Pokersucht

    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      Ich wollte mal die negativen Seiten des Pokerns mit euch diskutieren.
      Wann denkt ihr, wird Pokern zur Sucht? Ich sag erstmal nichts weiter dazu und schreib dann später meine Meinung

      auf eine konstruktive Diskussion ;)

      :spade:
      shol
  • 23 Antworten
    • davidh38
      davidh38
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 833
      Ich war definitiv süchtig. Ich habe aufgehört zu essen, habe wenig ( bis garnichts) für die Schule getan. Einmal habe sogar vergessen meine Volleyballschoner einen Tag und eine Nacht lang auszuziehen. Man hat das gestunken.

      Poker hat hohes Suchtpotenzial, darum empfehle ich es niemandem weiter. Die Verantwortung kann ich nur für mich selbst tragen.

      Positiv ist natürlich, dass es mir persönlich in den richtigen Abständen Spaß macht und natürlich, dass man viel Kohle mit verdient.
    • Mr.Snood
      Mr.Snood
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 5.352
      Pokern macht bei mir nicht süchtig, denn aus dem Alter, in dem Kartenspiele spass machten, bin ich raus O_o
    • Leinad
      Leinad
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2005 Beiträge: 22
      ich ersetze nur die eine sucht mit der anderen, die bringt aber wenigstens Geld. ;)
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      Hm. Formulieren wirs nochmal anders:

      Wann ist jemand nicht nur eine Person, die regelmäßig und häufig Pokern übt sondern ein Süchtiger, eurer Meinung nach?
    • sammy
      sammy
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 5.315
      Na wenn es nicht süchtig machen würde, würden wir nicht so viele dumme finden, die uns ihr Geld geben....
    • davidh38
      davidh38
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 833
      Original von sammy
      Na wenn es nicht süchtig machen würde, würden wir nicht so viele dumme finden, die uns ihr Geld geben....


      lol
    • Leinad
      Leinad
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2005 Beiträge: 22
      Sucht wird benutzt im Zusammenhang mit tatsächlichen körperlichen Effekten.
      Man muss sich also die Frage stellen inwieweit Poker einen körperlich (psychisch) belastet.
      Aber Sucht ist halt nicht das gleiche als wenn man etwas mit Begeisterung ständig macht auch falls es z.b. auf das RL geht.
      Finde bei der Benutzung des Wortes Sucht sollte man vorsichtig sein, man spricht mittlerweile bei vielen Dingen zu schnell von Sucht.
    • n0_st0ry
      n0_st0ry
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 615
      Einmal habe sogar vergessen meine Volleyballschoner einen Tag und eine Nacht lang auszuziehen

      Das ist ja wohl hart 8o .
    • Xblood
      Xblood
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 1.007
      Wenn man davon träumt, wenn man nicht an die tür geht wenn jemand davor steht oder ans Telefon wenns klingelt.


      Und natürlich der Klassiker, wenn man pinkeln muss und wartet bis man auch groß muss um beides gleichzeitig zu erledigen ^^



      mfg
    • bobo
      bobo
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 442
      naja bei 5 tischen gleichzeitig kann ich wohl kaum noch ans telefon gehen. ;)
    • Chegga
      Chegga
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 288
      ich hab nach 1h pokern meistens kein bock mehr
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      Es scheint ein sehr schwieriges Thema sein und es könnte durchaus die konstruktivität dieser Unterhaltung gefährden einen freien Gedankengang zu unterbinden, aber ich bin ein recht ungeduldiger Mensch, wenn ich einmal wirklich etwas wissen will! ^^

      Deshalb nocheinmal die Frage:
      Original von sholvar
      Hm. Formulieren wirs nochmal anders:

      Wann ist jemand nicht nur eine Person, die regelmäßig und häufig Pokern übt sondern ein Süchtiger, eurer Meinung nach?

      Ich weiß nicht, wie ich es noch einmal eindeutiger formulieren könnte. Lest sie euch durch und formuliert eine Antwort auf die Frage, plz.
      Die einzigen Posts die ich bisher wirklich als Antworten sehen würde sind die von Xblood und Leinad.

      Versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin auch interessiert an euren Erlebnissen und allem was euch so brainstorming mäßig dazu einfällt, aber ich bin auch SßCHTIG NACH ANTWORTEN und meine Hände zittern wie sau ;)

      Danke nochmals
      :spade:
      shol
    • ArjukKagrim
      ArjukKagrim
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 33
      @ mr.snood sucht und spaß sind meistens unabhängig, im gegenteil, manche leute die spielsüchtig sind HASSEN das game und können trotzdem nicht aufhören.

      ich würd mal meinen wer mehr als 2h am tag spielt hat gute vorraussetzungen eine sucht zu entwickeln :P
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      Sucht kann man natürlich sehr unterschiedlich auslegen - ist aber im medizinischen Sinne, denke ich, sobald sich der Entzug oder die Enthaltung einer Tätigkeit, sich messbar physisch auswirkt...


      Aber wir waren neulich auf "Klassenfahr" in Wolfsburg; Autostadt - und bei unserer Werksrundfahrt bin ich halt echt nur eingepennt und hab übelst wirr - aber nur von Poker geträumt; wie ich Leute mit AJ preflop raise und dann toppair am flop bekommen etc... Alles so Wunschvorstellungen ;) .

      Keine Ahnung was ist PC - Sucht?! Die wenigsten sind denke ich WIRKLICH süchtig; - ein großer Teil der Zocker verbringt einfach einen sehr großen Teil seiner Freizeit vor dem PC - und das auch gerne - ob ers macht weil er keine Freunde hat oder es einfach nur hobby ist etc. ist denke ich individuell zu entscheiden.


      Ich denke das wenn du einfach nur gerne spielst und dafür auch mal die Zeit vergisst du nicht süchtig bist - man sollte sich wenn man sich selbst dabei ertappt vielleicht einfach mal etwas weniger spielen; ganz einfach aus selbstdisziplin.

      Und dann ist die Frage bist du süchtig einfach danach zu spielen oder danach Geld zu gewinnen? - Das typische Glücksspielerproblem ist ja, das viel Geld verloren wird und dann versucht wird es wieder rein zu kriegen; das versuchen wir zwar zu vermeiden aber kann einen ja trotzdem mal erwischen....

      Schwer zu beantworten...
    • Acryl2
      Acryl2
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.01.2005 Beiträge: 39
      leider bin ich von dem Spiel nicht abhängig, auch wenn ich es 2-4 H am Tag spiele. Leider eher weil ich nichts besseres zutun hab. Vielleicht entwickelt sich die sucht ja noch aber wenn es so wie jetzt weiter geht, dann eher nicht.

      Allerdings muss ich sagen das ich des öfteren auch völlig Alltägliche Dinge unter einem Aspekt der Wahrscheinlichkeitsrechnung betrachte. u.A. auch in SC / BW. manchmal ziemlich erschreckend wie kalkulierend man wird, wenn man an manchen tagen stundenlang nichts anderes tut. Grenzen sind wohl fließend.
    • Stargoose
      Stargoose
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 4.077
      Google hilft ... ;)

      http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/SUCHT/Spielsucht.shtml
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      toller Link, thx.
      Aber was ist, wenn man anderes vernachlässigt, weil man mit Glücksspiel gewinnt macht, so wie wir?

      Ich meine, meine Eltern gehen auch 10h/d arbeiten, sind sie deshalb arbeitssüchtig?
      Wenn man verlier-geil ist, finde ich, ist es eindeutig dass man süchtig ist, weil man sich selbst ja schadet und trotzdem nicht aufhört, aber wenn man sich dadurch eher noch fördert (zumindest finanziel) kann es dann überhaupt sucht sein?


      Ich würde sucht ja so definieren:

      Man schadet sich ausdauernd selbst und kann aus psychologischen und physiologischen Gründen nicht damit aufhören.

      Dass heisst, dass ein Raucher seinem Körper schadet und er ist süchtig. Es gilt da für mich auch nicht das Argument "Ich könnte ja aufhören, wenn ich wöllte!" weil man entweder bewusst nicht aufhören will, sich selbst zu schaden (was imo unrealistisch ist, wer will sich schon bewusst Schaden, und diese meine Einstellung ist ne reine Glaubensfrage. Da könnt ihr ruhig anderer Meinung sein und 100k Beispiele aufzählen, bei denen ich allen sagen werde, dass da auch unbewusste Zwänge da sind. Also brauchen wir darüber nicht zu diskutieren ;) ) oder man kann nicht aufhören, will sich dessen aber nicht bewusst werden, oder man ist sich nicht bewusst, dass man sich wirklich schadet.

      2 Faktoren also, die "unsucht" von "sucht" unterscheiden:
      1. keine Kontrolle haben
      2. sich selbst Schaden

      jetzt ist halt die Frage, inwieweit man 2. ausschliessen kann und trotzdem von einer Sucht sprechen.
      Oder will man soweit gehen und sagen, dass man sich selbst schadet, weil man den ganzen Tag vorm Copmputer sitzt (Augen/Rückenmuskulatur)?
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      Wenn man sehr stark "on tilt" ist ist man ja in einer Art und Weise süchtig danach zu gewinnen und diesen dann zu "erzwingen" und sich beim verlieren dann in Selbstmitleid zu suhlen... oder?!
    • OnkelHotte
      OnkelHotte
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 18.433
      also ich mache mir keine sorgen, süchtig zu werden. denn wenn ich bad beats habe (was zur zeit häufig vorkommt), dann hab ich eh nach ner weile kein bock mehr und mach pause!

      insofern!

      is für micn kein thema^^
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