Börse reines Glücksspiel? - Literatur gesucht

    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Hey,

      ich hab vor ner Weile mal von der Theorie gelesen, dass der Erfolg oder Misserfolg (gegenüber dem risikolosen Zins) am Kapitalmarkt longterm ohne Insiderinformationen/Ausnutzung von Arbitragemöglichkeiten etc. praktisch nur vom Glück abhängt.

      Mich würde interessieren, inwiefern das theoretisch fundiert ist. Hat diese Theorie einen Namen? Hat jemand einen Link, wo man zu dem Thema etwas findet?

      Ich weiß leider nicht, nach welchem Begriff ich suchen muss, um Quellen zu finden.

      Danke schonmal
  • 5 Antworten
    • gigamasterhammer
      gigamasterhammer
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2009 Beiträge: 1.208
      Hi.

      bin mir auch nicht ganz sicher... aber schau vielleicht mal nach der "Random Walk Theorie"
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Danke, das dürfte es wohl sein.

      Falls jemand nen guten Artikel dazu hat, wäre es nett, wenn er den Link posten könnte.

      Was haltet ihr denn von der These?

      Also ich kenn mich nicht gut genug damit aus, um es wirklich beurteilen zu können. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass ein Kleinanleger, der seine Kenntnisse nur aus der abendlichen Tagesschau erwirbt, an keiner Stelle einen Informationsvorteil gegenüber dem Markt hat und es damit wirklich ein reines Glücksspiel ist, mit einem vielgehandelten Wert zu spekulieren, mit dem sich andere Leute 24 Stunden am Tag beschäftigen und auf jede noch so kleine Informationsänderung reagieren. Denn alles, was man weiß und in seine Entscheidung einfließen lässt, weiß der Markt ja schon lange und wohl in der Regel noch viel mehr.

      Aber wie es mit professionellen Investoren aussieht, keine Ahnung.
    • 2plus2is4
      2plus2is4
      Black
      Dabei seit: 20.05.2008 Beiträge: 4.335
      ist doch wie beim pokern:

      für den kleinanleger, der kaum infos hat und nicht weiß wie er sich verhalten soll wenn ein bestimmtes ereignis passiert, ist es imo ein glücksspiel shortterm kann er natürlich derbe lucken wie ein kollege von mir der aus 20k in 2 monaten 176k gemacht hat :D

      für den der sich mit der materie auseinandersetzt und auch weiß wie und woher er wetvolle infos bekommt und wie er darauf zu reagieren hat der macht longterm profit
    • creysec
      creysec
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2007 Beiträge: 1.414
      Der kleine Anleger is ja auch kein professioneller Trader... Das würde sich auch garnicht lohnen da du überhaupt nicht ein Portfolio hast das groß genug wäre um die Kauf/verkauf kosten auszugleichen bei so vielen Transaktionen.

      Ansonsten schau mal nach DayTrading.

      Dein Fehler is hier das du die Falschen Leute vergleichst. Es gibt Aktien da lohnt es sich die über Jahre anzulegen wegen guten Dividenden auszahlungen und der Sicherheit der Aktie. Das riesen Geld machen viele damit nicht. Aber besser als die 2% bei der Bank is es schon.
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Original von creysec
      Dein Fehler is hier das du die Falschen Leute vergleichst. Es gibt Aktien da lohnt es sich die über Jahre anzulegen wegen guten Dividenden auszahlungen und der Sicherheit der Aktie. Das riesen Geld machen viele damit nicht. Aber besser als die 2% bei der Bank is es schon.
      Okay, aber da kann man doch auch argumentieren, dass jede Aktie, die überdurchschnittlich viel Rendite bringt - z.B. bei langfristiger Anlage - automatisch vom Markt in ihrem Preis so korrigiert wird, dass die Rendite letztlich doch wieder nur "Standard" ist (unter Berücksichtigung des Risikos). Also wenn eine Aktie vergleichsweise sicher ist und gute Dividenden verspricht, dann wissen das alle anderen doch auch und dadurch steigt der Kurs der Aktie auf ein Niveau, dass es nichts Besonderes mehr ist. Oder nicht?

      Klar, mit nem 2% Sparbuch kann man das sowieso nicht vergleichen. Aber halt mit ner Anlage, die ein ähnliches Risiko hat.

      Original von 2plus2is4
      ist doch wie beim pokern:

      für den kleinanleger, der kaum infos hat und nicht weiß wie er sich verhalten soll wenn ein bestimmtes ereignis passiert, ist es imo ein glücksspiel shortterm kann er natürlich derbe lucken wie ein kollege von mir der aus 20k in 2 monaten 176k gemacht hat :D

      für den der sich mit der materie auseinandersetzt und auch weiß wie und woher er wetvolle infos bekommt und wie er darauf zu reagieren hat der macht longterm profit
      Ja, so dachte ich mir das eigentlich auch. Wobei ich mich an der Stelle frage, wo der Fisch aufhört und der Shark anfängt auf dem Aktienmarkt. Sind die Anleger mit 6 bis 7-stelligen Beträgen auch nur Fische und Spielbälle der richtig dicken Anleger wie Banken, Fondsgesellschaften? Ist der Markt komplett durchanalysiert, so dass man letzten Endes überhaupt keine Chance auf eine Edge hat als Privatperson? Oder kann durch ein bisschen Arbeit noch halbwegs mitspielen auf dem Markt?