Odds & Outs

    • jknwhv
      jknwhv
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 631
      Meine Frage zu diesem Thema ist, warum man IMMER Odds & Outs abwiegen sollte, bei einer Chance von 22,5 :1, um eine gemachte Hand zu erreichen, ist doch ziemlich sinnfrei, egal wie groß der Pot ist.
      Die Wahrscheinlichkeit ist nunmal erst in der Unendlichkeit vollkommen perfekt, und somit ist das doch bei solch einem krassen Beispiel unvorteilhaft, einen solchen Draw zu spielen oder nicht?

      Habe gelesen man solle doch fragen, um sein Spiel zu verbessern ;)

      jkn
  • 6 Antworten
    • PeterPilz
      PeterPilz
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2009 Beiträge: 203
      du rechnest damit einfach aus, ob dein call in abhängigkeit von der wahrscheinlichkeit deine hand zu vervollständigen und dem möglichen gewinn den du damit erzielst, langfristig +ev ist
    • PeterPilz
      PeterPilz
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2009 Beiträge: 203
      bisschen kompliziert formuliert, sorry :D

      Kurz: 1. du zählst deine Outs um zu wissen wie viele Karten dir zur besten Hand
      verhelfen
      2. du rechnest anhand deiner outs deine odds aus, oder guckst einfach
      nach odds-tabellen im internet
      3. du vergleichst deine odds mit den potodds, dass ist der wichtigste
      Schritt, weil du hier erfährst ob dein call dir langfristig überhaupt
      gewinn bringt!!

      Kurzes Bsp.

      Du sitzt am Flop mit nem Flushdraw, dein Gegner betet 100 $ der Pot beträgt
      jetzt 250$, du musst 100$ callen um evtl. 250$ zu gewinnen, du erhälst Potodds
      von 2,5 zu 1, anhand deiner Odds-Tabelle aus dem Internet,weisst du aber, dass du 9 Outs hast und deinen Flushdraw aber in nur 4 zu 1 Fällen von Flop zum Turn triffst, d.h. du brauchst mindesten Potodds von 4 zu 1, diese erhälst du nicht und solltest folden, sonst machst du mit deiner Spielweise langfristig verlust!!
    • jknwhv
      jknwhv
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 631
      Vielen Dank schonmal für deine schnelle Antwort ;)

      Mein Problem war aber eigentlich, dass die Wahrscheinlichkeit erst in der Unendlichkeit perfekt ist, was ich damit meine ist, dass es doch ziemlich unwahrscheinlich ist, dass ein Beispiel oft genug vorkommt, sodass es ansatzweise "perfekt" wird.

      Ich habe z.B. nur 2 Outs und stehe vor dem Turn. Die Chancen, dass ich am Turn UND River eben genau diese beiden Karte treffe stehen 46:1 und 45:1
      (Wobei man in der Mathematik eigentlich die beiden noch miteinander multiplizieren würde, was die Chance die beiden gewünschten Karten zu treffen gegen 0 gehen lässt)
      Der Pot könnte nun ewig hoch sein, die Chance, dass ich ihn gewinne steht trotzdem total schlecht.

      Da ist meine Frage. Warum sollte ich, egal wie groß der Pot ist, eine Bet mitgehen, wenn meine Chance so schlecht sind, den Pot zu gewinnen.


      Jkn
    • jknwhv
      jknwhv
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 631
      Eine weitere Frage die sich mir in diesem Teil der Strategie stellt ist:
      "Wie die Zahlen 6:1 und 5:1 schon vermuten lassen, gilt eine einfache Regel:
      Sind die Pot Odds besser als die Odds einer unfertigen Hand, macht man langfristig Gewinn. Sind sie schlechter, macht man langfristig Verlust. "

      6:1 bei den Pot Odds ist klar, warum 6:1. Aber Warum die Odds 5:1 und nicht 1:5, denn das wäre richtig. Die Chance das ich etwas treffe stehen nämlich 1:5 und nicht 5:1 für mich.

      Jkn
    • PeterPilz
      PeterPilz
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2009 Beiträge: 203
      na, weil du rein mathematisch damit gewinn machst :D , natürlich solltest du abwägen ob du mit deiner Stacksize überhaupt noch nach Odds spielen solltest
    • funoxeyh
      funoxeyh
      Bronze
      Dabei seit: 23.03.2005 Beiträge: 87
      beim pokern zählt doch immer das gesetz der großen zahlen...

      du rechnest die wahrscheinlichkeiten ja immer so aus, dass du auf einer milliarde (+) händen damit plus machst - so ist die sss ja ausgelegt

      selbst mit ner 51% hand machst du auf lange sich immer gewinn, also isses +EV (wenn auch recht wenig)