Non-Showdown winnings

    • Mariodaman
      Mariodaman
      Bronze
      Dabei seit: 18.11.2009 Beiträge: 345
      Hallo Leute!

      Ich versuche seit einigen tagen ganz speziell meine Leaks aufzudecken und mein Spiel zu verbessern.
      Mir ist aufgefallen, dass meine Non-Showdown winnings ziemlich schlecht sind und der Graph weit im Minus liegt. Meine Overall winnings sind trotzdem sehr gut.

      Ich weiss das ich postflop ziemlich tight spiele und nur wenige moves einbaue, weil ich mich halt an die Abc-poker anweisungen halte. Bin halt noch ein Anfänger.

      Aber wie kann ich mein Spiel diesbezüglich verbessern, bzw. wie sollte meine Kurve der Non-Showdown winnings aussehen`?

      Wäre nett wenn ihr mir Tipps geben könntet.

      Mario
  • 8 Antworten
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      Hi Mariodaman,

      dafür müsste man noch wissen, was du überhaupt spielst (Variante/Limit). ;)

      Lg Kami.
    • Mariodaman
      Mariodaman
      Bronze
      Dabei seit: 18.11.2009 Beiträge: 345
      Texas Hold'em NL10/NL25 SH
    • Mariodaman
      Mariodaman
      Bronze
      Dabei seit: 18.11.2009 Beiträge: 345
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      Ich verschiebs mal ins BSS Forum, da wird man dir sicher eher helfen können. ;)
    • rowski999
      rowski999
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2009 Beiträge: 2.009
      Zitat:

      Die rote Linie ist sehr abhängig vom Spielstil und deiner Game Selection. Wenn du oft tighte Games spielst, in denen viel Profit vom Pötte klauen kommt, dann sollte die rote Linie einen großen Teil deiner Winnings ausmachen, weil zu selten jemand mit einer 2nd best Hand mit dir in den Showdown geht. In soften loose passive Games, wo FE = 0 ist, oder wenn du einen sehr showdown orientierten Stil spielst bzw. kaum tighte Gegner attackierst, geht die Linie in den Keller aber deine SD Winnings explodieren.
    • p4nopticon
      p4nopticon
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 967
      4.63BB/100 sind doch ne ordentlich Winrate.
      Wenn du weiter an deinem Spiel arbeitest werden die Non-SD Winnings von alleine besser.
      Allerdings ist es auch speziell auf kleineren Limits schwer sich da zu verbessern weil die Gegner einfach zu viel callen.
      Solange die Overall Winrate stimmt sind, ist es doch egal woher die kommen.


      Leute mit ansteigender Roter Linie (positive Non-SD Winnings) haben oft longterm eine weniger gut aussehende SD Winnings Linie.

      z.B. hier: http://img44.imageshack.us/img44/729/12monthsgraph.png
    • Mariodaman
      Mariodaman
      Bronze
      Dabei seit: 18.11.2009 Beiträge: 345
      Ich werde versuchen eine gute Balance zu finden.
      Vielen dank für die Antworten!

      Mario
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      1. Verstehen was Non-SD Winnings sind und wie sie entstehen

      Non-SD Winnings sind die Gewinne/Verluste die man macht ohne einen SD zu sehen. (z.b. steigt die Non-SD Winnings Linie wenn man Preflop direkt gewinnt oder mit einer Cbet gewinnt und sinkt, wenn man nach der Contibet z.b. am Turn C/F spielt)

      SD Winnings dagegen sind die Gewinne/Verluste die entstehen, wenn man am SD ist. Sie steigen, wenn man im Durchschnitt öfter als der Gegner die bessere Hand hält und sinken, wenn man im Durchschnitt seltener als der Gegner die bessere Hand hält

      2. Wieso haben viele Anfänger/Fortgeschritten fallenden Non-SD Winnings?

      Dafür gibt es verschiedene Gründe

      i) mangelnder Postflop Skill: Mangelnder Postflopskill ist meiner Meinung nach der Hauptgrund für stark fallende Non-SD Winnings. Hier gibts eigentlich nicht viel zu sagen, dass Postfloppoker ein sehr umfangreiches Thema ist und es zahlreiche Artikel gibt die sich mit jeder Menge Konzepte beschäftigt. Generell gilt aber, dass je höher der Postflopskill (und damit auch die Einschätzungen über das Verhalten des Gegners), desto besser werden die Non-Sd Winnings

      ii) Art der Gegner: Wenn man auf den Mikros spielt, dann hat man es mit sehr vielen Gegner zu tun die sehr marginale Hände sehr tief in die Hand spielen. So gibt es zig Gegner die ihre BottomPair bis an den SD bringen oder ihren Gutshot an den River für 2 Potsizebets callen. Gegen diese Gegner braucht es Hände die am SD standhalten können.

      => in der Regel haben solide Microlimitwinningplayer extrem hohe SD Winnings und fallen Non-SD Winnings, da sie extrem oft einfach am SD wiederzufinden sind und alles marginale vorher aufgeben, da es sich häufig nicht lohnt zu bluffen.

      Ein wichtiger Ansatzpunkt hier ist aber das dünne Valuebetten und das richtige ausspielen von starken Draws. Ich sehe häufig das mit Made Hands die für dünne Valuebets gegen schwache Gegner gut sind gecheckt werden und das starke Draws viel zu schnell passiv gespielt werden.
      Es hilft hier enorm öfter mal darüber nachzudenken mit welchen Händen unsere Gegner in welchen Spots überhaupt anzutreffen sind.

      Mal ein Beispiel:

      Wir raisen am BU AsQs und die Callingstation im BB called.

      Der Flop ist 248r und wir cbetten den Flop (ob das gut ist oder nicht sei dahingestellt)
      Am Turn kommt eine 2 in Pik dazu und wir haben somit den Flushdraw. Jetzt sollte man sich mal kurz überlegen was die Flopcallingrange der Callingstation sein könnte und womit er am Turn callen könnte und womit er folden könnte.

      Man hat hier häufig eine sehr profitable Bet, da wir

      a) gegen seine Made Hands massig Equity haben (wir haben gegen jede 1 Pair Hand 15 Outs)

      b) gegen schlechtere Draws (z.b. Gutshots) SD Value + wir sind vorne und machen dementsprechend eine Valuebet

      c) selbst wenn er Gutshots folded, dann haben wir einen guten Schnitt gemacht, weil der Gegner

      Board: 2h 4d 8s 2s
      Dead:

      equity win tie pots won pots tied
      Hand 0: 77.273% 77.27% 00.00% 34 0.00 { AsQs }
      Hand 1: 22.727% 22.73% 00.00% 10 0.00 { 6h5h }


      22% Equity vom Pot aufgibt die ihm gehört