Entscheidungen?

    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Als Pokerspieler hat man es logischerweise immer wieder damit zu tun die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Ob wir folden, checken, callen, betten, oder raisen erfolgt immer aus der Abwägung verschiedenster Faktoren. Zwar können wir im Nachhinein, also nach einer gespielten Hand, analysieren ob wir die Hand gut gespielt haben, also ob unsere Entscheidung -eig ist hier natürlich die richtige bzw. beste line gemeint- wirklich die beste war. Ist jedoch einmal auf einen der drei möglichen button gedrückt ist unsere Entscheidung unwiderrufbar.

      So und jetzt zum Thema:

      Im RL, und darum geht es mir, trifft man ständig Entscheidungen, die eben nicht unwiderrufbar sind. Man will z.B. mit dem Rauchen aufhören und kaum sind drei Tage vergangen stellt man seine Entscheidung in Frage. Das Beispiel ist in sofern schlecht gewählt , da ich erstens nicht rauche und es zweitens ungesund ist, sodass es, selbst wenn man wieder zu rauchen anfängt, eigentlich klar sein sollte das man eine Fehlentscheidung getroffen hat.

      Nun gut, mein Problem ist jedenfalls, dass ich mich oft schwer tue in bereichen die mein Leben im hohen Maße betreffen, z.B: Wahl der Lebensgefährtin, Studienplatz-Wahl, Wohnort , und was auch immer wichtig ist im Leben, Entscheidungen zu treffen. Das äussert sich n der Form , dass ich eben diese wichtige Entscheidungen hinauszögere -grenzt schon fast an Prokrastination, sofern ich den Begriff richtig verwende :D - und auch häufig bereits getroffene Entscheidungen widerrufe. Sicher ist der Zweifel, jedenfalls in gewissen Maße, auch hier und da mal angebracht... aber in meinen Fall muss ich mir eingestehen, dass ich wohl ein ernsthaftes Problem hab, bzw. mich zumindest mit solchen Sachen unnötig schwer tue.

      Ich würde mich an dieser Stelle dafür interessieren ob es hier jemanden ähnlich geht, wovon ich mal stark ausgehe, oder ob hier jemand Tipps für mich hat wie ich vielleicht bestimmte Entscheidungsfindungs-Strategien, sofern es diese in der Form gibt, in meine Prozesse eben dieser einbinden kann.

      steh grad nen bissl auf Schlauch ?(

      Lg keith
  • 19 Antworten
    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Kommt schon Leute, nicht mal nen tl;dr...
    • Gofa
      Gofa
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2007 Beiträge: 4.809
      könnte das ganze vll daran liegen, dass du angst hast die falsche entscheidung zu treffen?
    • s3nad
      s3nad
      Bronze
      Dabei seit: 04.04.2008 Beiträge: 1.012
      Original von Gofa
      könnte das ganze vll daran liegen, dass du angst hast die falsche entscheidung zu treffen?
      ....oder einfach zu viel im inet haengst und dadurch zu wenig gedanken machst bzgl. RL entscheidungen? Ich kenne das von mir frueher.. hab exessiv ego shooter gespielt und beim erwachsen werden gemerkt das exessives spielen und RL ned so gut zu koordinieren waren,.. bei mir jedenfalls, denn mein RL hat im bezug auf entscheidungsfindungen stark gelitten...bestes bspl.. hab vor 8 Jahren 3 angebote zur Ausbildung gehabt,.. konnte mich ned entscheiden bis schließlich 2 Briefe kamen in denen stand das ich von der Liste gestrichen bin. Da hatte ich dann keine wahl mehr und musste die 3. Stelle nehmen...

      Inzwischen ist das fuer mich kein problem,... bin inzwischen verheiratet und hab 2 Kinder.. iwie hat sich das Problem mit dem Papa werden in Rauch aufgelöst. Kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal sowas wie zweifel oder unentschlossenheiten in bezug auf RL entscheidungen hatte... allerdings hat mich dein Post schon stark an mich vor 10 Jahren erinnert...

      Also mein tipp:
      Mehr RL gedanken machen, dafuer weniger Poker education oder Pokerplay ;)
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von keithaction
      Nun gut, mein Problem ist jedenfalls, dass ich mich oft schwer tue in bereichen die mein Leben im hohen Maße betreffen, z.B: Wahl der Lebensgefährtin, Studienplatz-Wahl, Wohnort , und was auch immer wichtig ist im Leben, Entscheidungen zu treffen.
      Ich denke, jeder Mensch tut sich mit der Wahl seines Lebensgefährten oder des Wohnortes schwerer als mit der Wahl einer Kaugummisorte. Das liegt mMn in der Natur der Sache, denn (und jetzt kommt die erhellende Erkenntnis ;) ): Schwierige Entscheidungen sind nun einmal schwieriger zu treffen als leichte Entscheidungen!

      Das eigene Leben ist nun einmal kein Videospiel, wo Du ggf. abspeicherst und nach einer ungünstigen Entscheidung noch einmal neu startest. Überlege Dir wichtige Entscheidungen daher genau. Hol Dir soviele Informationen wie Du brauchst um Dich zu entscheiden - und dann Butter bei die Fische und stehe dazu. Selbst wenn Du dann feststellen solltest, dass eine Entscheidung falsch sein sollte, kannst Du sie in aller Regel revidieren. Es ist nämlich Dein Leben und solange Du "nur" Verantwortung für Dich allein trägst, kannst Du Entscheidungen auch rückgängig machen. Hab keine Angst vor falschen Entscheidungen. Sonst triffst Du nämlich überhaupt keine Entscheidung und das ist im Zweifel viel schlimmer.
    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Original von Gofa
      könnte das ganze vll daran liegen, dass du angst hast die falsche entscheidung zu treffen?
      Ja ich denke das spielt durchaus ne Rolle: Auf der einen Seite tue ich mich schwer Entscheidungen zu treffen auf der anderen Seite revidiere cih bereits getroffene zu häufig - ohne dann sicher zu sein das richtige getan zu haben-.
      Ich denke dws hat sicher was mit Ängsten zu tun -wie so oft im Leben- , dass es eben viellicht noch eine bessere Möglichkeit geben könnte, so dass man sich selbst nie 100% sicher sein kann... ahhh echt ätzend.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von keithaction
      Original von Gofa
      könnte das ganze vll daran liegen, dass du angst hast die falsche entscheidung zu treffen?
      Ja ich denke das spielt durchaus ne Rolle: Auf der einen Seite tue ich mich schwer Entscheidungen zu treffen auf der anderen Seite revidiere cih bereits getroffene zu häufig - ohne dann sicher zu sein das richtige getan zu haben-.
      Ich denke dws hat sicher was mit Ängsten zu tun -wie so oft im Leben- , dass es eben viellicht noch eine bessere Möglichkeit geben könnte, so dass man sich selbst nie 100% sicher sein kann... ahhh echt ätzend.
      Wie gesagt: Es wird Dich aber auch nicht nach vorne bringen, wenn Du Dein Leben lang nach Entscheidungen suchst, aber keine triffst, weil Du Dir selbst immer in Aussicht stellst, dass die Alternative besser sein könnte :(
    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Original von s3nad

      Also mein tipp:
      Mehr RL gedanken machen, dafuer weniger Poker education oder Pokerplay ;)
      Naja eher mehr Poker education und grinden, und weniger im Forum rumhängen und in der Sorgenhotline Threads aufmachen :D

      Im Ernst ich denke hier hast du Recht... wäre zumindest nicht das erste mal wenn einer wegen inet seine Zeit verschwendet oder zumindest sich zuviel davon im RL abknappst.

      Wobei der Tipp, versteh mich hier nicht falsch, sich mehr Gedanken zu machen mir leider nicht weiter hilft, da ich mich zum Teil eher zuviel Gedanken mache, Stichwort Zweifel.

      Vielleicht sollte ich mir auch garkeine Gedanken mehr machen ala Nike -JUST DO IT- ist eigentlich kein schlechtes Motto :D
    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Original von michimanni
      Original von keithaction
      Original von Gofa
      könnte das ganze vll daran liegen, dass du angst hast die falsche entscheidung zu treffen?
      Ja ich denke das spielt durchaus ne Rolle: Auf der einen Seite tue ich mich schwer Entscheidungen zu treffen auf der anderen Seite revidiere cih bereits getroffene zu häufig - ohne dann sicher zu sein das richtige getan zu haben-.
      Ich denke dws hat sicher was mit Ängsten zu tun -wie so oft im Leben- , dass es eben viellicht noch eine bessere Möglichkeit geben könnte, so dass man sich selbst nie 100% sicher sein kann... ahhh echt ätzend.
      Wie gesagt: Es wird Dich aber auch nicht nach vorne bringen, wenn Du Dein Leben lang nach Entscheidungen suchst, aber keine triffst, weil Du Dir selbst immer in Aussicht stellst, dass die Alternative besser sein könnte :(
      Yo like i said -JUST DO IT- muss ich halt nur noch umsetzen... ich befürchte halt nur, dass mich bei der nächsten Entscheidung, die ich zu treffen habe, mich das selbe Muster wieder einholt und ich wieder vor dem selben Problem stehe. Es ist halt immer schwer, oder zuindest macht man es sich schwer, aus alten Gewohnheiten, Mustern, etc. auszubrechen.

      Lg Keith und thx an alle die hier geantwortet haben... wer dspäter nochmal hier reinschauen...
    • TooropAce
      TooropAce
      Bronze
      Dabei seit: 11.05.2009 Beiträge: 1.527
      Es geht nicht nur dir so sondern mir genauso ich mag Entscheidungen nicht, und wenn sie da sind überlege ich hin und her.
      In einem gewissen Maße ist sie normal. Und hat auch was mit Angst zu tun die evtl Richtige oder Falsche zu treffen!

      Also ich kenne das nur zu gut :-)
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.600
      Ich denk solang man nicht draufgeht ist jede Entscheidung irgendwie was wert, auch wenn sie sich letztlich als 'falsch' herausgestellt hat. Liegt einfach in der Erfahrung die man bekommt und mit der man klüger wird. Denn selbst wenn man eine Entscheidung getroffen hat kann man sie "ausbügeln", was zwar immer auch Konsequenzen hat, die dann aber wiederum diese Erfahrung stärken und uns das nächste mal dann gleich ins Gedächtnis springen. Solang man aber sein Leben nicht von einer falschen Entscheidung steuern lässt kann man imho nicht soviel falsch machen^^
    • wespetrev
      wespetrev
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 2.384
      Mit deiner Unlust, Entscheidungen zu treffen, stehst du nicht allein. Das beobachte ich bei Jüngeren (auch meinen heranwachsenden Kindern) oft. Gründe dafür können sein:
      - es gibt sehr viele Möglichkeiten, von denen sich viele auch noch ähnlich sind;
      - es gibt eher zu viel als zu wenig Information, deren Zuverlässigkeit man aber nur schwer einschätzen kann;
      - es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich abzulenken und damit vor einer Entscheidung zu drücken.

      Versuch mal, ohne ausreichende Vorinformation heutzutage genau das Handy zu kaufen, das deinen Bedürfnissen am besten entspricht und am wenigsten kostet. Da kannst du ja wahnsinnig werden. :D

      Mit etwas mehr Lebenserfahrung im Rücken kann ich dir sagen:
      - das Leben ist keine Einbahnstraße. Wie du selbst bemerkt hast, kannst du Fehlentscheidungen in den allermeisten Fällen korrigieren.
      - das Leben verläuft nicht geradlinig. Gehörst du zu denen, die sich im Navi immer die kürzeste Route anzeigen lassen? Ich nicht! Umwege gehören dazu und haben oft ihren eigenen Reiz.
      - nimm dich einerseits nicht so wichtig, vertraue andererseits durchaus einmal auf deine Intuition (die haben die Frauen nicht allein gepachtet!)

      Wenn du dich allerdings entscheiden musst (Beispiel: Ausbildung), dann plane den Entscheidungsprozess:
      - setze dir ein fixes Datum.
      - sammele alle Informationen, die du bekommen kannst.
      - hole den Rat von Menschen ein, die etwas von der Materie verstehen und denen du vertraust.
      - es ist zwar altmodisch, hilft aber sehr: Gedanken schriftlich fixieren (Pro- und Contra-Listen, Prioritätenlisten).
      - entscheide dich frohen Herzens nach bestem Wissen und Gewissen.
      - ziehe dann deine Entscheidung aber auch durch in dem Vertrauen, dass du mit deinen Fähigkeiten wenn schon nicht die allerbestmögliche, so doch auf jeden Fall eine gute Wahl getroffen hast.
      - bekenne dich selbstbewusst zu deinen Irrtümern.

      Dass du dich auch einmal irrst, ist so sicher wie der nächste Downswing. Du hast dich von Verlustphasen bisher nicht davon abhalten lassen, zu pokern. Warum solltest du dich dann von möglichen Irrtümern davon abhalten lassen, zu leben?
    • cromicron
      cromicron
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2008 Beiträge: 151
      Der klassische Weg ist der von meinem Vorposter. Aber dieser muss nicht unbedingt optimal sein. Oft ist es ja so - je mehr du über ein Thema weißt umso schwerer und verworren wird es. Du willst unbedingt die richtige Wahl treffen? D.h. du willst die komplette Kontrolle über dein Leben haben. Das Problem ist, dass du dir nichtmal sicher sein kannst, ob deine Entscheidung deine ist oder nicht. Ich denke die Wahl zu haben ist eine Ilusion. Versuchsmal gaanz anders:
      Lass dich fallen. Nimm dein Leben nicht so ernst. Freu dich auf das was kommt - und versuch nicht alles zu kontrollieren - das Leben kann viel schöner sein wenn man es auf sich zukommen lässt. Denn wir Menschen sind dazu programmiert, bei einer vermeindlich schweren Entscheidung den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen. Meisten macht man dann die langweiligen gwöhnliichen und gewohnten Dinge stehts aufs neue. Ich würde jetzt vermutlich BWL statt Psychologie studieren, wenn ich mir zu viel Gedanken gemacht hätte.

      Wenn du den Film Fight Club gesehen hast, dann fällt mir eine tolle Szene ein.
      Die beiden Protagonisten sizen im Auto. Theiler Durden sagt seinem Kumpel er solle sich anschnallen und sich entspannen. Er rast auf ein Hinderniss zu. Sein Kumpel ist geschockt und Theiler (Brad Pit) meint "You just have to let it go"

      Also lass es einfach geschehen und versuch nicht alles zu kontrollieren.

      Carpe Diem
    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Original von cromicron

      Lass dich fallen. Nimm dein Leben nicht so ernst. Freu dich auf das was kommt - und versuch nicht alles zu kontrollieren - das Leben kann viel schöner sein wenn man es auf sich zukommen lässt.

      Wenn du den Film Fight Club gesehen hast, dann fällt mir eine tolle Szene ein.
      Die beiden Protagonisten sizen im Auto. Theiler Durden sagt seinem Kumpel er solle sich anschnallen und sich entspannen. Er rast auf ein Hinderniss zu. Sein Kumpel ist geschockt und Theiler (Brad Pit) meint "You just have to let it go"

      Also lass es einfach geschehen und versuch nicht alles zu kontrollieren.

      Carpe Diem
      Ich denke, dass das eine gute herangehensweise ist. Ich glaub das ich mir eben zu häufig über bestimmte SAchen nen Kopf gemacht hab und mich deshalb oft mit solchen sachen schwer tue. Manchmal muss man die Dinge nehmen wie sie kommen und einfach damit fertig werden.

      Mir fehlt jedoch oft das nötige Stück Konsequenz mit meinen Entscheidungen zu Leben ... wie schon gesagt ist es der Zweifel der einen plagt und für einen bitteren Nachgeschmack sorgt... Man hätte halt immer noch ne bessere Lösung finden können :rolleyes:

      oO Du hast mir aber jetzt nicht empfohlen gegen ne Wand zu fahren :D
    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Original von wespetrev

      Wenn du dich allerdings entscheiden musst (Beispiel: Ausbildung), dann plane den Entscheidungsprozess:
      - setze dir ein fixes Datum.
      - sammele alle Informationen, die du bekommen kannst.
      - hole den Rat von Menschen ein, die etwas von der Materie verstehen und denen du vertraust.
      - es ist zwar altmodisch, hilft aber sehr: Gedanken schriftlich fixieren (Pro- und Contra-Listen, Prioritätenlisten).
      - entscheide dich frohen Herzens nach bestem Wissen und Gewissen.
      - ziehe dann deine Entscheidung aber auch durch in dem Vertrauen, dass du mit deinen Fähigkeiten wenn schon nicht die allerbestmögliche, so doch auf jeden Fall eine gute Wahl getroffen hast.
      - bekenne dich selbstbewusst zu deinen Irrtümern.

      Grade die letzten beiden Punkte sollten mir weiterhelfen... alles andere hab ich mehr als verinnerlicht bzw. fliessen eig immer in meine Entscheidungsfindungsprozesse -was ein wort- mit ein, sorgen aber eben nicht immer dafür dass ich mit meinen Entschidungen leben kann...
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.328
      Gegen die Wand fahren ist auch keine schlechte Option, aber dazu benötigt es Entscheidungskraft... naja, just do it und so ;)
    • cromicron
      cromicron
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2008 Beiträge: 151
      Wenn du denkst dass dich das im Leben weiterbringen kann, wenn du in die Wand fährst - dann tu es. Aber ich wasche meine Hände in Unschuld.^^

      Was machen charismatische Persönlichkeiten? Sie tun die Dinge - sie sind Macher! Nicht unbedingt große Denker. Und sie stehen zu ihren Entscheidungen. Sie sind für ihr Leben verantwortlich. Aber dabei gelassen. Sie sind selbstironisch wenn etwas nicht klappr. Es gibt keine Fehlschläge, sondern nur Feedback. Wenn du keine Fehler machst, dann kannst du auch nicht aus ihnen lernen. Also ist es gut Fehler zu machen. Und in dem du Dinge einfach tust - lernst du viel und hast ein schöneres Leben.
    • keithaction
      keithaction
      Gold
      Dabei seit: 20.09.2006 Beiträge: 1.922
      Original von cromicron
      Wenn du denkst dass dich das im Leben weiterbringen kann, wenn du in die Wand fährst - dann tu es. Aber ich wasche meine Hände in Unschuld.^^

      Was machen charismatische Persönlichkeiten? Sie tun die Dinge - sie sind Macher! Nicht unbedingt große Denker. Und sie stehen zu ihren Entscheidungen. Sie sind für ihr Leben verantwortlich. Aber dabei gelassen. Sie sind selbstironisch wenn etwas nicht klappr. Es gibt keine Fehlschläge, sondern nur Feedback. Wenn du keine Fehler machst, dann kannst du auch nicht aus ihnen lernen. Also ist es gut Fehler zu machen. Und in dem du Dinge einfach tust - lernst du viel und hast ein schöneres Leben.
      thx ... sehr guter post... das druck ich mir aus und häng mir an die Wand, ehrlich.
    • cromicron
      cromicron
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2008 Beiträge: 151
      Ich freue mich sowas zu lesen - jetzt hat gerade Bayern gewonnen und jetzt dass. Ein toller Abend für mich.
    • FlyingAceman87
      FlyingAceman87
      Bronze
      Dabei seit: 04.12.2009 Beiträge: 5.147
      Mir geht bzw. ging es eigentlich genauso wie dem Threadersteller.
      In manchen Bereichen ist es noch immer so, in manchen hat es sich schon sehr gebessert.
      Ich habe auch jede größere Entscheidung soweit wie möglich vor mir hergeschoben da mich Pro und Kontra niemals 100% auf meine Seite ziehen konnte.
      Entscheidungen wie auf welche Uni ich gehe, auch mit Rücksicht auf die Freundin usw, was genau ich studiere und ob es dann nicht verschwendete Zeit ist usw.
      Cromicron bringt es schon ganz gut auf den Punkt. Fehler sind da um gemacht zu werden. Du bist der der du bist, vielleicht werden dir manche Sachen nicht besonders leicht fallen aber das macht auch gar nichts.

      Ich kann echt nur sagen: Tu es! Tu es einfach, egal was. Denn so gesehen gibt es keine verschwendete Zeit. Es ist deine Zeit. Man muss nicht Stereotypen hinterherjagen und denken man sei ein Versager weil man die Entscheidung nicht treffen kann, oder in dem und dem Alter noch nicht soweit ist wie andere ( was die mentale Entwicklung angeht )
      Du kannst keine Fehler machen ( nagut jetzt mal kriminelle Machenschaften außen vor ), du kannst nur lernen.

      So blöd das auch klingt, so einfach ist es auch.

      Auch kein Grund zum schämen sondern eine echt gute Stütze für viele Leute ( auch für Leute die nichtmals große Probleme haben ) ist der Gang zum Therapeuten. Ein neutraler Beobachter/Berater ist manchmal das wichtigste überhaupt für ein Problem deiner Art. Denn der achtet nur darauf was für dich am besten ist, und das hat nichts mit Egoismus zu tun.