FLschwer zu erlernen ?

    • TooropAce
      TooropAce
      Bronze
      Dabei seit: 11.05.2009 Beiträge: 1.527
      ich spiel bis jetzt noch FL FR...ich schau mir die Videos an (vorher NL gespielt)
      Kann es sein das FL echt viel Komplexer und Schwieriger ist, zu lernen ?

      Da muss ich als Spieler echt viel beachten, Isolation Raise welche Line spielt der Gegner. Man solle dann nach einem Isolation Raise an eine gwissen Standartprozedur halten!

      Also ich meine für mich das es schon sehr komplexer und schwieriger ist wie NL?

      Bei NL kann ich anhand der betgrösse oder Verhalten eher auf gewisse Karten schliessen.
  • 18 Antworten
    • Xenomystus
      Xenomystus
      Bronze
      Dabei seit: 10.10.2006 Beiträge: 4.044
      ist beides easy to learn, hard to master würd ich mal sagen ;)
      FL ist aber fast quasi "gelöst".. d.h. es gibt mehr oder weniger unumstossbar immer ein bestes play..
      bei NL ist das halt nicht so..
    • Moriaty
      Moriaty
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.056
      Ich stimm Toorop zu, dass beides erstmal leicht zu lernen ist, gegen gute Gegner aber eben schwer zu "mastern" ist.
      Ich hab mich damals, als Einsteiger, für FL entschieden. Gerade wegen der von dir angesprochenen Standartprozeduren - die hat man ja schnell drauf. Außerdem ist es wohl n psychologischer Unterschied. Mir hat der Gedanke nicht gefallen, mit einer kurzen schlechten Phase oder im Extremfall in einer einzigen Hand den kompletten Buyin zu verlieren. Das kann dir bei FL eben nicht passieren.
    • KingMORe
      KingMORe
      Bronze
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.084
      Original von Xenomystus
      ist beides easy to learn, hard to master würd ich mal sagen ;)
      FL ist aber fast quasi "gelöst".. d.h. es gibt mehr oder weniger unumstossbar immer ein bestes play..
      bei NL ist das halt nicht so..


      Hier ein Post aus dem Blog von Doughnutz:
      28.6.2008
      Score one for the fleshbags!

      So Hoss and I had our first match against the Polaris computer yesterday. As you know, Bryce has described Polaris as the "best HU LHE player on the planet" (or something like that), and even proposed to bet me and Hoss that Polaris would beat us.

      Well, Polaris played well, but in the end the humans prevailed (albeit narrowly).

      To reduce luck as much as possible the match was structured so that the humans and Polaris would end up playing the same cards against each other. So in the 500 hand match I played side "A" of each hand against Polaris, which played side "B." Then Hoss and Polaris played the identical 500 hands, only this time Hoss played side "B" and Polaris played the cards that I had against it (side "A").

      I went first and it was immediately clear that Bryce had programmed it -- the damn thing ran as hot as the sun! Lots of coolers, rivers, cracked overpairs, runner-runner flushes, etc. Which isn't to say that Polaris didn't play well, it definitely did. For example, it had a few sick calldowns -- one with J high. I don't want to get into its play too much since the feature match between me/Hoss vs. Polaris is next Sunday at the WSOP, but suffice it to say that Polaris played well, though with some tendencies that I think can be exploited.

      In any event, despite the cards being stacked against me I did a good job saving bets in some hands and picking up pots without the best hand in others. I got a little spewey in the middle of the match, but overall I was fairly pleased with how I had played despite the fact that when it was over I had lost 87 BBs. I told the Polaris team at the end of my match that even though I had lost 87 BBs I thought that given the cards Hoss would beat Polaris for more than Polaris had beaten me and that the humans would take the match.

      Sure enough, last night, with the hands reversed, Hoss won almost 100BBs, giving us humans the victory.

      I'll be very curious to see how the other human teams do, and I'm already looking forward to the rematch in Vegas on 7/6.
    • mrsugar
      mrsugar
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2009 Beiträge: 639
      In FL spielt man mehr die Karten.
      In NL mehr den Gegner.

      Ich glaube das ist auf jedenfall bis zu bestimmten Stakes oder im HU der Fall.
    • ManuS
      ManuS
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2005 Beiträge: 117
      nl hat mit betsizing einen zusätlichen parameter und muss imo daher schwerer sein.
    • DasNiveau
      DasNiveau
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2009 Beiträge: 1.420
      Finde FL echt viel schwerer als NL. ;)

      Gruß DasNiveau
    • NoBoGeR
      NoBoGeR
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 3.402
      Original von ManuS
      nl hat mit betsizing einen zusätlichen parameter und muss imo daher schwerer sein.
      sagt der NL-Spieler...
    • Kapitalo
      Kapitalo
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2008 Beiträge: 2.100
      Original von NoBoGeR
      Original von ManuS
      nl hat mit betsizing einen zusätlichen parameter und muss imo daher schwerer sein.
      sagt der NL-Spieler...
      fl is easy going is doch eh immer nur 1bb verlust.
      bin mir sicher das ich fl 1k/2k schlage und das mit meinem rechten ei in de rlinken hand
    • Mangalitza
      Mangalitza
      Global
      Dabei seit: 27.08.2007 Beiträge: 1.510
      Original von ManuS
      nl hat mit betsizing einen zusätlichen parameter und muss imo daher schwerer sein.
      FL-ist das Spiel,was mit Abstand,am schwersten zu schlagen ist.Und es gilt nicht umsonst,als Königsdisziplin des Poker!
    • Mueslirocker
      Mueslirocker
      Bronze
      Dabei seit: 16.03.2009 Beiträge: 1.469
      FL hard to learn easy to master. (Terran)
      nl easy to learn, hard to master. (Protoss)
      :D
    • Shamto
      Shamto
      Black
      Dabei seit: 15.09.2009 Beiträge: 199
      Beim FL (insbesondere SH) bist du sehr oft in marginalen Situation. Für diese braucht man sehr viel Gefühl und Erfahrung, um daran nicht zu scheitern.
      NL- Spieler geilen sich jedoch daran auf ihren ganzen Stack mit den nuts in die Mitte zu schieben, was auch bis zu bestimmten Limits gut funktioniert.

      Edit: FL ist außerdem ein Postflop-Game, im gegensatz zu NL, wo nur preflop rumgedonkt wird (hier ist es ziemlich easy mit dem Equilator die beste Entscheidung zu treffen).
      Zum Thema: Postflop kann es echt extrem komplex werden, was keine Ausnahmesituation darstellt.
    • Moriaty
      Moriaty
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.056
      Schließe mich der Merhzahl meiner Vorredner an:
      Beim FL zeigt sich, wer wirklich ein guter "Poker"spieler ist. Steht übrigens auch irgendwo in nem Aufsatz von Roy Cooke - passenderweise in seinem Buch "REAL Poker" ;)
    • Fueller
      Fueller
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 717
      In FL mag die einzelne Entscheidung weniger "wert" sein. Aber in Summe denke ich nehmen die Entscheidungen einen viel größeren Einfluss.
      Bei NL ist zum Beispiel viel eindeutiger, ob man eine Value Bet hat oder nicht. Als Beispiel solltet ihr euch mal das FL Video von Korn und Hotte anschauen. Die Value Bets, die Korn da sieht, würde kein NL Spieler jemals machen, natürlich auch unter dem Aspekt, da in NL ganz andere Ranges callen, was Entscheidungen insgesamt in FL schwieriger macht.


      Original von Kapitalo
      fl is easy going is doch eh nur 1bb verlust.
      LOL. Hoffe das ist n Level.
    • TooropAce
      TooropAce
      Bronze
      Dabei seit: 11.05.2009 Beiträge: 1.527
      Danke für die Zahlreichen Comments!

      Ich spiele aber erstmal FL weiter habe mir unzählige Videos angeschaut...Ich glaub ich mag die Aktion und Nachdenken im Pokerspiel! Soll nicht heissen das NL Spieler nicht auch Nachdenken müssen :-)

      Aber keine Ahnung mom machts mir mehr Spass auch wenn vieles anders ist und vielleicht schwerer :-)
    • Moriaty
      Moriaty
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.056
      @toorop

      genau meine meinung. ich mags auch lieber, über entscheidungen nachdenken zu müssen - das macht ja auch grad den vorteil gegenüber schlechteren spielern aus. wer besser nachdenkt/mehr ahnung hat, macht gewinn. das ist das, was ich beim pokern haben will; nicht 20 tabling mit hecktischem geklicke.
      und "schwerer" ist daher kein argument gegen FL, sondern dafür: komplexer ja - aber für alle. und die, die die fehler machen verlieren. wer die komplexität erkennt und gut spielt, gewinnt.
      soll kein angriff auf nler sein :) jedem das seine ;)
    • dak113
      dak113
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2009 Beiträge: 4.839
      FL ist imo komplexer , da :
      - jeder call schon mindestens 1/24 Stack ausmacht ( ich betrachte 12BB als kompletten Stack , die empfohlene 300BB BR enspricht also 25 Stacks , somit vergleichbar mit NL) .

      - du weniger preflop Infos bekommst

      - das Postflopspiel eine sehr viel größere Bedeutung hat ( somit auch Position , Reads ,...)

      - mehr Hände gespielt werden

      Einzig die Analyse gespielter Hände ist einfacher , sowie die das Spiel nach Odds & Outs

      Ich persönlich stelle jedoch PLO auf eine noch etwas höhere Stufe , was Komplexität angeht .
    • Kimbolone
      Kimbolone
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2007 Beiträge: 4.752
      Ich als purer NL SH - Spieler, der im Dezember etwa 70k Hands FL gespielt hat sage:

      FL ist komplexer, da mehr postflop gespielt wird. Mit nem anständigen Preflopspiel ist man bei NL schon mal gut dabei. Dieser Vorteil ist bei FL viel kleiner. Ob FL postflop komplexer ist als NL, sei wiederum dahingestellt.

      Ausserdem kämpft man um viel kleinere Edges. In NLHE nehme ich dem Fisch in einer Hand 200BB ab, in FL maximal 12 Big Bets (stimmt das so?). Ausserdem ist der Rake horrend.

      Also wer FL 3/6 mit 1 PTBB schlägt, bekommt von mir mehr Respekt als einer der NL200 mit 2 PTBB schlägt. (die beiden Limits kann man etwa vergleichen oder?)

      Es täte jedem NL-Spieler gut, mal FL auszuprobieren :)
    • kanzler80
      kanzler80
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 559
      Original von mrsugar
      In FL spielt man mehr die Karten.
      In NL mehr den Gegner.

      Ich glaube das ist auf jedenfall bis zu bestimmten Stakes oder im HU der Fall.
      Das sehe ich anders und man macht es sich mit so einer Einteilung zu einfach. Meiner Meinung nach ist es gerade auch im FL entscheidend nicht nur die Karten, sondern auch den Gegner zu spielen. Zu diesem Thema kann ich u.a. ein Video von Bryce empfehlen, in dem er insbesondere auf die Bedeutung von non-showdown winnings im FL eingeht. Auch Stoxtrader geht auf diese Thematik in "Winning in tough Hold'em Games" ein.

      Grüße,
      kanzler