Hallo allerseits.

Da sich hier haufenweise Studenten rumtreiben, ist folgendes Problem evtl. von allgemeinem Interesse:

Student S finanziert sich sein Studium durch Arbeiten bei den Firmen A und B.
Die Firmen wissen voneinander und es wird großen Wert darauf gelegt, daß die 20-Stunden/Woche - grenze eingehalten wird, damit S nicht in die Sozialversicherungspflicht gerät.
Das geht solange gut bis bei Firma A eine Sozialversicherungsprüfung stattfindet.
Der Prüfer stellt fest, daß S vor 2 Jahren sein 25. Semester beendet hat und somit automatisch davon ausgegangen werden kann, daß das Studium nicht mehr an erster Stelle steht.
Somit wird S rückwirkend sozialversicherungspflichtig.
S informiert sofort Firma B, die das zur Kenntnis nimmt, und daraufhin den Vertrag im nächsten Semester nicht mehr verlängert.
Firma A muss S rückwirkend bei den Sozialversicherungsträgern anmelden/die Sozialbeiträge bezahlen und behält S als Angestellten.
Allerdings will Firma A die Arbeitnehmerbeiträge von S erstattet bekommen.
S erstattet diese, erhält aber von Dritter Seite den Tipp, daß dies nicht nötig wäre, da die Firmen A/B in der Prüfungspflicht wären, was die korrekte Anmeldung bei den Sozialversicherungsträgern betrifft.
S hat aber von der Krankenkassse sämtliche Beiträge der freiwilligen Selbstversicherung erstattet bekommen, somit mehr als genug Geld um Firma A auszubezahlen.
S war ein sicherer Arbeitsplatz wichtiger als ein Streit mit dem Chef.

Nun wissen wir alle, daß in der heutigen Zeit nichts sicher ist, und S ist seit einigen Monaten arbeitslos. Da schrumpfen die Reserven recht schnell zusammen.

Nun meldet sich Firma B und will nach Abwicklung der gesetzlichen Vorgaben ebenfalls Arbeitnehmerbeiträge zurück.

Muss S diese nun wirklich zahlen oder (eingedenk des Tipps von oben) nicht ?

Eure Einschätzung ist willkommen.

Übrigens:
S kümmert sich separat noch um Anwaltliche Hilfe und ich werde das Ergebnis natürlich hier bekanntgeben.