Verblödung durch Alkohol

    • Kauz
      Kauz
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 1.123
      Hallo,
      Ich würde nicht sagen ich bein Alkoholiker. Aber kurz zu mir: Ich bin 19 und seitdem ich 15/16 bin, bin ich ungefähr einmal pro Woche betrunken. Feiern ohne Alkohol ist eine sehr seltene Ausnahme.
      Ich stelle aber folgendes fest:
      Ich kann mich nur noch sehr schwer an Sachen erinnern, die ein paar Tage zurück liegen. Es dauert durchaus 3-5 Minuten, bis ich mich erinnert habe, was ich letztes Wochende alles so gemacht habe.
      Es fällt mir ebenso schwerer mich zu konzentrieren, ich schweife schnell gedanklich einfach mal ab.
      Einfache Sachverhalte z.B. in Mathe oder Info kann ich mir schwerer vorstellen und ich brauche länger, um Sachverhalte (die logisches Denken benötigen) zu durchblicken.
      Sogar beim Reden bemerke ich, dass ich micht öfters mal verhaspel und auch manchmal das Ende vom Satz "wegnuschel".

      Diese ganzen Sachen kommen denke ich alle vom Alkohol... Ich habe vor meinen Alkoholkonsum jetzt erstmal stark zu reduzieren, denn ich hab Schiss, dass sich gerade der Gedächtnispunkt noch verschlechtert und auch in der Schule bin ich irgendwie nicht mehr ganz so schnell wie früher..
      Kann ich davon ausgehen, dass sich das alles wieder normalisieren wird, oder bin ich jetzt für den Rest meines Lebens ein Alkoholgeschädigter?!?!
      Lg

      Sry, dass das eigentlich dumme Fragen sind, aber vllt. habt ihr das ja auch alles durchlebt und könnt mir aus Erfahrung erzählen. Wenn ich mir halt vorstelle wie es weitergehen soll, wenn ich erstmal Student bin, habe ich Angst, dass ich völlig verblöde.
      Mein Kumpel braucht sogar Ewigkeiten um sich an vorgestern/gestern zu erinnern Oo

      €: Achja, es liegt zwar nahe, aber bitte nicht zu viel BBV, denn die Frage ist wirklich ernst gemeint!
  • 46 Antworten
    • Lammertz
      Lammertz
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2007 Beiträge: 835
      alcohol is a hell of drug men ^^
    • IDreamofVicky
      IDreamofVicky
      Global
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 929
      Original von Kauz
      oder bin ich jetzt für den Rest meines Lebens ein Alkoholgeschädigter?!?!
      THIS!!!
    • longdistancerunner
      longdistancerunner
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 4.510
      Alkohol ist die schlimmste aller Drogen, da sie gesellschaftlich anerkannt ist und man sehr fortgeschrittene Suchtstadien erreichen kann ohne das überhaupt jmd. auf die Idee kommt etwas dagegen zu unternehmen.
      Die Verfügbarkeit ist quasi unbegrenzt, im gegensatz zu anderen harten Drogen und soweit ich das weiß(allerdings nur aus Dokus), sind Schäden am Gehirn auch recht nachhaltig.

      Gibt ne ziemlich sicke Arte Doku, wenn ich sie gleich finden sollte werd ich sie mal verlinken.
    • gonnagetya
      gonnagetya
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2006 Beiträge: 643
      Original von Lammertz
      alcohol is a hell of drug men ^^
      And english is a hard language to learn, eh?
    • Evolin85
      Evolin85
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2007 Beiträge: 60
      Ich weiß nur , die leber findet das nicht soo geil.
      bei mir dauert es durchaus 4-5 min um zu wissen warum ich grad ausm zimmer rausgegangen bin, und ich trinke wirklich selten.
      Da alkohol ein reines nervengift ist ja klar, dadurch können die kommunikation der nervenzellen in deinem hirn blockiert werden---> konzentration und gedächnis sind vermindert.

      ja ich denk du hast dich etwas dumm gesoffen,macht aber nix, bei mir hat das auch ohne alkohol prima geklappt!!!und du hattest beim dumm werden wenigstens noch spaß :f_biggrin:
    • MrBeam06
      MrBeam06
      Silber
      Dabei seit: 03.09.2006 Beiträge: 1.362
      Original von Evolin85
      und du hattest beim dumm werden wenigstens noch spaß
    • MrPetri
      MrPetri
      Global
      Dabei seit: 10.08.2007 Beiträge: 310
      Würde die Tatsache, dass du ein Mungo bist, nicht auf den Alkohol schieben :(
    • Evolin85
      Evolin85
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2007 Beiträge: 60
      Original von MrPetri
      Würde die Tatsache, dass du ein Mungo bist, nicht auf den Alkohol schieben :(
      das sind doch ganz tolle tiere!!!!
    • chrischiberlin
      chrischiberlin
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 13.112
      joa, ist normal, kenn ich auch.
      wenn es ich stört, solltest du weniger trinken obv.
    • Wismutfan
      Wismutfan
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2007 Beiträge: 656
      Original von Kauz
      Es fällt mir ebenso schwerer mich zu konzentrieren, ich schweife schnell gedanklich einfach mal ab.
      Einfache Sachverhalte z.B. in Mathe oder Info kann ich mir schwerer vorstellen und ich brauche länger, um Sachverhalte (die logisches Denken benötigen) zu durchblicken.
      Sogar beim Reden bemerke ich, dass ich micht öfters mal verhaspel und auch manchmal das Ende vom Satz "wegnuschel".
      Einmal die Woche betrunken und das alles soll daher kommen? Niemals...
      Wenn man mehrere Tage säuft, ist man ziemlich ausgebrannt und erstmal den ein oder anderen Tag so drauf, dass man irgendwie 'nen Film schiebt.
      Ansonsten würde ich andere Sachen dafür verantwortlich machen.
      Zum einen bist du im Gegensatz zu früher vielleicht erwachsener geworden, wodurch du dir mehr Gedanken um andere Sachen machst. Kommt natürlich drauf an, weswegen du gedanklich abschweifst (wenn du z.B. an eine Frau denkst, mit der du gerne zusammen sein würdest, ist das vollkommen was anderes, als wenn du da gerade an den letzten Witz deines Kumpels denkst;) ).
      Konzentrationsschwierigkeiten kommen aber auch durch andere Sachen zustande. Vor allem durch mangelnde Bewegung, veränderte Lebensgewohnheiten usw. Seitdem ich z.B. an meiner Diplomarbeit schreibe und viel mehr Zeit vor dem Rechner verbringe als vorher, kann ich auch scheiße schlafen und hab Konzentrationsschwierigkeiten.

      Ohne den Alkohol hier kleinreden zu wollen: Aber wegen einmal die Woche betrunken sein kann ich mir das nich so richtig vorstellen. Die Tage, wo man besoffen ist oder noch Restalk hat, verankern sich aber sowieso nich gerade so gut im Gedächtnis, das ist eigentlich normal;)

      Überleg mal, was es bei dir außer dem Alkohol noch geben kann, weswegen das so auftritt.
      Ernährung kann da durchaus auch was ausmachen.
    • Gund4m
      Gund4m
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 464
      ist normal, wird wieder besser .... und das mit dem "man erreicht fortgeschrittene suchtstadien ohne das jemand auch nur auf die idee komtm etwas zu unternehmen" kann ich so nicht unterschreiben .... also ich finde bei kiffern wird noch viel später eingegriffen wenn sie es nicht total dämlich öffentlich machen .... die verfügbarkeit ist für einen süchtigen garkein problem ... da man ja süchtig ist, also auch schwachsinn ....


      und ja ich habe eigene erfahrungen mit der abhängigkeit von diversen substanzen, unter anderem auch alkohol ....


      zsfsg: ist normal wird wieder besser, wenn du ne weile_wesentlich_weniger trinkst .... irgendwann wenn dein verhältnis zum alk wieder normal ist ist es auch kein prob wenn du dir einmal alle 2 wochen die hacke dicht säufst

      edit: @ der über mir .... doch das kann von einmal die woche besoffen sein kommen ... psychische schäden müssen nicht immer "offensichtlich" physischen ursprunges sein ... stichwort veränderung hirnchemie durch krankhaftes verhalten ....
    • ansHans
      ansHans
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 6.157
      Original von Lammertz
      alcohols a helluva drug ^^
      fyp

      @OP Alkohol ist eine schwere Suchtkrankheit und kann nur durch intensive Behandlung "geheilt" werden. In meiner Familie war mein Onkel ca. 20 Jahre Alkoholiker, er hat ein ganz normales Leben geführt mit Beruf, Familie und allem was dazu gehört. Er hat sich aber jeden Abend zugeballert.
      Ende vom Lied war, dass ihm nur eine 4 monatige, geschlossene Therapie geholfen hat, seitdem ist er 4 Jahre trocken.
      Sobald er jemals wieder Alkohol trinkt müsste er sich theoretisch direkt wieder einliefern lassen weils klick im Kopf macht.

      Was ich damit sagen will: Nimm das nicht auf die leichte Schulter. Es gibt zig Unterscheidungen und Grade innerhalb von Alkoholismus und desto früher du den Mut hast eine Therapie zu beginnen desto besser. Wenn du mal 5, 10 oder mehr Jahre säufst ist das sehr schwer.

      Wünsch dir alles Gute!
    • DrummersDk
      DrummersDk
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2009 Beiträge: 235
      ich hab aus all den gründen die du nennst aufgehört...so ca. 2,5 jahre jetz..


      trinke sehr sehr selten mal nen pils...das wars aber auch....

      die schäden bleiben aber....also so wie ich das beurteilen kann...

      muss dazu sagen, dass solche schäden, ähnlich wie beim rauchen nach vielen jahren erst zu bewerten sind
    • veK
      veK
      Bronze
      Dabei seit: 20.05.2007 Beiträge: 625
      Jährlich sterben in Deutschland rund 42.000 Menschen durch übermäßigen Alkoholkonsum. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung — Männer sehr viel häufiger als Frauen — trinken so viel, dass sie damit ihrer Gesundheit Schaden zufügen. Da Alkohol durch das Blut im ganzen Körper verteilt wird, kommt es bei regelmäßig erhöhtem Alkoholkonsum zu Zellschädigungen in praktisch allen Geweben. Die Leber ist am meisten betroffen. Denn sie muss 95 Prozent des Alkohols allein abbauen. Eine Fettleber, Leberentzündung und Leberzirrhose können die Folgen sein.
      Bei übermäßigem Alkoholgenuss sterben auch Zellen des Gehirns ab; bei einem Vollrausch sind es mehrere tausend. Die geistige Leistungsfähigkeit nimmt auf Dauer ab. Sogar die peripheren Nervenzellen, zum Beispiel in den Beinen, werden in Mitleidenschaft gezogen.
      Es kann zu Lähmungen und Gangstörungen kommen. Ist die Bauchspeicheldrüse durch den Einfluss von Alkohol akut oder chronisch entzündet, wird die Insulinproduktion gestört, was Diabetes zur Folge hätte. Das Herz kann auf zu viel Alkohol mit Herzmuskelerkrankungen und Herzrhythmusstörungen reagieren. Außerdem stellten verschiedene Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen übermäßigem Alkoholkonsum und Krebs fest. Nachgewiesen ist das für bösartige Tumore im Mund- und Rachenraum und in der Speiseröhre.
      Starke Trinker haben zudem ein erhöhtes Leber- und Dickdarmkrebsrisiko. Frauen, die viel trinken, erkranken öfter als der Durchschnitt an Brustkrebs.
    • chrischiberlin
      chrischiberlin
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 13.112
      man, er trinkt einmal pro woche. da muss er doch nicht zu einer therapie^^
    • Gund4m
      Gund4m
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 464
      Original von ansHans
      Original von Lammertz
      alcohols a helluva drug ^^
      fyp

      @OP Alkohol ist eine schwere Suchtkrankheit und kann nur durch intensive Behandlung "geheilt" werden. In meiner Familie war mein Onkel ca. 20 Jahre Alkoholiker, er hat ein ganz normales Leben geführt mit Beruf, Familie und allem was dazu gehört. Er hat sich aber jeden Abend zugeballert.
      Ende vom Lied war, dass ihm nur eine 4 monatige, geschlossene Therapie geholfen hat, seitdem ist er 4 Jahre trocken.
      Sobald er jemals wieder Alkohol trinkt müsste er sich theoretisch direkt wieder einliefern lassen weils klick im Kopf macht.

      Was ich damit sagen will: Nimm das nicht auf die leichte Schulter. Es gibt zig Unterscheidungen und Grade innerhalb von Alkoholismus und desto früher du den Mut hast eine Therapie zu beginnen desto besser. Wenn du mal 5, 10 oder mehr Jahre säufst ist das sehr schwer.

      Wünsch dir alles Gute!


      ist auch nicht bei jedem gleich ... manche süchtige haben nach ner weile wieder ein ganz normales verhältnis zum suchtstoff .... manchen hilft garnichts, und andere verlagern ihr leben lang ihre süchte auf andere ....
    • ansHans
      ansHans
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 6.157
      Original von Gund4m
      Original von ansHans
      Original von Lammertz
      alcohols a helluva drug ^^
      fyp

      @OP Alkohol ist eine schwere Suchtkrankheit und kann nur durch intensive Behandlung "geheilt" werden. In meiner Familie war mein Onkel ca. 20 Jahre Alkoholiker, er hat ein ganz normales Leben geführt mit Beruf, Familie und allem was dazu gehört. Er hat sich aber jeden Abend zugeballert.
      Ende vom Lied war, dass ihm nur eine 4 monatige, geschlossene Therapie geholfen hat, seitdem ist er 4 Jahre trocken.
      Sobald er jemals wieder Alkohol trinkt müsste er sich theoretisch direkt wieder einliefern lassen weils klick im Kopf macht.

      Was ich damit sagen will: Nimm das nicht auf die leichte Schulter. Es gibt zig Unterscheidungen und Grade innerhalb von Alkoholismus und desto früher du den Mut hast eine Therapie zu beginnen desto besser. Wenn du mal 5, 10 oder mehr Jahre säufst ist das sehr schwer.

      Wünsch dir alles Gute!


      ist auch nicht bei jedem gleich ... manche süchtige haben nach ner weile wieder ein ganz normales verhältnis zum suchtstoff .... manchen hilft garnichts, und andere verlagern ihr leben lang ihre süchte auf andere ....
      Ja klar, wie geschrieben hat mein Onkel 20 Jahre gesoffen und das jeden Tag. Nur die Sache kultiviert sich selbst mit der Zeit und wenn man das Problem früh angeht, wie z.B. in OPs Fall, kommt es womöglich gar nicht so weit.

      Ich gebe dir auch Recht, dass jeder anders darauf reagiert. Nur wenn OP jetzt schon ein Problem von sich alleine bemerkt, kann ihm nur Fachpersonal helfen das festzustellen um es dann zu bewälltigen.
    • castaway
      castaway
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2006 Beiträge: 25.945
      Original von chrischiberlin
      man, er trinkt einmal pro woche. da muss er doch nicht zu einer therapie^^
      #2!!!

      Wenn's danach ginge, müssten 90% aller Studenten nen Entzug machen
    • Pokerxx
      Pokerxx
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 6.317
      Original von castaway
      Original von chrischiberlin
      man, er trinkt einmal pro woche. da muss er doch nicht zu einer therapie^^
      #2!!!

      Wenn's danach ginge, müssten 90% aller Studenten nen Entzug machen
      word!!