pockets preflop

    • jan121212
      jan121212
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2007 Beiträge: 908
      habe mir gerade mal ein bisschen gedanken zu dem thema gemacht und wollte einfach mal kurz hören, was ihr dazu sagt:

      speziell meine ich den unterschied zwischen mittelhohen pockets (88-TT) und den niedrigeren pockets


      meine idee ist, dass es doch eigentlich wesentlich sinnvoller ist kleine pockets zu 3betten und mittelhohe zu coldcallen:

      kleine pockets stehen ohne set oft extrem schlecht da am flop und bieten sich auf grund der wenigen outs auch weniger zum moven an. wenn man sie nun 3bettet hat man meist sehr hohe fe pre und flop und kann ja trotzdem noch sein set treffen und wird dann lighter ausbezahlt. ein wichtiger ounkt ist aber auch noch finde ich, dass man selten in schwierige spots kommt weil man eigentlich immer ganz gut einschätzen kann, wo man steht.

      mittelhohe pockets haben dagegen am flop häufig noch gute equity gegen die geg. range und man kann sie dementsprechend spielen. außerdem bringt sich mit 3bets häufig in spots wo man plötzlich am turn mit nem weaken overpair oder so in nem sehr großen pot steht ohne auch nur ansatzweise zu wissen, wo man steht. deswegen müsste man mit ihnen doch besser kleinere pötte spielen können und versuchen der equity entsprechend zu spielen.

      ist wahrscheinlich jetzt nicht sonderlich strukturiert und man natürlich auch davon ausgehen, dass wir gegen TAGs spielen gegen die wir pre auch einigermaßen fe haben
      außerdem bin ich mir noch nicht so ganz darüber im klaren was ip bzw. oop daran ändert. ich würde tendenziell oop natürlich eher zur 3bet neigen, aber wie gesagt kleine pockets 3bettet ich auch sehr, sehr gerne ip


      ich würde mich freuen wenn ihr meine gedanken mal kommentieren könntet =)
  • 3 Antworten
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
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      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      joar kleine pockets 3betten kann man wenn dann erstmal in stealingspots 3betten, oop callen ist da nämlich fast nie / sehr marginal +ev, ip wenn co stealt und ich im bu nen kleines pocket habe würde ich wenn nen fish im blind sitzt eher callen und bei 2 regs auch eher 3betten.

      der punkt mit den "schwierigen spots" ist irgendwie nichtso sinnvoll, den mittelhohe pockets sollte man schon gut einschätzen können und dann halt +ev weiterspielen wenn der gegner genug schlechtere hände / etc. hat oder halt folden.

      ( will damit nur zeigen das man nicht lieber 27o spielt weil man da ja auch leichter weiß wo man steht als mit 66 ;) )


      wobei man halt wenn man nen pocket 3bettet und gecallt wird man zu 1/8 am flop broke gehen können während man mit AK z.b. zu 1/3 am flop broke gehen kann.

      Equitymäßig haben wir dafür mit den Set dann ~90% gegen die gegnerische brokerange und mit Toppair ( most likely ) eher so 65%.
    • rofelmat0r
      rofelmat0r
      Bronze
      Dabei seit: 06.09.2008 Beiträge: 4.502
      ist es nicht sinnvoll kleine pockets für deception zu 3betten? ich meine du coldcallst ja normal eher einen kleinen teil deiner karten?!
    • jan121212
      jan121212
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2007 Beiträge: 908
      Original von D4niD4nsen
      der punkt mit den "schwierigen spots" ist irgendwie nichtso sinnvoll, den mittelhohe pockets sollte man schon gut einschätzen können und dann halt +ev weiterspielen wenn der gegner genug schlechtere hände / etc. hat oder halt folden.
      das fällt mir halt besonders oop wenn ich ge3bettet habe relativ schwer

      angenommen wir haben TT und 3betten aus dem BB ein TAG der im CO geraist hat.
      flop kommen 3 kleine karten wie z.b 893 rainbow
      natürlich ne klare cbet und er called
      turn ist z.b. ne Q
      das sind dann halt genau die spots, die ich mit "schwierig" meinte, weil ich da keine ahnung habe wie ich da sinnvoll weiterspielen soll

      das gleiche ist, wenn der turn noch ne kleine karte ist, er wieder called und man am river vor einer "schwierigen" entscheidung steht