucht. Ich hab mich erst dafür entschieden, als ich nach 1.5 Jahren $100k zusammen hatte. Dann braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen und kann das Leben leben, wovon man als Lowroller träumt. Ohne den Druck, den viele NL200 Pros haben.

      Sonst kann ich JojoDeluxe zustimmen. Setz dir kleine, realistische Ziele, und plane dabei die Varianz mit ein.

      http://pokervariancesimulator.fr/

      Diese Seite kann dabei ganz interessant sein.

      Klar das so was blödes von nen High Roller kommen muß ,es gibt genügend gute Grinder die mit 300 Stacks + und mehr auf den Midstakes 10k + im Monat machen und ja die sind fleißig und spielen 8h am Tag was völlig i.O ist

      ich habe RL ( nicht mehr und nicht weniger als früher) und auch genügend Rücklagen , es sollte doch jeder selber wissen was er aus seinen Leben macht.

      Kannst mir gerne ja mal nen Job Zeigen mit 2h Aufwand pro Tag und Wochenende frei.

      Hast Du schon mal in den Leben 40h die Woche gearbeitet ? Ich lange genug und 40h haben die Woche da nicht immer ausgereicht .
      Grinder?

      Ich müsste viel mehr tun und auch mehr spielen, um endlich mal nach vorne zu kommen.
      Ich spiele zwar alle Varianten recht passabel, aber Poker ist so langweilig.

      Wenn ich 1h am Tag damit verbringe, empfinde ich das eher als Pflichterfüllung.
      Ist auch völlig belanglos, lebe ja nicht davon.
      Aber ohne eine gewisse Sucht als Antrieb ist es wirklich reizlos finde ich.
      8h am Tag grinden wäre mir schon mal nicht möglich, da ist jeder andere Job besser. Vor allem auch für die Nerven.
      Aber für den ders mag, ist es wohl das höchste!
    • GeeBee
      GeeBee
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 3.614
      Denke, dass man ab NL100+ gar nicht mal mehr sooo viel Zeitaufwand betreiben muss um vom Spielen zu leben, wenn man halbwegs solide ist.

      Jeden Tag 1-2 Stacks ergrinden und am Ende des Monats hat man ein feines "Gehalt" (RB bzw. Boni exklusive). Da brauchts auch keine 40h/Woche bzw. 160h/Monat zu um vom Pokern zu leben.
    • PontiusGR
      PontiusGR
      Black
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 836
      Original von GeeBee
      Denke, dass man ab NL100+ gar nicht mal mehr sooo viel Zeitaufwand betreiben muss um vom Spielen zu leben, wenn man halbwegs solide ist.

      Jeden Tag 1-2 Stacks ergrinden und am Ende des Monats hat man ein feines "Gehalt" (RB bzw. Boni exklusive). Da brauchts auch keine 40h/Woche bzw. 160h/Monat zu um vom Pokern zu leben.
      Einerseits stimmt das. Man kann auf auf NL100 locker auf 3k Euro im Monat kommen. Davon lässt es sich als Student gut legen. Wenn du aber bedemkst, dass du als "Profi" koplett aus dem sozialen Netz der BRD springst, dann sind 3k Euro nicht sehr viel. Das ganze ist ja also Bruttoeinkommen zu betrachten.
      Du mußt dich davon privat kranken- und rentenversichern. Wobei gar nicht klar ist, ob die deutschen PKVersicherer Dich nehmen.

      Und dein Lebensstandart, nach allen Abzügen, hat dann absolut nichts mehr mit Moneten-Boheme zu tun.

      Also rechne mal lieber mit 10k$ im Monat, die man schon haben sollte. Und da wirds für den NL100 Grinder schon schwierig, dass JEDEN Monat zu ergrinden.
    • GeeBee
      GeeBee
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 3.614
      Original von PontiusGR
      Original von GeeBee
      Denke, dass man ab NL100+ gar nicht mal mehr sooo viel Zeitaufwand betreiben muss um vom Spielen zu leben, wenn man halbwegs solide ist.

      Jeden Tag 1-2 Stacks ergrinden und am Ende des Monats hat man ein feines "Gehalt" (RB bzw. Boni exklusive). Da brauchts auch keine 40h/Woche bzw. 160h/Monat zu um vom Pokern zu leben.
      Einerseits stimmt das. Man kann auf auf NL100 locker auf 3k Euro im Monat kommen. Davon lässt es sich als Student gut legen. Wenn du aber bedemkst, dass du als "Profi" koplett aus dem sozialen Netz der BRD springst, dann sind 3k Euro nicht sehr viel. Das ganze ist ja also Bruttoeinkommen zu betrachten.
      Du mußt dich davon privat kranken- und rentenversichern. Wobei gar nicht klar ist, ob die deutschen PKVersicherer Dich nehmen.

      Und dein Lebensstandart, nach allen Abzügen, hat dann absolut nichts mehr mit Moneten-Boheme zu tun.

      Also rechne mal lieber mit 10k$ im Monat, die man schon haben sollte. Und da wirds für den NL100 Grinder schon schwierig, dass JEDEN Monat zu ergrinden.
      Bin da vollkommen bei Dir. Ist schon klar, dass man die reinen Winnings als Bruttoeinkommen rechnen muss.

      Was in der Rechnung auch etwas untergeht ist der $-Kurs, den es auch zu berücksichtigen gilt. D.h. man sollte auch soviel erwirtschaften, dass einem umgerechnet noch immer ein Durschnitts-€ Bruttolohn bleibt (wie jener, den der OP gepostet hat).

      Wobei ich denke, dass man als Vollzeitpro automatisch mit der Zeit besser wird, da man einen gewissen Druck hat und seine Zeit mit "Weiterbildung" verbringt, als auf youporn.com rumzusurfen. Es wird sich dann wohl nicht verhindern lassen, dass man in den Limits aufsteigt. Man wird also wohl kein NL100/NL200 Lifetimegrinder bleiben.
    • Dougiii
      Dougiii
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2009 Beiträge: 53
      Da hier die ganze Zeit von NL gesprochen wird, frage ich einfach mal was so die Richtlinie beim FL ist um nen solides Nebeneinkommen zu haben!?

      Danke schonmal ;)
    • Annuit20
      Annuit20
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2007 Beiträge: 9.225
      40h die woche pokern macht man halt mal paar monate und dann wirds schon unlusitg wenn man dazu noch viele tische spielt.
      30h die woche mit ner Hrly von 50$ wären wohl ratsam leider hab ich die auch nicht aber hab keine bessere möglichkeit atm.