FD und Oesd ab Turn HU

    • Heiliger
      Heiliger
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.619
      Hallo Leute Spielt ihr diese starken Draws, HU ab Turn, immer bis zum River, entgegen der Odds, oder nicht? Sonst wäre es wohl unsinnig am Flop zu cappen, bei mind. 2 Gegnern, wenn man nicht immer bis zum River gehen würde. Dann würde ich ja gegen die Wahrscheinlichkeit von 35% spielen. Andererseits ist es wohl ein Verlustgeschäft, besonders in höheren Limits, wo ich wohl öfters mit einem starken Draw HU am Turn bin. Wie seht ihr das? Vielleicht melden sich erfahrene Spieler. Wegen fehlenden Status, muss ich hier posten.
  • 15 Antworten
    • Phalanx
      Phalanx
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      Dabei seit: 14.06.2006 Beiträge: 3.737
      du cappst am flop gegen 2gegner und bist dann HU am turn?? O_o kann es sein daß du am flop einen gegner mit ner doppelbet vertreibst?
    • alterego
      alterego
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      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.149
      zeig doch mal ein beispiel... das ist so vage formuliert, dass man da schleht was zu sagen kann. ob man ein starkes draw agressiv spielt, hängt ja von vielen faktoren ab...
    • Heiliger
      Heiliger
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      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.619
      hab ich schlecht formuliert, hat mit dem Flopspiel nichts zu tun es kommt doch öfters vor, dass man oft nur HU am Turn ist und starke Draws, entgegen der Odds, trotzdem den Turn callt bei höheren Limits müsste das ja auf lange Sicht -EV sein, weil ich dort sehr oft HU am Turn bin
    • alexd841
      alexd841
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      Dabei seit: 05.08.2006 Beiträge: 3.969
      naja, gerade auf den höheren limits raist man starke draws ja default am turn hu. wenn der pot so klein ist, dass die odds am turn fehlen, hat man mit solch starken draws doch meist die initiative am flop übernommen, so dass es am turn einfach eine contibet ist!? das kann nicht die antwort sein, die du meinst, daher ist ein beispiel vielleicht nicht so schlecht. eine hand, die ich meine zb 89s im bb, co open raised, wir callen oop, sind hu. floppen wir den fd, dann ist doch default c/r flop, bet turn (selbst dann ist der pot schon 8.25sb, also am turn also > 4:1). die einzige möglichkeit, die mir jetzt wirklich einfällt ist, dass wir ein freeplay im bb bekommen, oder halt nach einem limper im sb completen, aber gerade dieses szenario kommt ja auf den höheren limits nicht soo häufig vor. insbesondere, wenn wir uns am flop auf 2 gegner reduzieren, muss ja eine gewisse action stattgefunden haben, so dass der pot am turn fast immer groß genug sein wird. worauf ich hinaus will, ich brauch ein beispiel. :)
    • shokun
      shokun
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      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 566
      Jo, die Frage ist ziemlich wage gestellt. Da könnte ich auch fragen, raist du suited connectors preflop? ;) btw "gegen die odds callen" ist sicher -EV :P
    • Heiliger
      Heiliger
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.619
      Um ein Preflop-Cap zu rechtfertigen, muss ich immer bis zum River, auch wenn ich nicht die entsprechenden Odds für einen Turncall habe. @alex Contibet am Turn macht nur Sinn, wenn ich den Flop als letzter geraist habe, oder sich mein Flush materialisiert hat. Mich interessiert es nur, wie es sich auf höheren Limits verhält, wenn ich durch die Flopaction, öfters HU am Turn bin. Dort wird es wohl viel häufiger vorkommen, als auf den Low-Limits. Kann es dann nicht sein, sollte ich immer bis zum River gehen, dass ich longterm Verlust mache?
    • Ulek
      Ulek
      Black
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 3.682
      Entweder hast du Initiative, dann kannst du dir die Foldequity dazurechnen, oder der Gegenspieler bettet, dann kannst du die bet + implied odds dazurechnen. Also ich seh da kaum ne Möglichkeit, -EV zu machen wenn man mit starken Draws zum River geht.
    • shokun
      shokun
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 566
      Original von Heiliger Um ein Preflop-Cap zu rechtfertigen, muss ich immer bis zum River, auch wenn ich nicht die entsprechenden Odds für einen Turncall habe. @alex Contibet am Turn macht nur Sinn, wenn ich den Flop als letzter geraist habe, oder sich mein Flush materialisiert hat. Mich interessiert es nur, wie es sich auf höheren Limits verhält, wenn ich durch die Flopaction, öfters HU am Turn bin. Dort wird es wohl viel häufiger vorkommen, als auf den Low-Limits. Kann es dann nicht sein, sollte ich immer bis zum River gehen, dass ich longterm Verlust mache?
      Es kann nur an mir liegen sry ^^ aber ich check immer noch nicht, worum es dir "genau" geht? ?( Einen preflop CAP musst du nicht auf den folgenden straßen rechtfertigen! Den rechtfertigt allein dein Equityedge gegen die anderen Spieler, preflop (!), nicht auf den folgenden Straßen, da kann ja noch viel passieren. Beispielsweise gibt es auch Situationen in denen man sogar Aces foldet, da ist AK folden ja noch harmlos. =) Nun mal zu der "drawfrage". Du spielst also HU am turn. Bis dahin ist es ja schon ein weiter weg. Ich nehme mal an, preflop wurde geraised und der flop contibettet, dann haben wir am turn ~3.5BB im Schnitt. Da reicht doch jeder flush und OESD um zu calen, die implied odds nicht mit eingerechnet.
    • Heiliger
      Heiliger
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.619
      Original von shokunEs kann nur an mir liegen sry ^^ aber ich check immer noch nicht, worum es dir "genau" geht?
      Wenn ich z.B. 10 mal hintereinander meinen FD HU vom Flop weg bis zum River spiele, mache ich doch -EV
    • Funxx
      Funxx
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2006 Beiträge: 552
      1. bei 3 spielern lohnt es nicht, den flushdraw am flop zu cappen, da dir wegen dem rake nicht 35% des pots gehören. 2. wenn du headsup am turn bist, wird kein gegner folden, der bei einem flop cap dabei war. 3. wenn du denkst, dass dein gegner am turn folded, bette/raise den draw. 4. du machst nur -EV, wenn du mit unzureichenden outs callst. wenn jemand completed und der flop check-check geht (2.x BB im pot), solltest du am trun nicht mehr callen, wenn du ausser den flush outs nichts treffen kannst. normalerweise hast du aber automatisch die odds (raise preflop+call aus dem BB -->2BB, flop bet call -->1BB, turn Bet gegner --> 1BB, river bet gegner --> 1BB, d.h. 5:1>>>die benötigten 4.2:1 für den turn call).
    • shokun
      shokun
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 566
      Original von Heiliger Wenn ich z.B. 10 mal hintereinander meinen FD HU vom Flop weg bis zum River spiele, mache ich doch -EV
      Das kommt immer darauf an wie du den FD spielst ;) Wenn du deinen Gegner vor dem SD zum folden bringst, dann ist das sicher nicht -EV :P Ich will hier jetzt nicht arrogant erscheinen, aber du musst noch ein paar Voraussetzungen klären um ein Szenario zu schaffen was sich eindeutig beantworten lässt. Beispielsweise sollte erstmal überhaupt klar sein, warum du mit deinem FD den turn callen willst. Dafür könnte unter Umständen die position deines Gegners bedeutend sein, nicht nur wegen freecard raises, sonder auch wegen der Stärke seiner Holecards und damit seiner Hand. Die Attribute deines Gegners z.B. aggressive/passive sind ebenfalls von grundlegender Bedeutung. Und außerdem ist doch das board entscheidend. Keiner würde am turn alleine einen FD callen, wenn das board 222A ist. Es kommt maßgeblich darauf an wie stark dein draw ist und das ist in ein Verhältnis zu setzen mit den oben genannten Fragen. ... Es müssen ganz konkrete Situationen her, am besten eine Beispielhand =)
    • Heiliger
      Heiliger
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.619
      So. Ich stelle jetzt nur diese Frage, die man nur mit Ja oder Nein beantworten kann und somit nicht mißverstanden werden kann. Ist es grundsätzlich richtig mit einem FD HU ab Flop immer bis zum River zu gehen?
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      nein
    • DonSalva
      DonSalva
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 11.700
      wenn du die richtigen potodds für's runtercallen hast: JA wenn du aber foldequity hast (was eigentlich der regelfall sein dürfte), kannste ihn aber auch aggressiv spielen und wirst dann so oder so am river landen. :)
    • matjes
      matjes
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.811
      Original von Heiliger Ist es grundsätzlich richtig mit einem FD HU ab Flop immer bis zum River zu gehen?
      Natürlich nicht!
      Original von Heiliger Um ein Preflop-Cap zu rechtfertigen, muss ich immer bis zum River, auch wenn ich nicht die entsprechenden Odds für einen Turncall habe.
      Quatsch Beim HU geht es meist mehr um die Spielweise (Fold Equity) als um die Outs, so ein Draw ist natürlich HU weniger stark wenn man nur darauf wartet, das er ankommt. Der Semi-Bluff macht diese Draws profitabel im Heads Up.