SB first in Raise; Playability oder Equity?

  • 3 Antworten
    • nikotho
      nikotho
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 1.317
      hab mir die ranges jetzt nicht angeguckt, aber playability ist natürlich viel wichtiger als equity.
      Und 40% ist wirklich sau viel für nen sb open.
    • Razorlight87
      Razorlight87
      Black
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 7.902
      Du machst dich mega exploitable, wenn du zu light im SB openst. Spielst doch jeden Pot oop und da ist die Equity doch natürlich zu vernachlässigen gegenüber der Playability.
      So ungefähr 25% sollten hinhauen. Je nachdem wie oft der BB zu nem Steal foldet.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Letztlich ist natürlich beides wichtig. Playbility ist im NL immer eine wichtige Sache, aber die Equity darf man dabei nicht vernachlässigen. Gerade bei SB first-in Steals, letztlich wirst du da ja selten eine Hand vernünftig spielen können.

      Die Playbility hängt ja auch von den Randbedingungen ab. 67s hat eine gute Playability, aber vor allem dann wenn man bspw. im MW in Position agiert. Im BvB würdest du ja nur im Heads-Up spielen und das Out of Position...das schmälert die Playability schon. Da kann ein Toppair ohne Kicker schon mehr Wert sein als ein passabler Draw.

      Aber wie Razorlight schon sagte, du solltest im SB nicht zu viel stealen. Wenn sich der BB jeden Blind stealen lässt ist es ja ohnehin egal (dann sind die Steals alleine schon +EV). Aber die meisten Gegner wehren sich irgendwann und fangen an loose zu callen (was theoretisch besser ist als zu 3-betten).

      Wenn die dann Postflop nicht total daneben sind wirds schwer marginale Draws OOP +EV zu spielen, daher solltest du dich mit deinen Steals den Gegnern anpassen und etwas zurückschrauben.