nicht reduzierbare kompläxitat (evolution)

    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.394
      ein neuer gedankenanstoss für wen sich für evolution interessiert.
      Damit anfangen konnen wir im endeffekt auch nichts. Was anderes als zuzuschauen im streit um die evolution können wir nicht machen, aber es ist interessant sich die Argumente anzuhören.


  • 34 Antworten
    • kalOo
      kalOo
      Bronze
      Dabei seit: 20.10.2007 Beiträge: 1.103
      seine ganzen argumente beruhen darauf, dass der mensch nicht weiss woher sie kommen und daher keine evolution ist ?!
    • SlowLarry
      SlowLarry
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2006 Beiträge: 940
      War klar, dass hier irgendwann jemand mit Kreationistensch... ankommt. Es gibt keinen Streit um die Evolution, jedenfalls keinen wissenschaftlichen.
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.394
      wer sagt denn, dass ich kreationist bin. Ich würde mich freuen wenn alle Probleme die die Evolutionstheorie aufwirft gelöst werden würden. Allerdings bin ich nicht so blöd zu behaupten, dass es dabei keine Probleme gibt...wobei nicht mal Wissenschaftler das behaupten.
      Was hat es mit Kreationismus zu tun wenn man die augen öffnet und sich die richtigen fragen stellt? naja...whatever...


      hier ein weiterer clip der weitere Fragen aufwirft.

    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.394
      wenn euch das thema nicht interessiert und jede diskussion darüber als störend empfindet weil ihr keinen bock habt an eurer festgefahrenen meinung zu rücken dann ist das eine sache. wenn ich mich aber dafür interessier (auch für problembereiche) ist das kein grund gleich mit dem wort krationist loszuschießen.
    • SlowLarry
      SlowLarry
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2006 Beiträge: 940
      Die "Argumente" in beiden Videos sind aber nun mal nichts anderes als die altbekannte und x-fach widerlegte Propaganda für Intelligent Design. Und letzteres ist nur ein schickes Wort für Kreationismus.
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.394
      dann erzähl doch wies richtig ist.

      beweise die reduzierbarkeit der komplexität der einfachsten bakterien

      und beweise wie sich die Amynosäuren ohne offensichtliche Kräfte zu brauchbaren Informationen zusammenschließen.

      ich wette das kannst du nicht und du kannst mir auch sicherlich keinen nennen der das kann. Von daher wirst du wohl nicht bastreiten, dass es in der evolutionstheorie offene fragen gibt. Denn nichts weiter hab ich behauptet. Ich finde es interessant mich über genau diese offenen Fragen zu informieren. Macht mich das zu einem krationisten? ?(

      Oder sollte die menschheit über diese offenen Fragen hinwegsehen wie es die kreationisten mit der wissenschafft tun?

      Ich verstehe im Moment deinen standpunkt nicht, vielleicht kannst du mir dabei helfen.
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.600
      Fällt mir schwer mir Gott als einen pickigen Nerd vorzustellen der die DNA programmiert und seiner Malware dann freien Lauf lässt...oder ist er etwa ein Haxx0r?oO
    • Pokerfeund
      Pokerfeund
      Global
      Dabei seit: 13.02.2008 Beiträge: 2.873
      ..
    • SlowLarry
      SlowLarry
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2006 Beiträge: 940
      Wenn Du nur ein wenig recherchierst, wirst Du alle Argumente der Videos einwandfrei widerlegt z.B. im Internet finden, und ich werde meine Zeit nicht damit verschwenden, Dir die Arbeit abzunehmen.

      Aber als ein Beispiel: der Evergreen der ID Jünger, das bacterial flagellum

    • vandaalen
      vandaalen
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2008 Beiträge: 5.348
      Ketzer!

      Wie kannst Du nur die heilige Wissenschaft in Frage stellen? Begnüg Dich gefälligst mit dem, das Du in der Schule gelernt hast. Falls Du etwas neues erfahren sollst, so werden es Dir zu gegebener Zeit schon deutlich schlauere Menschen als Du verklickern. Und am wichtigsten ist: Bloß nicht selbst nachdenken!
    • kdkmoorhuhn
      kdkmoorhuhn
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2006 Beiträge: 1.180
      Original von Cuoco199
      wer sagt denn, dass ich kreationist bin. Ich würde mich freuen wenn alle Probleme die die Evolutionstheorie aufwirft gelöst werden würden. Allerdings bin ich nicht so blöd zu behaupten, dass es dabei keine Probleme gibt...wobei nicht mal Wissenschaftler das behaupten.
      Was hat es mit Kreationismus zu tun wenn man die augen öffnet und sich die richtigen fragen stellt? naja...whatever...

      Wenn du ein bisschen mehr in die Entstehung der Anti-Theorien einsteigst, dann wirst du einen ganz klaren Zusammenhang mit dem (religiös motiviertem) Kreationismus entdecken

      Ich weiß von deiner Zerrissenheit, wenn du die pro- und kontras der einzelnen Theorien bei der Entstehung des Lebens vergleichst, auch ich war mal an diesem Punkt. Ich kann dir jedoch eins versprechen: Du tust dir keinen Gefallen, die Möglichkeit der Entwicklung des Lebens durch die Evolution abzulehnen. Klar kann die momentane Theorie noch nicht alle Phänomene erklären, dazu ist das Thema zu komplett. Und ich wette mit dir, dass die Theorie in einigen Einzelheiten in der Zukunft noch modifiziert wird. Aber die gerelle Möglichkeit der Entstehung des Lebens nach dieser Theorie kannst du ihr nicht absprechen.

      Egal was diese Videos behaupten, die Evolutionstheorie ist auf wissenschaftlicher Ebene nicht falsifiziert worden. Leider haben min 95% der Menschen keine Ahnung von wissenschaftlicher Vorgehensweise, was dazu führt, dass sie von jeder These, die sie zu hören bekommen, hin und her geworfen werden wie eine Flagge im Wind. Die Theorien des Intelligent Designs
      genügen nicht den Grundlagen wissenschaftlichen Vorgehens (ich empfehle dir dich mal damit zu beschäftigen).

      Die moderne Evolutionstheorie berücksichtigt durchaus viele mit der Zeit aufkommenden Anomalien. Leider wissen die wenigsten Leute, dass moderne Evolutionstheorie nicht mehr allzuviel mit Darwins-Theorie zu tun haben (nur die Grundidee ist gleich, sodass häufig irrtümlicherweise zu Darwin verwiesen wird), gerade bei der Selektion wird momentan ein anderer Standpunkt vertreten als bei Darwin.

      Das einzige wirkliche Problem der Evolutionstheorie aus heutiger Sicht sind die fehlenden Zwischenarten bei den fossilen Funden. Die gibt es zwar durchaus, aber deren Anzahl hält sich im Vergleich zu der Gesamtzahl der Funde derart in Grenzen, sodass immer wieder die Idee einer "sprunghaften" Evolution aufkommen lässt, die sich jedoch nicht mit der theoretischen Grundlage vereinen lässt.
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.394
      Original von kdkmoorhuhn
      Original von Cuoco199
      wer sagt denn, dass ich kreationist bin. Ich würde mich freuen wenn alle Probleme die die Evolutionstheorie aufwirft gelöst werden würden. Allerdings bin ich nicht so blöd zu behaupten, dass es dabei keine Probleme gibt...wobei nicht mal Wissenschaftler das behaupten.
      Was hat es mit Kreationismus zu tun wenn man die augen öffnet und sich die richtigen fragen stellt? naja...whatever...

      Wenn du ein bisschen mehr in die Entstehung der Anti-Theorien einsteigst, dann wirst du einen ganz klaren Zusammenhang mit dem (religiös motiviertem) Kreationismus entdecken

      Ich weiß von deiner Zerrissenheit, wenn du die pro- und kontras der einzelnen Theorien bei der Entstehung des Lebens vergleichst, auch ich war mal an diesem Punkt. Ich kann dir jedoch eins versprechen: Du tust dir keinen Gefallen, die Möglichkeit der Entwicklung des Lebens durch die Evolution abzulehnen. Klar kann die momentane Theorie noch nicht alle Phänomene erklären, dazu ist das Thema zu komplett. Und ich wette mit dir, dass die Theorie in einigen Einzelheiten in der Zukunft noch modifiziert wird. Aber die gerelle Möglichkeit der Entstehung des Lebens nach dieser Theorie kannst du ihr nicht absprechen.

      Egal was diese Videos behaupten, die Evolutionstheorie ist auf wissenschaftlicher Ebene nicht falsifiziert worden. Leider haben min 95% der Menschen keine Ahnung von wissenschaftlicher Vorgehensweise, was dazu führt, dass sie von jeder These, die sie zu hören bekommen, hin und her geworfen werden wie eine Flagge im Wind. Die Theorien des Intelligent Designs
      genügen nicht den Grundlagen wissenschaftlichen Vorgehens (ich empfehle dir dich mal damit zu beschäftigen).

      Die moderne Evolutionstheorie berücksichtigt durchaus viele mit der Zeit aufkommenden Anomalien. Leider wissen die wenigsten Leute, dass moderne Evolutionstheorie nicht mehr allzuviel mit Darwins-Theorie zu tun haben (nur die Grundidee ist gleich, sodass häufig irrtümlicherweise zu Darwin verwiesen wird), gerade bei der Selektion wird momentan ein anderer Standpunkt vertreten als bei Darwin.

      Das einzige wirkliche Problem der Evolutionstheorie aus heutiger Sicht sind die fehlenden Zwischenarten bei den fossilen Funden. Die gibt es zwar durchaus, aber deren Anzahl hält sich im Vergleich zu der Gesamtzahl der Funde derart in Grenzen, sodass immer wieder die Idee einer "sprunghaften" Evolution aufkommen lässt, die sich jedoch nicht mit der theoretischen Grundlage vereinen lässt.

      und das ist halt das was ich nicht behauptet habe, was mir aber aufgestemmpelt wird. Im grunde wolt ihr, dass die menshen dumm bleiben wenn sie keine fragen stellen dürfen. warum muss es immer nur schwarz oder weiss geben und keine graustufen? Das ist das lächerliche an der bisherigen diskussion. Und ich finde Leute die der wissenschafft blind vertrauen und keine fragen stellen genau so dumm wie kreationisten die sich allein auf die bibel berufen. Wenn es sie nicht interessiert, ist das eine andere sache aber dann sollen sie die dummen kommentare gefälligst sein lassen.

      Und wenn man alles was man wissen will im internet findet braucht es ja keine diskussionsforen zu geben wie seht ihr das?
    • kdkmoorhuhn
      kdkmoorhuhn
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2006 Beiträge: 1.180
      Die in den Videos aufgestellten Thesen, entstammen einer Bewegung, die als allgmein Intelligent Design bezeichnet wird. Diese Thesen sind nicht aufgestellt worden, um die Evolutionstheorie zu verbessern, sondern um sie zu widerlegen. Da du durch das Posten deiner Vids den Eindruck vermittelt hast, dass du diese Thesen unterstützt, muss ich dich darauf hinweisen, dass
      a) diese Thesen nicht wissenschaftlichen Ansprüchen genügen
      b) diese Thesen nicht wissenschaftlich, sondern religös motiviert sind (das Ziel ist nicht Erkenntnisgewinn)

      Wenn wir fälschlicherweise davon ausgegangen sind, dass du von den Dingen, die du gesagt (gepostet) hast, überzeugt bist, dann entschuldige bitte. :D

      Solltest du jedoch diese Ideen unterstützen, dann haben wir dich zu recht als Kreationisten abgestempelt, da die Ideen aus dieser Bewegung entstammen.

      Das Mausefalle-Beispiel hinkt, da es erstes kein organisches System ist und zweitens es doch reduzierbar ist (kenn den Link nicht mehr, vielleicht kann jemand weiterhelfen)

      Beispiel: Zeile aus Hamlet. Man kann sogar sehr präzise die Wahrscheinlichkeit angeben, mit der bei einem hingeworfenen Scrabbelspiel eine bestimmte Zeile aus dem Hamlet entsteht (die jedoch sehr gering ist, deswegen geht die Evolution ja von einer Entstehungszeit von x-Millionen-Jahre aus). Und Evolutionäre Algorithmen funktionieren weitaus besser als reine Zufallssuche.

      Als Kreationisten werden nicht zwingend die Menschen bezeichnet, die an Gott als Schöpfer glauben, sondern vor allem diejenigen, die deswegen behaupten, dass die Evolution nicht möglich ist.
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.394
      der Kreationismus bildet meiner Meinung nach eine gutes Gleichgewicht zur allgemein anerkannten Evolutionstheorie. Sie stellt sozusagen die Opposition dar. Dadurch, dass Erkenntnisse immerwieder aus jedem Blickwinkel hinterfragt werden (unabhängig von der Motivation) sind die wissenschafftler doch erst recht animiert weiter zu forschen. Wär dieses ständige hinterfragen nicht, würden wir heute noch an eine scheibe anstatt an eine weltkugel glauben. Es ist mMn nichts verwerfliches dran wenn man etwas immerwieder hinterfragt und sich nicht zufrieden damit gibt wenn es noch offene fragen gibt. Daher ist es eigentlich egal aus welcher Ecke oder Bewegung die Fragen kommen. Jede Frage hat Anspruch auf eine Antwort und wenn es die nicht gibt sollte auch darauf hingewiesen werden. Welche der parteien jetzt recht hat oder nicht kann ich mit meinem "nichtmal-Leien-Wissen" nicht sagen. Ich finds aber völlig unpassend jemanden gleich als kreationisten zu beschimpfen nur weil er sich mit dem Thema beschäftigt.
    • kdkmoorhuhn
      kdkmoorhuhn
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2006 Beiträge: 1.180
      Original von Cuoco199
      der Kreationismus bildet meiner Meinung nach eine gutes Gleichgewicht zur allgemein anerkannten Evolutionstheorie. Sie stellt sozusagen die Opposition dar. Dadurch, dass Erkenntnisse immerwieder aus jedem Blickwinkel hinterfragt werden (unabhängig von der Motivation) sind die wissenschafftler doch erst recht animiert weiter zu forschen. Wär dieses ständige hinterfragen nicht, würden wir heute noch an eine scheibe anstatt an eine weltkugel glauben. Es ist mMn nichts verwerfliches dran wenn man etwas immerwieder hinterfragt und sich nicht zufrieden damit gibt wenn es noch offene fragen gibt. Daher ist es eigentlich egal aus welcher Ecke oder Bewegung die Fragen kommen. Jede Frage hat Anspruch auf eine Antwort und wenn es die nicht gibt sollte auch darauf hingewiesen werden. Welche der parteien jetzt recht hat oder nicht kann ich mit meinem "nichtmal-Leien-Wissen" nicht sagen. Ich finds aber völlig unpassend jemanden gleich als kreationisten zu beschimpfen nur weil er sich mit dem Thema beschäftigt.
      ?( ?( ?(

      Du findest die Existenz des Kreationismus gut, aber wenn dich jemand als Kreationist bezeichnet, dann bist du beleidigt ?( ?( ?(

      Ich habe nichts dagegen, wenn jemand an Gott als Schöpfer glaubt, ganz im Gegenteil. Nur dann soll er seinen Vorstellung von der Entstehung des Lebens bewusst in die Ecke "Glaube" stellen und nicht einen "pseudo-wissenschaftlichen"-Anstrich geben. Erstens kann er dadurch niemanden "bekehren" und zweitens macht er sich angreifbar, da sobald seine pseudo-wissenschaftlichen Thesen widerlegbar sind auch sein Glaube zweifelhaft wird.

      Der Fehler des Kreationismus als (pseudo-) wissenschaftliches Aussagengebilde ist, dass er ausschließlich desktruktiv ist, nur widerlegen will.

      Beispiel: Demokratie. Dieses Staatssystem hat sich in den letzten Jahren fast weltweit durchgesetzt, da es eine Reihe von Vorteile zu haben scheint. Dennoch kann man der wissenschaftlichen Meinung sein, dass unter bestimmten Umständen (in Analogie zu den unerklärlichen Phänomen in Bezug auf die Evolutionstheorie) ein anderes Staatssystem besser ist. Wenn jetzt jedoch jemand kommt (wie die Kreationisten), die nur sagen, dass die Demokratie abgeschafft werden sollte, ohne zu sagen, was man besser machen könnte oder welches andere System aus welchen Gründen auch immer in Frage kommt, so kann man das nicht wirklich als wissenschaftliche Meinung akzeptieren. Das Ziel von Wissenschaft ist immer die Erzeugung von Erkenntnis

      Ich halte es für aufrichtiger zu sagen: Evolution ist zwar möglich, aber ich glaube nicht daran, dass es so passiert ist, anstatt zu behaupten: Ich glaube dass die Entstehung des Lebens anders war, deswegen ist die Evolutionstheorie von grundauf falsch.
    • SoWe
      SoWe
      Global
      Dabei seit: 10.01.2008 Beiträge: 2.397
      Original von Cuoco199
      der Kreationismus bildet meiner Meinung nach eine gutes Gleichgewicht zur allgemein anerkannten Evolutionstheorie. Sie stellt sozusagen die Opposition dar. Dadurch, dass Erkenntnisse immerwieder aus jedem Blickwinkel hinterfragt werden (unabhängig von der Motivation) sind die wissenschafftler doch erst recht animiert weiter zu forschen. Wär dieses ständige hinterfragen nicht, würden wir heute noch an eine scheibe anstatt an eine weltkugel glauben. Es ist mMn nichts verwerfliches dran wenn man etwas immerwieder hinterfragt und sich nicht zufrieden damit gibt wenn es noch offene fragen gibt. Daher ist es eigentlich egal aus welcher Ecke oder Bewegung die Fragen kommen. Jede Frage hat Anspruch auf eine Antwort und wenn es die nicht gibt sollte auch darauf hingewiesen werden. Welche der parteien jetzt recht hat oder nicht kann ich mit meinem "nichtmal-Leien-Wissen" nicht sagen. Ich finds aber völlig unpassend jemanden gleich als kreationisten zu beschimpfen nur weil er sich mit dem Thema beschäftigt.
      Also findest du auch Seine Nudeligkeit gut, ja? Der Er die Welt aus der Ursuppe erschuf. Ja? Warum nicht? ...
    • SlowLarry
      SlowLarry
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2006 Beiträge: 940
      Original von Cuoco199
      der Kreationismus bildet meiner Meinung nach eine gutes Gleichgewicht zur allgemein anerkannten Evolutionstheorie. Sie stellt sozusagen die Opposition dar. Dadurch, dass Erkenntnisse immerwieder aus jedem Blickwinkel hinterfragt werden (unabhängig von der Motivation) sind die wissenschafftler doch erst recht animiert weiter zu forschen. Wär dieses ständige hinterfragen nicht, würden wir heute noch an eine scheibe anstatt an eine weltkugel glauben.
      Das ständige Hinterfragen und auf die Probe stellen ist die Essenz jeder Wissenschaft, auch der Evolutionsforschung. Genau deshalb ist die Wissenschaft ja so erfolgreich.


      Es ist mMn nichts verwerfliches dran wenn man etwas immerwieder hinterfragt und sich nicht zufrieden damit gibt wenn es noch offene fragen gibt. Daher ist es eigentlich egal aus welcher Ecke oder Bewegung die Fragen kommen. Jede Frage hat Anspruch auf eine Antwort und wenn es die nicht gibt sollte auch darauf hingewiesen werden.
      Berechtige Fragen und Kritik sind in der Wissenschaft außerordentlich erwünscht. Das, was von der ID Bewegung vorgebracht wird, erfüllt jedoch nicht einmal die Minimalforderungen an einen wissenschaftlichen Diskurs.
      Die sogenannten "offenen Fragen" beruhen praktisch ausnahmslos auf eklatanten Wissenslücken und hanebüchenen Misinterpretationen, die kein seriöser Evolutionsforscher auch nur ansatzweise als fundierte Wissenschaftskritik betrachtet.
      Dass die ID Bewegung eine "wissenschaftliche Kontroverse" inszenieren möchte, gehört zu deren strategischem Konzept, mittels dessen ID u.a. Eingang in den Biologieunterricht amerikanischer Schulen finden soll.
      Faktisch ist jedoch keinerlei wissenschaftliche Kontroverse im gange, schon deshalb nicht, weil ID zentrale Qualitätsmerkmale wissenschaftlicher Arbeit nicht erfüllt.

      Ich zitiere mal Wikipedia:

      Damit eine Theorie wissenschaftlich ist, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

      * Konsistenz (innere und äußere Widerspruchsfreiheit)
      * Sparsamkeit (sparsam in den vorgeschlagenen Strukturen oder Erklärungen, siehe Ockhams Rasiermesser)
      * Nützlichkeit (beschreibt und erklärt beobachtbare Phänomene)
      * Empirische Prüfbarkeit und Falsifizierbarkeit (siehe Falsifizierbarkeit)
      * Begründung auf vielen Beobachtungen, oft in der Form kontrollierter, wiederholbarer Experimente.
      * Korrigierbarkeit und Dynamik (wird geändert, wenn neue Daten entdeckt werden)
      * Progressivität (ist besser als vorhandene Theorien)
      * Vorläufigkeit (macht das Zugeständnis, dass sie nicht richtig sein könnte, statt Sicherheit vorzugeben)

      Damit eine Theorie, Hypothese oder Vermutung als wissenschaftlich betrachtet werden kann, muss sie die meisten, idealerweise alle, dieser Kriterien erfüllen. Je weniger Kriterien erfüllt sind, desto weniger wissenschaftlich ist sie. Wenn nur einzelne oder sogar überhaupt keine erfüllt sind, dann kann sie in keiner sinnvollen Bedeutung des Wortes als wissenschaftlich angesehen werden. Bezeichnende Einwände gegen Intelligent Design als eine Wissenschaft sind, dass es an Konsistenz mangelt,[112] das Sparsamkeitsprinzip verletzt wird,[113] Falsifizierbarkeit und empirische Prüfbarkeit nicht gegeben sind,[114] und das Konzept weder korrigierbar, dynamisch, vorläufig noch progressiv ist.[115]
      Ich hatte übrigens nicht Dich als Kreationisten beschimpft, sondern die in den Videos dargelegten Thesen, besser gesagt deren Urheber. Allerdings legen Deine Postings schon nahe, dass die Standards, die Du dem Prozess der Erkenntnisgewinnung zugrundelegst, mit denen Du also kurz gesagt Brauchbares von Bullshit unterscheiden möchtest nicht den o.g. Forderungen an Wissenschaftlichkeit entsprechen und möglicherweise noch ausbaufähig sind.
    • Cuoco199
      Cuoco199
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 7.394
      ihr versucht mich andauernd in eine Schublade zu stecken.

      Ich geh davon aus, dass auch Kreationisten sich von stichfesten Beweisen umstimmen lassen. Das unterscheidet unsere Denkweise von ihnen wahrscheinlich.

      Ich hab es bisher so aufgefasst, dass Kreationisten (und damit meine ich Wissenschafftler, nicht random-Gläubige) zwar Lücken ausnutzen um auf die fehlenden Beweise für die Evolutionstheorie hinzuweisen, sie jedoch keine stichfesten Beweise ablehnen.

      Keiner von ihnen würde auch die Existenz von Hintergrundstrahlung abstreiten wenn es Beweise dafür gibt. Daher hab ich gesagt ist es gut wenn jemand Fragen stellt.

      Und bisher hab ich nicht gesagt, dass ich eine alleinige Entstehung des Lebens ausschließe, das habt ihr mir in den Mund gelegt!

      Btw. fasse ich ID so auf, dass ihr gutmöglich eine -uns noch unbekannte, Kraft zugrunde liegen könnte, die wir zwar noch nicht kennen, die aber auf naturwissenschafftlichen Gesetzen basiert. Ich denke das ist nichts ungewöhnliches. Es wurden in der Geschichte immerwieder neue Naturkräffte entdeckt, also wo liegt das Problem?

      Daher fühle ich mich von Fragen der Kreationisten als naturwisschaftlich denkender Mensch (ja wer hätte das gedacht) in meiner Überzeugung nicht bedroht. Im gegenteil sie wecken mein Interesse weil sie auf die hot-spots der heutigen Zeit hindeuten.
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      Im link wird das beispiel des "erfinders" dieses unsinns, die mausefalle, sehr schoen entkräftet:
      http://udel.edu/~mcdonald/mousetrap.html

      man kann nicht beweisen das etwas irreduzibel ist, also kann das ganze auch nicht als Falsifikation einer Theorie betrachten.

      Und eine Theorie welche auf noch nicht bekannten und nicht belegten Naturgesetzen beruht ist keine wissenschaftliche Theorie.
      Intelligent Design ist also einfach nur Fiktion und kann nicht als Theorie im wissenschaftlichem Sinne betrachtet werden da es keinerlei belege für die zugrundeliegenden Konzepte, auf der die Geschichte beruht, gibt.
      Sobald jemand einen überprüfbaren Beleg für die Intelligenz liefert kann man sich über eine solche Alternative zur Evolution Gedanken machen, vorher nicht.
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